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	<title>Osella PA9 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:29:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osella_PA9&amp;diff=2828217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-04-24T05:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Osella pa9-90.jpg|mini|hochkant=1.3|Osella PA9]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osella PA9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Sportwagen-[[Prototyp (Motorsport)|Prototyp]], der 1981 von dem [[Turin]]er Rennwagenhersteller [[Osella Squadra Corse|Osella]] entwickelt und vom Werk bis 1988 bei Sportwagen- und [[Bergrennen]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Osellas Wurzeln liegen im Turiner Rennstall [[Abarth]]. Als dessen Inhaber [[Carlo Abarth]] sein Unternehmen 1969 verkaufte, übernahm [[Enzo Osella]] die Rennsportabteilung. Seit Anfang der 1970er-Jahre war Osella als Produzent von Rennfahrzeugen für den Sportwagensport aktiv; die ersten Modelle wiesen noch technische Bezüge zu Abarth-Fahrzeugen auf. Der PA9 war die konsequente Weiterentwicklung des PA8, wobei alle PA-Sportwagentypen auf der Karosserieform des [[Osella PA3|PA3]] basierten und ein mehr oder weniger gleichartig gestaltetes [[Monocoque]] aufwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtmann/Schrader: Italienische Sportwagen. S: 377.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wesentliches Merkmal der PA9 war der 2-Liter-[[BMW]]-Motor aus der [[Formel 2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renngeschichte ==&lt;br /&gt;
Osella setzte den PA9 in seinem eigenen Werksteam, der Osella Squadra Corse, ein. Daneben fuhren im Laufe der Jahre auch zahlreiche Privatfahrer einen PA9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren der Einsatzzeit waren PA9 59-mal bei Sportwagenrennen gemeldet. In dieser Phase wurden acht Gesamt- und neun Klassensiege mit diesem Rennwagentyp erzielt. 21 Podiumsplatzierungen wurden eingefahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.racingsportscars.com/type/Osella/PA9.html Gesamtstatistiken zum PA9]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1981 ===&lt;br /&gt;
[[Sportwagen-Weltmeisterschaft 1981|1981]] waren die PA9 sowohl in der [[Sportwagen-Weltmeisterschaft]] als auch in der italienischen Gruppe-6-Meisterschaft werksseitig gemeldet. Den ersten Renneinsatz hatte das Fahrzeug – Chassis 103 und 104 – am 5. April 1981 beim Gruppe-6-Rennen am [[Autodromo Riccardo Paletti]] in [[Varano de’ Melegari]]; am Steuer waren [[Mauro Nesti]] und [[Carlo Franchi]], der seine Rennen unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gimax&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bestritt. Franchi beendete das Rennen als Dritter und erreichte damit bereits im ersten Rennen einen Podiumsplatz; Nesti erreichte nach knapp einer halben Stunde Rennzeit und dem Rückstand von einer Runde auf den Sieger [[Pasquale Barberio]] den 14. Gesamtrang&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.racingsportscars.com/results/Varano-1981-04-05-10724.html Gruppe-6-Rennen in Varano 1981]&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon beim zweiten Renneinsatz gab es einen für die Fachwelt überraschenden Sieg und dies noch dazu bei einem Wertungslauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft. Die Osella-Werksfahrer [[Giorgio Francia]] und [[Lella Lombardi]], die in den 1970er-Jahren in der [[Formel 1|Formel-1-Weltmeisterschaft]] aktiv gewesen war, siegten beim [[6-Stunden-Rennen von Mugello 1981|6-Stunden-Rennen von Mugello]] deutlich vor dem privat gemeldeten [[Porsche 935|Porsche 935K3]] von [[John Cooper (Rennfahrer)|John Cooper]] und [[Dudley Wood]] sowie dem [[BMW E21|BMW 320i]] von [[Anton Fischhaber]] und [[Mario Ketterer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.classicscars.com/wspr/results/wscc/ms1981.html#3 Sieg beim 6-Stunden-Rennen von Mugello 1981]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das [[1000-km-Rennen von Monza 1981|1000-km-Rennen von Monza]] beendeten die beiden Werkswagen – Chassis 107 und 104 – auf den Plätzen zwei und drei. Lella Lombardi/Giorgio Francia sowie Carlo Franchi und [[Luigi Moreschi]] mussten sich nur dem Porsche 935K3 von [[Edgar Dören]], [[Jürgen Lässig]] und [[Gerhard Holup]] geschlagen geben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.classicscars.com/wspr/results/wscc/ms1981.html#4 1000-km-Rennen von Monza 1981]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch beim [[6-Stunden-Rennen von Pergusa 1981|6-Stunden-Rennen von Pergusa]] erreichten die beiden Osella-Werksteams den zweiten und dritten Gesamtrang; diesmal hinter dem [[Lola T600]] von [[Emilio de Villota]] und [[Guy Edwards]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.racingsportscars.com/results/Pergusa-1981-06-28-2210.html 6-Stunden-Rennen von Pergusa 1981]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saison endete für die Werksmannschaft mit Siegen von Francia beim nationalen Gruppe-6-Rennen in [[Autodromo Vallelunga|Vallelunga]] und einem unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bloody Black Tiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; startenden Italiener bei einem Rennen ohne Meisterschaftsstatus in [[Magione]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.racingsportscars.com/results/Magione-1981-11-15-14838.html Magione 1981]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weil Osella nicht an den zur Marken-Weltmeisterschaft zählenden Wertungsläufen der Sportwagen-Weltmeisterschaft teilnahm, blieb das Team trotz der guten Platzierungen punktelos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1982 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osella war schon [[Formel-1-Saison 1980|1980]] in die Formel-1-Weltmeisterschaft eingestiegen und hatte 1981 durch die Teilnahme an Formel-1- und Sportwagenrennen die Ressourcen des Teams in allen Bereichen bis an die Grenzen ausgeschöpft. Vor allem finanziell war die Doppelgleisigkeit eine enorme Belastung. Die großen Erfolge bei den Auftritten in der Weltmeisterschaft von 1981 ließen sich 1982 nicht überall wiederholen. Einen Teil der Entwicklungs- und Einsatzkosten holte sich das Team durch den Verkauf von Chassis an italienische Privatteams jedoch wieder zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[1000-km-Rennen von Monza 1982|1000-km-Rennen von Monza]] fiel der Werks-PA9, gefahren von [[Diulio Truffo]] und Luigi Moreschi nach 158 Runden durch Getriebeschaden aus&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.classicscars.com/wspr/results/wscc/ms1982.html#1 1000-km-Rennen von Monza 1982]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitaus erfolgreicher verliefen für die Werksmannschaft das [[6-Stunden-Rennen von Silverstone 1982|6-Stunden-Rennen von Silverstone]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.racingsportscars.com/results/Silverstone-1982-05-16.html 6-Stunden-Rennen von Silverstone 1982]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die 1000-km-Rennen von [[1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps 1982|Spa]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.racingsportscars.com/results/Spa-1982-09-05.html 1000-km-Rennen von Spa 1982]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[1000-km-Rennen von Mugello 1982|Mugello]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.racingsportscars.com/results/Mugello-1982-09-19.html 1000-km-Rennen von Mugello 1982]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In [[Silverstone Circuit|Silverstone]] wurden Francia und Truffo Vierte und die Rennen in Spa und Mugello beendeten Francia und Moreschi auf Rang sechs bzw. vier. Klassensiege waren in diesem Jahr für Osella nicht möglich, da die weitaus leistungsstärkeren [[Lancia LC1]] ebenfalls in der Gruppe 6 an den Start gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Chassis 113, das das italienische Jolly-Club-Team erfolglos in der Sportwagen-Weltmeisterschaft einsetzte, gelangte ein umgebauter PA9 (war ursprünglich ein [[Osella PA8|PA8]]) nach Nordamerika und wurde dort von [[Jacques Villeneuve senior]] im [[Canadian-American Challenge Cup]], besser bekannt als CanAm-Serie, gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1983 bis 1988 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der Rennsaison 1982 zog sich Osella als Einsatzteam vollständig vom Sportwagensport zurück. Die noch vorhandenen Chassis wurden verkauft. Eines erwarb der Schweizer Rennfahrer [[Alfred Baer]], der mit dem Wagen unter anderem in der [[Interserie]] an den Start ging. Das letzte nennenswerte Ergebnis mit einem PA9 erzielte [[Tony LaRosa]] mit dem zweiten Rang beim CanAm-Rennen in Summit Point 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreich blieb dieser Rennwagentyp jedoch bei [[Bergrennen]]. Mauro Nesti gewann mit seinem PA9 von 1983 bis 1988 sechsmal in Folge den Titel eines [[Europa-Bergmeisterschaft|Europa-Bergmeisters]] in der Klasse der Rennwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Georg Amtmann und Halwart Schrader: &amp;#039;&amp;#039;Italienische Sportwagen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1999, ISBN 3-613-01988-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.racingsportscars.com/type/Osella/PA9.html Der PA9 bei Racing Sports Cars]&lt;br /&gt;
* [http://www.vrchy.com/nesti/nesti02.jpg Mauro Nesti im Osella PA9]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Rennwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osella|PA9]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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