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	<title>Orthodoxe Kirche Finnlands - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orthodoxe_Kirche_Finnlands&amp;diff=493658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: da Wortgruppen</title>
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		<updated>2026-03-12T13:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;da Wortgruppen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Uspensiki by SamSegar.jpg|mini|Die 1869 geweihte [[Uspenski-Kathedrale|Mariä-Entschlafens-Kathedrale]] in [[Helsinki]] ist das größte orthodoxe Sakralgebäude in der westlichen Welt.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orthodoxe Kirche Finnlands&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (finn. &amp;#039;&amp;#039;Suomen ortodoksinen kirkko&amp;#039;&amp;#039;, schwed. &amp;#039;&amp;#039;Ortodoxa kyrkan i Finland&amp;#039;&amp;#039;) ist neben der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands|Evangelisch-Lutherischen Kirche]] eine der beiden [[Volkskirche]]n [[Finnland]]s. Das [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxe Christentum]] ist im historischen [[Ostfinnland]] seit dem Mittelalter verwurzelt. Heute hat die Orthodoxe Kirche mit etwa 60.000 Mitgliedern (2003) einen Anteil von ca. 1,1 % an der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ort.fi/en/church_today.php | wayback=20100725115225 | text=Finnish Orthodox Church}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei sind die verschiedenen kulturell-sprachlichen Gruppen der finnischen Gesellschaft unter den orthodoxen Christen vertreten, darunter in der Mehrheit Finnischsprachige, aber auch [[Russen in Finnland|Russischsprachige]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Online=https://www.iltalehti.fi/kotimaa/a/8620d5be-f646-4145-a192-c0e5bb58415a|Zitat=Suomen ortodoksisen kirkon 60 000 jäsenestä noin 15 prosenttia on venäläistaustaisia.|Sprache=fi|Sammelwerk=[[Iltalehti]]|Datum=2018-12-02|Autor=Esa Tuominen|Titel=Venäläisiä eroaa Suomen ortodoksikirkosta - Venäjän kirkko ei suostu enää antamaan ehtoollista Suomen ortodoksikirkon jäsenille}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Finnlandschweden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Zitat=bara i Nyland finns cirka 600-700|Sprache=sv|Online=https://svenska.yle.fi/a/7-10053944|Sammelwerk=[[Svenska Yle]]|Autor=David Fagerudd|Datum=2024-03-31|Titel=Konservativa unga män flockas till den ortodoxa kyrkan: ”Ibland kan de ha väldigt extrema åsikter”}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Samen (Volk)|Samen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;oktavuohta&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die orthodoxe Kirche Finnlands ist [[Autonome orthodoxe Kirchen|autonom]] und gehört zum [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel]]. Sie ist Mitglied im konfessionsübergreifenden „Ökumenischen Rat in Finnland“ &amp;#039;&amp;#039;(Suomen ekumeeninen neuvosto / Ekumeniska Rådet i Finland)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://ekumenia.fi/&amp;lt;/ref&amp;gt; und setzt sich auf nationaler und internationaler Ebene aktiv für die [[Ökumenische Bewegung]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ups&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Lazarus von Murom|Theodoret von Kola|Tryphon von Petschenga}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Finnland 1323-1743.png|mini|Russischer Einfluss in Ostfinnland 1323–1743]]&lt;br /&gt;
Das Christentum erreichte Finnland im Mittelalter zugleich von Westen und Osten. Südwestfinnland wurde von [[Schweden]] aus missioniert, in [[Karelien]] und Ostfinnland setzte sich aus [[Nowgorod]] kommend spätestens um das Jahr 1200 der orthodoxe Glaube durch. Vor allem die Gründung des [[Kloster Walaam|Klosters Valamo]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Walaam&amp;#039;&amp;#039;) auf einer Insel des [[Ladogasee]]s trieb im 14. Jahrhundert die Ausbreitung des orthodoxen Christentums voran. Im 15. Jahrhundert hatte die orthodoxe Kirche mit der Gründung des [[Kloster Petschenga|Klosters Petschenga]] (Petsamo) bereits die [[Arktischer Ozean|Eismeerküste]] erreicht und missionierte die dortige [[Samen (Volk)|samische Urbevölkerung]]. Für die orthodoxen [[Skoltsamen]], die seit der Abtretung ihrer ursprünglichen Siedlungen an die [[Sowjetunion]] heute überwiegend in Finnland leben, blieb das Kloster in Petsamo weiterhin die geistliche Heimat, zu der enge Beziehungen bestehen blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ortodoksi.net/index.php/Koltat&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Papinniemi matkamiehen risti.JPG|mini|links|Orthodoxes Wegekreuz in der Gemeinde Parikkala an der Stelle des im 17. Jahrhundert verlassenen orthodoxen Dorfes [[Papinniemi (Parikkala)|Papinniemi]]]]&lt;br /&gt;
Die westlichen Teile Kareliens kamen im 16. und 17. Jahrhundert unter [[Schweden|schwedische]] Herrschaft. Die orthodoxe Bevölkerung war dort Repressalien ausgesetzt; viele konvertierten zum lutherischen Glauben, andere wanderten nach [[Ostkarelien]] und die Gegend von [[Twer]] aus. Dennoch hat sich bis heute eine orthodoxe Minderheit in [[Nordkarelien]] halten können. [[Ilomantsi]], die östlichste Gemeinde des Landes, hat mit 17,4 % den höchsten orthodoxen Bevölkerungsanteil Finnlands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ilomantsi.fi/Resource.phx/sivut/sivut-ilomantsi/kunta/yleisesittely.htx |wayback=20070212132241 |text=Gemeinde Ilomantsi }} (finn.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Finnland 1809 zu einem [[Großfürstentum Finnland|Großfürstentum]] unter [[Russland|russischer]] Herrschaft wurde, förderten die russischen Herrscher die orthodoxe Kirche in Finnland. Zu dieser Zeit entstanden zahlreiche orthodoxe Kirchenbauten, etwa 1869 die [[Uspenski-Kathedrale]] in [[Helsinki]], das größte orthodoxe Sakralgebäude in der westlichen Welt. Während der russischen Herrschaft bildeten sich mit den Zuzug von russischen Beamten und Militärs auch orthodoxe Gemeinden in den Großstädten des Landes, deren Nachkommen, die sogenannten „alten Russen,“ heute rund 3000 Köpfe zählen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://virtual.finland.fi/netcomm/news/showarticle.asp?intNWSAID=26475 | wayback=20071013173856 | text=National Minorities of Finnland: The Old Russians}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs unterstanden die Orthodoxen Finnlands dem [[Metropolit]]en von [[Sankt Petersburg]], 1892 wurde das orthodoxe Bistum Finnland gegründet. Innerhalb des Bistums stritten sich die finnischen bzw. karelischen Gläubigen mit den russischen um die liturgische Sprache (Finnisch oder [[Altkirchenslawisch]]) und die Stellung der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:New Valamo monastery main church, summer.jpg|mini|links|Mönchskloster Uusi Valamo in Heinävesi]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Finnische Unabhängigkeitserklärung|finnischen Unabhängigkeit]] im Jahr 1917 wurde die Orthodoxe Kirche Finnlands 1921 von der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|Russisch-Orthodoxen Kirche]] gelöst und zu einer autonomen Kirche, die dem [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel]] unterstellt ist. Als einzige orthodoxe Kirche stellte sie ihren Kalender komplett auf den westlichen [[Gregorianischer Kalender|gregorianischen]] um, sie feiert also nicht nur die feststehenden Feiertage, sondern auch das Osterfest am westlichen Termin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ort.fi/en/church_today.php | wayback=20070220130630 | text=The church today}}, Webauftritt der finnisch-orthodoxen Kirche, zugegriffen am 6. Juni 2010, in Englisch&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1935 darf die Orthodoxe Kirche Finnlands ebenso wie die evangelisch-lutherische Kirchensteuern erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Finnland nach der Niederlage im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] große Teile Kareliens an die Sowjetunion abtreten musste, wurden auch zehntausende orthodoxe Karelier umgesiedelt und über ganz Finnland verstreut. Auch die Mönche des [[Kloster Walaam|Inselklosters Valamo]] im Ladogasee flohen vor dem sowjetischen Vormarsch nach Westen und gründeten in [[Heinävesi]] das [[Kloster Uusi Valamo]] („Neues Walaam“). Eine weitere orthodoxe Gruppe, die als Folge des Krieges ins finnische Kernland umsiedelte, sind die rund 400 Skoltsamen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ortodoksi.net/index.php/Koltat&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stellen die Majorität der Mitglieder der Gemeinde von Lappland, die 1950 als Nachfolgerin der nach dem Krieg aufgelösten Gemeinde von Petsamo gegründet wurde. Die Gemeinde hat orthodoxe Kirchen in [[Sevettijärvi]], [[Nellim]] und [[Ivalo]] sowie eine Kapelle in [[Keväjärvi]] (Ivalo), d.&amp;amp;nbsp;h. den heutigen Hauptsiedlungen der Skoltsamen in der Gemeinde [[Inari (Gemeinde)|Inari]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;oktavuohta&amp;quot;/&amp;gt; Seit 1990 hat sich die Anzahl der orthodoxen Christen in Finnland durch Einwanderung aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion deutlich erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache des Gottesdienstes war lange Zeit [[Kirchenslawisch]], so wie in Russland. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann man, die [[Epistel]] und das [[Evangelium (Glaube)|Evangelium]] auf Finnisch zu lesen. Die erste finnische Übersetzung der gesamten Gottesdienstordnung wurde 1862 erstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ups&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Struktur ==&lt;br /&gt;
Heute ist [[Finnisch]] die vorherrschende Sprache für Gottesdienste. In manchen Gemeinden, v.&amp;amp;nbsp;a. in Helsinki, wird auch regelmäßig Liturgie in [[Kirchenslawisch]] abgehalten. Darüber hinaus wird in den Gemeinden mit [[Finnlandschweden|finnlandschwedischen]] Mitgliedern, wie Helsinki und Turku, recht häufig auch [[Schwedisch]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ups&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Nils G. Holm |Online=https://uppslagsverket.fi/sv/sok/view-170045-OrtodoxaKyrkosamfundet|Titel=Ortodoxa kyrkosamfundet|Sammelwerk=[[Uppslagsverket Finland]]|Verlag=Svenska folkskolans vänner|Hrsg=Rabbe Sandelin|Datum=2014-11-25|Sprache=sv|WerkErg=Aktualisierte Onlineversion des 2003–2007 beim Verlag Schildts erschienenen Lexikons|Kommentar=CC-BY-CA 4.0|Abruf=2024-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wird in den skoltsamischen Gebieten regulär [[Skoltsamisch]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oktavuohta&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|abruf=2024-04-01|url=https://www.oktavuohta.com/ortodoksi-kirkko|hrsg=[[Saamelaiskäräjät]]|werk=Oktavuohta|titel=Ortodoksinen kirkko|sprache=fi}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Sprachen, wie [[Russische Sprache|Russisch]], [[Griechische Sprache|Griechisch]] und [[Englische Sprache|Englisch]] werden selten und nur bei Bedarf verwendet.&amp;lt;!-- EN fehlte bereits vorher--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortodoxa kyrkan i Torneå 2007-06-04.jpg|mini|Ikonostase einer Kirche in Torneå]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parishes of Orthodox Church of Finland.svg|mini|Bistümer und Gemeinden der Finnischen Orthodoxen Kirche]]&lt;br /&gt;
An der Kirchenregierung nehmen sowohl Pfarrer als auch Laien teil. Ihr oberstes ausführendes Organ ist die Kirchenversammlung der Orthodoxen Kirche in Finnland. Die Kirche ist in drei Bistümer aufgeteilt, die von [[Metropolit]]en geleitet werden. Die heutigen Bischöfe der Orthodoxen Kirche in Finnland sind [[Erzbischof]] Elia von Helsinki und ganz Finnland (bürgerlich Matti Wallgrén)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=religion ORF at/KAP red |url=https://religion.orf.at/stories/3227815/ |titel=Finnland: Neues orthodoxes Kirchenoberhaupt |datum=2024-12-02 |sprache=de |abruf=2024-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Metropolit Arseni von Kuopio und Karelien (Jorma Heikkinen). Die Bistümer gliedern sich in 21 Kirchengemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bistümer und Gemeinden der Orthodoxen Kirche Finnlands:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Helsinki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Turku]]&lt;br /&gt;
# [[Tampere]]&lt;br /&gt;
# [[Hämeenlinna]]&lt;br /&gt;
# [[Helsinki]]&lt;br /&gt;
# [[Lahti]]&lt;br /&gt;
# [[Kotka]]&lt;br /&gt;
# [[Hamina]]&lt;br /&gt;
# [[Lappeenranta]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Karelien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Jyväskylä]]&lt;br /&gt;
# [[Rautalampi]]&lt;br /&gt;
# [[Kuopio]]&lt;br /&gt;
# [[Saimaa]]&lt;br /&gt;
# [[Joensuu]]&lt;br /&gt;
# [[Taipale (Liperi)|Taipale]]&lt;br /&gt;
# [[Ilomantsi]]&lt;br /&gt;
# [[Nurmes]]&lt;br /&gt;
# [[Iisalmi]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Oulu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Lappland (Finnland)|Lappland]]&lt;br /&gt;
# [[Oulu]]&lt;br /&gt;
# [[Kajaani]]&lt;br /&gt;
# [[Vaasa]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der orthodoxen Gotteshäuser in Finnland beträgt ca. 140. Die Kirche verfügt auch über zwei Klöster, Uusi-Valamo und das Nonnenkloster [[Kloster Lintula|Lintula]], beide in der Gemeinde Heinävesi. Ca. 140 orthodoxe Pfarrer und ca. 40 Kantoren halten in diesen Räumlichkeiten regelmäßige Gottesdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die orthodoxe Kirche in Finnland hat auch einen eigenen, staatlich anerkannten [[Ritterorden]], den [[Finnischer Orden vom Heiligen Gotteslamm|Finnischen Orden vom Heiligen Gotteslamm]]. Er wurde 1935 gestiftet und sein Ordensmeister ist der amtierende Erzbischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orthodoxes Priesterseminar Finnlands ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Orthodoxes Priesterseminar Finnlands}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Joensuu orthodox seminary.jpg|mini|Das orthodoxen Priesterseminar in Joensuu mit Wohnheim und Johannes-der-Evangelist-Kirche]]&lt;br /&gt;
Von 1918 bis 1988 wurde der [[Klerus]] zuerst in [[Sortavala]], dann in [[Helsinki]] und zuletzt in [[Kuopio]] ausgebildet. Das [[Priesterseminar]] zu Kuopio wurde 1988 geschlossen und nach [[Joensuu]] verlagert. Hier wurde in der Nähe der [[Universität Joensuu]] (seit 2007 Universität Ostfinnland) ein neues Seminar (offiziell &amp;#039;&amp;#039;Suomen ortodoksinen pappisseminaari&amp;#039;&amp;#039; „Orthodoxes Priesterseminar Finnlands“) mit eigener Bibliothek errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt; http://tkk.joensuu.fi/avoin/opiskelu/verkko-opinnot/orthod/index.htm sowie {{Webarchiv | url=http://virtual.finland.fi/netcomm/news/showarticle.asp?intNWSAID=25813 | wayback=20071212142650 | text=Virtual Finland: &amp;#039;&amp;#039;Finnish Orthodox Church&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Ausbildungsstätte unter der Schirmherrschaft der Bischofskonferenz der Orthodoxen Kirche Finnlands betreiben jene Theologiestudenten der Universität angewandte theologische Studien, einschließlich liturgischer Übungen, die später in der orthodoxen Kirche arbeiten wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ortodoksi.net/index.php/Ortodoksinen_seminaari_(Joensuu)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Finnland wird für die Arbeit als orthodoxer Priester, Kantor oder als Religionslehrer in der Schule – entsprechend der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands|Evangelisch-Lutherischen Staatskirche]] – ein Hochschulstudium gefordert. Die [[Universität Ostfinnland]] ist die einzige Hochschule des Landes, die einen kompletten [[Masterstudiengang]] in orthodoxer Theologie anbietet – den „Master in Orthodoxer Theologie“ –, der für die Arbeit als Priester qualifiziert. Dazu gibt es eine kirchenmusikalische Spezialisierung für den Beruf des Kantors, und eine pädagogische Spezialisierung für Religionslehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.uef.fi/en/unit/school-of-theology&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Nils G. Holm |Online=https://uppslagsverket.fi/sv/sok/view-170045-OrtodoxaKyrkosamfundet |Titel=Ortodoxa kyrkosamfundet |Sammelwerk=[[Uppslagsverket Finland]]|Verlag=Svenska folkskolans vänner|Hrsg=Rabbe Sandelin|Datum=2014-11-25|Sprache=sv|WerkErg=Aktualisierte Onlineversion des 2003–2007 beim Verlag Schildts erschienenen Lexikons|Kommentar=CC-BY-CA 4.0|Abruf=2024-04-01}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Teuvo Laitila|Kommentar=Griechisch-orthodoxe Kirche S.&amp;amp;nbsp;53 ff.|Titel=Christentum|Hrsg=Olli Alho|Sammelwerk=[[Kulturlexikon Finnland]]|Reihe=Suomalaisen Kirjallisuuden Seuran toimituksia|Nummer=719|Verlag=[[Finnische Literaturgesellschaft]]|Ort=Helsinki|Datum=1998|ISBN=951-746-032-5|Seiten=50–55}}&lt;br /&gt;
* Aappo Laitinen: &amp;#039;&amp;#039;Die orthodoxen Kirchen Finnlands und Estlands.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Bremer]], [[Hacik Rafi Gazer]],  [[Christian Lange (Politiker, 1972)|Christian Lange]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die orthodoxen Kirchen der byzantinischen Tradition.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-534-23816-3, S.&amp;amp;nbsp;101–106.&lt;br /&gt;
* [[Mitro Repo]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortodoksinen Suomi.&amp;#039;&amp;#039; In: Markku Löytönen, Laura Kolbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Suomi. Maa, kansa, kulttuurit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Suomalaisen Kirjallisuuden Seuran toimituksia.&amp;#039;&amp;#039; 753). Suomalaisen Kirjallisuuden Seura, Helsinki 1999, ISBN 951-746-041-4, S.&amp;amp;nbsp;290–302 (finnisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ort.fi/fi/index.php | wayback=20071212125346 | text=Website der orthodoxen Kirche Finnlands}} (finn.)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ortodoksi.net/ortodoksit/briefly_in_english.htm | wayback=20051215095233 | text=Ortodoksi.net}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://virtual.finland.fi/netcomm/news/showarticle.asp?intNWSAID=25813 | wayback=20071212142650 | text=Virtual Finland: &amp;#039;&amp;#039;Finnish Orthodox Church&amp;#039;&amp;#039;}} (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://www.ort.fi/seminaari Priesterseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orthodoxe Kirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4347413-5|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxie in Finnland| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Finnland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxe Kirche|Finnland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitgliedskirche des Ökumenischen Rates der Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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