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	<title>Oscar Huber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:28:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oscar_Huber&amp;diff=1783931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-04-08T15:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie     = Handelsschiff&lt;br /&gt;
| Name                 = &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bild                 = Oscar Huber.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext             = &lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Basis&lt;br /&gt;
 | AbJahr              = &lt;br /&gt;
 | Land                = {{DEU}}&lt;br /&gt;
 | andere Schiffsnamen = * &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Oswald&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | Schiffstyp          = &lt;br /&gt;
 | Schiffsklasse       = &lt;br /&gt;
 | Rufzeichen          = &lt;br /&gt;
 | Heimathafen         = &lt;br /&gt;
 | Eigner              = &lt;br /&gt;
 | Reederei            = &lt;br /&gt;
 | Bestellung          = &lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = Ewald Berninghaus, [[Duisburg]]&lt;br /&gt;
 | Baunr               = &lt;br /&gt;
 | Baukosten           = &lt;br /&gt;
 | Kiellegung          = &lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = &lt;br /&gt;
 | Taufe               = &lt;br /&gt;
 | Übernahme           = &lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = 1922&lt;br /&gt;
 | Reaktivierung       = &lt;br /&gt;
 | Außerdienststellung = &lt;br /&gt;
 | Streichung          = &lt;br /&gt;
 | Verbleib            = Museumsschiff in Duisburg&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | AbJahr      = &lt;br /&gt;
 | Länge       = 75&lt;br /&gt;
 | Lpp         = &lt;br /&gt;
 | KWL         = &lt;br /&gt;
 | Breite      = 9 m&amp;lt;br /&amp;gt;über Radkästen: 20,75&lt;br /&gt;
 | Seitenhöhe  = &lt;br /&gt;
 | Tiefgang    = 1,55&lt;br /&gt;
 | Verdrängung = &lt;br /&gt;
 | Vermessung  = &lt;br /&gt;
 | Besatzung   = 15 Mann&amp;lt;br /&amp;gt;ab 1955: 8 Mann&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | AbJahr            = &lt;br /&gt;
 | Antrieb           = 2 [[Dampfkessel]]&amp;lt;br /&amp;gt;3-Zyl.-[[Dampfmaschine]]&lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung = 1550&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M = &lt;br /&gt;
 | Propeller         = 2 Seitenräder&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Raddampfer|Seitenrad]]-[[Raddampfschlepper|Schleppdampfer]], der heute als [[Museumsschiff]] im [[Vinckekanal]] in [[Duisburg-Ruhrort]] liegt. Das Schiff ist der letzte erhaltene Raddampfer auf dem [[Rhein]], es gehört zum [[Museum der Deutschen Binnenschifffahrt]] am weiter nördlich gelegenen Eisenbahnhafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seitenrad-Schleppdampfer wurde 1921/22 in Duisburg auf der [[Werft]] [[Kölner Werft|Ewald Berninghaus]] für die Firma H. P. Disch in Duisburg-Ruhrort erbaut. Er trug zunächst den Namen &amp;#039;&amp;#039;H. P. Disch VIII – Wilhelm von Oswald&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Auflösung dieser Reederei übernahm die  [[Reederei Raab Karcher]] den [[Schlepper (Schiffstyp)|Schlepper]] als &amp;#039;&amp;#039;RK XIV&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1927 führte er zusätzlich den Namen &amp;#039;&amp;#039;Fritz Thyssen&amp;#039;&amp;#039;, seit 1940 heißt das Schiff &amp;#039;&amp;#039;RK XIV-Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039;, nach dem ehemaligen Geschäftsführer der [[Raab Karcher]] GmbH in Karlsruhe, Oskar (Oscar) Huber (1881–1957)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-biographie.de/sfz34082.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, Enkel von Ernst Huber (1815–1895), zusammen mit dem Kohlenhändler  [[Friedrich Carl Raab|Carl Friedrich Raab]] (1777–1854), dem Bierbrauer [[Franz Daniel Bender]] (1815–1881) und 6 weiteren Händlern und Industriellen Firmenmitbegründer der Kohleneinkaufsgemeinschaft  &amp;#039;&amp;#039;Raab, Karsch &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; (1848) in Kaiserslautern, ab 1881 &amp;#039;&amp;#039;Raab, Karcher &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Pudor |Titel=Wachstum in 110 Jahren. Raab Karcher 1848-1958 |Sammelwerk=Festschrift |Ort=Essen |Datum=1958 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, später nur noch Raab Karcher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1945 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039; auf Wehrmachtsbefehl von der eigenen Besatzung bei [[Oberwesel]] auf Grund gesetzt, bereits 1946 aber wieder gehoben und – ohne größere Reparaturen – im Jahre 1947 erneut in Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren ging die Zahl der Radschleppdampfer auf dem Rhein allmählich zurück. Obwohl die Befeuerung der &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1955 von [[Kohle]] auf [[Heizöl]] umgestellt worden war, erwies sich das Schiff im Betrieb als zu aufwendig. Im Jahr 1962 ist es in einigen Szenen des US-amerikanischen Films „[[Die Wunderwelt der Gebrüder Grimm]]“ zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweistexte an Bord des Museumsschiffes abgelesen am 30. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Schleppeinsatz erfolgte 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 wurde ein Verein gegründet, der sich zum Ziel setzte, die &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039; als letzten Radschleppdampfer auf dem Rhein zu erhalten. Diesem „Verein zur Erhaltung des Radschleppdampfers &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039; e. V., Duisburg-Ruhrort“ gelang es zunächst unter maßgeblicher Beteiligung der Firma [[Raab Karcher]], das Räderboot als [[Fahrgastschiff]] mit einer zulässigen Fahrgastzahl von 150 Personen für weitere drei Jahre in Fahrt zu halten. Die jährlichen Unterhaltungskosten überforderten jedoch rasch die Finanzkraft des Vereins, so dass eine Stilllegung und Verschrottung des Schiffes unvermeidlich schienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank des Einsatzes der bürgerschaftlichen und politischen Gremien ging die &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039; mit Wirkung vom 1. Oktober 1971 in den Besitz der Stadt Duisburg über. Nach umfangreichen Überholungs- und Umbauarbeiten auf der Filialwerft des Erbauers Berninghaus in [[Köln-Deutz]] wurde das Räderboot im April 1973 nach Duisburg-Ruhrort verschleppt, wo es einen Liegeplatz im Hafenmund nahe der [[Schifferbörse]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Mai 1974 konnte an Bord der &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039; das erste Duisburger Schifffahrtsmuseum offiziell eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung des 1977 begründeten „Museums der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg-Ruhrort“ in den Räumlichkeiten des ehemaligen Ruhrorter Rathauses am 25. Mai 1979 verlor das Schiff seine Eigenständigkeit als Museum und wurde dem neuen Schifffahrtsmuseum angegliedert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Museumsschiff.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber,&amp;#039;&amp;#039; Teilansicht          © Privatarchiv Andreas Huber, Essen]]&lt;br /&gt;
Der Radschleppdampfer &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber&amp;#039;&amp;#039; muss heute als ein technik- und verkehrsgeschichtliches Denkmal ersten Ranges gewertet werden. Er ist der letzte im Original erhaltene Vertreter eines Schiffstyps, der über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren durch den rationellen Transport von Massengütern einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entfaltung des Rheinstromgebietes geleistet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als noch mit Kohle gefeuert wurde, bestand die Besatzung aus insgesamt 15 Mann, darunter Kapitän, Steuermann, Rudergänger, zwei Maschinisten, drei Matrosen, vier bis sechs Heizern und dem Menagemann, der sich als Koch betätigte und für die Beschaffung des Proviants zuständig war. Nach der Umstellung auf Heizöl befanden sich nur noch acht Mann an Bord: Kapitän, Steuermann, Rudergänger, zwei Maschinisten, zwei Matrosen und ein Menagemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Backbordseite wurde unter Deck ein Durchgang geschaffen, der es dem Museumsbesucher ermöglicht, vor allem Kessel- und Maschinenräume als Ganzes zu betrachten. Hinzu kamen Ausstellungsräume im Vorschiff (ehemaliges Mannschaftsquartier) so wie in Vor- und Achterschiff in den früheren Öltanks. Die ehemaligen Wohnräume des Kapitäns wurden zu einem Sitzungsraum umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsdaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tragfähigkeit: ca. 200 t&lt;br /&gt;
* Anker: Buganker (Stockanker, 1280&amp;amp;nbsp;kg), Heckanker (Klippanker, 710&amp;amp;nbsp;kg), drei Notanker am Bug: zwei Stockanker an Backbord und Steuerbord (je 1135&amp;amp;nbsp;kg) und ein Klippanker (680&amp;amp;nbsp;kg) an Backbord.&lt;br /&gt;
* Länge: 75 m (über Bugspriet und Steuerruder gemessen etwa 80 m)&lt;br /&gt;
* Breite: 9 m (über Deck) bzw. 20,75 m (über die Radkästen gemessen).&lt;br /&gt;
* Tiefgang: 1,55 m (in beladenem Zustand).&lt;br /&gt;
* Maschine: 3-Zylinder-Kolbendampfmaschine (Hoch-, Mittel-, Niederdruck) mit einer Leistung von 1550 PS und einer Schleppkraft von 5000–6000 Tonnen. Dies entsprach einem Schleppzug von 5 – 7 Kähnen, von denen jeder einzelne mit einer besonderen Stahltrosse vom Schlepper gezogen wurde.&lt;br /&gt;
* Feuerung: Bis zum Jahre 1955 mit Kohle, später mit schwerem Heizöl, 4 Kessel, ab 1955 nur noch 2 große Kessel mit einer Gesamtheizfläche von 500,50 m².&lt;br /&gt;
* Kohleverbrauch für eine Fahrt von Duisburg-Ruhrort nach Rotterdam und zurück (Dauer ca. 6 Tage): 70 Tonnen.&lt;br /&gt;
* Heizölverbrauch für eine Fahrt von Duisburg-Ruhrort nach Karlsruhe und zurück (Dauer ca. 11 Tage: 60 – 70 Tonnen).&lt;br /&gt;
* Schornstein (Kamin): Durchmesser 1,50 m, Höhe über Deck 9,10 m, beide Kamine konnten bei Bedarf umgelegt werden, z. B. beim Passieren von Brücken bei Hochwasser.&lt;br /&gt;
* Radkästen: Breite 5,60 m; Länge 5,60 m.&lt;br /&gt;
* Schaufelräder: Je sieben Schaufeln an einem Rad. Breite des Schaufelrades 5,20 m. Die Räder liefen mit 33 Umdrehungen pro Minute. Der Antrieb durch die Dampfmaschine erfolgte über eine 30&amp;amp;nbsp;cm starke Welle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:OH Strangwinden.jpg|Strangwinden&lt;br /&gt;
Datei:OH Verholwinden.jpg|Verholwinden&lt;br /&gt;
Datei:OH Ankerwinde.jpg|Dampfankerwinde&lt;br /&gt;
Datei:OH Überläufer.jpg|Überläufer auf dem Achterdeck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tony Gibbons et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Schiffe&amp;#039;&amp;#039;, [[Bassermann Verlag]], München 2007, ISBN 978-3-8094-2186-3, S. 197&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Oscar Huber (tugboat, 1922)}}&lt;br /&gt;
* [https://peterwmetzler.wordpress.com/oscar-huber-ruhrort-duisburg/ Wer war Oscar Huber?]&lt;br /&gt;
* [https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/museumsschiffe/ Infos zum Schiff]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/Oscar.Huber.RK.XIV Die offizielle Facebook-Seite der Oscar Huber mit Chronik, Bildergalerie und Veranstaltungen an Bord]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.45163|EW=6.73038|region=DE-NW|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsschiff (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumswesen (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalwesen (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruhrort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampfmaschinenschiff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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