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	<title>Orontes (Fluss) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orontes_(Fluss)&amp;diff=378579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-19T14:53:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME = Orontes – Asi&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME = {{arS|نهر العاصي&amp;amp;lrm;|w=Nahr al-ʿAsi|d=Nahr al-ʿĀṣī}}, {{trS|&amp;#039;&amp;#039;Asi Nehri&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
| LAGE = {{LBN}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{SYR}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{TUR}}&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM = Orontes (Fluss)/Orontes&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG = Mittelmeer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET = 22300&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET =&amp;lt;ref name=&amp;quot;gse&amp;quot;&amp;gt;{{GSE|126336}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE = 571&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE =&amp;lt;ref name=&amp;quot;gse&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1 = //////80///&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1 =&amp;lt;ref name=&amp;quot;gse&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE = Hermel, [[Bekaa-Ebene|Beqaa]] nördlich von [[Baalbek]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mohamed Al Dbiyat, Bernard Geyer: [https://www.hidropolitikakademi.org/en/news/11016/the-orontes-a-complex-river &amp;#039;&amp;#039;The Orontes, a complex river.&amp;#039;&amp;#039;] Hidropolitik Akademi&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE = 910&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE = &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD = 34.197&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD = 36.35256&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION = LB-BH&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG = bei [[Samandağ]] in das [[Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE = 0&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD = 36.045315&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD = 35.963503&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION = TR-31&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE = &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE = [[Afrin (Fluss)|Afrin]], [[Karasu (Orontes)|Kara Su]]&lt;br /&gt;
| STAUSEEN = [[See von Homs]]&lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE = [[Homs]], [[Hama (Syrien)|Hama]], [[Antakya]]&lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID = Q188871&lt;br /&gt;
| BILD = Antakya225.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Orontes im türkischen [[Antakya]]&lt;br /&gt;
| BILD1 = &lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILD5 = &lt;br /&gt;
| BILD5-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orontes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|نهر العاصي&amp;amp;lrm;|w=Nahr al-ʿAsi|d=Nahr al-ʿĀṣī}}, {{trS|&amp;#039;&amp;#039;Asi Nehri&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Griechische Sprache|griechisch]] Ορόντης) ist ein 571&amp;amp;nbsp;km langer Fluss im [[Libanon]], [[Syrien]] und der [[Türkei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
In der Türkei nennt man den Fluss auch &amp;#039;&amp;#039;Ters akan nehir&amp;#039;&amp;#039;, was auf Deutsch „verkehrt fließender Fluss“ bedeutet. Arabisch &amp;#039;&amp;#039;Nahr&amp;#039;&amp;#039; heißt „Fluss“, &amp;#039;&amp;#039;al-ʿĀṣī&amp;#039;&amp;#039; „der Widerspenstige, Widersetzliche“ und weist auf seine wilde Strömung hin.&lt;br /&gt;
[[Strabon]] gab in seinen &amp;#039;&amp;#039;Geographika&amp;#039;&amp;#039; an, dass der syrische Fluss Typhon &amp;#039;&amp;#039;Orontes&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde, weil [[Orontes I.]] diesen Fluss überquert hatte, wohl während des Krieges gegen [[Euagoras I.]] von Salamis. Davor war der Fluss unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Typhon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Drakon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ophites&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Diese Namen, die im Altgriechischen die Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Schlange&amp;#039;&amp;#039; haben, gehen auf eine lokale Sage zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marion Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Personifikation der Stadt Antiocheia. Ein neues Bild für eine neue Gottheit.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 978-3-11-019110-3, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Orontes entspringt einer [[Karstquelle]] in der [[Bekaa-Ebene]] (Libanon) nördlich der Stadt [[Baalbek]] und wird durch die Schmelzwässer des [[Libanongebirge]]s und des [[Anti-Libanon]] gespeist. Seine größten Nebenflüsse sind der [[Afrin (Fluss)|Afrin]] (&amp;#039;&amp;#039;Nahr Afrin&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Kara Su (Türkei)|Kara Su]] (türkisch &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwasser&amp;#039;&amp;#039;). Das Einzugsgebiet beträgt 23.000 Quadratkilometer. Der Fluss führt das meiste Wasser im März, am Pegel von [[Dschisr asch-Schughur]] werden dann durchschnittlich 30&amp;amp;nbsp;m³/s gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Oberlauf umfasst das Talbecken von Homs. Der Orontes fließt hier in nördlicher Richtung durch die Städte [[Homs]] und [[Hama (Syrien)|Hama]] in Syrien, wo verschiedene Staudämme die Bewässerung fruchtbarer Täler ermöglichen, unter anderem die [[Zeyzoun-Talsperre]]. Der Mittellauf umfasst die Ebenen von [[Aharna]] und [[Ghab-Ebene|Ghab]]. Die Ghab-Ebene trennt das Bergmassiv des [[Dschebel Ansariye]] im Westen vom [[Tote Städte|nordsyrischen Kalksteinmassiv]] im Osten. Nach dem Übertritt in die türkische Provinz [[Hatay (Provinz)|Hatay]] ändert der Fluss gleich hinter der Grenze östlich der Stadt [[Antakya]], dem antiken [[Antiochia am Orontes]], seine Fließrichtung, wendet sich nach Westen und mündet bei [[Samandağ]] in das [[Mittelmeer]]. In diesem Abschnitt fließt der Orontes scheinbar verkehrt herum, eine optische Täuschung, die durch das niedrige Wasser und starke Winde entsteht. In der Antike war der Unterlauf teilweise schiffbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss ist bis zum 1937 erbauten Quattine-Staudamm an der libanesischen Grenze relativ sauber, wird aber in seinem Mittellauf zunehmend durch Abwässer verschmutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Kattan: &amp;#039;&amp;#039;Use of 15N/14N ratio to evaluate the anthropogenic source of nitrates in surface and groundwaters in the Upper Orontes Basin (central Syria).&amp;#039;&amp;#039; In: [https://www.researchgate.net/profile/John_Gibson7/publication/266375020_Developing_insight_into_the_isotope-climate_of_Canada_and_the_isotopic_expression_of_the_1997-98_ENSO/links/546653260cf2f5eb18016cf1.pdf#page=427 &amp;#039;&amp;#039;Study of Environmental Change using Isotope Techniques. International Conference held in Vienna, 23–27 April 2001,&amp;#039;&amp;#039;] S. 417&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stickstoffgehalt nimmt zu, während der Gehalt an freiem Sauerstoff und der [[pH-Wert]] abnehmen. Der Stausee von [[Rastan]] wirkt als Sedimentfalle. Durch die Ableitung zahlreicher [[Bewässerung]]ssysteme ist der Unterlauf des Flusses stark [[Versalzung|versalzt]]. Außerdem kommt es oft zu [[Algenblüte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Bis zum mittleren [[Tertiär]] bildeten [[Libanongebirge]] und der Dschebel Ansariye bis in die Berge der Provinz Hatay eine durchgängige Bergkette und eine Wasserscheide für den Orontes und den Afrin, die beide nach Osten in den [[Euphrat]] entwässerten. Die Öffnung zum Mittelmeer bei Antakya entstand erst im Spät[[pliozän]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Wirth]]: &amp;#039;&amp;#039;Syrien, eine geographische Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1971, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Flusslauf bildet von der Bekaa-Ebene über die Ghab-Ebene die nördliche Fortsetzung des [[Jordangraben]]s und den nördlichen Ausläufer des [[Großer Afrikanischer Grabenbruch|Afrikanischen Grabenbruchs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Noria in Hama 01.jpg|mini|[[Schöpfrad]] in [[Hama (Syrien)|Hama]]]]&lt;br /&gt;
Erste Dämme wurden laut [[Strabon]] bereits durch die Ägypter errichtet. Der Staudamm bei [[Qattinah]], der den [[See von Homs]] aufstaut, stammt aus römischer Zeit und wird bis heute genutzt. Der Orontes wird von [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] und Strabon beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Schlacht am Orontes&amp;#039;&amp;#039; werden die [[Schlacht bei Kadesch]] 1274 v. Chr. zwischen [[Ramses II.]] und dem [[Hethiter]]könig [[Muwattalli II.]] oder die Schlacht 94 v. Chr. zwischen den [[Seleukidenreich|Seleukiden]] [[Antiochos XI.]] und [[Antiochos X.]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Dionysiaka]] des [[Nonnos von Panopolis]] wird im 17. Gesang berichtet, dass es auf dem Indienzug des Dionysos zur Schlacht mit Orontes, dem Schwiegersohn des Inderkönigs Deriades, kommt. Im Kampf gegen den Gott fällt Orontes und stürzt in den Fluss, der nach ihm seinen Namen trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syrischer Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Am 4. Juli 2011 wurde die verstümmelte Leiche des bis dahin unbekannten [[Ibrahim Qaschusch]] in der Nähe von Hama aus dem Fluss geborgen. Unter Berufung auf später dementierte Informationen aus Oppositionellenkreisen wurde Qaschusch anschließend weltweit als angeblich vom Geheimdienst aus Rache ermordeter Sänger des bekanntesten Protestlieds der Revolution bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;James Harkin: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.gq-magazine.co.uk/article/syria-civil-war The incredible story behind the Syrian protest singer everyone thought was dead]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;GQ Magazine&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Dezember 2016, abgerufen am 21. März 2017 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Oktober 2016 ertrank der Rebellenanführer Abu Jafar Al-Homsi bei [[Darkusch]], nordwestlich von [[Idlib]], im Fluss. Nach Aussage von Zeugen sei sein Tod unter mysteriösen Umständen geschehen, die Untergruppe der [[Freie Syrische Armee]], der Al-Homsi angehörte, sprach jedoch von einem Unfall.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Prominent Commander Abu Ja’far al-Homsi died |url=https://en.zamanalwsl.net/news/19180.html |hrsg=Zaman Al-Wasl |zugriff=2016-10-14 |datum=2016-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ragnar Kinzelbach: &amp;#039;&amp;#039;Hydrobiologie am Orontes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Natur und Museum. Bericht der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/Main 1980, 110 (1), S. 9–18, {{ISSN|0028-1301}}&lt;br /&gt;
* Jaques Weulersse: &amp;#039;&amp;#039;L’Oronte. Étude de Fleuve.&amp;#039;&amp;#039; Tours 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Orontes River|Orontes – Asi}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|Orontes|Autoren=Markus Saur}}&lt;br /&gt;
* R. Ballabio, F.G. Comair, M. Scalet, M. Scoullos (Hrsg.): [http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.697.706&amp;amp;rep=rep1&amp;amp;type=pdf#page=75 &amp;#039;&amp;#039;Science diplomacy and transboundary water management. The Orontes River case.&amp;#039;&amp;#039;] UNESCO 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086027-9|VIAF=234602655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Libanon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Levante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Syrien und der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenzfluss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat im Libanon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
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