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	<title>Orpheusgrasmücke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:11:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orpheusgrasm%C3%BCcke&amp;diff=266894&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jiri Pivo: Definition Östliche und Westliche Orpheusgrasmücke</title>
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		<updated>2025-03-26T10:19:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Definition Östliche und Westliche Orpheusgrasmücke&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Orpheusgrasmücke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Curruca hortensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Johann Friedrich Gmelin|Gmelin]], 1789)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Curruca&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Grasmückenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sylviidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Curruca hortensis 399524888.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orpheusgrasmücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Curruca hortensis&amp;#039;&amp;#039;; [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]] &amp;#039;&amp;#039;Sylvia hortensis)&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westliche Orpheusgrasmücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Singvögel|Singvogel]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Grasmückenartige]]n (Sylviidae). Die Orpheusgrasmücke ist in [[Avifauna Mitteleuropas|Mitteleuropa]] ein sehr seltener und nur in der Schweiz lokal vertretener Brut- und Sommervogel. Neben der [[Sperbergrasmücke]] ist sie eine der größten mitteleuropäischen [[Art (Biologie)|Arten]] ihrer Gattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sylvia hortensis, Morocco 2.jpg|mini|Orpheusgrasmücke in Marokko]]&lt;br /&gt;
Die Orpheusgrasmücke ist 14,5 bis 16 Zentimeter lang&amp;lt;ref name=&amp;quot;svensson&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lars Svensson (Text, Karten), Killian Mullarney, Dan Zetterström (Illustrationen und Bildlegenden) |Titel=[[Der Kosmos Vogelführer]]: alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens |Auflage=2. |Seiten=304f |Verlag=Kosmos |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-440-12384-3 |Originaltitel=Fågelguiden |Originalsprache=sv |Übersetzer=Peter H. Barthel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wiegt 28 Gramm. Damit ist sie eine der größten Grasmücken und deutlich größer als die [[Mönchsgrasmücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberseite ist grau, die Unterseite ist schmutzig weiß, die Unterschwanzdecken sind verschwommen fleckig. Die Kehle ist hell. Der Schwanz ist gerade abgeschnitten und hat weiße Außenkanten. Der Schnabel ist kräftig und länger als der der Mönchsgrasmücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adult]]e Männchen haben eine grauschwarze Stirn, Ohrdecken und Unteraugenstreifen. Der Kopf ist ansonsten dunkelgrau und geht verschwommen in den grauen Rücken über. Die Flügeldecken sind ebenfalls grau. Die Iris ist hellgelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weibchen im [[Prachtkleid]] haben ebenso dunkle Ohrdecken und Unteraugenstreifen, der Kopf ist ansonsten olivgrau, deutlich weniger dunkel als beim Männchen. Der Rücken und die Flügeldecken sind bräunlich-grau. Die Flanken sind bräunlich angehaucht. Die Iris ist dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immature Jungvögel im ersten Winter sind ähnlich wie die Weibchen gefärbt, jedoch sind die Ohrdecken und Unteraugenstreifen etwas heller, der Kopf ist hellgrau. Die Flanken sind deutlich stärker bräunlich, ebenso die Unterseite. Die Unterschwanzdecken sind hellgrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
Der Ruf ist ein schnalzendes „täck“, das dem Ruf der Mönchsgrasmücke ähnelt. Bei Beunruhigung ruft die Orpheusgrasmücke auch surrend „trrrrr“, das an die [[Maskengrasmücke]] erinnert. Weiterhin ruft sie auch heiser „tschäh“, das der [[Sperbergrasmücke]] ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesang der Nominatform (&amp;#039;&amp;#039;C. h. hortensis&amp;#039;&amp;#039;) in Südwesteuropa ist einfach und hat klare Motive, die ähnlich wie bei der [[Ringdrossel]] einige Male wiederholt werden, z. B. „TÜrü TÜrü TÜrü TÜrü … Líru Líru Líru trü …“. Der Gesang der Unterart &amp;#039;&amp;#039;S. h. crassirostris&amp;#039;&amp;#039; im Südosten hat längere und abwechslungsreichere Strophen und klingt ein wenig wie die [[Nachtigall]], z. B. „TRÜ TRÜ TRÜ schiWÜ, jo-jo-jo-brü-TRíüh“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Orpheusgrasmücke lebt im Laubwald, z. B. [[Eiche]]nwald, [[Olivenbaum|Olivenhainen]] oder üppiger Flussufervegetation, in hohem Buschwald mit vereinzelten Bäumen, meist an sonnigen, steinigen Berghängen, teilweise in Kiefernwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet ist der westliche und zentrale [[Mittelmeerraum]]. Im nördlichen Mittelmeerraum kommt die Art von Spanien bis Italien vor; im südlichen Mittelmeerraum von Marokko ostwärts über Algerien bis in den Nordwesten Tunesiens. Weiter ostwärts gibt es noch lokale Verbreitungsgebiete in Libyen.&lt;br /&gt;
In den Brutgebieten ist der [[Langstreckenzieher]] etwa von April bis August zu beobachten. Ihre Überwinterungsgebiete hat die Orpheusgrasmücke in Afrika in einem Streifen südlich der Sahara ungefähr im Bereich der [[Sahelzone]] und dort von der Westküste Afrikas etwa bis zur Ostgrenze des [[Tschad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Die Orpheusgrasmücke ernährt sich von [[Spinnentiere|Spinnen]], Weichtieren, [[Beere]]n, [[Insekten]] und deren [[Larve]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sylvia hortensis MHNT 232 Seriana Algérie.jpg|mini|Eier der Orpheusgrasmücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cuculus canorus bangsi MHNT.ZOO.2010.11.150.32.jpg|thumb|Links: &amp;#039;&amp;#039;Cuculus canorus bangsi&amp;#039;&amp;#039; rechts: &amp;#039;&amp;#039;Sylvia hortensis&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung [[Museum von Toulouse]]]]&lt;br /&gt;
Ab dem Alter von einem Jahr sind Orpheusgrasmücken [[Geschlechtsreife|geschlechtsreif]]. Das aus Gräsern, Wurzeln, Haaren und Halmen erbaute, napfförmige [[Nest]] wird meistens in Brusthöhe in einem Busch oder niedrigem Baum gebaut. Die 4 bis 5 [[Eier]] werden von Mai bis Juli 12 bis 14 Tage lang von beiden Partnern bebrütet. Die Jungvögel schlüpfen nackt und bleiben 13 bis 14 Tage im Nest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Sehr nah mit der Orpheusgrasmücke verwandt ist die [[Nachtigallengrasmücke]] (auch Östliche Orpheusgrasmücke), die beide wegen geringer Verschiedenheiten in Gesang und Gefiederfärbung seit Kurzem jeweils eigenen Artstatus erhalten haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Mike Nelson: Orphean Warbler Split, auf https://xeno-canto.org/article/106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]], [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Passeriformes – Sperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-648-0.&lt;br /&gt;
* [[Lars Svensson (Ornithologe)|Lars Svensson]], P. J. Grant, K. Mullarney, D. Zetterström: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Vogelführer – Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07720-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0|Curruca hortensis|Orpheusgrasmücke (&amp;#039;&amp;#039;Sylvia hortensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2019&lt;br /&gt;
| ID             = 22735012&lt;br /&gt;
| ScientificName = Curruca hortensis&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2019&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 16. September 2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= weowar2 |Name= Orpheusgrasmücke (&amp;#039;&amp;#039;Curruca hortensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/12720_Curruca_hortensis_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/og.htm Federn der Orpheusgrasmücke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Orpheusgrasmucke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grasmückenartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jiri Pivo</name></author>
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