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	<title>Oriongürtel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:01:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oriong%C3%BCrtel&amp;diff=141934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 6. August 2025 um 14:53 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-06T14:53:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oriongürtel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gürtel des Orion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Orion’s Belt&amp;#039;&amp;#039;}}), wird eine auffällige [[Sternreihe]] in der Mitte des [[Sternbild]]es [[Orion (Sternbild)|Orion]] genannt, die mit den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gürtelsternen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Mintaka]] (δ Ori), [[Alnilam]] (ε Ori) und [[Alnitak]] (ζ Ori) gebildet wird. Deren [[Sternörter]] sind nahe dem [[Himmelsäquator]] (→ [[Äquatoriales Koordinatensystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sternbild Orion.jpg|mini|Sternbild [[Orion (Sternbild)|Orion]] mit den drei Gürtelsternen δ, ε und ζ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orion Belt 2009-01-29.jpg|mini|Die drei Gürtelsterne im Orion: [[Mintaka]] (δ Ori) rechts, [[Alnilam]] (ε Ori) Mitte, [[Alnitak]] (ζ Ori) links – daneben der [[Flammennebel]] sowie darunter der [[Pferdekopfnebel]] und auch [[Sigma Orionis|σ Ori]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sidney Hall - Urania&amp;#039;s Mirror - Orion (best currently available version - 2014).jpg|mini|Karte des Sternbilds [[Orion (Sternbild)|Orion]] mit hinterlegter Darstellung des Jägers [[Orion (Mythologie)|Orion]] der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] ([[London]], 1825), Oriongürtel blau.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei hellen [[Stern]]e [[Stern 2. Größe|zweiter Größe]] liegen in etwa 1° Abstand scheinbar nahe beieinander. Sie lassen sich in der Vorstellung miteinander verbinden und bilden so eine Reihe auf einer gedachten, fast geraden Linie. Aufgefasst als Sterne eines Gürtels gehen ihre Namen auf die [[Arabische Astronomie|mittelalterliche arabische Astronomie]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stern in der Gürtelmitte, &amp;#039;&amp;#039;Alnilam&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Epsilon Orionis&amp;#039;&amp;#039; (ε Ori), hat nach [[Rigel]] (β Ori) und [[Beteigeuze]] (α Ori) als Sternen [[Stern 1. Größe|erster Größe]] sowie [[Bellatrix]] (γ Ori) die viertstärkste [[scheinbare Helligkeit]] im Orion, aber eine erheblich größere Entfernung als diese von der Sonne. Er ist auch noch weiter entfernt als die etwas schwächeren äußeren Sterne des Oriongürtels, &amp;#039;&amp;#039;Mintaka&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Delta Orionis&amp;#039;&amp;#039; (δ Ori) westlich (bzw. rechts) und &amp;#039;&amp;#039;Alnitak&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zeta Orionis&amp;#039;&amp;#039; (ζ Ori) östlich (bzw. links). &amp;#039;&amp;#039;Alnilam&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Alnitak&amp;#039;&amp;#039; gehören zusammen mit weit über hundert deutlich lichtschwächeren Sternen ähnlichen Alters zu einem [[offener Sternhaufen|offenen Sternhaufen]] in ungefähr 1300 [[Lichtjahr]]en Entfernung: [[Collinder 70]], dessen [[scheinbare Größe]] rund 3° beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung des Oriongürtels sind verschiedene rund 1500 Lichtjahre entfernte Zonen der [[Sternentstehung]] der [[Milchstraße]] beobachtbar, die zum [[Orion-Komplex]] gehören. Dazu zählt u.&amp;amp;nbsp;a. neben dem [[Flammennebel]] und dem [[Pferdekopfnebel]] auch der [[freiäugig]] sichtbare [[Orionnebel]] ([[Messier-Katalog#Liste der Messier-Objekte|M 42]]) weiter südlich (bzw. unterhalb) im sogenannten „Schwertgehänge“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den zum Gürtel verbundenen Sternen als Hilfslinie lässt sich in etwa sechseinhalbfacher Verlängerung nach links der hellste Stern auffinden, [[Sirius]] (α CMa) im Sternbild [[Großer Hund]]; nach rechts ist in etwa ähnlichem Abstand [[Aldebaran]] (α Tau) im Sternbild [[Stier (Sternbild)|Stier]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung und kulturelle Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Sternbild Orion trägt seinen in der [[westliche Kultur|westlichen Kultur]] und der [[Astronomie|Fachastronomie]] gebräuchlichen Namen nach dem Jäger [[Orion (Mythologie)|Orion]] der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]]. Bei Hinterlegung des Sternbilds mit einer bildlichen Darstellung des Jägers markieren die Sterne des Oriongürtels den [[Gürtel]] seiner Kleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Europa des [[Mittelalter]]s wurde die Reihe dieser drei Sterne auch &amp;#039;&amp;#039;[[Jakobsstab]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jakobsleiter&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Spanien, Portugal und Südamerika als katholisch übergeprägtem Kulturraum ist daneben für diese der Name &amp;#039;&amp;#039;Tres Marías&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Três Marias&amp;#039;&amp;#039; („[[Drei Marien]]“) geläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Erscheinung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orion-Sternkarte.png|mini|Orion und angrenzende Sternbilder – die Gürtelsterne liegen nahezu auf dem [[Himmelsäquator]]]]&lt;br /&gt;
An das Sternbild [[Orion (Sternbild)|Orion]] grenzen die Sternbilder [[Zwillinge (Sternbild)|Zwillinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Gemini&amp;#039;&amp;#039;), [[Stier (Sternbild)|Stier]] (&amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039;), Fluss [[Eridanus (Sternbild)|Eridanus]], [[Hase (Sternbild)|Hase]] (&amp;#039;&amp;#039;Lepus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Einhorn (Sternbild)|Einhorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Monoceros&amp;#039;&amp;#039;). Die drei letztgenannten sind dem Oriongürtel am nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die markante [[Konstellation]] der Gürtelsterne im Orion hat eine dem [[Himmelsäquator]] sehr nahe Lage – die Beträge der [[Deklination (Astronomie)|Deklination]] liegen unter 2°. Daher stehen die Gürtelsterne für Beobachter auf der Erde, ausgenommen in den polnahen Gebieten, täglich knapp zwölf Stunden vollständig über dem Horizont. Am abendlichen [[Sternenhimmel]] sind sie im letzten und ersten Jahresviertel gut beobachtbar, also in Mitteleuropa vom Spätherbst bis zum Frühlingsbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Alnilam&amp;#039;&amp;#039;, der mittlere, ist [[Scheinbare Helligkeit|scheinbar]] und auch [[Absolute Helligkeit|absolut]] der hellste der drei Gürtelsterne. Hinsichtlich seiner sphärischen Koordinaten liegt er fast genau in der Mitte zwischen den [[Sternörter]]n der beiden äußeren. Der westliche Gürtelstern &amp;#039;&amp;#039;Mintaka&amp;#039;&amp;#039; (der rechte für Beobachter auf der nördlichen Hemisphäre) liegt nur ¼ [[Grad (Winkel)|Grad]] südlich des Himmelsäquators; durch die [[Präzession#Präzession der Erdachse|Präzession der Erdachse]] wird dieser [[Deklination (Astronomie)|Winkel]] um das Jahr 2080 vorübergehend Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Beobachter in mitteleuropäischen Breiten erscheint die Linie des Oriongürtels beim [[Aufgang (Astronomie)|Aufgang]] etwa senkrecht zum [[Horizont]] und beim [[Untergang (Astronomie)|Untergang]] annähernd horizontparallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Gürtelsterne (mit [[FK5]]-[[Sternörter|Koordinaten]] ([[Rektaszension]], [[Deklination (Astronomie)|Deklination]] 2000,0) und [[scheinbare Helligkeit|scheinbarer Helligkeit]])&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#BBCCFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Rektaszension&lt;br /&gt;
! Deklination&lt;br /&gt;
! Helligkeit&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| [[Mintaka]] (δ Ori)&lt;br /&gt;
| {{Rektaszension|5|32|0,4}}&lt;br /&gt;
| {{Deklination|−0|17|56,7}}&lt;br /&gt;
| 2,2 mag&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| [[Alnilam]] (ε Ori)&lt;br /&gt;
| {{Rektaszension|5|36|12,81}}&lt;br /&gt;
| {{Deklination|−1|12|6,9}}&lt;br /&gt;
| 1,69 mag&lt;br /&gt;
| zwischen Mintaka und Alnitak etwa 0,07° südlich der Mitte ({{Rektaszension|5|36|23}}, {{Deklination|−1|7|15}})&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| [[Alnitak]] (ζ Ori)&lt;br /&gt;
| {{Rektaszension|5|40|45,53}}&lt;br /&gt;
| {{Deklination|−1|56|34,265}}&lt;br /&gt;
| 2,03 mag&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Wenn man sich das Sternbild als die Gestalt eines einem zugewandten Jägers mit dem Kopf am Nordende (also von nördlichen Breiten aus beobachtet aufrecht stehend) vergegenwärtigt, hängt der Gürtel im Gesamtbild etwas zur rechten Körperseite (also in der Aufsicht nach links unten), wo Orions [[Schwert]] zu denken wäre. An dieser [[Sternreihe]] des Jagdgürtels hängt (in der Aufsicht) links der [[Köcher]] aus schwächeren Sternen, von denen je nach Sichtbedingungen drei oder vier mit freiem Auge sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5° (entsprechend 3 [[Fingerbreit]] bei ausgestrecktem Arm) südlich des Mittelsterns des Gürtels strahlt [[freiäugig|freiäugig sichtbar]] der [[Orionnebel]] mit den [[Trapezsterne]]n, auch das „Schwertgehänge“ des Oriongürtels genannt. Dies besteht aus einer kurzen [[Sternreihe]], die sich von Norden nach Süden aus 42&amp;amp;nbsp;Ori, θ&amp;amp;nbsp;Ori und ι&amp;amp;nbsp;Ori zusammensetzt, in deren Mitte sich als 4. Objekt der Nebelfleck einordnet. Er hat im [[Messier-Katalog]] die Bezeichnung [[Messier 42| M42]] und ist der hellste [[Emissionsnebel]] (also selbstleuchtend) am Sternhimmel. Zu Beginn der [[Astrofotografie]] vor etwa 150 Jahren war er wegen seiner hohen [[Flächenhelligkeit]] das erste [[Nebel (Astronomie)|Nebel]]-Objekt, das mit langen [[Belichtungszeit]]en erfolgreich aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Orionnebel und bei den Gürtelsternen finden sich zahlreiche leuchtende [[Emissionsnebel| Gasnebel]] und fadenförmige Ausfransungen. In diesen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Elefantenrüsseln&amp;#039;&amp;#039; entstehen [[Sternentstehung|neue Sterne]], wie man im [[infrarot]]en Licht beobachten kann. Im Umkreis liegt eine riesige Gas- und [[H-II-Gebiet|Molekülwolke]], die 1.500 Lichtjahre entfernt ist und im Infrarot den größten Teil des Orions ausfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp südlich des südöstlichen Gürtelsterns Alnitak befindet sich der mit dem freien Auge nicht sichtbare [[Pferdekopfnebel]]. Diese [[Dunkelwolke]] direkt vor einem Emissionsnebel bildet ein [[kontrast]]reiches Objekt für [[Hobbyastronom]]en. Die leuchtende Hintergrund-Gaswolke ist Teil des ausgedehnten [[Orion-Komplex]]es und zieht sich in einem weiten, nördlich des Oriongürtels beginnenden Bogen von 10–15° Durchmesser um die Gürtelsterne herum und reicht südwärts fast bis zum [[Rigel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sternbenennung]]&lt;br /&gt;
* [[Messier 43|M43]] (De Mairans Nebel), nördlicher Teil des Orionnebels M42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Orion&amp;#039;s Belt|Oriongürtel}}&lt;br /&gt;
* {{Astronomy Picture of the Day|de|090210|Der Gürtel des Orion}}&lt;br /&gt;
* Amateur-Fotos auf &amp;#039;&amp;#039;[[Spektrum.de|www.spektrum.de]]&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.spektrum.de/fm/1027/Orion_belt66Perc.jpg Bild I], [https://www.spektrum.de/fm/1027/110130_Orions_Belt_3000-definitiv.jpg Bild II], [https://www.spektrum.de/fm/1027/20110128-30%20Orion_50mm_b6.jpg Bild III]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oriongurtel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asterismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orion (Sternbild)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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