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	<title>Ortsdialekt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:36:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ortsdialekt&amp;diff=1194525&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rießler: Literatur</title>
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		<updated>2023-11-18T09:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsdialekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsmundart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man den [[Dialekt]] oder die [[Mundart]] in einem [[Ortschaft|Ort]], wenn sich dieser Dialekt sprachlich hinreichend von den in der Umgebung des jeweiligen Ortes gesprochenen Sprachen unterscheidet und abgrenzen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Beispiel einer kleinen abgrenzenden Betrachtung benachbarter Ortsmundarten findet man in: Theodor Horster: „[[Rheinberg]]er Wörterbuch – Eine Dokumentation der Mundart am unteren Niederrhein“ Rheinland-Verlag, Köln 1996, ISBN 3-7927-1472-8 in der Einleitung von [[Georg Cornelissen]], Abschnitt 1.4, Seiten 18 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von [[Lokalsprache]]n beziehungsweise [[Regionalsprache]]n spricht man hingegen dort, wo eine solche Unterscheidung nicht möglich ist und mehrere Orte oder gar eine ganze Region eine einheitliche Mundart haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Je nach dem Verwaltungsstatus des Ortes werden gelegentlich auch die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Dorf&amp;#039;&amp;#039;-, &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;-, &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil&amp;#039;&amp;#039;- oder &amp;#039;&amp;#039;Stadtdialekt&amp;#039;&amp;#039; benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da viele Städte aus kleineren Einheiten zusammengewachsen sind oder zusammengelegt wurden, kann es vorkommen, dass sich die alten Ortsdialekte in der Stadt halten und kein einheitlicher Stadtdialekt entsteht, zum Beispiel in [[Krefeld]], siehe [[Krieewelsch|Krieewelsch Platt]] mit seinen Varianten, und [[Oedingsch]] (Uerdinger Platt), aber auch dem Hölsch Plott ([[Hülser Platt]]), während es ebenso sein kann, dass mehrere Ortsdialekte in einem Stadtdialekt aufgehen oder zu diesem verschmelzen (wie zum Beispiel in [[Köln]], siehe [[Kölsch (Sprache)#Varianten|Kölsch-Varianten]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar erkennbare Ortsdialekte sind insbesondere in Gegenden mit starker sprachlicher Gliederung in den Übergangsgebieten zwischen den [[Dialektgruppe]]n eines [[Dialektkontinuum]]s anzutreffen, wie zum Beispiel in [[Mittelhessen]] ([[Mittelhessische Dialekte]]) wie [[Hinterländer Platt]], [[Wittgensteiner Platt]], [[Rhöner Platt]], im [[Rheinland]] (siehe auch [[rheinischer Fächer]]); besonders ausgeprägt ist dies in Gebieten mit starker [[Geographie|geografischer]] Gliederung und relativ isolierten Siedlungen, wie in den Dialekten des [[Walliserdeutsch]] und auf kleineren Inseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsdialekt auf einer Insel (wie das [[Öömrang]] zum Beispiel) mag umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;[[Inseldialekt]]&amp;#039;&amp;#039; genannt werden, dieses Wort ist jedoch [[sprachwissenschaft]]lich anders belegt als der Dialekt einer sogenannten [[Sprachinsel|Dialektinsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine so genannte [[Ortsgrammatik]] beschreibt den Sprachbau eines Ortsdialekts, ein [[Ortswörterbuch]] die Lexik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Seit dem ersten Drittel des [[19. Jahrhundert]]s wendet sich die sprachwissenschaftliche Feldforschung verstärkt den [[Dialektologie|dialektologischen]] Gegebenheiten im deutschsprachigen Teil Europas zu, was unter anderem zu Erarbeitung von Wortverwendungskarten, zu teilweise höchst spezifischen Wörterbüchern für etliche Ortsdialekte und [[Ortsgrammatik]]en geführt hat. Manche deutsche Ortsdialekte können inzwischen auf eine Anzahl solcher Publikationen aus drei Jahrhunderten zurückblicken.&amp;lt;ref&amp;gt;so zum Beispiel [[Kölsch (Sprache)#Literatur|Kölsch]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit werden Sprachentwicklungen der jüngeren Vergangenheit dokumentiert und nachvollziehbar. Ebenfalls sind, seitdem dies technisch möglich war, gezielt [[Tonaufzeichnung]]en von vielen Ortsdialekten gemacht und archiviert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe unter anderem: [[Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- BELEG NÖTIG Vergleichende technische Auswertungen und Dokumentationen sind geplant, aber die dazu notwendigen Hilfsmittel noch nicht vorhanden oder in den Kinderschuhen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Peter Wiesinger]]|Titel=Die Einteilung der deutschen Dialekte|Sammelwerk=Dialektologie|Ort=Berlin|Datum=1983|Seiten=807–900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Metrolekt]]&lt;br /&gt;
* [[Urbanolekt]]&lt;br /&gt;
* [[Regiolekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialektforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rießler</name></author>
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