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	<title>Orhan Doğan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:47:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-05-26T14:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orhan Doğan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juli]] [[1955]] in [[Mardin (Provinz)|Mardin]]; † [[29. Juni]] [[2007]] in [[Van (Türkei)|Van]]) war ein [[Kurden|kurdischer]] Politiker der [[Türkei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Beamten, der in verschiedenen Städten der Türkei tätig war, besuchte er die Mittelschule in [[Ağrı (Provinz)|Ağrı]] und in [[Hatay (Provinz)|Hatay]] und das Gymnasium in [[Aydın (Provinz)|Aydın]] und [[Bafra]]. 1974 erlangte Doğan einen Studienplatz an der Universität [[Ankara]]. Angeregt durch die Fernsehserie um den Anwalt [[Petrocelli]], entschloss sich Doğan, Jura zu studieren. Neben dem Studium arbeitete Doğan von 1975 bis 1981 als Beamter in der Buchhaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radikal&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.radikal.com.tr/haber.php?haberno=225526 |wayback=20070927220053 |text=Die Radikal vom 30. Juni 2007 |archiv-bot=2018-12-05 23:18:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Werdegang ===&lt;br /&gt;
1980 schloss er sein Jurastudium ab. Sein Praktikum machte er bei İsmail Mungan, dem Vater des Autors und Dichters [[Murathan Mungan]]. Danach ging er nach [[Cizre]] und übte dort seinen Beruf als Anwalt aus. Nach dem [[Militärputsch in der Türkei 1980|Militärputsch 1980]] trat Doğan als Anwalt in vielen Prozessen auf. Schon in den achtziger Jahren wurden einige Attentate auf ihn verübt. Neben seiner Tätigkeit als Anwalt war Doğan Mitgründer und jahrelanges Mitglied des türkischen Menschenrechtsvereins ([[İnsan Hakları Derneği]], İHD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politischer Werdegang ===&lt;br /&gt;
1990 schloss er sich der [[Halkın Emek Partisi]] (HEP) an. Aufgrund der gesetzlichen Auflage, dass das Gründungsdatum einer Partei mehr als 6 Monate zurückliegen muss, um an einer Wahl teilzunehmen, schloss sich die HEP für die [[Parlamentswahlen in der Türkei 1991|Parlamentswahlen 1991]] der [[Sosyaldemokrat Halkçı Parti]] von [[Erdal Inönü]] an. Doğan kandidierte in [[Şırnak (Provinz)|Şırnak]] und wurde mit deutlichem Abstand am 20. Oktober 1991 ins Parlament gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Eklat um [[Leyla Zana]], die ihren Eid auf [[Türkische Sprache|Türkisch]] und [[Kurdische Sprachen|kurdisch]] ablegte, wurden die kurdischstämmigen Abgeordneten der HEP als Mitglieder und Sympathisanten der [[Arbeiterpartei Kurdistans|PKK]] angeklagt. Doğan sowie auch Leyla Zana, [[Hatip Dicle]] und [[Selim Sadak]] wurde die Immunität aberkannt, so dass sie am 2. März 1994 vor dem Parlamentsgebäude verhaftet wurden. Die HEP als Partei wurde ebenfalls verboten, so dass mittlerweile eine neue Partei – die [[Demokrasi Partisi]] (DEP) gegründet worden war. Wegen der Mitgliedschaft in einer separatistischen Organisation, deren Unterstützung und Hilfestellung wurden alle vier Abgeordneten zu 15 Jahren Haft verurteilt. Nach zehn Jahren Haft wurde Doğan mit den anderen 2004 freigelassen, da der [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäische Gerichtshof für Menschenrechte]] das Verfahren als nicht rechtsstaatlich ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald wurde Doğan wieder politisch aktiv und schloss sich der [[Demokratik Toplum Partisi]] (DTP) an. Doğan vertrat die Ansicht, dass die DTP eine Massenpartei sein müsste, die auch die Türken einbeziehen sollte. Er wurde auf dem letzten Kongress der DTP im Mai 2007 ins Zentralkomitee aufgenommen und wollte für die Wahlen kandidieren. Wegen seiner Vorstrafen wurde seine Kandidatur vom Wahlausschuss abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.radikal.com.tr/haber.php?haberno=223786 |wayback=20070930220617 |text=Die Radikal vom 11. Juni 2007 |archiv-bot=2018-12-05 23:18:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem wollte Doğan sich zur Wahl stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 2007 erlitt Doğan während einer Rede beim Abschluss des sechsten [[Ehmedê Xanî]] Festivals in [[Doğubeyazıt]] einen [[Herzinfarkt]]. In seiner Rede sagte er: &amp;#039;&amp;#039;„Der Soldat, der sein Leben verliert und derjenige in den Bergen sind unsere Brüder. Das Blutvergießen soll gestoppt werden. Wir sind bereit, uns vor demjenigen, der das Blutvergießen stoppt, zu verbeugen. Am 22. Juli werden wir eine neue Türkei erschaffen. Das ist unsere Ehrenpflicht. Ich entschuldige mich dafür, dass ich euch bis heute keinen Frieden gebracht habe.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;radikal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Behandlung wurde Doğan in das Universitätsklinikum in Van gebracht, wo er einige Tage im Koma lag. Doğan verstarb morgens am 29. Juni 2007 an Herz- und multiplen Organversagen in Van.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.milliyet.com/2007/06/30/guncel/gun02.html Die Milliyet vom 30. Juni 2007] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Beerdigung kam es zu Zwischenfällen zwischen der Polizei und der Menschenmenge, die den Leichnam Doğans abholen wollte. Der Leichnam wurde in einem Ambulanzwagen aus der Stadt [[Diyarbakır]] transportiert. Eine Menge von etwa 1000 Menschen begleitete den Wagen. Unter den Anwesenden waren unter anderem Leyla Zana, Selim Sadak, Hatip Dicle und [[Osman Baydemir]]. Als die Menschenmenge pro-PKK Sprüche und Slogans rief, forderte die Polizei sie auf, sich aufzulösen. Die Polizei setzte Tränengas ein und zersprengte die Menge. Der Leichnam wurde mit einem mehrere hundert großen Autokonvoi nach Cizre gebracht. Entlang des Weges versammelten sich viele Menschen. Die [[Jandarma|Gendarmerie]] hatte ihrerseits Sicherheitskontrollen eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.milliyet.com.tr/2007/06/30/son/sontur07.asp Die Milliyet vom 30. Juni 2007] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Trauer hielten die Händler in Cizre ihre Läden geschlossen. Um ihm die letzte Ehre zu erweisen, wurde in Cizre ein Besucherzelt aufgestellt. Die DTP und ihre Bürgermeister in Cizre verkündeten drei Tagen Trauer.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.milliyet.com/2007/07/01/guncel/axgun02.html Die Milliyet vom 1. Juli 2007] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Dogan, Orhan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Großen Nationalversammlung der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kurdistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Doğan, Orhan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kurdischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM= 25. Juli 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mardin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Van (Türkei)|Van]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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