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	<title>Ormshøj - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T12:02:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ormsh%C3%B8j&amp;diff=2564669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2024-11-19T14:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Bilderwunsch|hier}}[[Datei:Megawal43.png|mini|Rechts Schema eines Doppelganggrabes ([[Klekkende Høj]]).]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ormshøj&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ganggrab]] am Rande des Dorfes Årby, östlich von [[Kalundborg]] auf der [[Dänemark|dänischen]] Insel [[Seeland (Dänemark)|Seeland]]. Das Ganggrab ist eine zusammengebaute [[Ganggrab#Doppelganggrab|Doppelanlage]] in Dänemark gibt es derer 60 in [[Schweden]] drei. Es stammt aus der [[Jungsteinzeit]] etwa 3500–2800 v.&amp;amp;nbsp;Chr. und ist eine [[Megalith]]anlage der [[Trichterbecherkultur]] (TBK). Das Ganggrab ist eine Bauform jungsteinzeitlicher Megalithanlagen, die aus einer Kammer und einem baulich abgesetzten, lateralen Gang besteht. Diese Form ist primär in Dänemark, Deutschland und Skandinavien, sowie vereinzelt in Frankreich und den Niederlanden zu finden. Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Jürgen Beier]], Erich Claßen, Thomas Doppler, Britta Ramminger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varia neolithica VI. Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften. Beiträge der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Neolithikum während der Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.&amp;amp;nbsp;V. in Schleswig, 9.–10. Oktober 2007&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 56). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2009, ISBN 978-3-941171-28-2, S. 7–16, hier S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1934 wurden aus Anlass des [[Johannistag#Johannisfeuer|Johannisfeuers]] in Årby Teile des Ganggrabes zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Doppelkammer mit separaten [[Zugang zu Megalithanlagen|Zugängen]] hat einen gemeinsamen Trennstein der Kammern. Diese Form kommt ansonsten in Nordjütland vor, wo die Kammern zumeist jedoch getrennt im Hügel liegen. Die Achsen der Doppelkammern bilden zumeist einen überstumpfen Winkel und passen sich so dem Rundhügel an. Der [[Klekkende Høj]] auf [[Møn]] ist das einzige Beispiel einer Kammeranlage, deren Kammer- und Gangachsen rechtwinkelig stehen und völlig gerade Linien bilden. Doppelkammern sind ein Merkmal dieser Region und die geographische Konzentration ([[Hyldedysse von Rørby]], [[Korshøj]] bei Ubby) könnte darauf verweisen, dass es während der Jungsteinzeit spezialisierte [[Großsteingräber in Nordost-Niedersachsen#Bautrupptheorie|Bautrupps]] gab, die die Megalithanlagen errichteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ormshøj wurde 1879 entdeckt, als ein Bauer einige Felsen, die aus dem Rundhügel ragten, entfernte. Er fand menschliche Knochen und benachrichtigte das Nationalmuseum. Bei der umgehenden Ausgrabung zeigte sich, dass es sich um ein relativ gut erhaltenes Ganggrab handelte, dem jedoch die Decksteine fehlten. Die [[Zwischenmauerwerk]]e zwischen den Tragsteinen waren in gutem Zustand. Der Kammerboden war mit kleinen Steinen gepflastert. In der südlichen Kammer war an der Wand eine Fläche von 1,6 × 0,9 m als [[Quartier (Archäologie)|Quartier]] (dän. &amp;#039;&amp;#039;Gulvinddelinger&amp;#039;&amp;#039;) abgeteilt. Später wurden die Spuren weiterer Quartiere gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südliche langovale Kammer hat (abgesehen vom Trennstein) zehn Tragsteine und ein [[Quartier (Archäologie)|Quartier]] (dän. Gulvinddeling). Ihr [[Zugang zu Megalithanlagen|Gang]] mit den Überresten von zwei Verschlussstellen hat acht Tragsteine. Die nördliche Kammer ist etwas unförmig, wodurch sich zwei kleine Wandnischen ergeben. Sie hat neun Tragsteine. Der Gang mit den Überresten von zwei Verschlussstellen hat noch fünf Tragsteine. Da die Anlagen ein gemeinsames Bauelement haben, sollten sie gleichzeitig entstanden sein. Diese Kammer erscheint, obwohl ein Einheitskonzept möglich bleibt, eher wie eine spätere Anfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Restaurierungen ==&lt;br /&gt;
Als [[Sophus Müller]] (1846–1934) im Jahre 1909 nach Årby kam, wurde er von Julius Raklev (1878–1960), der in der Region aufgewachsen war, begleitet. Sie restaurierten die Anlage, und Raklev wurde einer der führenden Restauratoren der Dolmen und Ganggräber im Land. Fast ein halbes Jahrhundert lang reparierte er die Schäden an den Anlagen. Der Ormshøj, den er im Jahre 1934 wieder aufsuchte, war eine seiner ersten Arbeiten. Im Jahre 1986 und 1988 mussten weitere größere Reparaturen erfolgen. Man fand dabei die dünne Klinge einer Axt aus Feuerstein, die in der Wand steckte. Eine solche Konstellation zeigt ansonsten nur noch der [[Børnehøj]] in [[Roskilde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe liegt der [[Langdysse im Asnæs Forskov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Großsteingräber in Dänemark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Falktoft Anderson: &amp;#039;&amp;#039;Vejviser til Danmarks oldtid.&amp;#039;&amp;#039; Wormianum, Højbjerg 1994, ISBN 87-89531-10-8, S. 245.&lt;br /&gt;
* Klaus Ebbesen: &amp;#039;&amp;#039;Danmarks megalitgrave.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: Katalog. Attika, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-7528-731-4, Nr. 721.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=6337375 Beschreibung engl. und Bilder]&lt;br /&gt;
* [https://storstensgrave.wordpress.com/2009/10/07/151/ Beschreibung engl. und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=55/38/57.1/N|EW=11/07/50.7/E|type=landmark|region=DK-85}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ormshoj}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab in der Region Sjælland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordgruppe der Trichterbecherkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kalundborg Kommune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ganggrab]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf Seeland (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kalundborg Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau auf Seeland (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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