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	<title>Orneta - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orneta&amp;diff=342636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Concord: /* Söhne und Töchter der Stadt */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orneta&amp;diff=342636&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-01T12:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Orneta&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Orneta COA.svg|111px|Wappen von Orneta]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Lidzbarski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Lidzbarski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Orneta&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Orneta&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 06&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 20&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 08&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 8007&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;GUS2024&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 9.63&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 11-130&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 55&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NLI&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga wojewódzka 507|DW 507]]: [[Braniewo]] ↔ [[Dobre Miasto]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 513|DW 513]]: [[Pasłęk]] ↔ [[Wozławki]]&lt;br /&gt;
| Straße3            = [[Droga wojewódzka 528|DW 528]]: [[Morąg]] – [[Miłakowo]] – Orneta&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Polnische Staatsbahn|PKP]]-Linie 221: [[Bahnstrecke Olsztyn Gutkowo–Braniewo]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orneta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ɔrˈnɛta}}] ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Wormditt&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt im [[Powiat Lidzbarski]] (&amp;#039;&amp;#039;Heilsberger Kreis&amp;#039;&amp;#039;) der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]]. Sie ist Sitz der [[Gmina Orneta|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit etwas mehr als 12.000 Einwohnern. Bis 1945 gehörte Wormditt zur preußischen Provinz [[Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der [[Drwęca Warmińska]] &amp;#039;&amp;#039;(Drewenz)&amp;#039;&amp;#039;, einem Nebenfluss der [[Pasłęka]] &amp;#039;&amp;#039;(Passarge)&amp;#039;&amp;#039;, etwa 47 Kilometer östlich von [[Elbląg]] &amp;#039;&amp;#039;(Elbing)&amp;#039;&amp;#039; und 70 Kilometer südsüdwestlich von [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; im historischen [[Ermland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe der Stadt gegenüber dem Meeresspiegel der [[Ostsee]] beträgt 69,5 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orneta, ratusz.jpg|mini|300px|Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg|mini|Wormditt, südsüdwestlich von [[Königsberg i. Pr.|Königsberg]] und westlich der Stadt [[Lidzbark Warmiński|Heilsberg]], auf einer Landkarte von 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orneta, Plac Wolności 1,3,5 kamienice.jpg|mini|Historische Giebelhäuser am Plac Wolności (Marktplatz)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orneta, kamienica.JPG|mini|Häuserfront am Plac Wolności]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prußische Siedlung und Etymologie des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Stadt gehen auf eine [[Pogesanien|pogesanische]] Burg namens Orneta zurück, zu deren Füßen sich die [[Prußen|prußische]] Siedlung Wurmedythin befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot; details=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Franz Buchholz: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus Wormditts Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Bruno Kraft, Wormditt 1931.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus einer Urkunde vom 12.&amp;amp;nbsp;August 1308. Der Name geht auf [[Altpreußische Sprache|prußisch]] „wors – median“: alte Siedlung im Wald zurück. Bei den polnischen Bezeichnungen des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts „Horneta/Orneta“ ging das anlautende W verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;Rozalia Przybytek: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen baltischer Herkunft im südlichen Teil Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hydronymia Europaea&amp;#039;&amp;#039;, Sonderband 1). Steiner, Stuttgart 1993, ISBN 3-515-06449-4, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name „Wurmedythin“ ist auch Grundlage für die Sage vom Lindwurm, daher wurde dieser auch in das spätere Stadtwappen aufgenommen. In nachfolgenden Urkunden wurden bis 1343 auch die Ortsnamen „Wormenyt“, „Wormditen“, „Warmediten“ und „Wormendith“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Stadt und Blüte im Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung des Ermlandes durch den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] entstand auf Veranlassung des [[Fürstbistum Ermland|ermländischen]] Bischofs [[Eberhard von Neiße]] anstelle der Prußensiedlung ein neuer Ort, der mit [[Schlesien|schlesischen]] Zuwanderern besiedelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ewa Żebrowska: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des hochpreußischen Dialekts in Ermland und sein Schicksal nach dem Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Neophilologica&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3 (2001). {{ISSN|1509-1619}}, S. 127–142, hier S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1312 und 1313 verlieh Bischof Eberhard dem Ort die [[Handfeste]] nach [[Kulmer Recht|Kulmischen Recht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;5 &amp;quot;/&amp;gt; Er überließ der Neugründung 121 Hufen Acker und über 100 Hufen Wald. [[Lokator]] wurde ein aus Neiße stammender vermutlicher Verwandter des Bischofs namens Willus oder Wilhelm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;4 &amp;quot;/&amp;gt; Durch den Zuzug deutschsprachiger Siedler entstand die Ortsbezeichnung Wormditt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1320 errichtete der Orden als Ersatz für die ehemalige Pogesanenfestung eine neue steinerne Burg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;37 &amp;quot;/&amp;gt; Bischof [[Hermann von Prag]] machte sie 1341 anstelle von [[Braniewo|Braunsberg]] zur Bischofsresidenz des Ermlandes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;6 &amp;quot;/&amp;gt; Sein Nachfolger Bischof Johann&amp;amp;nbsp;I. von Meißen bestimmte jedoch schon 1351 [[Lidzbark Warmiński|Heilsberg]] zum ermländischen Bischofssitz. Wormditt wurde jedoch zum Kammeramt erhoben und erlebte dank seiner Lage am Schnittpunkt zweier Handelsstraßen und umgeben von fruchtbaren Böden einen wirtschaftlichen Aufschwung. Von der frühen Wirtschaftskraft zeugen das 1373 vollendete gotische [[Rathaus (Orneta)|Rathaus]] und die zwischen 1338 und 1349 errichtete Pfarrkirche St. Johann. Während des [[Dreizehnjähriger Krieg|Dreizehnjährigen Krieges]] (1454–1466) schloss sich die Stadt zeitweise dem [[Preußischer Bund|Preußischen Bund]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;145 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im autonomen Preußen Königlichen Anteils ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Frieden von Thorn|Zweiten Frieden von Thorn]] kam Wormditt 1466 mit dem weitgehend autonomen Ermland als Teil von [[Preußen Königlichen Anteils]] unter polnische Oberhoheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;149 &amp;quot;/&amp;gt; Die Bevölkerung der Stadt blieb jedoch überwiegend deutsch. 1565 wurde erstmals eine Schule in Wormditt erwähnt. Während des [[Polnisch-Schwedischer Krieg (1600–1629)|Polnisch-Schwedischen Krieges]] besetzten die Schweden unter [[Gustav II. Adolf|Gustav Adolf]] 1627 vorübergehend die Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;163–166 &amp;quot;/&amp;gt; Im Juli 1676 zerstörte ein Großbrand in der Stadt 34 Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Königreich Preußen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Erste polnische Teilung|ersten polnischen Teilung]] 1772 kam die Stadt, die zu diesem Zeitpunkt 1978 Einwohner hatte, zum [[Königreich Preußen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;172 &amp;quot;/&amp;gt; Von 1773 bis 1819 gehörte sie zum [[Kreis Heilsberg]]. Um 1800 bildete sich in Wormditt durch den Zuzug einiger Familien eine jüdische Gemeinde, eine der ersten im Ermland.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Wormditt (Ermland/Ostpreußen)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Klaus-Dieter Alicke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Ochtrup – Zwittau&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08079-6, Sp. 4509–4510, hier Sp. 4509.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Koalitionskriege|napoleonischen Kriege]] erlitt Wormditt schwere Schäden. Allein 1807 starben 643 Menschen, ein Viertel der Stadtbevölkerung. 78 Häuser wurden zerstört, der Gesamtschaden betrug mehr als 270.000 Taler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der 1810 abgeschlossenen [[Säkularisation]] des Fürstbistums und der preußischen Verwaltungsreform von 1815 wurde Wormditt 1819 in den neu gebildeten [[Kreis Braunsberg]] eingegliedert. Mit dem Beginn der Industrialisierung begann die Stadt sich stetig fortzuentwickeln. Im Handwerk dominierten die Tuchmacher und Orgelbauer. Der Wormditter Orgelbauer Johann Wulff schuf bereits 1788 in der damaligen [[Dom zu Oliva|Klosterkirche von Oliva]] die berühmte große Orgel, die internationalen Bekanntheitsgrad erlangte. Nachdem 1884 als erste Eisenbahnlinie die Strecke von Guttstadt nach Allenstein durch Wormditt führte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Provinzial-Correspondenz#Neueste Mittheilungen|Neueste Mittheilungen]] vom 9. Oktober 1884.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Stadt zu einem wichtigen Bahnknotenpunkt, wo sich 1926 schließlich fünf Bahnlinien trafen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchholz&amp;quot;  details=&amp;quot;195 &amp;quot;/&amp;gt; 1868 erfolgte der Anschluss an das Telegrafennetz, und ebenfalls 1884 ließ sich der ermländische Bauernverein in Wormditt nieder. Bis 1911 waren die Elektrifizierung und die zentrale Wasserversorgung abgeschlossen. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Wormditt eine katholische Kirche, eine evangelische Kirche, eine [[Synagoge]] und das [[Amtsgericht Wormditt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verschonte die Stadt weitgehend, obwohl die russische Njemenarmee im September 1914 nahe an die Stadt herangerückt war, sich aber nach der verlorenen [[Schlacht an den Masurischen Seen]] wieder zurückzog. Die Einwohnerzahl stieg von 5559 im Jahr 1910 auf 7816 im Jahr 1939, wobei die Katholiken eindeutig in der Mehrheit waren. Beim [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogrom]] 1938 wurde die Synagoge geplündert und anschließend in Brand gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Wormditt (Ermland/Ostpreußen)&amp;#039;&amp;#039;. In: Klaus-Dieter Alicke: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Ochtrup – Zwittau&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, Sp. 4509–4510, hier Sp. 4510.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs waren in Wormditt eine Tuchfabrik, eine Schnupftabakfabrik, eine Zeugweberei, eine Zeugdruckerei, eine Dampfsägemühle und eine Bierbrauerei angesiedelt. Von 1940 bis 1945 befand sich nordwestlich von Wormditt der [[Fliegerhorst Wormditt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wormditt gehörte 1945 zum [[Landkreis Braunsberg]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Wormditt am 11. Februar 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen. Im Vergleich zu anderen ostpreußischen Städten wurde die Stadt geringfügiger zerstört, das Stadtbild blieb fast unversehrt. Am 23. Mai 1945, also schon vor dem [[Potsdamer Abkommen]], wurde die Stadt vom [[sowjetisch]]en Kommandanten einem improvisierten [[Kommunismus|kommunistischen]] Gremium der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung angedient. In der Folgezeit erhielt der Ort den Namen der einstigen pogesanischen Burg und wurde [[Ostgebiete des Deutschen Reiches#Abtrennung von Deutschland|Teil Polens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 zählte die Stadt rund 8000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Die Stadt gliederte sich in die Altstadt und die drei Vorstädte [[Piława (Orneta)|Pillau]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Piława&amp;#039;&amp;#039;), Krickhäuser Gasse und Wagtsches Eng (letztere später, nach dem Bau des Bahnhofs, auch als Bahnhofsviertel bezeichnet).&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Reifferscheid: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Johannis-Basilika in Wormditt, 1379–1979. Kirchspiel, Stadt und Dekanat&amp;#039;&amp;#039; (Ostpreußische Kirchen: Ermland, Bd. 1). Luthe, Köln 1979, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 || align=center | 2251 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM410&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA410 S. 410–411, Ziffer 826.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 || align=center | 1793 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM410&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=center | 2016 || davon 1904 Katholiken, 88 Evangelische und 24 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM410&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || align=center | 2372 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM410&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || align=center | 3800 ||&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Kraatz: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1856,  S. 692; {{archive.org |bub_gb_g7QDAAAAcAAJ |Blatt=692}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben am Jahresende 3796 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uebersicht des Flächenraums und der Einwohnerzahl des Preussisches Staates, und Alphabetisches Verzeichniss der Städte in demselben, mit Angabe der Civil-Einwohnerzahl am Schlusse des Jahres 1852&amp;#039;&amp;#039;. Decker, Berlin 1854, Tabelle 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || align=center | 4314 || davon 3748 Katholiken, 452 Evangelische, 110 Juden und vier [[Mennoniten]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS&amp;quot;&amp;gt;Adolf Schlott: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Hartung, Königsberg 1861, [https://books.google.de/books?id=IKRYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46 S. 46, Ziffer 194.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || align=center | 4637 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=braunsberg.html#ew33brbgwormditt|name=Landkreis Braunsberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || align=center | 4720 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=center | 5118 || davon 4404 Katholiken, 551 Evangelische und 159 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=center | 5593 || davon 690 Evangelische und 87 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wormditt&amp;#039;&amp;#039;, Lexikoneintrag in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, band 20, Leipzig und Wien 1909, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-020-0750 S. 750]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=center | 5559 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;US&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900////gem1900.htm?ostpreussen/braunsberg.htm |titel=Landkreis Braunsberg |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230416112013if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/braunsberg.htm |archiv-datum=2023-04-16 |abruf=2026-02-16}} (Einwohner Wormditt 1. Dezember 1910).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=center | 6813 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center | 7816 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || align=center | 8007 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;GUS2024&amp;quot;&amp;gt;[https://stat.gov.pl/obszary-tematyczne/ludnosc/ludnosc/powierzchnia-i-ludnosc-w-przekroju-terytorialnym-w-2024-roku,7,21.html &amp;#039;&amp;#039;Powierzchnia i ludność w przekroju terytorialnym w 2024 roku&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint John the Baptist church in Orneta 2.jpg|mini|St.-Johannis-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orneta, cerkiew prawosławna pw. św. Mikołaja - panoramio.jpg|mini|150px|Polnisch-Orthodoxe St.-Nikolaus-Kirche, früher evangelisch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoga w Ornecie.jpg|mini|150px|Synagoge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Orneta - Wormditt - Bahnsteigseite.jpg|mini|Bahnhof Orneta – Bahnsteigseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es in Wormditt ein katholisches und ein evangelisches Kirchspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Kirchspiel]]s, das sich aus einer Stadt- und Landgemeinde zusammensetzte, geht auf den Anfang des 14. Jahrhunderts zurück. Einem Kirchenbuch zufolge war 1312 ein &amp;#039;&amp;#039;Henricus&amp;#039;&amp;#039; Pfarrherr in Wormditt, 1406 wird ein Pfarrer namens &amp;#039;&amp;#039;Katti&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Von 1715 bis zum Frühjahr 1738 wirkte Erzpriester &amp;#039;&amp;#039;Johann Michael Braun&amp;#039;&amp;#039; als Seelsorger, der der Gemeinde ein bedeutendes Vermögen hinterließ. Um 1823 hatte Erzpriester &amp;#039;&amp;#039;Sigmanski&amp;#039;&amp;#039; das Amt inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmanski: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der im katholische Kirchspiel Wormditt Geborenen, Getrauten und Gestorbenen in den nachstehenden Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Provinzial-Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 14, Königsberg 1835, [https://books.google.de/books?id=ZP8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA68 S. 68–70.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Evangelische Kirche Wormditt|evangelische Kirchspiel in Wormditt]] verfügte seit Ende 1830 über ein neues Kirchengebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachricht von der Einweihungs-Feierlichkeit der neuen Kirche zu Wormditt am 19. Dezember 1830&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Preussische Provinzial-Blätter&amp;#039;&amp;#039;, 5. Band, Königsberg 1831, [https://books.google.de/books?id=8rQOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA143 S. 143–146.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ehemalige evangelische Kirche und heutige orthodoxe [[St. Nikolaus (Orneta)|St.-Nikolaus-Kirche]] wurde in den Jahren 1829 und 1830 im spätklassizistischen Stil erbaut, der Turm in den Jahren 1905 und 1906. Das Innere der Kirche ist den Bedürfnissen der orthodoxen Liturgie angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1890 erhielt die Stadt Wormditt eine [[Neue Synagoge (Wormditt)|neue Synagoge]]. 1938 wurde sie innen total zerstört. Das Gebäude ist aber als Wohnhaus bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Johanniskirche, 14. Jahrhundert, nach dem Frauenburger Dom die älteste Kirche Ermlands, chorlose dreischiffige Backsteinbasilika, architekturgeschichtlich bedeutsam, wertvolle Ausstattung. An der Fassade finden sich als Formziegel seltene gotische Figurendarstellungen.&lt;br /&gt;
* [[Rathaus (Orneta)|Rathaus]], erbaut 1384, gotisch, mit Treppengiebel, teilweise von &amp;#039;&amp;#039;Hakenbuden&amp;#039;&amp;#039; (Markthäusern) umgeben&lt;br /&gt;
* Marktplatz mit zahlreichen Laubenhäusern&lt;br /&gt;
* Jerusalemskapelle, 19. Jahrhundert, mit wertvoller Ausstattung&lt;br /&gt;
* Speicher aus dem 18. Jahrhundert in der &amp;#039;&amp;#039;ulica Browarna&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Reste der Stadtmauer&lt;br /&gt;
* Fundamente und Keller der Bischofsburg unter den Bauten der städtischen Volksschule.&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus (Orneta)|St.-Nikolaus-Kirche]] einst evangelische Kirche aus dem Umkreis von [[Karl Friedrich Schinkel]], Mitte des 19. Jahrhunderts, heute orthodox.&lt;br /&gt;
* [[Neue Synagoge (Wormditt)|Neue Synagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Orneta liegt an der von [[Olsztyn]]-Gutkowo nach [[Braniewo]] verlaufenden Eisenbahnstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina ==&lt;br /&gt;
Die [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] Orneta hat insgesamt {{EWZ|PL|2809053}} Einwohner ({{EWD|PL|2809053}}).&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Orneta}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 wurde ein Städtepartnerschaftsvertrag mit der thüringischen Stadt [[Bleicherode]] im Südharz unterzeichnet. Seit 2006 besteht eine Partnerschaft mit der Samtgemeinde [[Herzlake]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Petrus Zwicker]] († 1403), Cölestiner und Inquisitor&lt;br /&gt;
* [[Katharina Braunschmidt]] (1865–1923), Rot-Kreuz-Schwester, Oberin in Eberswalde und Lübeck&lt;br /&gt;
* [[Hugo Liedmann]] (1879–1963), Theologe, 1921–1960 [[Oberpfarrer]] an [[Quirinus-Münster (Neuss)|St. Quirin]] in [[Neuss]]&lt;br /&gt;
* [[Toni Koy]] (1896–1990), deutsche Goldschmiedin und Bernsteinbearbeiterin&lt;br /&gt;
* [[Jochen Schmauch]] (1924–1984), deutscher Pädagoge, Entwicklungshelfer und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Joachim Konrad (Schauspieler)|Joachim Konrad]] (1924–2017), deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher&lt;br /&gt;
* [[Hans Joachim Albrecht]] (* 1938), deutscher Bildhauer, Kunsthistoriker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Anatol Feid]] (1942–2002), Dominikaner und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Tomasz Karwowski]] (1960–2018), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Adrian Kasnitz]] (* 1974), deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Krzysztof Jotko]] (* 1989), MMA-Kämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Stadt verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand von Schau]] (1768–1840), Offizier und Landrat, auf dem Rittergut Korbsdorf bei Wormditt geboren&lt;br /&gt;
* [[Carl Gotthilf Büttner]] (1848–1893), deutscher Missionar und Sprachwissenschaftler, von 1880 bis 1886 Pastor in Wormditt&lt;br /&gt;
* [[Hans Schmauch]] (1887–1966), deutscher Historiker und Lehrer am Progymnasium in Wormditt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Plieth: &amp;#039;&amp;#039;Wormditt. Eine ermländische Kleinstadt in Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Meerbusch 1994.&lt;br /&gt;
* Gerhard Reifferscheid: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Johannis-Basilika in Wormditt, 1379–1979. Kirchspiel, Stadt und Dekanat.&amp;#039;&amp;#039; Luthe, Köln 1979.&lt;br /&gt;
* Hans Schmauch: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der St. Johannispfarrkirche zu Wormditt. Zum 550jährigen Jubiläum&amp;#039;&amp;#039;. Verlag F. Majewski, A. Dargel Nachf., Wormditt 1929.&lt;br /&gt;
* [[Erich Weise]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 317). Unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1966. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Orneta}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ostp/brbg/wormditt.htm &amp;#039;&amp;#039;Wormditt&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [https://orneta.net/historia-ornety/ &amp;#039;&amp;#039;Historia Ornety.&amp;#039;&amp;#039;] orneta.net (polnisch).&lt;br /&gt;
* [https://ostpreussen.net/2021/03/21/wormditt/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Orneta – Wormditt.&amp;#039;&amp;#039;] ostpreussen.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Orneta}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4399056-3|VIAF=247813392}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ermland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Orneta]]&lt;/div&gt;</summary>
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