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	<title>Oskar Grossmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: https</title>
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		<updated>2023-07-25T17:28:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Grossmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Alexander Schönau&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1903]] in [[Teplice|Teplitz-Schönau]]; † [[1944]] in [[Lyon]] verschollen) war ein österreichischer Journalist, Parteifunktionär ([[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Grossmann gehörte dem [[Kommunistische Jugend Österreichs|Kommunistischen Jugendverband Österreichs(KJVÖ)]] an und stieg dort als Mitglied der Wiener Leitung in den Führungszirkel auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Becker/Rose&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.klaus-j-becker.de/homepage/veroeffentlichungen/ENDE.pdf | wayback=20041208145857 | text=Klaus J. Becker, Annette Roser: &amp;#039;&amp;#039;Das Parteiverfahren gegen Lex Ende im Sommer 1945 in Paris&amp;#039;&amp;#039;}} Dokumente aus dem Nachlaß Herbert Müller (PDF; 198&amp;amp;nbsp;kB), Fußnote 80&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptberuflich war Grossmann zunächst als Postangestellter tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lotte Hümbelin: Mein eigener Kopf: ein Frauenleben in Wien, Moskau, Prag, Paris und Zürich, 1999, S. 339&amp;lt;/ref&amp;gt; Später schloss er sich der KPÖ an und wurde Anfang der 1930er Jahre gewähltes Mitglied des Zentralkomitees der KPÖ sowie Redakteur bei dem Parteiblatt [[Rote Fahne (Österreich)|&amp;#039;&amp;#039;Rote Fahne&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Becker/Rose&amp;quot;/&amp;gt; Grossmann publizierte Artikel in den kommunistischen Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Weg und Ziel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Basler Rundschau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kommunistische Internationale&amp;#039;&amp;#039;. Von Juni 1932 bis November 1935 gehörte er als österreichischer Vertreter dem Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale an und war Delegierter auf dem 7. Weltkongress der [[Kommunistische Internationale|Komintern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klahrgesellschaft&amp;quot;&amp;gt; [https://www.klahrgesellschaft.at/KaempferInnen/Grossmann.html &amp;#039;&amp;#039;Oskar Grossmann&amp;#039;&amp;#039;] auf www.klahrgesellschaft.at&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des bewaffneten Aufstandes Mitte Februar 1934 gegen den [[Austrofaschismus|austrofaschistischen]] [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]] unter [[Engelbert Dollfuß]] publizierte Grossmann mit dem Pseudonym Alexander Schönau über die Ereignisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Thurm: Wien und der Wiener Kreis: Orte einer unvollendeten Moderne : ein Begleitbuch, Facultas, Wien 2003, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grossmann flüchtete sich 1934 in die [[Tschechoslowakei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rwien|grossmann-oskar}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Zerschlagung der Rest-Tschechei]] wich Grossmann mit der Exil-Parteileitung der KPÖ nach [[Paris]] aus, wo er auch nach der [[Westfeldzug|Besetzung Frankreichs]] durch die [[Wehrmacht]] illegal tätig blieb. Grossmann wurde Chefredakteur der Exilzeitschrift der österreichischen Kommunisten &amp;#039;&amp;#039;Nouvelles d´Autriche&amp;#039;&amp;#039;. Danach wurde er politischer Leiter der österreichischen Widerstandskämpfer in Südfrankreich. Dort schrieb er für die illegal vertriebene Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Soldat am Mittelmeer&amp;#039;&amp;#039;, die als antifaschistische Agitation für Soldaten der Wehrmacht bestimmt war. Diese österreichische Widerstandsgruppe war auch in Sabotageakte verwickelt. Grossmann, der den Tarnnamen &amp;#039;&amp;#039;Lucien&amp;#039;&amp;#039; führte, wurde am Abend des 27. Mai 1944 durch eine Bombenexplosion in einem Vorort von Lyon schwer verletzt und erblindete. Grossmann hatte sich zufällig in der Nähe des Anschlags aufgehalten, der Wehrmachtssoldaten galt. Durch Gestapoangehörige wurde Grossmann in ein Hospital verbracht. Befreiungsversuche von Angehörigen seiner Widerstandsgruppe blieben erfolglos. Die Gestapo konnte bald Grossmanns Identität ermitteln und nahm ihn vier Wochen nach dem Anschlag in Gewahrsam. Seitdem gilt er als verschollen, wahrscheinlich wurde Grossmann nach Verhören durch Gestapoangehörige ermordet oder starb an den Misshandlungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klahrgesellschaft&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grossmanns Name ist auf der Gedenktafel für die zwölf durch die Nationalsozialisten ermordeten Zentralkomiteemitglieder der KPÖ aufgeführt, die sich heute im Haus der KPÖ Wien 10 (Wielandschule) befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klahrgesellschaft&amp;quot; /&amp;gt; In Wien 20 (Denisgasse 39–41, Pappenheimgasse 4) trägt seit 1949 eine 1925/1926 fertiggestellte Wohnanlage zu seinem Gedenken den Namen Grossmannhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rwien|grossmannhof.html|Grossmannhof}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Steyr]] ist eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.steyr.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=219061532 Stadt Steyr] auf www.steyr.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Schafranek]]: Österreicher und Österreicherinnen im französischen Widerstand gegen die deutsche Besatzung: Der „Travail Allemand“ (TA). In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes/DÖW (Hrsg.), Jahrbuch 2020, Wien 2020, S. 287–325, ISBN 978-3-901142-77-2.&lt;br /&gt;
* Willi Weinert: &amp;#039;&amp;#039;„Ich möchte, daß sie Euch alle immer nahe bleiben...“ Biografien kommunistischer WiderstandskämpferInnen in Österreich. Mit Anmerkungen zum Widerstandskampf der Kommunistischen Partei Österreichs und einer Opferliste&amp;#039;&amp;#039;, hg. von der Alfred Klahr Gesellschaft und der KPÖ Steiermark. Wien: Verlag der Alfred Klahr Gesellschaft 2005, ISBN 978-3-9501204-2-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136714080}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|grossmann-oskar}}&lt;br /&gt;
* [https://litkult1920er.aau.at/?q=lexikon%2Fgrossmann-oskar Eintrag zu Oskar Grossmann bei litkult1920er.aau.at], ein Projekt der Universität Klagenfurt&lt;br /&gt;
* [https://www.klahrgesellschaft.at/KaempferInnen/Grossmann.html &amp;#039;&amp;#039;Oskar Grossmann&amp;#039;&amp;#039;] auf www.klahrgesellschaft.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136714080|LCCN=no/97/53290|VIAF=81012482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossmann, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstand gegen den Austrofaschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grossmann, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schönau, Alexander (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Journalist, Widerstandskämpfer, KPÖ-Funktionär und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teplice|Teplitz-Schönau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lyon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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