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	<title>Osirak - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Spyridon am 5. Februar 2026 um 21:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=33/12/30/N |EW=44/31/30/E |type=landmark |region=IQ}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte&lt;br /&gt;
 |Irak&lt;br /&gt;
 |label=ehemalige Position von Osirak&lt;br /&gt;
 |label_size=80&lt;br /&gt;
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 |caption=&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osirak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die im Westen verbreitete Bezeichnung für die [[Irakisches Atomprogramm|irakischen Kernreaktoren]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tammuz 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tammuz 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Es ist ein [[Kofferwort]] aus den Begriffen [[Osiris]] und [[Irak]]. Im Irak wurde er unter Bezugnahme auf den arabischen Monat, an dem sich die [[Baath-Partei]] im Juli 1968 an die Macht geputscht hatte, als [[Tammus|Tammus 17]] bezeichnet, diese Bezeichnung ist auch in [[Israel]] üblich. Die Reaktoren wurden seit 1976 mit französischer Hilfe gebaut und die Anlagen wurden zwischen 1980 und 1991 mehrfach militärisch angegriffen und zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Verwendungszweck ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Atomprogramm des Irak}}&lt;br /&gt;
Der 40-[[Watt (Einheit)|MW]]-[[Leichtwasserreaktor]] wurde nach [[Frankreich|französischem]] Design im nuklearen Forschungszentrum Al Tuwaitha am [[Tigris]] (etwa 18&amp;amp;nbsp;km außerhalb von [[Bagdad]]) gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französisch-irakische Zusammenarbeit an dem Projekt begann im Jahr 1975, mit der Unterzeichnung des französisch-irakischen Atomabkommens. Der damalige französische Premierminister [[Jacques Chirac]] unterstützte französische Firmen nicht nur bei der Errichtung des Reaktors, sondern ermöglichte 1978 auch den Verkauf von 12,5&amp;amp;nbsp;kg [[Uran-235]] als Brennstoff an die irakische Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich baute ab 1976 den Reaktor &amp;#039;&amp;#039;Tammuz-1&amp;#039;&amp;#039; (Osirak), einen auf 40 MW&amp;lt;sub&amp;gt;th&amp;lt;/sub&amp;gt; ausgelegten [[Leichtwasserreaktor]]; ein kleinerer zweiter Versuchsreaktor, &amp;#039;&amp;#039;Tammuz-2&amp;#039;&amp;#039; (Isis) mit 600 kW&amp;lt;sub&amp;gt;th&amp;lt;/sub&amp;gt;, sollte ebenfalls errichtet werden. Beide [[Reaktorkern]]e wurden am 6. April 1979, drei Tage vor der Verschiffung von Frankreich nach Irak in [[La Seyne-sur-Mer]] in den Hallen der [[CNIM]] durch Sabotage beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nti.org/wp-content/uploads/2021/09/iraq_nuclear.pdf nti.org] (PDF-Datei; 671&amp;amp;nbsp;kB) &amp;#039;&amp;#039;iraq nuclear&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 24. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die entstandenen Haarrisse sollte der Irak akzeptieren oder 2 Jahre auf neue Behälter warten. Als Urheber der Sabotage wird der israelische Geheimdienst [[Mossad]] vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Amos Perlmutter, Uri Bar-Joseph, Michael I. Handel: &amp;#039;&amp;#039;Two Minutes Over Baghdad&amp;#039;&amp;#039;, Routledge Chapman &amp;amp; Hall 2003, ISBN 978-071468-347-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Charles Enderlin]] |Titel=Le grand aveuglement : Israël face à l’islam radical |Auflage=2 |Verlag=Éditions Albin Michel |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-226-49661-4 |Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass der Reaktor ein Teil des irakischen Programmes war, eine [[Atombombe]] zu entwickeln. Außerdem besaß der Irak Anlagen zur [[Uran-Anreicherung|Anreicherung]] von waffenfähigem [[Uran]] und hatte auch früher versucht, Nukleartechnologie aus dem Ausland zu kaufen, die unter anderem der Anreicherung diente. Gegen den Verdacht sprachen aber auch einige Fakten, unter anderem wurde der Reaktor von der [[Internationale Atomenergie-Organisation|Internationalen Atomenergie-Organisation]] (IAEA) kontrolliert und das Uran sollte nach Gebrauch wieder an Frankreich zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angriffe und Zerstörung ==&lt;br /&gt;
=== Iranischer Luftangriff ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Operation Scorch Sword}}&lt;br /&gt;
Am 30. September 1980 griffen iranische [[Kampfflugzeug]]e bei der [[Operation Scorch Sword]] den Reaktor an, konnten diesen aber nicht hinreichend beschädigen.&lt;br /&gt;
=== Israelischer Luftangriff ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Operation Opera}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Osirak de.png|miniatur|Anflug-Route der israelischen Jagdbomber]]&lt;br /&gt;
Etwa acht Monate nach dem Scheitern des iranischen Angriffs (s.&amp;amp;nbsp;o.) starteten am 7. Juni 1981 um 15.55 Uhr acht [[F-16]]-[[Jagdbomber]] und als [[Jagdflugzeug|Jagdschutz]] fünf [[McDonnell Douglas F-15|F-15]] der [[Israelische Luftstreitkräfte|israelischen Luftwaffe]] vom Stützpunkt Etzion auf dem [[Sinai-Halbinsel|Sinai]], flogen rund 1.100&amp;amp;nbsp;km über [[Jordanien|jordanisches]] und [[Saudi-Arabien|saudi-arabisches]] Grenzgebiet und zerstörten gegen 17.30 Uhr den Reaktor. Die Piloten flogen ihre Maschinen auf dem Weg zum Ziel so dicht beieinander, dass sie auf dem Radar wie ein [[Großraumflugzeug]] wirkten; die Piloten täuschten den Bordfunkverkehr einer Passagiermaschine vor, indem sie Arabisch sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Angriff warfen die Jagdbomber 16 Bomben mit jeweils 1000 Kilogramm Gewicht ab, mit denen zunächst eine Öffnung in die Reaktorhülle gesprengt wurde. Durch diese Öffnung erzielten die nachfolgenden Flugzeuge Treffer im Reaktorinnern. Bei den Piloten, die den Abschluss der Angriffsformation bildeten, befand sich der spätere Raumfahrer [[Ilan Ramon]]. Er berichtete später von starker Rauchentwicklung aus dem Reaktorinnern sowie einer gewaltigen Explosion, die jedoch nicht zum Einsturz des Gebäudes führte. Bei diesem Angriff kam auch ein französischer Techniker ums Leben. In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Der [[Mossad]]&amp;#039;&amp;#039; berichtet [[Victor Ostrovsky]], dass dieser Techniker insgeheim für den israelischen Geheimdienst arbeitete und einen Zielsender dort deponiert hatte. Warum er dann die Anlage aber nicht verließ, konnte nicht geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amerikanische Luftangriffe ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Golfkrieg|zweiten Golfkriegs]] wurde die Anlage in der &amp;#039;&amp;#039;Operation Package Q Strike&amp;#039;&amp;#039; mehrfach bombardiert, um die Fortführung eines irakischen Atomprogrammes zu unterbinden: am 19. Januar 1991 wurde die Anlage von 56 F-16 in mehreren Wellen und am 20. Januar von [[Lockheed F-117|F-117]]-Kampfflugzeugen bombardiert; bei sieben weiteren Angriffen wurden insgesamt 48 F-117 verwendet und später noch einmal 17 [[General Dynamics F-111|F-111]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Amos Perlmutter, Uri Bar-Joseph, Michael I. Handel: &amp;#039;&amp;#039;Two Minutes Over Baghdad&amp;#039;&amp;#039;, Routledge Chapman &amp;amp; Hall 2003, ISBN 978-071468-347-8&lt;br /&gt;
* Clinton Dan McKinnon: &amp;#039;&amp;#039;Bullseye – One Reactor: The story of Israel&amp;#039;s attack that destroyed Iraq&amp;#039;s nuclear programme.&amp;#039;&amp;#039; House of Hits, San Diego 1988, ISBN 0-941437-07-8.&lt;br /&gt;
* Roger William Claire: &amp;#039;&amp;#039;Raid on the sun – inside Israel&amp;#039;s secret campaign that denied Saddam the bomb.&amp;#039;&amp;#039; Broadway Books, New York 2004, ISBN 0-7679-1400-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://nuclearweaponarchive.org/Iraq/IraqAtoZ.html  &amp;#039;&amp;#039;Iraq&amp;#039;s Nuclear Weapons Program: From Aflaq to Tammuz&amp;#039;&amp;#039; (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernenergie (Irak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische kerntechnische Anlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Bagdad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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