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	<title>Orientkrise - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orientkrise&amp;diff=1558380&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tonuka-RB am 1. Februar 2026 um 18:50 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Zweiter Ägyptisch-Osmanischer Krieg&lt;br /&gt;
|4=Orientkrise&lt;br /&gt;
|2=September 2023|1=[[Benutzer:Hajo-Muc|Hajo-Muc]] ([[Benutzer Diskussion:Hajo-Muc|Diskussion]]) 02:17, 24. Sep. 2023 (CEST)}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt die diplomatische Krise 1839/1841. Es gibt außerdem eine „Erste Orientkrise“ 1832/33 innerhalb des Osmanischen Reiches – die Orientkrise 1875–78 wird zumeist [[Balkankrise]] genannt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orientkrise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweite Orientkrise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orientalische Krise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, mischten sich 1839/41 europäische Mächte in den [[Zweiter Ägyptisch-Osmanischer Krieg|zweiten Ägyptisch-Osmanischen Krieg]] zwischen dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] und dem formal zum Osmanischen Reich gehörenden [[Ägypten]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Egypt under Muhammad Ali map de.png|mini|Erwerbungen Ägyptens unter Muhammad Ali Pascha bis 1840]]&lt;br /&gt;
Der [[Griechischer Unabhängigkeitskrieg|Griechische Unabhängigkeitskrieg]] und der [[Russisch-Türkischer Krieg (1828–1829)|Russisch-Türkische Krieg (1828–1829)]] hatten das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] geschwächt. Die [[Orientalische Frage]] über die Erhaltung des später als „[[Kranker Mann am Bosporus]]“ bezeichneten Osmanischen Reiches wurde ein Dauerthema der europäischen Diplomatie. Nachdem sich der osmanische [[Sultan]] [[Mahmud II.]] geweigert hatte, [[Mehemed Ali|Muhammad Ali Pascha]], den [[Vizekönig]] des zum Osmanischen Reich gehörenden Ägypten, auch als [[Statthalter]] in [[Syrien (Region)|Syrien]] einzusetzen, besetzten ägyptische Truppen im [[Erster Ägyptisch-Osmanischer Krieg|ersten Ägyptisch-Osmanischen Krieg]] 1831 [[Palästina (Region)|Palästina]] und Syrien und stießen 1832 bis nach [[Anatolien]] vor. Zur Unterstützung des osmanischen Sultans entsandte der russische Zar Truppen, was wiederum [[Viktorianisches Zeitalter#Orientkrise|Großbritannien]] beunruhigte. 1833 wurde im [[Vertrag von Kütahya|Frieden von Kütajeh]] Muhammad Alis Herrschaft über Syrien vorerst anerkannt. Diese Ereignisse werden manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Erste Orientkrise&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Restauration (Frankreich)|Frankreich]] hatte die türkische Niederlage im griechischen Unabhängigkeitskrieg dazu genutzt, 1830 [[Algerien]] zu besetzen. Ab 1840 versuchte Ministerpräsident [[Adolphe Thiers]], ausbleibende innenpolitische Erfolge durch außenpolitisches Engagement zu kompensieren. Frankreich sah in Muhammad Ali Pascha einen idealen Verbündeten und unterstützte ihn bei seinem Versuch, sich endgültig aus der Oberhoheit des Sultans zu lösen. Französisches Ziel war es, das ans [[Mittelmeer]] grenzende [[Nordafrika]] über [[Sues]] hinaus zum Einflussgebiet zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
1838 begannen türkische Truppen mit dem Versuch, Muhammad Ali Pascha aus Syrien zu vertreiben, doch wurden sie 1839 von dessen Sohn [[Ibrahim Pascha]] besiegt. Diese Schwächung der Türkei rief die Großmächte [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]], [[Russisches Kaiserreich|Russland]], [[Königreich Preußen|Preußen]] und [[Kaisertum Österreich|Österreich]] auf den Plan – sie wollten das Osmanische Reich erhalten, da ein Zerfall der türkischen Herrschaft unkalkulierbare Risiken mit sich gebracht hätte. Frankreich unter Thiers dagegen unterstützte Kairo. Damit war die alte Koalition zwischen der [[Heilige Allianz|Heiligen Allianz]] und Großbritannien gegen Frankreich erneuert. Diese Konfrontation verschärfte Thiers durch allgemeine Mobilmachung und Verstärkung französischer Festungen. Ein französischer Flottenverband unter Admiral [[Julien Pierre Anne Lalande]] drohte, den Ägyptern zu Hilfe zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien und die Heilige Allianz schlossen am 15. Juli 1840 in London den [[Londoner Vertrag (1840)|Viermächtevertrag]] zur Befriedung der [[Levante]] und stellten Muhammad Ali Pascha ein Ultimatum zum Rückzug. Nachdem der ägyptische Herrscher dieses Ultimatum ignoriert hatte, landeten alliierte Truppen in Syrien und nahmen [[Beirut]] und weitere Küstenstädte ein. Frankreich musste die Unterstützung Ägyptens aufgeben, das Osmanische Reich erhielt dagegen britische Militärhilfe. So war Muhammad Ali Pascha 1841 gezwungen, Syrien und Palästina zu räumen und seine Herrschaft auf Ägypten, das aber unter osmanischer Oberhoheit blieb, zu beschränken. Ihm wurde jedoch das Recht zugestanden, die Herrschaft an seine Nachkommen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss der Orientkrise wird der [[Dardanellen-Vertrag]] von 1841 angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Durch die Wiederbelebung der [[Sechster Koalitionskrieg|Siegerkoalition von 1814]] schlug in Frankreich die außenpolitische Krise in eine nationale Stimmungskrise um. Die Wirkung auf die französische Öffentlichkeit war ungeheuer: Man fühlte sich übergangen und gedemütigt, von einem „diplomatischen [[Schlacht bei Waterloo|Waterloo]]“ war die Rede. Damit das empörte Volk nicht die neue französische Monarchie schon wieder hinwegfegte, lenkte das Kabinett Thiers die wachsende nationale Entrüstung der Franzosen auf ein anderes Thema. Teile der französischen Öffentlichkeit forderten die Revision der [[Wiener Kongress#Fazit und Folgen|Verträge von 1815]], Krieg gegen Großbritannien und vor allem gegen die deutschen Staaten. Der Orientkrise folgte die [[Rheinkrise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fehlschlag seiner Politik wurde Thiers im Oktober 1840 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Hartwig Brandt]]|Titel=Europa 1815–1850 : Reaktion - Konstitution - Revolution|Verlag=Kohlhammer|Ort=Stuttgart|Datum=2002|ISBN=3-17-014804-4|Seiten=133f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vormärz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Julimonarchie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politischer Konflikt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1841]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tonuka-RB</name></author>
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