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	<title>Oskar Barnack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:35:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Barnack&amp;diff=46826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pancolar: Umstände des Wechsels nach Wetzlar präzisiert.</title>
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		<updated>2026-03-06T14:21:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Umstände des Wechsels nach Wetzlar präzisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oskar Barnack.jpg|mini|Oskar Barnack]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Oskar Barnack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1879]] in [[Lynow]], [[Landkreis Jüterbog-Luckenwalde]]; † [[16. Januar]] [[1936]] in [[Bad Nauheim]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HStAM-924-1205-8&amp;quot;&amp;gt;{{HStAM|924|1205|8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[deutsche]]r [[Feinmechanik]]er. Barnack gilt als Erfinder der 35-mm-Kleinbildkamera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Oskar Barnack wurde am 1. November 1879 in Lynow als Sohn des Landwirts Ferdinand Barnack und seiner Frau Karoline geboren. Im Alter von drei Jahren zog Barnack mit seinen Eltern nach [[Groß-Lichterfelde]]. 1893 begann Barnack seine Lehre als Feinmechaniker in der Lichterfelder Meisterwerkstätte für feinmechanische Instrumente Julius Lampe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/steglitz-zehlendorf/fotogeschichte-aus-steglitz-oskar-barnack-der-erfinder-der-kleinbildkamera-kam-aus-lichterfelde/21075910.html |titel=Oskar Barnack: Der Erfinder der Kleinbildkamera kam aus Lichterfelde |hrsg=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2018-03-15 |abruf=2022-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 ging Barnack auf die [[Wanderjahre|Walz]]. Diese Wanderjahre führten ihn in die führenden Zentren des optischen Gerätebaus. Zuerst nach [[Bozen]], [[Dresden]], [[Glashütte]], [[Wien]] und dann nach Jena, wo er eine Anstellung als Feinmechaniker und Justierer bei den [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Optischen Werken Carl Zeiss]] erhielt. Dort hatte er ersten Kontakt zu Kameras und [[Kinematograph]]en und er traf auf seinen Kollegen [[Emil Mechau]], der einige Jahre später eine zentrale Rolle für Barnacks weitere berufliche Entwicklung spielen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Mechau hatte ein Verfahren zur flimmerfreien Kinoprojektion entwickelt, war aber Ende 1909 enttäuscht bei Zeiss ausgeschieden, weil ihm das streng hierarchisch geführte Jenaer Unternehmen einen Aufstieg in die Riege der wissenschaftlichen Mitarbeiter verwehrt hatte&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Krueger, Helmut |Titel=Die Emil-Mechau-Story |Datum=2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nachdem aber Mechau zu Jahresbeginn 1910 zum [[Mikroskop]]-Hersteller [[Leitz (Optik)|Ernst Leitz]] in Wetzlar gewechselt war und an dem anderen Umgang miteinander in diesem &amp;quot;Familienunternehmen&amp;quot; Gefallen gefunden hatte, kam er auf die Idee, seinen hochtalentierten Mechaniker-Kollegen von Zeiss abzuwerben und bei Leitz zum Werkmeister zu machen. Oskar Barnack, der zum damaligen Zeitpunkt gerade in der jungen [[Internationale Camera Actiengesellschaft|ICA AG]] in Dresden tätig war, lehnte mit einem Antwortschreiben vom 21. Juni 1910 zunächst Mechaus Idee ab, wobei er vor allem seine damals bereits chronisch gewordenen gesundheitlichen Probleme als Grund vorbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Mechau gelang es aber, zusammen mit [[Ernst Leitz II|Ernst Leitz junior]] diese Besorgnisse Barnacks zu entkräften und nach einem persönlichen Zusammentreffen Ende November 1910 fasste Barnack den Entschluss, zu Jahresbeginn 1911 als Mechanikermeister nach Wetzlar zu wechseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort übernahm er bereits ein Jahr später die Leitung der Versuchsabteilung für Kinokameras. Er erfand eine kompakte Minikamera, mit der kleine Teststreifen des Kinofilms belichtet werden konnten, um die richtige Belichtung für die Aufnahme zu testen, ohne das große Hauptmagazin öffnen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit beschäftigte sich Barnack mit Naturfotografie, war aber wegen seines [[Asthma]]s dabei nicht in der Lage, die großen und schweren [[Plattenkamera|Platten-]] und [[Großformatkamera]]s zu transportieren. So entwickelte er in Privatarbeit in den Jahren 1913/14 eine kleine Fotokamera, die ebenfalls mit auf kleinen Rollen gezogenem [[35-mm-Film]]material arbeiten konnte bei einem Aufnahmeformat von {{nowrap|24 mm × 36 mm}} (sogenanntes Kleinbildformat) – die erste [[Kleinbildkamera]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verzögerte die weitere Entwicklung, so dass die erste &amp;#039;&amp;#039;[[Leica Camera|Leica]]&amp;#039;&amp;#039; (für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mera) ab 1924 in Serie gefertigt wurde; sie kam 1925 auf den Markt. In der Leica und ihren Vorgängern wurde der damals weit verbreitete 35-mm-Kinofilm als genormter Filmstreifen verwendet. Dadurch wurde die kompakte Gehäusekonstruktion möglich. Die Verwendung von 35-mm-Film ist noch heute Standard in der analogen Reportagefotografie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Lungen- und Bronchialprobleme machte er häufig Kuren und wurde dabei von der Firma Leitz unterstützt. Am 19. Januar 1936 verstarb er in [[Bad Nauheim]] im Städtischen Krankenhaus&amp;lt;ref name=&amp;quot;HStAM-924-1205-8&amp;quot; /&amp;gt; während eines Kuraufenthaltes an den Folgen einer [[Lungenentzündung]]. Die Beisetzung erfolgte in Wetzlar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geburtsort Lynow, Ortsteil der Gemeinde [[Nuthe-Urstromtal]] in [[Brandenburg]], gibt es ein Oskar-Barnack-Museum. In [[Berlin-Lichterfelde]] trägt das Barnackufer seit 1961 seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein vor der Markteinführung der Kamera entwickelter Prototyp der [[Schraubleica#Ur-Leica|Ur-Leica]] aus dem persönlichen Besitz von Oskar Barnack wurde am 11.&amp;amp;nbsp;Juni 2022 in Wetzlar für 14,4&amp;amp;nbsp;Millionen Euro versteigert. Die Kamera erzielte damit den höchsten Preis der jemals bei einer derartigen Auktion erzielt wurde. (Stand 2025)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.de/story/2000136486998/warum-oskar-barnacks-leica-0-serie-14-4-millionen-euro|titel=14,4 Millionen Euro! Teuerste Kamera der Welt in Wetzlar versteigert |hrsg= |abruf=2025-05-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 LEI0060 186 Leica I Sn.5193 1927 Originalzustand Front-2 FS-15.jpg|Leica I (1927)&lt;br /&gt;
 Oskar-barnack-2011-wetzlar-094.jpg|Gedenkstein in Wetzlar&lt;br /&gt;
 Lynow - Oskar-Barnack Museum - Erfinder der 35mm Kleinbildkamera - panoramio.jpg|Oskar-Barnack-Museum&lt;br /&gt;
 Wetzlar 1914-Oskar Barnack-0017.jpg|Wetzlar – aufgenommen von Otto Barnack 1914&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Oskar Barnack war verheiratet mit Emma geb. Leopold.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HStAM-924-1205-8&amp;quot; /&amp;gt; Die beiden hatten 1903 in Lichterfelde die Ehe geschlossen, aus der zwei Kinder hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StraßenschildBarnackufer.jpg|mini|Straßenschild in [[Berlin-Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Lichterfelde]] ist eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|593||Barnack, Oskar|Heinz Giebelhausen|122762436}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Harenberg Personenlexikon 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Dortmund 1994, S.&amp;amp;nbsp;63.&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1992. ISBN 3-922244-90-4, S. 31, Nr. 172.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oskar Barnack}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122762436}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=221754946 |GND=122762436}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=122762436|titel=Barnack, Oskar|datum=2020-10-01}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link| date= 2018-11-05 | url=http://de.leica-camera.com/culture/history/oskar_barnack/ | text=Historie: Oskar Barnack}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link| date= 2018-11-05 | url=http://www.lynow.de/museum/barnack.html | text=Oskar Barnack auf der Webseite des Oskar-Barnack-Museums Lynow}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link| date= 2018-11-05 | url=http://www.filmarchives-online.eu/hitlist?b_size:int=21&amp;amp;search_holding=all&amp;amp;b_start:int=0&amp;amp;Fulltext=barnack&amp;amp;select1=all | text=Filme von Oskar Barnack}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122762436|LCCN=no/2010/145995|VIAF=45191303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barnack, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotopionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wetzlar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leica)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barnack, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Barnack, Wilhelm Oskar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Feinmechaniker, Entwickler der ersten Großserien-Kleinbildkamera&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lynow]], [[Landkreis Jüterbog-Luckenwalde]], Provinz Brandenburg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pancolar</name></author>
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