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	<title>Ornatenton-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:32:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ornatenton-Formation&amp;diff=339964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung</title>
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		<updated>2025-02-16T16:46:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lithostratigraphie Süddeutscher Jura}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ornatenton-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher nur Ornatenton) ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] Gesteins[[Formation (Geologie)|formation]] des [[Süddeutscher Jura|Süddeutschen Jura]] und der Norddeutschen Dogger-Gruppe. Sie wird in Süddeutschland von der [[Variansmergel-Formation]] unterlagert, und regional unterschiedlich von der [[Kandern-Formation]] und der [[Impressamergel-Formation]] überlagert. Im Wutach-Gebiet wird sie durch die Wutach-Formation ersetzt. Sie erreicht eine Mächtigkeit bis etwa 50 m und wird in das höhere [[Callovium]] datiert. Die Obergrenze ist allerdings etwas [[diachron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Ornatenton-Formation des Süddeutschen Jura wurde von Gert Bloos, Gerd Dietl und Günter Schweigert 2005 vorgeschlagen. Der Name geht aber bereits auf [[Friedrich August Quenstedt]], der diesen Abschnitt des Süddeutschen Jura als 1857 „Ornatenthon“ bezeichnet hatte. Die Ornatenton-Formation ist nach dem [[Ammoniten]] &amp;#039;&amp;#039;Ammonites ornatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|von Schlotheim}} (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Kosmoceras ornatum]]&amp;#039;&amp;#039;) benannt. Allerdings verstand Quenstedt etwas anderes darunter als der Erstautor von Schlotheim; er wendete den Namen auf verschiedene Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Kosmoceras&amp;#039;&amp;#039; an. Eine Typlokalität, wie sie eigentlich zur Definition einer lithostratigraphischen Einheit verlangt wird, ist bisher noch nicht festgelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Ornatenton-Formation im Süddeutschen Jura umfasst überwiegend Tonsteine mit einigen eingelagerten Eisenoolith-Bänken (Macrocephalen- und Anceps-Oolith), [[Glaukonit|glaukonitischen]] Sandsteinen und einem Horizont mit Kalkkonkretionen (Lamberti-Knollen). Die Mächtigkeit variiert im Gebiet der Schwäbischen Alb zwischen wenigen Metern bis etwa 50 m im [[Plettenberg]]-Gebiet. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Ostalb bis in das Rheintal. Im Wutachgebiet wird sie von der Wutach-Formation ersetzt. Dieser Faziesbereich zieht sich weiter in die Schweiz, wo sie als „argovische“ Fazies bekannt ist. Weiter nach Osten in der Fränkischen Alb verzahnt sie sich mit der Sengenthal-Formation. Die Untergrenze wird von der Unterkante des Macrocephalenooliths gebildet, die Obergrenze liegt oberhalb des Horizonts der Lamberti-Knollen und dem farblichen Wechsel zur Impressamergel-Formation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Umfang und Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Sedimente der Ornatenton-Formation wurden während des obersten [[Bathonium]] und überwiegend während des [[Callovium]] abgelagert. Die Ornatenton-Formation reicht lokal bis in das untere [[Oxfordium]] hinein. Die Ornatenton-Formation umfasst maximal bis zu neun Ammonitenzonen: &amp;#039;&amp;#039;[[Clydoniceras discus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Bullatimorphies bullatus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Macrocephalites gracilis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Reineckeia anceps]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Erymnoceras coronatum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Peltoceras athleta]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Quenstedtoceras lamberti]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Quenstedtoceras mariae&amp;#039;&amp;#039; und wahrscheinlich noch &amp;#039;&amp;#039;[[Cardioceras cordatum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ornatenton-Formation wird in drei Subformationen unterteilt: die Macrocephalen-Subformation, die Ornatenton-Subformation und die Glaukonitsandmergel-Subformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ornatenton-Formation in der Norddeutschen Dogger-Gruppe ==&lt;br /&gt;
Bereits 1993 hatte Eckhard Mönnig eine Ornatenton-Formation  in der Norddeutschen Dogger-Gruppe vorgeschlagen, die in ihrer Grenzziehung und auch in der chronostratigraphischen Reichweite von der Ornatenton-Formation des Süddeutschen Jura etwas differiert. Auch die lithologische Abfolge innerhalb dieser Formation unterscheidet sich etwas von Ornatenton-Formation des Süddeutschen Jura. Es bleibt abzuwarten, ob die Ornatenton-Formation der Norddeutschen Dogger-Gruppe und des Süddeutschen Jura wirklich in einem einheitlichen Sedimentationsraum abgelagert wurden (und den gleichen Namen zu Recht tragen) oder evtl. die eine der beiden Ornatenton-Formationen umbenannt werden muss. Die obige Beschreibung bezieht sich nur auf die Ornatenton-Formation des Süddeutschen Jura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Gert Bloos, Gerd Dietl, Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Newsletters on Stratigraphy.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 41, Nr. 1/3, 2005, {{ISSN|0078-0421}}, S. 263–277.&lt;br /&gt;
* Eckhard Mönnig: &amp;#039;&amp;#039;Die Ornatenton-Formation in Nordwestdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Newsletters on Stratigraphy.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28, Nr. 2/3, 1993, {{ISSN|0078-0421}}, S. 131–150.&lt;br /&gt;
* Friedrich August Quenstedt: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Laupp, Tübingen 1856–1857.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Online-Quelle ===&lt;br /&gt;
* Eckhard Mönnig: &amp;#039;&amp;#039;Ornatenton-Formation (in Norddeutschland)&amp;#039;&amp;#039;. In LithoLex (Online-Datenbank). Hannover: BGR. Letztes Update: 29. August 2006, Datensatz-ID:4012001, [http://www.bgr.bund.de/litholex online] abgerufen am 17. Mai 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;.] Potsdam 2002, ISBN 3-00-010197-7. (PDF; 6,57&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb-bw.de/download_pool/Lith04_jm_BW.pdf Mitteljura in Baden-Württemberg] (PDF; 388&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süddeutscher Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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