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	<title>Oskar Hippe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OTFW am 17. April 2026 um 14:01 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Hippe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. April]] [[1900]] in [[Lützkendorf]]; † [[13. März]] [[1990]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Trotzkismus|Trotzkist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Schillerstr 89 (Charl) Oskar Hippe.jpg|mini|[[Stolperstein]] am Haus, Schillerstraße 89, in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
Oskar Hippe war jüngstes von elf Kindern einer Eisenbahnerfamilie. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Tischlerlehre. In dieser Zeit nahm Hippe am 28. Juli 1914 an seiner ersten Anti-Kriegs-Demonstration teil. Geprägt durch die Gegensätze zu seinem monarchistisch eingestellten Vater schloss er sich mit 16 der [[Arbeiterkinder#Geschichte der Arbeiterjugendbewegung|Arbeiterjugendbewegung]] an. Mittlerweile nach Berlin gezogen und als Rohrleger arbeitend schloss sich Hippe nach der Verhaftung von [[Karl Liebknecht]] am 1. Mai 1916 dem [[Spartakusbund]] an. Noch kurz vor Kriegsende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] eingezogen, kehrte Hippe wieder nach Berlin zurück und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der KPD. Nachdem er sich an Kämpfen in Berlin im Januar und März 1919 beteiligt hatte, floh Hippe anschließend nach Mitteldeutschland. Erst im Jahr 1924 kehrte er nach Berlin zurück. Wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt wurde er 1926 verhaftet und im Oktober des gleichen Jahres zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Schon vorher zur linken Opposition in der KPD gehörend beteiligte sich Hippe im Jahr 1927 an der Gründung des [[Leninbund]]es. Daraufhin wurde er 1928 aus der KPD ausgeschlossen. Im Jahr 1930 verließ er den Leninbund zusammen mit dessen trotzkistischem Flügel und beteiligte sich an der Gründung der [[Linke Opposition der KPD|Vereinigte Linke Opposition der KPD]], zu deren Reichsleitung er ab 1931 gehörte. Noch Anfang 1933 wurde Hippe ins Internationale Sekretariat der Trotzkisten gewählt. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 wurde er zunächst kurzzeitig in „[[Schutzhaft]]“ genommen. Wegen der Fortsetzung seines politischen Widerstandes wurde er im Januar 1934 erneut verhaftet. Im November desselben Jahres wurde er in einem Prozess gegen ihn und zehn weitere Angeklagte zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Diese Strafe verbüßte er zunächst im [[Justizvollzugsanstalt Plötzensee|Strafgefängnis Plötzensee]] und anschließend in [[Luckau]]. In den Jahren 1938/39 war er auf der Großbaustelle für die [[Reichsluftschutzschule]] am [[Heckeshorn]] beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ghwk.de/sonderausstellung/villenkolonie/luftschutzschule.htm |text=ghwk.de: Haus der Wannsee-Konferenz – Reichsluftschutzschule Heckeshorn |wayback=20080916092955 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung setzte Hippe seinen Widerstand fort, unter anderem durch Zusammenarbeit mit französischen und sowjetischen [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenen]] in Norddeutschland. Ab 1944 war er wieder in Berlin und erhielt Kontakt zu kommunistischen Widerstandskreisen. Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] im Jahr 1945 wurde er erneut KPD-Mitglied. Durch Kontakte mit amerikanischen Trotzkisten unter den Besatzungstruppen in Berlin erhielt er aber auch wieder Kontakt zur [[Vierte Internationale|Vierten Internationale]] und organisierte wieder eine Gruppe der [[Internationale Kommunisten Deutschlands (1933)|Internationalen Kommunisten Deutschlands]] unter dem Namen „Arbeitsgemeinschaft Neues Beginnen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise gehörte er auch zur &amp;#039;&amp;#039;Gruppe Internationaler Sozialisten&amp;#039;&amp;#039; (GIS) um [[Alfred Weiland]], trennte sich von diesem aber wieder wegen dessen Zusammenarbeit mit Organisationen, die vom US-amerikanischen Militärgeheimdienst [[Counter Intelligence Corps|CIC]] kontrolliert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hippe wurde Herausgeber der IKD-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Marxist&amp;#039;&amp;#039; und begann mit dem Aufbau von IKD-Gruppen in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]], dabei vor allem im Raum Halle-Merseburg.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1946 war er hauptamtlich als [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]-Sekretär in Berlin tätig. Wegen seiner Zugehörigkeit zu [[Trotzkismus|trotzkistischen]] Gruppen wurde er aus der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ausgeschlossen. Im September 1948 wurde er in Halle vom [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] verhaftet und im Jahr 1949 von einem sowjetischen Militärtribunal zu einer Haftstrafe von zweimal 25 Jahren Arbeitslager verurteilt. Bis 1956 verbrachte er seine Haft unter anderem in der SMT-Strafvollzugsanstalt in [[Justizvollzugsanstalt Bautzen|Bautzen]]. Danach wurde er begnadigt und er übersiedelte nach [[West-Berlin]], wurde Mitglied der [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|ÖTV]] und des &amp;#039;&amp;#039;Marxistischen Arbeitskreises&amp;#039;&amp;#039; in der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], die er im Jahr 1968 wieder verließ. Zeitweise war er auch im [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|SDS]] aktiv tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Am 15. April 2026 wurde vor seinem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Charlottenburg]], Schillerstraße 89, je ein [[Stolperstein]] für ihn und seine Frau verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und unsere Fahn&amp;#039; ist rot.&amp;#039;&amp;#039; Junius-Verlag: Hamburg 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Streiks zum 1. Mai 1927&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit|Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit]] (Hrsg.); Die Weimarer Republik – &amp;#039;&amp;#039;Der brüchige Friede.&amp;#039;&amp;#039; Tondokumente&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.km.bayern.de/blz/publikationen/katalog/beschreibungen/110082.html |text=www.km.bayern.de: Die Weimarer Republik – &amp;#039;&amp;#039;Der brüchige Friede.&amp;#039;&amp;#039; Tondokumente |wayback=20080624202623 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/oskar-hippe?ID=4467 &amp;#039;&amp;#039;Hippe, Oskar&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}}&lt;br /&gt;
* Michael Kubina: &amp;#039;&amp;#039;Von Utopie, Widerstand und kaltem Krieg. Das unzeitgemäße Leben des Berliner Rätekommunisten Alfred Weiland (1906–1978).&amp;#039;&amp;#039; Münster 2001, ISBN 3-8258-5361-6, S. 98 f.&lt;br /&gt;
* [[Jürg Ulrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Un militant ouvrier: Oskar Hippe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Cahiers Léon Trotsky&amp;#039;&amp;#039;, 1991, Nr. 45, S. 25–43.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehrt Oskar Hippe 1900–1990&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands|Spartakist – Arbeiterpressekorrespondenz]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. März 1990, Nr. 28, S. 2 (Nachruf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118551361}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wsws.org/de/articles/2025/12/23/ulqe-d23.html &amp;#039;&amp;#039;Die Rückkehr der Geschichte – Eine Erinnerung an den revolutionären Arbeiter und trotzkistischen Kämpfer Oskar Hippe&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118551361|LCCN=n80054672|VIAF=110171668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hippe, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trotzkist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leninbund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SMT-Verurteilter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hippe, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Trotzkist, Opfer von Nationalsozialismus und Stalinismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lützkendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
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