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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Organstrukturmodell</id>
	<title>Organstrukturmodell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:08:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Organstrukturmodell&amp;diff=77797&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;A.Abdel-Rahim: bearb.</title>
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		<updated>2023-05-20T19:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bearb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Organstrukturmodell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt eine bestimmte Art von Strukturmodell zur Charakterisierung von technischen Systemen dar. Mit ihm wird es möglich, ein [[technisches System]] in gegeneinander abzugrenzende, distinkte [[Teilsystem]]e zu untergliedern und damit letztlich in einer Struktur schlüssig beschreibbar zu machen, kurzum, ein solches System „zu strukturieren“, und, darauf aufbauend, in Funktionsorgane einzuteilen. Durch den Strukturierungsvorgang werden Aufbau- und Funktionsbeziehungen beschreibbar und gegebenenfalls operationalisierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den „technischen Systemen“, wie sie heutzutage üblicherweise existieren, sind [[Funktion (Objekt)|Funktionen]] an den einzelnen Teilsystemen in vielen Fällen in der Praxis identifizierbar. Im Falle „[[Mechatronisches System|mechatronischer Systeme]]“ (inklusive [[Optoelektronik|optoelektronischer]] Komponenten) können dies beispielsweise etwa Bearbeitungs-, Führungs-, Übertragungs-, Positionierungs-, Antriebs-, Steuerungs-, Optimierungs- und Stützfunktion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Funktionen ergeben sich die einzelnen Funktionsorgane der Organstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsorgan&amp;#039;&amp;#039;“: Das Arbeitsorgan realisiert den [[technologischer Grundvorgang|technologischen Grundvorgang]]. Das Arbeitsorgan und der [[Arbeitsgegenstand]] treten in Wechselwirkung. Das Arbeitsorgan ist somit verantwortlich für die Veränderung des Arbeitsgegenstandes.&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Führungsorgan&amp;#039;&amp;#039;“: Durch das Führungsorgan wird der [[Freiheitsgrad]] des Arbeitsorgans eingeschränkt.&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Übertragungsorgan&amp;#039;&amp;#039;“: Die Übertragungsorgane sind für die [[Energie]] des technischen Systems zuständig. Sie umfasst alle Teilsysteme, die Operationsenergie leiten, umwandeln oder anpassen.&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Positionierungsorgan&amp;#039;&amp;#039;“: Dieses Teilsystem fixiert oder führt den Arbeitsgegenstand&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Antriebsorgan&amp;#039;&amp;#039;“: Wenn die [[Operationsenergie]] nicht von außen dem System zugeführt wird, liefert das Antriebsorgan diese.&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Steuerungsorgan&amp;#039;&amp;#039;“: Durch das Steuerungsorgan kann die Wirkung des Arbeitsorgans eingestellt werden. Eine Einstellung kann manuell, durch erfassen von Messwerten, oder durch das Abrufen von gespeicherten Informationen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Optimierungsorgan&amp;#039;&amp;#039;“: Das Optimierungsorgan optimiert jeden [[Technischer Prozess|Prozess]] individuell, indem Informationen des aktuellen Prozesses ausgewertet und dem Steuerungsorgan optimale Befehle übermittelt werden.&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Stützorgan&amp;#039;&amp;#039;“: Stützorgane verbinden die einzelnen Funktionsorgane des technischen Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem technikpädagogischen Konzept, das die [[Pädagoge]]n Bernd Meier und Ludger Fast ausgearbeitet haben, werden [[Schüler]] im Rahmen des [[Schulunterricht]]s dazu angeleitet, [[Haushaltsgerät]]e aus dem Alltag mit Hilfe von „Organstrukturmodell“ und „9-Felder-Matrix“ in ihren Aufbau- und Funktionsbeziehungen zu beschreiben, zu klassifizieren sowie deren Stoff-, Energie- und Informationsflüsse näher zu betrachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Meier, Ludger Fast: &amp;#039;&amp;#039;Haushaltsgeräte unter der Lupe: technische Systeme im Alltag begreifen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unterricht Arbeit + Technik.&amp;#039;&amp;#039; ({{ISSN|1438-8987}}) Bd. 10, Ausg. Nr. 39 (2008), S. 22–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des Organstrukturmodells ist in seinen archaischen Anfängen bereits bei [[John von Neumann]] anzutreffen, der mit dem Problem konfrontiert war, die grundlegenden Funktionseinheiten eines [[Computer]]s beschreiben zu wollen, sowie nach von Neumann auch bei [[George R. Stibitz]], der in Jahren 1947/48 das [[Von-Neumann-Rechner|von Neumannsche Architekturkonzept]] zum Ausgangspunkt für eigene grundsätzliche Erwägungen über die „organization of large-scale calculation machinery“ sowie über Planungs- und Designprinzipien von „automatic computers“ nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Dieter Hellige: [https://media.suub.uni-bremen.de/bitstream/elib/5064/3/099_paper-2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftsgenese und Wissenschaftskonzepte der informatischen Disziplin Computerarchitektur: Modelle der Artefaktstruktur, des Designraums und der Designkonflikte. Bericht des Theorieprojektes.&amp;#039;&amp;#039;] (= artec-paper / artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit [{{ISSN|1613-4907}}]; Nr. 99). artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Universität Bremen, Bremen November 2002, Kap. 2 „Vorempirische Architekturkonzepte der Pionierphase: Der Computer als elementare Organstruktur und Organisationsproblem“: S. 27–47, darin auf S. 41 f., mit dem Begriff des Organstrukturmodells auf S. 42 oben. (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Techniktheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A.Abdel-Rahim</name></author>
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