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	<title>Oskar Baudisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:16:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Baudisch&amp;diff=1760255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener am 27. Juni 2025 um 13:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-27T13:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:(UAZ) AB.1.0044 Baudisch.tif|mini|Oskar Baudisch, um 1914]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Baudisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1881]] in [[Vratislavice nad Nisou|Maffersdorf]], [[Königreich Böhmen]]; † [[29. März]] [[1950]] in [[La Jolla]]) war ein [[Biochemie|Biochemiker]] und Strahlenforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Absolvent der [[Staatsgewerbeschule]] in [[Liberec|Reichenberg]] in [[Nordböhmen]], studierte Oskar Baudisch an der Technischen Hochschule in [[Zürich]] [[Chemie]] und promovierte an der Universität Zürich zum Doktor der [[Philosophie]]. Seit Beginn seines Studiums 1900 gehörte er der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Teutonia Zürich&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner einjährigen Militärzeit in der österreich-ungarischen Armee gab er in Reichenberg mit seinem früheren Chemielehrer F. Breindl die Untersuchung „[[Oxidation|Oxydation]] von [[Protein]]en durch [[Wasserstoffsuperoxyd]]“ heraus und wurde Privatassistent bei [[Eugen Bamberger (Chemiker)|Eugen Bamberger]] an der Technischen Hochschule (Politechnikum) in Zürich. Im Herbst 1907 wechselte Oskar Baudisch an die [[Universität Manchester]] in [[England]]. Aus dem William Henry Perkin-Laboratorium stammt seine berühmt gewordene Arbeit der analytischen Chemie über das Cupferron. 1911 wurde Oskar Baudisch Assistent bei [[Alfred Werner (Chemiker)|Alfred Werner]] an der [[Universität Zürich]], habilitierte sich im Fach Chemie, wurde Privatdozent und studierte zusätzlich Medizin. Zu Beginn des Jahres 1914 als Direktor des Strahlenforschungsinstitutes in [[Hamburg]], überraschte ihn der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkrieges war Oskar Baudisch als [[Sanitätsoffizier]] bei der Seuchenbekämpfung in der österreich-ungarischen Armee im Einsatz. Im Jahre 1920 erreichte ihn ein Ruf der [[Yale University]] in New Haven, USA, wo er zwei Jahre als Professor [[Photochemie]] lehrte. Zum Studium von [[Schwefelquelle]]n arbeitete er mit [[Hans von Euler-Chelpin]] in [[Stockholm]] zusammen. 1933 nahm er eine Einladung des späteren [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsidenten]] [[Franklin D. Roosevelt]] an, ein Forschungsinstitut für Chemie in [[Saratoga Springs (Kalifornien)|Saratoga Springs]] in La Jolla in [[Südkalifornien]] aufzubauen und das Ozeanographische Institut zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Baudisch-Reaktion]] ist eine Namensreaktion der organischen Chemie, die 1939 erstmals von Baudisch beschrieben und nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Oskar Baudisch war ein Sohn des Ehepaares Josef Baudisch (1851–1924), Direktor der Teppichweberei Ignaz Ginzkey in Maffersdorf bei Reichenberg, und Julie, geborene Ginzkey. Er hatte vier Geschwister: &lt;br /&gt;
* Josefine (* 1878, † 18. Juni 1963), Verwalterin des Jung-Baudisch-Fonds für Stipendien an bedürftige Jugendliche, &lt;br /&gt;
* Ida, die jung heiratete und im Alter von 21 Jahren starb, &lt;br /&gt;
* Rudolf (1896–1940), Leiter der Garnabteilung in der Firma [[Ignaz Ginzkey]] in [[Maffersdorf]] und &lt;br /&gt;
* Wilhelm, der vor der Geburt von Rudolf Baudisch verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste bekannter österreichischer USA-Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Verzeichnis der Veröffentlichungen von Oskar Baudisch in: [[Johann Christian Poggendorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exakten Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 7a, 1; 7b.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder, Band I, herausgegeben von [[Heribert Sturm]] auf Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]], München 1979, Seite 55 und 56.&lt;br /&gt;
* Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde des Jeschken.Iser-Gaues, 15, 1921, 77.&lt;br /&gt;
* A. Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ortschaften Maffersdorf.&amp;#039;&amp;#039; Proschwitz und Neuwald, Reichenberg 1865.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116083204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116083204|VIAF=5673448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baudisch, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Yale University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baudisch, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Biochemiker und Strahlenforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vratislavice nad Nisou|Maffersdorf]], Böhmen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[La Jolla]], Kalifornien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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