<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oschenberg</id>
	<title>Oschenberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oschenberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oschenberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T13:24:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oschenberg&amp;diff=2164803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drahreg01: Tippo (mit AutoWikiBrowser), replaced: teuere → teure mit AWB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oschenberg&amp;diff=2164803&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-14T20:15:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippo (mit AutoWikiBrowser), replaced: teuere → teure mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Berg. Zum Gemeindeteil von Bayreuth siehe [[Oschenberg (Bayreuth)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Oschenberg.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Oschenberg (Sicht von [[Bayreuth]] aus)&lt;br /&gt;
|HÖHE=528&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|LAGE=&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Bindlacher Höhenzug]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=49.968641&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11.649885&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BY&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD3=&lt;br /&gt;
|BILD3-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oschenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 528 Meter hoher Berg am Rand der Stadt [[Bayreuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
1418 wurde der Berg als „Naschenberg“ erwähnt, 1419 als „aschenberg ob Leneck“, 1692 bereits als „Oschenberg“. Der Name bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Eschenberg&amp;#039;&amp;#039;, also Berg, auf dem [[Gemeine Esche|Eschen]] stehen ([[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;asch&amp;#039;&amp;#039;: Esche).&amp;lt;ref&amp;gt;Rosa und Volker Kohlheim: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth von A-Z&amp;#039;&amp;#039;, Verlag C. und C. Rabenstein, Bayreuth 2009, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Oschenberg liegt im Regierungsbezirk [[Oberfranken]] zum Teil auf Bayreuther Gebiet, etwa fünf Kilometer nordöstlich der [[Historische Innenstadt (Bayreuth)|Innenstadt]] am Rand des Stadtteils [[Friedrichsthal (Bayreuth)|Friedrichsthal]], sowie im Gemeindegebiet von [[Bindlach]], der Stadt [[Goldkronach]] und des Markts [[Weidenberg]]. Er ist ein Teil des Naturraums &amp;#039;&amp;#039;[[Obermainland|Obermainisches Hügelland]]&amp;#039;&amp;#039;. Der höchste Punkt auf der Hochebene, der bis zum 30.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;2007 im militärischen Sperrbereich lag, erreicht eine Höhe von {{Höhe|528|DE-NN}}. Er befindet sich auf Weidenberger Gebiet unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Bayreuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der [[Bindlacher Höhenzug]], zu dem der Oschenberg gehört, ist aus Schichten des [[Mittlerer Muschelkalk|Mittleren]] und des [[Oberer Muschelkalk|Oberen Muschelkalks]] (mittlere [[Trias (Geologie)|Trias]]) aufgebaut. Es handelt sich dabei um Ablagerungen eines relativ flachen Meeres, das vor etwa 240 Millionen Jahren Mitteleuropa bedeckte. In zahlreichen Steinbrüchen wurden früher die harten Kalksteine des Oberen Muschelkalks für die Herstellung von Pflastersteinen abgebaut. Dass diese Steinbrüche ideale Stellen für Fossilgrabungen waren, erkannte Regierungsrat [[Georg Graf zu Münster]] aus Ansbach bereits Anfang des 19. Jahrhunderts. Aufgrund seiner Funde wurde der Oschenberg zur [[Typlokalität]] der beiden Meeresreptilgattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Placodus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier Rieppel: &amp;#039;&amp;#039;The genus &amp;#039;&amp;#039;Placodus&amp;#039;&amp;#039;: Systematics, Morphology, Paleobiogeography, and Paleobiology.&amp;#039;&amp;#039; Fieldiana Geology, New Series, Nr.&amp;amp;nbsp;31, 1995, {{DOI|10.5962/bhl.title.3301}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Nothosaurus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier Rieppel, Rupert Wild: &amp;#039;&amp;#039;A Revision of the Genus &amp;#039;&amp;#039;Nothosaurus&amp;#039;&amp;#039; (Reptilia: Sauropterygia) from the Germanic Triassic, with Comments on the Status of &amp;#039;&amp;#039;Conchiosaurus clavatus. Fieldiana Geology, New Series, Nr.&amp;amp;nbsp;34, 1996, {{DOI|10.5962/bhl.title.2691}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen ===&lt;br /&gt;
In grauer Vorzeit war der Oschenberg eine [[Religion|religiöse]] [[Kultstätte]] mit einem [[Tempel]], der dem [[Gott]] Wodan oder [[Odin]] geweiht war. In seiner Nähe lag ein heiliger [[Hain]], zu dem [[Wallfahrt]]en durchgeführt wurden, um von dem heilkräftigen Wasser des Weidenbrunnens zu trinken. Ein Heer [[Karl der Große|Karls des Großen]] soll die Tempelanlagen vernichtet haben. Als der letzte Priester niedergemetzelt wurde und verschied, rief dieser mit gewaltiger Stimme: „Wenn je auf unserem heiligen Berg Christenglocken läuten, so läuten diese euch zum Fluche und zum Leid“. Seit dieser Zeit gibt es die Sage über das Oschenberg-Glöcklein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kloster St. Jobst}}&lt;br /&gt;
Am westlichen Berghang ist bereits im 15. Jahrhundert eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] erwähnt, die 1430 von den [[Hussiten]] zerstört wurde. Nach ihrem Wiederaufbau ist die dortige Quelle im Jahr 1506 als „wundertätig“ erwähnt und war für Kranke das Ziel von [[Wallfahrt]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfach des 16. Jahrhunderts gründete [[Friedrich II. (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Friedrich II.]], [[Fürstentum Bayreuth|Markgraf von Brandenburg-Kulmbach]], auf dem Oschenberg das [[Franziskanerkloster]] Sankt Jobst. Gegen eine Gebühr von 24&amp;amp;nbsp;[[Golddukat]]en genehmigte [[Papst]] [[Julius&amp;amp;nbsp;II.]] im Dezember 1506 das fromme Vorhaben. Der Bauplan sah eine [[Klosterkirche]], ein Hauptgebäude mit Speise- und Schlafsaal, Wirtschafts- und Nebengebäude, [[Pilger]]unterkünfte und Stallungen sowie einen Friedhof vor. Am 25.&amp;amp;nbsp;April 1513 weihte der [[Bistum Bamberg|Bamberger Bischof]] Caspar Breyl das Kloster ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RuUdK&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Engelbrecht: &amp;#039;&amp;#039;Ruhm und Untergang des Klosters St. Jobst&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 2/1997 des Nordbayerischen Kuriers, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer &amp;#039;&amp;#039;Urkunde&amp;#039;&amp;#039; von 1515 geht hervor, dass das Kloster ein Anrecht auf jährlich drei Zentner Karpfen aus dem „Branberger (Brandenburger) Weiher“ hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Müssel: Bayreuth in acht Jahrhunderten, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Folge der [[Reformation]] wurde es wie die wenigen anderen Klöster im [[Fürstentum Bayreuth|Markgraftum]], mit dem Übertritt des Bayreuther [[Adel]]s zum [[Protestantismus]] im Jahr 1529 wieder aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RuUdK&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Trübsbach: Geschichte der Stadt Bayreuth, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergwerk Döhlau ===&lt;br /&gt;
Im Oschenberg befand sich seit der Zeit des Markgrafen [[Friedrich III. (Brandenburg-Bayreuth)|Friedrich III.]] ein Gipsbergwerk, das erst 1998 endgültig geschlossen wurde. Die Gipsschicht im Muschelkalk hatte unter Tage eine mittlere Mächtigkeit von sechs Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ME208&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Michael Ernstberger|Titel=Nordbayerische Feld- und Grubenbahnen und die Geschichte ihrer Betriebe|Auflage=1.|Verlag=|Ort=|Jahr=2005|ISBN=|Seiten=208 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gips]] und [[Anhydrid]] wurden im sogenannten Südfeld auf drei [[Flöz]]gruppen in übereinanderliegenden [[Sohle (Bergbau)|Sohlen]], später im Nordfeld vor allem auf der höchsten Flözgruppe abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwivt/Publikationen/Gips_Anhydrit_Erkundung.pdf Gips-Anhydrit-Erkundung im Raum Coburg – Bayreuth] bei: Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 10. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Decknamen „Blicke“ existierte dort im [[Zeit des Nationalsozialismus|Dritten Reich]] ein geheimer unterirdischer Zulieferbetrieb für die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Decknamenverzeichnis deutscher unterirdischer Bauten des Zweiten Weltkrieges. Herausgeber: Hans Walter Wichert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://sgmk.beepworld.de/geheimsache.htm |titel=Liste aller Geheimprojekte mit Standorten |zugriff=2016-03-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304070923/http://sgmk.beepworld.de/geheimsache.htm |archiv-datum=2016-03-04 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-05 19:37:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Februar 1946 wurde die Gipswerk Döhlau GmbH angemeldet, die im März des Jahres bereits 32&amp;amp;nbsp;Personen, davon zehn unter Tage, beschäftigte. Von der Sohle des [[Förderschacht]]s aus wurde ein [[Stollenmundloch]] angelegt und auf 50&amp;amp;nbsp;Meter Länge [[Zimmerer|durchgezimmert]]. Der Abbau erfolgte zunächst mit elektrischen [[Bohrhammer|Bohrhämmern]], ab 1948 mit Pressluftwerkzeugen. Zur Förderung des Gipsgesteins wurde eine [[Grubenbahn]] mit der [[Spurweite (Bahn)|Spurweite]] 600&amp;amp;nbsp;mm angelegt. Etwa 20 von einer [[Seilwinde]] gezogene [[Hunt]]e mit bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;Tonnen Fassungsvermögen verrichteten den Transport nach [[über Tage]]. Im Sommer 1948 begann der Bau des [[Gleisanschluss]]es vom Eisenbahn-Haltepunkt Döhlau der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)#Deutsche Reichsbahn (nach 1945)|Deutschen Reichsbahn im Vereinigten Wirtschaftsgebiet]] an der [[Bahnstrecke Bayreuth–Warmensteinach]]. Der bis dahin untertägige [[Bremsberg (Bergbau)|Bremsberg]] wurde durch eine zweigleisige Anlage über Tage mit einer Länge von mehr als 100&amp;amp;nbsp;Metern bei 35 % Gefälle ersetzt. Am talseitigen Ende der Umladestation wurde auf Verlangen der Reichsbahn eine [[Spitzkehre (Eisenbahn)|Spitzkehre]] angelegt, um die Bahnstrecke vor eventuell allein ablaufenden Hunten zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz einer Anfang 1950 erworbenen Kleindiesellok mit 5&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]] („Strüver-Schienenkuli“) wurde seitens des [[Bergamt]]s nicht genehmigt. 1953 wurde eine dieselbetriebene Grubenlokomotive des Typs Deutz MAH 914 mit 9&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]] angeschafft, später kamen eine gebraucht erworbene 20-PS-[[Gmeinder]]-[[Feldbahn]]lok mit Abgaswaschanlage und vermutlich eine zweite baugleiche Deutz-Maschine dazu. 1958 wurde der Bau einer untertägigen [[Brecher (Zerkleinerungsmaschine)|Brecheranlage]] beantragt, 1960 unweit des Stollenmundlochs eine Verladeanlage für Lastkraftwagen in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ME208&amp;quot;/&amp;gt; Eine weitere Grubenlok bezog man 1961 von der Maschinenfabrik [[Ruhrthaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde die Bahnverladung aufgegeben und das gebrochene Gipsgestein fortan ausschließlich mit LKW abgefahren. Im Jahr darauf wurde ein neues [[Flöz]] aufgefahren und letztmals unter Tage Gleis verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ME208&amp;quot;/&amp;gt; Ende Mai 1966 wurde die Grubenbahn aufgegeben, zu diesem Zeitpunkt hatte sie unter Tage eine Länge von fünf Kilometern.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Schmitt/Gerald Hoch: Nebenbahnen in Oberfranken, Verlag Michael Resch, Coburg 1999, ISBN 3-9805967-4-5, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Transport in den [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] übernahmen gummibereifte Dieseltransporter, der Verbleib der Grubenloks ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 ging das Bergwerk an die [[Heidelberger Zement|Heidelberger Zement AG]]. Obwohl ein großes drittes Flöz entdeckt und ausgebeutet wurde, wurde die Grube zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1997 geschlossen. Im Bereich der Flöze I und II waren wegen zu schwach dimensionierter [[Sicherheitspfeiler]] Probleme der Standsicherheit der Grube aufgetreten. Zwar galt die Grube als rentabel, die Fortführung des Betriebs scheiterte jedoch an der fehlenden Übereinkunft zwischen dem Bergamt Bayreuth und dem Betreiber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ME208&amp;quot;/&amp;gt; Die gesamte Länge der Längs- und Querstollen war bis zur Schließung auf 35&amp;amp;nbsp;Kilometer angewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sonntag in Franken Nr. 25 vom 20. Juni 2010, S. 16 u. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anlagen über Tage wurden abgebrochen. Der Zugang wurde mit einer Betonplombe verschlossen, das Gelände planiert und renaturiert. Ein Bereich des Bergs ist aufgrund der Gefahr von [[Tagesbruch|Tagesbrüchen]] gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges Standortübungsgelände ===&lt;br /&gt;
Auf dem Oschenberg lag der 282 Hektar große Standortübungsplatz der Garnison Bayreuth. Das Gelände wurde im Oktober 1962 Truppenübungsplatz und sollte auch den US-Streitkräften zur Verfügung stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nordbayerischer Kurier vom 21./22. Oktober 2012, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der überwiegende Teil des Oschenbergs wurde damit für die Öffentlichkeit unzugänglich. 1969 wurde mit dem Bau einer Schießanlage begonnen, die 1971 fertiggestellt wurde. Für die rund 3,3&amp;amp;nbsp;Millionen Mark teure Einrichtung wurden knapp 50.000&amp;amp;nbsp;m³ Erde und 15.000&amp;amp;nbsp;m³ Fels bewegt und beseitigt. Sie umfasste vier 300&amp;amp;nbsp;m lange Bahnen zum Gewehrschießen und vier 30&amp;amp;nbsp;m lange Bahnen zum Schießen mit dem Maschinengewehr.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vor 50 Jahren&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 22. August 2019, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die militärische Einheit der Bundeswehr in Bayreuth wurde zum 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2007 aufgelöst, ebenso der militärische Sicherheitsbereich, der weitgehend Naturschutzgebiet wurde. Obwohl die ehemaligen Verbotsschilder teilweise noch vorhanden sind, ist der Oschenberg kein militärisches Sperrgebiet mehr und darf betreten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Nordbayerischer Kurier vom 16. Oktober 2012, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Standortschießanlage der Bundeswehr ist seit 2014 als private Schießanlage wieder geöffnet, es stehen 50-, 100- und 300-Meter-Schießbahnen zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://abload.de/img/oschenbergybsms.jpg |titel=Flyer Schießstand Oschenberg |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2017-10-13 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort veranstalteten Mitglieder der mutmaßlich [[Rechtsterrorismus|rechtsterroristischen]] Gruppe [[Patriotische Union]] unter der Leitung des ehemaligen [[Kommando Spezialkräfte|KSK]]-Soldaten Peter Wörner in den frühen 2020er Jahren Schießübungen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Putschist aus Fichtelberg&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 9. August 2023, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Oschenbergturm.JPG|mini|Fernmeldeturm auf dem Oschenberg (2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernsehturm ===&lt;br /&gt;
Auf dem Oschenberg befindet sich seit den 1960er Jahren ein [[Fernsehturm]], der ursprünglich für die Ausstrahlung des [[ZDF|zweiten Fernsehprogramms]] errichtet wurde. Neben dem nichtöffentlichen [[Richtfunk]] wird der aktuelle [[Fernmeldeturm Bayreuth|Sendemast]] nur noch zur Ausstrahlung von UKW-Signalen für die Stadt Bayreuth und Umgebung verwendet. Der deswegen erfolgte Rückbau verringerte die Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 1982 stürzte der in Bayreuth stationierte [[Rettungshubschrauber]] &amp;#039;&amp;#039;Christoph&amp;amp;nbsp;20&amp;#039;&amp;#039; am Oschenberg ab. Die drei Insassen kamen bei dem Unfall ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der fliegende Pionier&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 29. Dezember 2016, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil des Berges wird von extensiv genutzten, artenreichen Mähwiesen eingenommen. Pflanzensoziologisch handelt es sich um [[Salbei]]-[[Glatthafer]]-Wiesen, die Pflege geschieht abwechselnd durch Mähen und Beweidung mit einer Wanderschafherde. Die südlichen Hangbereiche bilden ein Mosaik aus Offenlandflächen, Feldgehölzen, Hecken, Gebüschen und Wäldern. Ein Fremdling an den Hängen ist die [[Grauerle]], die 1910/1920 angepflanzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Vollrath: Die Pflanzenwelt des Fichtelgebirges und benachbarter Landschaften in geobotanischer Schau. Bericht der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Bayreuth 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachgewiesen wurden die streng geschützten Tierarten [[Schlingnatter]], [[Zauneidechse]] und verschiedene Schmetterlingsarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Seit 1. Juli 2006 sind etwa 172 Hektar des Oschenberg-Areals durch die Regierung von Oberfranken zum Naturschutzgebiet erklärt. Es ist das 100. Naturschutzgebiet Oberfrankens. Der Oschenberg ist zentraler Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Natura-2000-Gebiets Muschelkalkhänge nordöstlich Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landkarten ==&lt;br /&gt;
* Bayerisches Landesvermessungsamt: Topografische Karte 1:25.000 Blatt 6035 (Bayreuth) und 6036 (Weidenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Vollrath: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzenwelt des Fichtelgebirges und benachbarter Landschaften in geobotanischer Schau.&amp;#039;&amp;#039; Bericht der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Bayreuth 1957.&lt;br /&gt;
* Dietmar Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Oschenberg bei Bayreuth.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Siebenstern 2009, S. 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bayern-fichtelgebirge.de/bayreuth/7.htm?7 Der Oschenberg] auf Bayern-Fichtelgebirge.de&lt;br /&gt;
* [http://www.regierung.oberfranken.bayern.de/nsg/f101.htm Naturschutzgebiet Nr. 101 „Muschelkalkgebiet am Oschenberg“]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Wj0HABhgx6o &amp;#039;&amp;#039;Artillerie im Gefecht.&amp;#039;&amp;#039;] Ausschnitt aus dem am Oschenberg gedrehten 1. Teil des Lehrfilms der Bundeswehr aus dem Jahr 1988 auf &amp;#039;&amp;#039;Youtube&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Bayreuth}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7661460-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bayreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Bayreuth)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
	</entry>
</feed>