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	<title>Osenberge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:03:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osenberge&amp;diff=673896&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C7:DF01:C9B3:A1D7:B699:30E4:1EA: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-06-08T20:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte&lt;br /&gt;
 |Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
 |maptype=relief&lt;br /&gt;
 |label=Osenberge&lt;br /&gt;
 |lat=53/1/34.3&lt;br /&gt;
 |long=8/17/3.1&lt;br /&gt;
 |region=DE-NI&lt;br /&gt;
 |position=right&lt;br /&gt;
 |width=&lt;br /&gt;
 |float=right&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cladonia foliacea 1 Osenberge.jpg|mini|Die Flechte &amp;#039;&amp;#039;[[Cladonia foliacea]]&amp;#039;&amp;#039; in den Osenbergen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Falk Oberdorf Osenberge.PNG|mini|Karte der Osenberge]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osenberge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine bis {{Höhe|23|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohe [[Düne]]nlandschaft der [[Ostfriesisch-Oldenburgische Geest|Ostfriesisch-Oldenburgischen Geest]]. Sie liegen bei [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] und [[Sandhatten]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Oldenburg]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die hügelartigen Osenberge liegen im Nordwesten des [[Naturpark Wildeshauser Geest|Naturparks Wildeshauser Geest]] durchschnittlich 14&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) südlich von [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]], direkt südlich von [[Bümmerstede]] und unmittelbar nordwestlich von [[Sandhatten]]. Im Westen werden sie in Süd-Nord-Richtung von einem Abschnitt der [[Hunte]] passiert, nordwestlich liegt [[Wardenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Osenberge sind keine Berge im eigentlich Sinne, da sie sich nur wenige Meter über das Niveau des westlichen und östlichen Umlandes erheben. Sie sind aber die höchsten Erhebungen der Region, beispielsweise liegt Oldenburg auf nur etwa 5&amp;amp;nbsp;bis 7&amp;amp;nbsp;m Höhe. Ihre zwei höchsten, mit jeweils {{Höhe|23}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot; /&amp;gt; Höhe gleich hohen Erhebungen sind der Kistenberg südlich von Sandkrug und der Gierenberg nordwestlich von Sandhatten; vom zuletzt genannten „Berg“ kann man den Ausblick auf das Tal der Hunte genießen. Innerhalb des [[Forst]]- und [[Wald]]gebiets [[Barneführer Holz und Schreensmoor|Barneführer Holz]] sind die Osenberge großflächig mit alten [[Kiefern]] bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Osenberge bilden einen beinahe geschlossenen Waldgürtel, der sich von der südlichen Stadtgrenze Oldenburgs, unmittelbar südlich einer [[Kaserne]] mit angegliedertem [[Standortübungsplatz]], nach Süden bis nach Sandhatten ausbreitet. Lediglich in der Mitte wird das Waldgebiet durch die dort liegende Ortschaft [[Sandkrug (Hatten)|Sandkrug]] in zwei Teile geteilt, wobei die Osenberge südlich Sandkrugs hinsichtlich Waldfläche und Höhe deutlich dominieren. Der nördliche Bereich, in der Nähe dieser Kaserne, wird von der Bundeswehr als Standortübungsplatz genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Die Erhebungen bilden in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Ostfriesisch-Oldenburgische Geest]] (Nr.&amp;amp;nbsp;60), in der Haupteinheit [[Hunte-Leda-Moorniederung]] (600) und in der Untereinheit [[Südlicher und Östlicher Moorrand]] (600.1) den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Osenberge&amp;#039;&amp;#039; (600.14). Zu den Nachbarn gehören insbesondere der Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Astruper Huntetal&amp;#039;&amp;#039; (600.13) im Westen, der Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Huder und Oldenburger Moore&amp;#039;&amp;#039; (612.14) im Osten, der in der Haupteinheitengruppe [[Ems-Weser-Marsch]] (61) und in der Haupteinheit [[Wesermarschen]] (612) zur Untereinheit [[Jade-Weser-Becken]] (612.1) zählt, und die Untereinheit &amp;#039;&amp;#039;Dötlinger Huntetal&amp;#039;&amp;#039; (595.01) im Süden, der in der Haupteinheitengruppe [[Ems-Hunte-Geest]] (59) zur Haupteinheit [[Delmenhorster Geest]] (595) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Im Südosten der Osenberge liegt das Naturschutzgebiet [[Tannersand und Gierenberg]] ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;82686; 1938 ausgewiesen; 29,6&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] groß)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSG&amp;quot; /&amp;gt; mit dem [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Tannersand und Gierenberg&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;2915-331; 29,65&amp;amp;nbsp;ha). Auf Großteilen im Südosten befindet sich das [[Landschaftsschutzgebiet]] (LSG) &amp;#039;&amp;#039;Staatsforst Alt-Osenberge, Wunderhorn, Oldenburger Sand, Tannersand mit Randgebieten&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;324746; 1976; 8,876&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]]), und im Nordwesten liegt das LSG &amp;#039;&amp;#039;Neu-Osenberge&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;323203; 1976; 80,8&amp;amp;nbsp;ha).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[sand]]reiche Landschaft der Osenberge wurde während der letzten [[Eiszeitalter|Eiszeit]] ([[Weichseleiszeit]]) geformt. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit führten massiver [[Raubbau (Natur)|Raubbau]] an der Natur in Form von jahrhundertelanger [[Waldweide|Hudewirtschaft]] sowie ungeregelter Holzwirtschaft zu einer weitgehenden [[Heide (Landschaft)|Verheidung]] der Osenberge. Durch die Beweidung der Gebiete durch Schafherden konnte sich kein neuer Wald entwickeln. [[Plaggenhieb]] im Rahmen des [[Ewiger Roggenbau|Ewigen Roggenbaus]] sowie zur Streugewinnung führte auf den sehr nährstoffarmen Böden zu einer Bildung großer Flugsandflächen und zur Ausbildung meterhoher [[Binnendüne|Wanderdünen]]. Gegen Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts führte die massive Bildung von Wanderdünen zu einer Bedrohung landwirtschaftlicher Nutzflächen und der Siedlungen. Dies führte ab 1803 zu einer vom Oldenburgischen Staat initiierten gezielten Kultivierung des entstandenen Ödlandes der Osenberge, der Festlegung der Dünen und anschließender Wiederaufforstung in Form einer Kiefer-Monokultur&amp;lt;ref name=&amp;quot;ETantzen&amp;quot; /&amp;gt;. Diese erwiesen sich jedoch in der Folgezeit als sehr anfällig gegen Windbruch. Am 13.&amp;amp;nbsp;November 1972 wurden die Bestände durch den [[Orkan Quimburga]] binnen weniger Stunden nahezu vollständig vernichtet. In den Folgejahren kam es jedoch zu einer erneuten Wiederaufforstung unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse in der Forstwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Sagen ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der [[Sage]]nwelt ist bekannt, dass in den Osenbergen ein [[Zwerg (Mythologie)|Zwergenvolk]] gelebt haben soll. Ferner spielt dort die &amp;#039;&amp;#039;Sage vom [[Oldenburger Wunderhorn]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StrackerjahnWilloh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Erst westlich vorbei an den Osenbergen, dann etwas nördlich der Mitte durch sie hindurch und danach östlich an den Erhebungen vorbei führen die ineinander übergehenden [[Kreisstraße]]n 346 und 314, die etwa in Nordwest-Südost-Richtung von Oldenburg durch Sandkrug nach Kirchhatten verlaufen. An der K&amp;amp;nbsp;314 liegt in Sandkrug die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Kiebitzweg&amp;#039;&amp;#039;, die von der Stadtbuslinie&amp;amp;nbsp;315 der Oldenburger [[Verkehr und Wasser|Verkehr und Wasser GmbH]] bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Biel |Titel=Sandkrug |Verlag=Isensee |Ort=Oldenburg |Datum=1996 |ISBN=3-89598-333-0}}, darin: Die Osenberge, Seiten 11–109&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Strackerjan]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Osenberge. Ein Landschaftsbild aus dem Oldenburgischen.&amp;#039;&amp;#039; 1879 ([https://digital.lb-oldenburg.de/urn/urn:nbn:de:gbv:45:1-4509 Link zum Digitalisat in der Landesbibliothek Oldenburg]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Das Oldenburgsche Wunderhorn|Friedrich Gottschalck: Das Oldenburgsche Wunderhorn (Sage)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/1/34.3/N |EW=8/17/3.1/E |type=mountain |elevation=23 |region=DE-NI|dim=4000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[:Datei:Falk Oberdorf Osenberge.PNG|Karte der Osenberge]]&amp;#039;&amp;#039;, auf commons.wikimedia.org&amp;lt;br /&amp;gt;siehe auch referenzierte &amp;#039;&amp;#039;Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSG&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.nlwkn.niedersachsen.de/live/live.php?&amp;amp;navigation_id=8062&amp;amp;article_id=41383&amp;amp;_psmand=26 Naturschutzgebiet „Tannersand und Gierenberg“] beim [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ETantzen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eilert Tantzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederbewaldung von Heiden und Öden durch die Oldenburgische Staatsforstverwaltung im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 2008. S.&amp;amp;nbsp;97&amp;amp;nbsp;ff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StrackerjahnWilloh&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ludwig Strackerjahn und Karl Willoh (Bearbeiter der 2.&amp;amp;nbsp;Auflage): &amp;#039;&amp;#039;Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;. Oldenburg 1909&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnendüne]]&lt;/div&gt;</summary>
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