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	<title>Orschwihr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T13:06:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orschwihr&amp;diff=1164035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: vorlage base marimee</title>
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		<updated>2026-04-24T09:46:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vorlage base marimee&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Orschwihr&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville d&amp;#039;Orschwihr (68).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Thann-Guebwiller|Thann-Guebwiller]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Guebwiller|Guebwiller]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes de la Région de Guebwiller|Région de Guebwiller]]&lt;br /&gt;
|insee=68250&lt;br /&gt;
|cp=68500&lt;br /&gt;
|longitude=07/13/56/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/56/05/N&lt;br /&gt;
|alt moy=268&lt;br /&gt;
|alt mini=225&lt;br /&gt;
|alt maxi=573&lt;br /&gt;
|km²=7.09&lt;br /&gt;
|siteweb=http://www.mairie-orschwihr.info/&lt;br /&gt;
|image=Orschwihr, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] Orschwihr&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orschwihr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Orschweier&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68250}} Einwohnern ({{EWD|FR|68250}}) im [[Département]] [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Thann-Guebwiller]], zum [[Kanton Guebwiller]] und ist Mitglied des Gemeindeverbandes [[Communauté de communes de la Région de Guebwiller|Région de Guebwiller]]. Am 20. August 1989 wurde die Schreibweise des Gemeindenamens auf &amp;#039;&amp;#039;Orschwihr&amp;#039;&amp;#039; festgelegt (vorher &amp;#039;&amp;#039;Orschwir&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vue de Bollenberg à Orschwihr.jpg|mini|links|{{Center|Blick vom Bollenberg auf Orschwihr}}]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde am Rand der Süd[[vogesen]] liegt am &amp;#039;&amp;#039;Quierenbach&amp;#039;&amp;#039;, der hier in die [[Oberrheinebene]] eintritt. Die Entfernung zu den Städten [[Colmar]] im Norden und [[Mülhausen]] im Süden beträgt jeweils etwa 25 Kilometer. Der in die Vogesen hineinreichende Westen des Gemeindeareals ist bewaldet (&amp;#039;&amp;#039;Forêt communale d’Orschwihr&amp;#039;&amp;#039;), dort wird an der Ostflanke des &amp;#039;&amp;#039;Schimbergs&amp;#039;&amp;#039; mit 576 m über dem Meer der höchste Punkt erreicht. Fast die gesamte Nordosthälfte des Gemeindegebietes ist mit Weinreben bepflanzt. Die Orschwihrer Weinlagen heißen &amp;#039;&amp;#039;Liebenberg, Pfingstberg, Lippelsberg, Hutmattreben, Hasen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Effenberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung des Dorfes geht im Süden nahtlos in das bebaute Gebiet der Gemeinde [[Bergholtzzell]] über. Das Gemeindegebiet von Orschwihr ist Teil des [[Regionaler Naturpark Ballons des Vosges|Regionalen Naturparks Ballons des Vosges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Orschwihr sind [[Soultzmatt]] im Norden, [[Westhalten]] und [[Rouffach]] im Nordosten, [[Bergholtz]] im Südosten, [[Bergholtzzell]] im Süden sowie [[Buhl (Haut-Rhin)|Buhl]] (Berührungspunkt) und [[Lautenbach (Haut-Rhin)|Lautenbach]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Gemarkung von Orschwihr liegt in der Vorbergzone der Vogesen. Diese ist um Orschwihr stark zerstückelt, bildet also ein Mosaik von unterschiedlich gelagerten Bruchschollen aus Gesteinen des [[Deckgebirge]]s. Es sind Randschollen des Oberrheingrabens, die bei dessen Einsinken in einer gewissen Höhenlage verharrten, sodass sie heute über dem Niveau der Rheinebene erscheinen. Vom [[Buntsandstein]] bis zum [[Unterjura]] sind  Sedimente des Erdmittelalters ([[Mesozoikum]]s) anzutreffen. Am Ostrand des Bollenbergs steht Unterjura (Lias) an, seinen Westabfall bilden dagegen viel jüngere ([[Oligozän|oligozäne]]) [[Tertiär]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;schichten, die erst beim Einsinken des Oberrheingrabens abgelagert wurden. Die im Südwesten dem Quierenbach (Wäscherbach) folgende Gemarkungsgrenze ist gleichzeitig auch die Grenze zur [[Quartär (Geologie)|quartären]] Schotterebene des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Spuren römischer Besiedlung und einer merowingischen Begräbnisstätte wurden auf dem Bollenberg entdeckt. Inmitten des merowingischen Friedhofs stand einst eine Martinskirche, die  anfänglich  Pfarrkirche für das ganze obere [[Mundat]] (den weltlichen Besitz des Straßburger Bischofs im Oberelsass) war. Ab dem 16. Jahrhundert bis zum Bau der Sankt Nikolauskirche war ein Sankt Wolfgang geweihtes Gotteshaus, das 1798 zerstört und 1850 durch eine Kapelle ersetzt wurde, Pfarrkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pop.culture.gouv.fr/search/list?base=%5B%22Patrimoine%20architectural%20%28M%C3%A9rim%C3%A9e%29%22%5D&amp;amp;mainSearch=%22orschwihr%22 |titel=POP |abruf=2024-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Otalesvilare&amp;#039;&amp;#039; erscheint erstmals 728 in einer Schenkungsurkunde des Grafen von Egisheim an die Abtei Murbach. Seit 1282 besaßen die Habsburger hier einen Fronhof, den die Herren von Andlau als Lehen übereignet bekamen. 1523 konnte das Dorf den Fronhof mit allem Zubehör käuflich erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. de la Torre |Titel=Haut Rhin, le Guide complet |Ort=Paris |Datum=1990}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Orschwihr 3.jpg|mini|Blick zum Schloss|327x327px]]Eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, die vom 14. bis zum 16. Jahrhundert im Besitz der Andlauer war, wurde 1580 erneuert, aber durch Feuer 1722 und 1934 stark beschädigt. 1375 wurde durch die [[Gugler]], die zügellose Söldnertruppe des [[Enguerrand de Coucy|Enguerrand VII. de Coucy]], nicht nur das Dorf verwüstet – damals im Besitz der Herren von Schönau, sondern auch die Burg der Herren von Stettenberg zerstört. Von diesem &amp;#039;&amp;#039;Altschloss&amp;#039;&amp;#039; sind noch Spuren eines rechteckigen Turmes vorhanden. Es diente einst dem Schutz des Murbacher Besitzes. 1444 suchten die [[Armagnaken]] das Tal heim. Nach dem Dreißigjährigen Krieg kam das Dorf, obwohl noch im Besitz des Bistums Straßburg, an die französische Krone. Nach der Annexion Straßburgs durch Ludwig XIV, wurde es definitiv französisch. Von 1871 bis 1918 gehörte es zum [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichsland Elsass-Lothringen]]. 1940 erfolgte die deutsche Besatzung. Der Ort wurde am 4. Februar 1945 durch Truppen der 1. französischen Armee unter General de [[Jean de Lattre de Tassigny|Lattre de Tassigny]] von der Naziherrschaft befreit. Dies geschah im Zuge der Endoffensive der Alliierten gegen den von den Deutschen noch immer hartnäckig verteidigten [[Brückenkopf Elsass]].&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2007 !! 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 768 || 780 || 817 || 812 || 849 || 920 || 979 || 1043&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Bei der Pfarrkirche  St. Nikolaus (&amp;#039;&amp;#039;Église Saint-Nicolas&amp;#039;&amp;#039;) wurden Schiff und Chor 1782 errichtet. Der Westturm der Vorgängerkirche von 1576 besitzt im Glockengeschoss spätgotische Maßwerkfenster, Eckquader und das regionaltypische Satteldach.&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Wolfgang (&amp;#039;&amp;#039;Chapelle Saint-Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;) Urkundlich erwähnt 1394 et 1620. Neu errichtet 1850.&lt;br /&gt;
* Ehemalige Burganlage (&amp;#039;&amp;#039;Ancien château&amp;#039;&amp;#039;), [[Monument historique]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00085576|Ancien château}}, abgerufen am 24. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;: ältester Bestand aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Spätere Um - und Neubauten im 16. und 18. Jahrhundert. Brandzerstörungen 1722 und 1934.&lt;br /&gt;
* Brunnen vor der Kirche.  Monument historique&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00085577|Fontaine}}, abgerufen am 24. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Burg Stettenberg (Elsass)|Burgruine Stettenberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Altschloss&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|IA00054887|Château fort de Stettenberg dit Altschloss}}, abgerufen am 24. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hexenkapelle bzw. Heiligkreuzkapelle oder Bollenbergkapelle&lt;br /&gt;
* Wegkreuze des 17. und 18. Jahrhunderts im Ort.&lt;br /&gt;
* Brunnen&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Winzerhäuser mit dem Weinkeller im Erdgeschoss und mit profilierten Rundbogen-(Hof-)Toren, vielfach noch aus dem späten 16. und dem beginnenden 17. Jahrhundert. Fast immer mit markanten Eckquadern. Beim Haus Grand Rue Nr. 22 aus der Zeit um 1600 fällt eine reich verzierte Fußgängerpforte in noch spätgotischen Formen ([[Eselsrücken]]- und [[Kragsturzbogen]]) auf.&lt;br /&gt;
* Seltene Flora am Bollenberg&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Orschwihr}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Orschwihr, Église Saint-Nicolas.jpg|Kirche St. Nikolaus&lt;br /&gt;
Orschwihr, Chapelle Saint-Wolfgang.jpg|Kapelle St. Wolfgang&lt;br /&gt;
Pfingstberg1.JPG|Weinlage Pfingstberg&lt;br /&gt;
Orschwihr, Chapelle des Sorcières.jpg|Hexenkapelle&lt;br /&gt;
Orschwihr, Fontaine.jpg|Brunnen vor der Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 522–528.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mairie-orschwihr.info/ Gemeindepräsentation] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Thann-Guebwiller}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4504800-9|VIAF=248717782}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orschwihr| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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