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	<title>Oskar Debus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Debus&amp;diff=2834930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-04T22:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Debus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1886]] in [[Elberfeld]]; † [[17. Dezember]] [[1942]] in [[Brandenburg an der Havel]]) war ein deutscher Funktionär der [[Konsumgenossenschaft]] und zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] Mitbegründer der Widerstandsgruppe [[Deutsche Volksfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Josef-Orlopp-Str 50 (Liber) Oskar Debus.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Josef-Orlopp-Straße 50, in [[Berlin-Lichtenberg]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung. Anschließend war er als kaufmännischer Angestellter tätig. Er wurde im Jahr 1905 Mitglied im freigewerkschaftlichen [[Zentralverband der Angestellten]]. Zeitweise war er Mitarbeiter der Stadtverwaltung Elberfeld und arbeitete als Buchhalter. Seit 1911 gehörte er auch der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an. In den Jahren 1918 bis 1922 war er Geschäftsführer des Konsumvereins Saale in [[Schwarza (Thüringer Wald)|Schwarza]]. Zwischen 1925 und 1927 arbeitete er als Geschäftsführer des Konsumvereins [[Greiz]] und danach in derselben Funktion in [[Velten]]. Im Jahr 1933 wurde er auch Abteilungsleiter der [[Konsumgenossenschaft Berlin]] mit Sitz in [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]]. Die Geschäftsführungen in Lichtenberg und Velten wurden von ihm zusammengeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der [[Köpenicker Blutwoche]] wurde er verhaftet und im Lager [[Meissnershof (Hennigsdorf)|Meissnershof]] inhaftiert. Später wurde er in das [[KZ Oranienburg]] verlegt und während der Haft misshandelt. Nach seiner Freilassung musste er Velten verlassen und lebte im Haus der Konsumgenossenschaft in Lichtenberg. Weil ihm vorgeworfen wurde, dass er die Bewohner des Hauses aufwiegele, wurde ihm die Wohnung gekündigt. Die Erfahrungen mit der nationalsozialistischen Herrschaft führten dazu, dass er sich dem [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] näherte. Er traf im Jahr 1936 mit dem Linkssozialisten [[Otto Brass]] zusammen. Zusammen mit [[Hermann Brill]], [[Franz Petrich]], dem früheren Abgeordneten [[Johannes Kleinspehn]] und anderen bildeten sie die sogenannte Zehn-Punkte- oder Volksfrontgruppe. Sie war der Versuch, sozialdemokratische und sozialistische Regimegegner zu sammeln. Die Gruppe traf sich meist in der Wohnung von Debus, um das Zehn-Punkte-Programm, in dem sie Ideen für eine demokratische deutsche Gesellschaft nach dem Sturz des NS-Regimes skizzierten, zu erarbeiten. Diese Ideen wurden im Geheimen zu Freunden Brills und Debus inner- und außerhalb [[Berlin]]s getragen. Es kam zu Kontakten nicht nur mit Kommunisten, sondern auch mit der [[Neu Beginnen]]. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden weitere widerständige Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe flog auf und Debus wurde im September 1938 verhaftet. Auch seine Tochter Ilse und der Sohn Willi Debus wurden kurzzeitig inhaftiert. Der [[Volksgerichtshof]] verurteilte Debus im Juli 1939 zu fünf Jahren [[Zuchthaus]] wegen Vorbereitung zum [[Hochverrat]]. Inhaftiert wurde er in der [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel]]. [[Gnadengesuch]]e seiner Tochter Ilse wegen seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes hatten keinen Erfolg. Debus starb im Dezember 1942 an den Folgen von [[Folter]] und den Bedingungen der Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 erinnert in Lichtenberg ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] an Debus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://seidel-kalmutzki.de/wp-content/uploads/Licht-Blitz-Oktober-2010.pdf |titel=Lichtblitze |werk=seidel-kalmutzki.de |datum=2010-10 |format=PDF; 158&amp;amp;nbsp;kB |sprache=de |offline=1 |abruf=2024-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=josef-orlopp-strasse/50/oskar-debus |Eintrag=Oskar Debus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des deutschen Widerstandes&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2001, S. 195, 341.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Andreas Möller&lt;br /&gt;
   |url=http://www.stiftung-bg.de/kz-oranienburg/index.php?id=205&lt;br /&gt;
   |titel=Oskar Debus&lt;br /&gt;
   |werk=stiftung-bg.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten&lt;br /&gt;
   |datum=&lt;br /&gt;
   |sprache=de&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-07-21&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1255416424|VIAF=2799165060309232740007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Debus, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Volksfront]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Konsumgenossenschaftswesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Lichtenberg ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Debus, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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