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	<title>Ortsteil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ortsteil&amp;diff=36809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Änderungen von ~2026-17554-85 (Diskussion) auf die letzte Version von Murkus69 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-03-20T11:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-17554-85&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-17554-85&quot;&gt;~2026-17554-85&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-17554-85&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-17554-85 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Murkus69&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Murkus69 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Murkus69&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ellenz-Poltersdorf Ortsteil Poltersdorf 2.jpg|mini|280px|Poltersdorf, Ortsteil der Gemeinde [[Ellenz-Poltersdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einerseits&lt;br /&gt;
* in [[Siedlungsgeographie]], [[Demographie]] und [[Raumplanung]] ein unspezifischer Sammelbegriff für abgegrenzte und mit eigenem [[Siedlungsname|Namen]] versehene Teile einer [[Siedlung]], einer [[Ortschaft]] oder eines Ortes (im allgemeinen Sinne)&lt;br /&gt;
und andererseits in manchen Gegenden&lt;br /&gt;
* [[kommunalrecht]]lich eine konkrete Unterteilung des Verwaltungsgebietes einer Stadt oder Gemeinde.&lt;br /&gt;
Je nach Art der [[Gebietskörperschaft]] oder [[Verwaltungseinheit]] kann ein Ortsteil u.&amp;amp;nbsp;U. auch als &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil, Stadtgebiet, [[Stadtviertel]], [[Stadtviertel|Quartier]], Gemeindeteil, Ortschaft, Ortschaftsbestandteil, Teilort, [[Wohnplatz]], Siedlung&amp;#039;&amp;#039; oder  &amp;#039;&amp;#039;Fraktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Allgemeinbegriff in Südtirol --&amp;gt; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Stadt|Städte]], [[Gemeinde]]n und auch einzelne Orte gliedern sich, teils mehrstufig, weiter auf, sowohl in kommunalrechtlich-[[administrative]]r Hinsicht als auch zu [[amtlich-statistisch]]en Zwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Allgemeinbegriffen für Ortsteile gehören:&lt;br /&gt;
* Stadtteil (in der Schweiz auch Quartier), [[Stadtviertel]] und [[Stadtbezirk]] als Teil einer – siedlungsgeographischen oder rechtlichen – Stadt&lt;br /&gt;
* Gemeindeteil, [[Ortsbezirk]], Stadtbezirk, [[Ortschaft]] und Fraktion als Teil einer kommunalrechtlichen (politischen) Gemeinde&lt;br /&gt;
* [[Ortslage]] ist ein allgemeiner Fachausdruck für benannte, kleinräumige Strukturen bis hin zu einzelnen [[Postanschrift|Adressbereichen]]&lt;br /&gt;
* Dorfschaft und [[Bauerschaft]] für Ansiedlungen im [[Ländlicher Raum|ländlichen Raum]], auch [[Weiler]] für nicht geschlossene Ortschaften&lt;br /&gt;
* [[Talschaft]] steht für Gemeindeteile oder -verbände im Bergraum&lt;br /&gt;
* [[Gemarkung]] und [[Katastralgemeinde]] sind landesspezifische Fachausdrücke für [[grundbuch]]lich-[[Kataster|katastrale]] Strukturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile können&lt;br /&gt;
* ehemalige Gemeinden und Städte sein, die durch eine [[Eingemeindung]] (häufig im Zuge einer [[Gebietsreform]]) ihre Selbständigkeit aufgeben mussten und zu Teilen einer benachbarten oder neu geschaffenen Kommune wurden&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;neue Wohnviertel&amp;#039;&amp;#039; (Neubaugebiete) sein, die als [[Siedlung (Städtebau)|Siedlung]] einen eigenen Namen erhielten, &amp;lt;!----wenn sie nach einem einheitlichen Plan und räumlich abgrenzbar zum vorhandenen Siedlungskern entstanden waren.---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ländlichen Raum bilden die Kleinsiedlungen wie Weiler oder [[Gehöft]]e teils eigenständige Orte, sind aber auch Ortsteile ihrer nahen Zentralorte oder Gemeinden. [[Streusiedlung]]en bestehen aus [[Einzelsiedlung|Einzellagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In noch größerem Maßstab bilden die Einzelstädte einer Stadtagglomeration ([[Megastadt]]) eine gewisse Einheit. Dabei überlagern sich historisch Gewachsenes und raum-/stadtplanerische Neuordnungen, so dass Siedlungen und Siedlungsräume im Allgemeinen eine recht komplexe, vielfältige Ortsteilstruktur zeigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Weiter regionale Begriffe sind:&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Je nach Regelung in der [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] des jeweiligen [[Land (Deutschland)|Landes]] können Ortsteile auch Ortsteilvertretungen ([[Ortschaftsrat]], Ortsrat, [[Ortsbeirat]], Dorfvorstand) oder eigene Ortschaftsverwaltungen sowie einen [[Ortsvorsteher]] (Dorfvorsteher) oder einen [[Ortsbürgermeister]] haben. Hier spricht man dann meist von der [[Ortschaft]] (im rechtlichen Sinne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennung neuer Ortsteile ist alleinige Angelegenheit der jeweiligen Gemeinde. Dabei muss sie verschiedene Stellen (zum Beispiel Archivverwaltung, Statistische Ämter, Post, Vermessungsämter usw.) anhören und darauf achten, dass innerhalb der Gemeinde keine gleichlautenden Ortsteilnamen auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In größeren Städten werden Ortsteile je nach Land als [[Stadtbezirk]]e oder [[Bezirk]]e bezeichnet oder zu solchen zusammengefasst. Im Gegensatz zu Ortsteilen, die eine eigene Ortschaftsvertretung haben &amp;#039;&amp;#039;können&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;müssen&amp;#039;&amp;#039; Stadtbezirke meist eine solche haben. Name, Wahlmodus und Zuständigkeiten dieser Bezirksvertretungen variieren ebenfalls von Land zu Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gemeinde (Deutschland)#Gemeindetypen nach Stellung im Verwaltungsgefüge|titel1=Gemeindearten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baurecht ===&lt;br /&gt;
Im [[Baurecht (Deutschland)|baurechtlichen]] Sinne ist ein Ortsteil „jeder Bebauungskomplex im Gebiet einer Gemeinde, der nach der Zahl der vorhandenen Bauten ein gewisses Gewicht besitzt und Ausdruck einer organischen Siedlungsstruktur ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 6. November 1968 - 4 C 31.66 - BVerwGE 31, 22 &amp;lt;26 f.&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Bebauungskomplex, der die genannten Bedingungen nicht erfüllt, wird [[Splittersiedlung]] genannt. Die Einordnung eines Bebauungskomplexes in eine der Kategorien wird von den Gerichten unterschiedlich gehandhabt und hängt von der Siedlungsstruktur des konkreten Einzelfalls ab. So hat das [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]] bei einer Ansammlung von vier Wohngebäuden das hinreichende Gewicht verneint,&amp;lt;ref&amp;gt;BVerwG, Beschluss vom 19. April 1994 – 4 B 77/94&amp;lt;/ref&amp;gt; der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg einem Komplex von fünf Wohnhäusern und fünf Nebengebäuden die Ortsteilqualität zuerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil vom 11. Dezember 1998 – 2 B 92.3565&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht wiederum sah in einer Bebauung mit 13 Wohnhäusern keinen Ortsteil.&amp;lt;ref&amp;gt;Nds. OVG, Urteil vom 21. November 1985 – 6 A 90/83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff des Ortsteils spielt vor allem bei der Abgrenzung von [[Innenbereich|im Zusammenhang bebauten Ortsteilen]] vom [[Außenbereich]] eine Rolle, die bei der Bestimmung der Zulässigkeit von Bauvorhaben entscheidend sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Freyung-Ort-Ortstafel.jpg|[[Ortstafel (Deutschland)|Ortstafel]] für den Ortsteil [[Ort (Freyung)|Ort]]&lt;br /&gt;
 Zeichen 310 - Ortstafel Flughafen, Frankfurt am Main, 2007.jpg|Ortstafel für den Frankfurter [[Frankfurt-Flughafen|Stadtteil Flughafen]]&lt;br /&gt;
 Niža Wjes – wjesna tafla.jpg|Zweisprachige Ortstafel für den Ortsteil [[Niesendorf]] (Sachsen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelne Länder und Städte ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
In [[Baden-Württemberg]] ist auch der Begriff Teilort üblich, der in die nach der Gemeindereform 1972 geschaffene [[Unechte Teilortswahl]] eingeflossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Bayern}}&lt;br /&gt;
In [[Bayern]] verwendet die [[Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern|Bayerische Gemeindeordnung]] die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Stadtbezirk&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeteil&amp;#039;&amp;#039; und legt in Art.&amp;amp;nbsp;2 Abs. 2 fest, dass dessen amtliche Benennung nicht durch die Gemeinde selbst, sondern durch die Aufsichtsbehörde (in der Regel also die Kreisverwaltung) erfolgt. Ehemals selbständige Gemeindeteile können unter bestimmten Voraussetzungen einen Ortssprecher wählen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayGO-60a |titel=Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) Art. 60a |abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern sind in Stadtbezirke einzuteilen, die eigene Bezirksausschüsse haben können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayGO-60 |titel=GO: Art. 60 Einteilung in Stadtbezirke - Bürgerservice |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20241226185754/https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayGO-60 |archiv-datum=2024-12-26 |abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2012 gab es in Bayern rund 42.000 amtlich benannte Gemeindeteile.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de//landesbeschreibungen-orte Bayerische Amtliche Gemeindeverzeichnisse] bei der Bayerischen Landesbibliothek Online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Berlin}}&lt;br /&gt;
In [[Berlin]] sind die Bezirke seit der Gebietsreform amtlich in insgesamt 97 Ortsteile [[Bezirk (Berlin)#Untergliederung der Bezirke in Ortsteile|unterteilt]] (vgl. die [[Verwaltungsgliederung Berlins]]). Ortsteile haben keine Bedeutung für die Verwaltung der Stadt; sie orientieren sich grob an historisch entstandenen Räumen, dienen der statistischen Erfassung und sollen die Identifikation der Bewohner mit „ihrem“ Stadtgebiet fördern. Die Größe von Ortsteilen ist sehr unterschiedlich, der Ortsteil [[Berlin-Neukölln|Neukölln]] hat etwa 160.000 Einwohner, im Ortsteil [[Berlin-Malchow|Malchow]] leben rund 550 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brandenburg}}&lt;br /&gt;
In [[Brandenburg]] können nach §&amp;amp;nbsp;45 der Kommunalverfassung „Im Gebiet einer [[Amt (Kommunalrecht)|amtsfreien Gemeinde]] … Ortsteile gebildet werden, wenn ausreichend große, räumlich getrennte, bewohnte Gemeindeteile vorhanden sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.politische-bildung-brandenburg.de/kommunal/glossar/kommunalverfassung_neu.htm#45 |wayback=20110111012432 |text=Kommunalverfassung des Landes Brandenburg, 18. Dezember 2007 |archiv-bot=2019-05-05 12:21:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel kann jede bei einem Gemeindezusammenschluss beteiligte Gemeinde nur einen Ortsteil bilden, außer sie hat schon vorher Ortsteile gebildet. Nach §&amp;amp;nbsp;28 (2) hat die Gemeindevertretung das Recht, bewohnte Gemeindeteile zu benennen. In der Regel werden die Orts- und Gemeindeteile in den Hauptsatzungen der Gemeinden benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Hamburg}}&lt;br /&gt;
In [[Hamburg]] ist das Gebiet der Freien und Hansestadt in sieben Bezirke als untere Verwaltungseinheit gegliedert. Die [[Bezirke in Hamburg]] bestehen jeweils aus mehreren namentlich benannten &amp;#039;&amp;#039;Stadtteilen&amp;#039;&amp;#039;. Die insgesamt 104 &amp;#039;&amp;#039;Stadtteile&amp;#039;&amp;#039; sind für statistische und verwaltungstechnische Aufgaben nochmals in ein oder mehrere amtliche &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039; untergliedert. Insgesamt gibt es 181 Ortsteile, die jeweils mit einer dreistelligen Nummer bezeichnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Hessen}}&lt;br /&gt;
In [[Hessen]] können die Städte und Gemeinden nach §&amp;amp;nbsp;82 Abs.&amp;amp;nbsp;1 der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] (HGO) durch Beschluss der Gemeindevertretung für ihr Gebiet [[Ortsbezirk]]e bilden. Die Einrichtung und Abgrenzung der Ortsbezirke wird in der Hauptsatzung der Gemeinde geregelt. Ortsbezirke, die im Rahmen der [[Gebietsreform in Hessen]] geschaffen wurden, sind in der Regel identisch mit dem Gebiet der früher selbständigen Gemeinden. In jedem Ortsbezirk wird ein [[Ortsbeirat]] gewählt, der Vorsitzende ist der [[Ortsvorsteher]]. Ein Ortsbezirk kann einen oder mehrere Stadtteile umfassen; die Grenzen der Ortsbezirke müssen nicht mit den Grenzen der Stadtteile übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Nordrhein-Westfalen}}&lt;br /&gt;
In [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Großstädten bilden Ortsteile inoffizielle Unterordnungen von Stadtteilen, die wiederum Teilmengen eines [[Stadtbezirk]]s sind. In [[Münster]] wird die Ebene unterhalb des Stadtbezirks als &amp;#039;&amp;#039;Wohnbereich&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Rheinland-Pfalz}}&lt;br /&gt;
In [[Rheinland-Pfalz]] verhält es sich ähnlich wie in Hessen nach §§ 74–77 der Gemeindeordnung (GemO) des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Sachsen-Anhalt}}&lt;br /&gt;
In [[Sachsen-Anhalt]] ist zwischen dem Begriff des Ortsteils und der Ortschaft zu unterscheiden. Durch namentlich benannte Ortsteile wird eine Gemeinde zunächst nur räumlich gegliedert. Die Ortsteile können durch die Hauptsatzung der Gemeinde definiert sein. Bei Eingemeindungen durch die Gemeindegebietsreform Sachsen-Anhalt 2009/2010/2011 können sich die Ortsteile auch indirekt aus dem Gesetz zur Ausführung der Gemeindegebietsreform von 2010 ergeben. Wenn die Hauptsatzung der neuen Großgemeinde Ortsteile nicht gesondert definiert, wurden die neu aufgenommenen Gemeinden als auch alle bis dahin bestehenden Ortsteile Kraft Gesetzes zu gleichrangigen Ortsteilen der Großgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft hingegen ist ein Teilgebiet einer Gemeinde, in dem den Einwohnern durch die Einführung der Ortschaftsverfassung ein Mitwirkungsrecht an den Angelegenheiten eingeräumt wurde, welche die Ortschaft betreffen (§&amp;amp;nbsp;81 Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt). Eine Ortschaft wird aus dem Gebiet eines Ortsteils oder aus dem mehrerer Ortsteile gebildet. Ortsteil und Ortschaft können also deckungsgleich sein. In vielen Fällen fasst aber eine Ortschaft mehrere Ortsteile unter dem Namen ihres wichtigsten Ortsteils zusammen. Dies führt im alltäglichen Gebrauch häufiger zur falschen Verwendung der Begriffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Gemeinden, die keiner Verbandsgemeinde angehören, können nach Maßgabe des §&amp;amp;nbsp;81 Abs.&amp;amp;nbsp;1 der Kommunalverfassung Ortschaften bilden. Dabei besteht ab der Ortschaftsgröße von 300 Einwohnern grundsätzlich die Möglichkeit, zwischen dem Modell Ortsvorsteher, das bis zu 300 Einwohner verpflichtend ist, oder dem Modell Ortschaftsrat nebst Ortsbürgermeister zu wählen. Beide Modelle erlauben es den Bürgern des Ortsteils, die ortsteilspezifischen Interessen nach näher bestimmten Regelungen unmittelbar an die Organe der Gemeinde (Gemeinderat und Bürgermeister) heranzutragen, mit denen sich die Organe dann bei anstehenden Entscheidungen auseinanderzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Sachsen}}&lt;br /&gt;
{{Anker|Leipzig}}&lt;br /&gt;
In [[Sachsen]] kennt {{§|65|2754|revosax}} der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] den Begriff „Ortsteil“, verwendet ihn aber für eine bisherige Gemeinde, die nach einem Zusammenschluss mit einer anderen oder nach Integration in eine aufnehmende Gemeinde ihre Selbständigkeit verliert, jedoch als [[Ortschaft]] besondere Rechte behält. Die allgemeinen Paragraphen 5, 15 und 22 der Sächsischen Gemeindeordnung verwenden hingegen mehrfach den Begriff „Gemeindeteil“. Zudem erlaubt {{§|70|2754|revosax}} den kreisfreien Städten die Einführung von „Stadtbezirken“. [[Leipzig]] und [[Dresden]] haben hiervon in ihren jeweiligen [[Hauptsatzung]]en Gebrauch gemacht, nicht aber [[Chemnitz]]. Die kreisfreie Stadt Chemnitz definiert in § 3 ihrer Hauptsatzung die 39 der Stadtgliederung dienenden Gemeindeteile als &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil&amp;#039;&amp;#039; Die administrative Gliederung der Stadt Leipzig (seit 1992) hingegen teilt zehn Stadtbezirke in 63 [[Liste der Stadtbezirke und Ortsteile Leipzigs|Ortsteile]]. In Leipzig wird das Gebiet ehemals selbständiger Gemeinden nach ihrer Eingemeindung als [[Liste der Stadtteile Leipzigs|Stadtteil]] mit dem Gemeindenamen bezeichnet. Der Begriff Stadtteil ist hier also eine historische Kategorie. Die amtlichen &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039; stimmen zum Teil mit den &amp;#039;&amp;#039;Stadtteilen&amp;#039;&amp;#039; überein, fassen solche zusammen oder zerteilen diese und tragen zum Teil auch davon abweichende Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Thüringen}}&lt;br /&gt;
In [[Thüringen]] unterscheidet man ebenfalls zwischen Ortsteilen und [[Ortschaft]]en. Alle kreisangehörigen Gemeinden und kreisfreien Städte können mit Beschluss des Gemeinde- bzw. Stadtrats Ortsteile mit eigenem Ortsteilrat und eigenem Ortsteilbürgermeister durch Regelung innerhalb der Hauptsatzung bilden. Schließen sich benachbarte kreisangehörige Gemeinden zu einer [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] zusammen, so ist für die Ortsteile eine Ortschaftsverfassung einzuführen. Diese Ortsteile haben dann den Status einer Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalrechtliche Untergliederung ===&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] werden die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeteil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ortsverwaltungsteil&amp;#039;&amp;#039; und – in bestimmten Zusammenhängen in Tirol – [[Ortschaft]] ähnlich verwendet und stehen für die Untergliederung des &amp;#039;&amp;#039;Gemeindesprengels&amp;#039;&amp;#039; als [[Geographischer Raum|Raum]] der [[Gebietskörperschaft (Österreich)|Gebietskörperschaft]] &amp;#039;&amp;#039;[[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]]&amp;#039;&amp;#039;. Die genaue Bezeichnung ist [[Landesebene (Österreich)|landesrechtlich]] uneinheitlich. Das Bundesrecht benutzt alle Begriffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile von [[Statutarstadt (Österreich)|Statutarstädten]] bezeichnet man in der Regel als &amp;#039;&amp;#039;Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;, teilweise aber auch als &amp;#039;&amp;#039;Stadtbezirke&amp;#039;&amp;#039; ([[Liste der Stadtbezirke von Graz|Graz]] und [[Klagenfurt am Wörthersee#Stadtgliederung|Klagenfurt]]) oder in Wien als &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirke]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von diesen bundes- und landesweiten Begrifflichkeiten kann jede Gemeinde zusätzlich eigenständig gewisse Ortsteile führen, teils als kommunalrechtliche Gemeindegliederung, teils aus Traditionsgründen unverbindlich. Insbesondere die Städte haben oft ganz eigenständige Gliederungen, so Wien mit den &amp;#039;&amp;#039;Gemeindebezirken&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Grätzl]]n&amp;#039;&amp;#039;, Graz mit &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Stadtbezirke von Graz|Stadtbezirken]]&amp;#039;&amp;#039;, Linz mit [[Linz#Stadtgliederung|&amp;#039;&amp;#039;Stadtteilen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Statistischen Bezirken&amp;#039;&amp;#039;]], Salzburg mit [[Liste der Stadtteile Salzburgs|&amp;#039;&amp;#039;Stadtteilen, Siedlungsräumen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsgebieten&amp;#039;&amp;#039;]], und so fort. In Teilen Tirols und Vorarlbergs werden die Gemeindeteile (Ortschaften) auch explizit &amp;#039;&amp;#039;Fraktion&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Burgenland ====&lt;br /&gt;
Burgenländische Gemeinden haben ihr Gebiet in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsverwaltungsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu teilen, wenn dies aus kulturellen, historischen, geographischen, verwaltungsökonomischen oder wirtschaftlichen Gründen zweckmäßig ist und im Interesse der Bewohner dieser Gemeindeteile liegt. Dabei müssen sie auf die Grenzen der Katastralgemeinden Rücksicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gemeindeordnung|LrBgld|GesetzNr=10000055|text=§ 1 Burgenländische Gemeindeordnung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Ortsverwaltungsteile ist ein [[Ortsvorsteher]] und ein Ortsausschuss zu bestellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gemeindeordnung|LrBgld|GesetzNr=10000055|text=§ 33a Burgenländische Gemeindeordnung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ortsverwaltungsteilen werden Rechte in Verbindung mit Gemeindeversammlungen und Volksbefragungen eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Niederösterreich ====&lt;br /&gt;
Niederösterreichische Gemeinden können ihr Gebiet in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; teilen, wenn dies aus geographischen oder wirtschaftlichen Gründen zweckmäßig ist und die Verwaltung vereinfacht. Für Ortsteile können [[Ortsvorsteher]] bestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gemeindeordnung|LrNO|GesetzNr=20000105|text=§ 40 Niederösterreichische Gemeindeordnung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Steiermark ====&lt;br /&gt;
Steirische Gemeinden können ihr Gebiet in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsverwaltungsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; teilen, wenn dies aus geographischen oder wirtschaftlichen Gründen zweckmäßig ist und der Erleichterung der Verwaltung dient. Dabei müssen sie auf die Grenzen der Katastralgemeinden Rücksicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gemeindeordnung|LrStmk|GesetzNr=40018410|text=§ 1 Steiermärkische Gemeindeordnung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Falls es sich bei einem Ortsverwaltungsteil um eine ehemalige Gemeinde handelt, kann das Gemeindewappen der untergegangenen Gemeinde als Ortsteilwappen verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gemeindeordnung|LrStmk|GesetzNr=40018410|text=§ 4 Steiermärkische Gemeindeordnung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Ortsverwaltungsteile kann ein [[Ortsvorsteher]] oder – falls es sich beim Ortsverwaltungsteil um eine ehemalige Gemeinde handelt – ein [[Ortsteilbürgermeister]] bestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gemeindeordnung|LrStmk|GesetzNr=40018410|text=§ 48 Steiermärkische Gemeindeordnung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Graz bestehen in allen 17 Stadtbezirken [[Bezirksvertretung]]en (&amp;#039;&amp;#039;Bezirksräte&amp;#039;&amp;#039; genannt) als von den Wahlberechtigten des jeweiligen Bezirks alle 5 Jahre gewählte Versammlungen, die bestimmte Aufgaben selbständig wahrnehmen. Den einzelnen Bezirksvertretungen steht jeweils ein Bezirksvorsteher (und zwei Bezirksvorsteherstellvertreter) vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatutGraz&amp;quot;&amp;gt;{{§§|Statut der Landeshauptstadt Graz 1967|LrStmk|GesetzNr=20000217|text=Statut der Landeshauptstadt Graz 1967}} (St LGBl. Nr. 130/1967 idgF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tirol ====&lt;br /&gt;
Tiroler Gemeinden können für einzelne &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ortschaft#Österreich|Ortschaften]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Ortsvorsteher bestellen und einen Ortsausschuss einrichten, wenn das im Interesse der besseren Anbindung entlegener Siedlungen an die Gemeindeverwaltung zweckmäßig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gemeindegesetz|LrT|GesetzNr=20000101|text=§ 57 Tiroler Gemeindeordnung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorarlberg ====&lt;br /&gt;
Vorarlberger Gemeinden können bestimmte Geschäfte des Gemeindeamtes für einzelne &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesondert besorgen, wenn das zweckmäßig erscheint, und zu deren Leitung einen Ortsvorsteher bestellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gemeindegesetz|LrVbg|GesetzNr=20000047|text=§ 27 Vorarlberger Gemeindegesetz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Untergliederung von Gemeinden und Orten ===&lt;br /&gt;
Die in die Gliederung nach politischen Gemeinden eingehängte Gliederung nach [[Ortschaft]]en stellt das in Österreich verwendete System der Siedlungsgliederung dar. &amp;#039;&amp;#039;[[Ortschaftsbestandteil]]e&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(OB) war im Sprachgebrauch der [[Statistik Austria]] ein Sammelbegriff für Teile von Ortschaften, wenn es sich um geographisch getrennte, eigenständige Siedlungen mit feststehendem Namen handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil&amp;#039;&amp;#039; auch für die [[Grundbuch|grundbücherliche]] Verwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;[[Katastralgemeinde#Österreich|Katastralgemeinde]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet (eine territoriale Gliederungseinheit). Doch können in einer Katastralgemeinde mehrere Ortschaften und Gemeindeteile (abgesehen von der gesetzlichen Einschränkung in Bezug auf Ortsverwaltungsteile in der Steiermark und im Burgenland) liegen, wie auch vice versa eine Ortschaft mehrere Katastralgemeinden umfassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ortsteilbegriffe werden durch die statistischen &amp;#039;&amp;#039;Zählbezirke/[[Zählsprengel]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Wahlsprengel]]&amp;#039;&amp;#039; dargestellt, die teils traditionelle Ortsteile sind, teils aber künstliche Sammelstrukturen über mehrere Straßenzüge bis hin zu Orten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Topographische Siedlungskennzeichnung nach STAT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Schweiz}}&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] bestehen viele [[politische Gemeinde]]n aus mehreren Ortschaften. Amtlich wird von „[[Ortschaft]]“ gesprochen, wenn diese ein geographisch abgrenzbares Siedlungsgebiet mit eigenem Namen und eigener Postleitzahl haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20071090/index.html#a3 SR 510.625 Art.&amp;amp;nbsp;3 Begriffe]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der gewöhnlichen Sprache bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil&amp;#039;&amp;#039; eine lokale Untergliederung jedweder Art, wobei diese Bezeichnung nicht sehr häufig anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kantonen [[Kanton Graubünden|Graubünden]], [[Kanton Tessin|Tessin]] und [[Kanton Waadt|Waadt]] werden die Gemeindeteile &amp;#039;&amp;#039;Fraktionen,&amp;#039;&amp;#039; im [[Kanton Bern]] &amp;#039;&amp;#039;Viertelsgemeinden&amp;#039;&amp;#039; bzw. im Berner Oberland &amp;#039;&amp;#039;[[Bäuert]]en,&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]] &amp;#039;&amp;#039;Filialen&amp;#039;&amp;#039; und in Teilen des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]] &amp;#039;&amp;#039;[[Aussenwacht]]en&amp;#039;&amp;#039; (so in der Region Winterthur und im Zürcher Oberland) genannt. In Städten entsprechen den Ortsteilen die &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtviertel|Quartiere]],&amp;#039;&amp;#039; die teilweise auf frühere Dörfer zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsteile genießen in der Regel keine eigene Autonomie. Ausnahmen bilden die Berner Bäuerten und Viertelsgemeinden, die Fraktionen im waadtländischen [[Le Chenit]] sowie (als letzte der Davoser &amp;#039;&amp;#039;[[Fraktionsgemeinde]]n&amp;#039;&amp;#039;) die Fraktion [[Davos Monstein]], bis Ende 2009 auch die zürcherischen &amp;#039;&amp;#039;[[Zivilgemeinde (Kanton Zürich)|Zivilgemeinden]]&amp;#039;&amp;#039;. In den Städten wird gelegentlich Quartierautonomie gefordert, was etwa durch die neue [[Verfassung des Kantons Zürich|Zürcher Kantonsverfassung]] von 2005 (Art. 88) ausdrücklich ermöglicht wird; bislang ist es in diesem Kanton aber nirgends zu einer Realisierung gekommen. In der Stadt [[Lugano]] hingegen, die infolge umfassender Eingemeindungen ihr Gebiet stark ausgedehnt hat, wurden 2021 auf der Grundlage des 2016 eingefügten Art.&amp;amp;nbsp;77bis der Gemeindeordnung für die einzelnen bisherigen Gemeinden und heutigen Ortsteile Quartierkommissionen bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Tessiner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 2021, S.&amp;amp;nbsp;7; zur Rechtsgrundlage siehe [https://www.lugano.ch/downloadLeggi?name=lor_tmp_1.1_a4.pdf&amp;amp;unid=37A49768A93050D9C125707300571A4C&amp;amp;type=pdf &amp;#039;&amp;#039;Regolamento comunale della Città di Lugano&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Italien ==&lt;br /&gt;
In [[Italien]] und in [[San Marino]] werden kleinere Ortschaften, die keine eigene Gemeinde bilden, [[Fraktion (Italien)|&amp;#039;&amp;#039;frazione&amp;#039;&amp;#039;]] (dt. ‚Fraktion‘) genannt. So ist zum Beispiel [[Mittewald (Franzensfeste)|Mittewald]] eine Fraktion der Gemeinde [[Franzensfeste]]. Die Teile größerer Städte werden als &amp;#039;&amp;#039;circoscrizione&amp;#039;&amp;#039; ([[Stadtviertel]]/Stadtbezirk) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Stadtteil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4437321-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Geographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsgeographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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