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	<title>Organisationseinheit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:06:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Organisationseinheit&amp;diff=1928037&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Liaskian: Literatur/Einzelnachweise entfernt wegen Interessenkonflikt, siehe</title>
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		<updated>2022-01-07T22:55:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur/Einzelnachweise entfernt wegen Interessenkonflikt, &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/218913666&quot; title=&quot;Spezial:Diff/218913666&quot;&gt;siehe&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Organisationseinheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strukturelement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;organisatorische Einheit&amp;#039;&amp;#039;; {{enS|organizational unit}}) ist in der [[Organisationslehre]] die kleinste [[Einheit (Militär)|Einheit]], in welcher artverwandte [[Aufgabe (Pflicht)|(Teil-)Aufgaben]] und [[Tätigkeit]]en zusammengefasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Organisationseinheiten sind die klassischen und grundlegenden Elemente einer [[Formale und informale Organisation|formalen Organisation]]. Als kleinste Organisationseinheit gilt in Organisationen die [[Stelle (Organisation)|Stelle]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Jm-EBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA157&amp;amp;dq=Organisationseinheit+Organisationstheorie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Organisationseinheit%20&amp;amp;f=false Edmund Heinen, &amp;#039;&amp;#039;Industriebetriebslehre: Entscheidungen im Industriebetrieb&amp;#039;&amp;#039;, 1978, S. 171]&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Erich Potthoff]] als „die auf eine menschliche [[Arbeitskraft]] bezogene funktionelle Organisationseinheit“ definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Potthoff, &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensorganisation&amp;#039;&amp;#039;, in: Karl Hax/Kurt Wessels, Handbuch der Wirtschaftswissenschaften, Band I, 1966, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber befinden sich [[Hierarchie|hierarchisch]] in der [[Aufbauorganisation]] insbesondere [[Arbeitsgruppe]]n, [[Referat (Organisation)|Referate]], [[Abteilung (Organisation)|Abteilungen]] und [[Geschäftssparte]]n als Organisationseinheiten. In [[Großunternehmen]] ist auch die [[strategische Geschäftseinheit]] eine Organisationseinheit, in [[Konzern]]en können ganze [[Tochtergesellschaft]]en von der [[Muttergesellschaft]] als Organisationseinheit geführt werden. Auch [[Niederlassung (Wirtschaft)|Niederlassungen]] oder [[Filiale]]n können Organisationseinheiten sein. Organisationseinheiten werden mit Hilfe von Leitungsbeziehungen zum hierarchisch gegliederten Organisationssystem der [[Linienorganisation]] verknüpft. Die ergänzende [[Stablinienorganisation]] entlastet die Linieninstanzen und macht die [[Vorgesetzter|Vorgesetzten]] vom unterstellten Bereich weniger abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organisationseinheiten zeichnen sich durch artverwandte Tätigkeiten im Rahmen eines weitgehend homogenen [[Arbeitsgebiet]]s aus. [[Edmund Heinen]] zufolge sind sie formal betrachtet Untersysteme des Gesamtsystems (Industrie-)Betrieb&amp;lt;ref&amp;gt;Edmund Heinen, &amp;#039;&amp;#039;Industriebetriebslehre: Entscheidungen im Industriebetrieb&amp;#039;&amp;#039;, 1978, S. 171&amp;lt;/ref&amp;gt; und anderen [[Wirtschaftseinheit]]en wie [[öffentlicher Haushalt|öffentlichen Haushalten]], [[Verein]]en, [[Interessenverband|Verbänden]] oder [[Behörde]]n. So sind Behörden eine Organisationseinheit der [[öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]], in der als weitere Organisationseinheiten [[Eigenbetrieb|Eigen-]] und [[Regiebetrieb (Gebietskörperschaft)|Regiebetriebe]] oder [[öffentliches Unternehmen|öffentliche Unternehmen]] vorhanden sind. Sie alle gelten im Hinblick auf ihren homogenen [[Geschäftsbereich]] als Organisationseinheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Während die mit nur einem [[Aufgabenträger]] besetzte Stelle eine &amp;#039;&amp;#039;unipersonale organisatorische Einheit&amp;#039;&amp;#039; darstellt, sind die darüber angeordneten Einheiten &amp;#039;&amp;#039;multipersonale&amp;#039;&amp;#039; Organisationseinheiten, denen entweder [[Kompetenz (Organisation)|Kompetenzen]] für lediglich einen Aufgabenträger oder für mehrere zugewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=5ZkuBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA272&amp;amp;dq=%22arten+a)+Nach+der%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=%22arten%20a)%20Nach%20der%22&amp;amp;f=false Springer Fachmedien Wiesbaden, &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 272]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Aufgabenstellung unterscheidet man zwischen [[Weisungsbefugnis|weisungsbefugten]] Instanzen, [[entscheidung]]sunterschützenden [[Stabsstelle|Stäben]], Entscheidungseinheiten, [[Durchführungskompetenz|Realisationseinheiten]] und [[Kontrolle]]inheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Betriebliche Funktion]]en werden durch funktionale Organisationseinheiten für [[Beschaffung]], [[Produktion]], [[Finanzierung]] und [[Vertrieb]] wahrgenommen. Das gilt auch für die Querschnitts- oder Servicefunktionen [[Unternehmensleitung]] mit den Aufgaben der [[Organisation]] und [[Planung]], sowie für [[Personalwesen]], [[Verwaltung]], [[Information]], [[Forschung und Entwicklung]] und [[Logistik]]. Grundprinzip der funktionalen Organisation ist die Aufteilung der Mitarbeiter in Organisationseinheiten, die jeweils eine spezielle [[Funktion (Organisation)|Funktion]] erfüllen. Dementsprechend wird bei dieser Organisationsform in jeder Organisationseinheit das für die zu erfüllende Funktion notwendigen [[Experte|Fachpersonal]] zusammengefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudi Studer, &amp;#039;&amp;#039;Konzepte für eine verteilte wissensbasierte Softwareproduktionsumgebung&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Organigramm]] von [[Aktiengesellschaft]]en werden häufig der [[Vorstand]] und die [[Vorstandsmitglied]]er als besondere Organisationseinheit dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=0-iVLtravDwC&amp;amp;pg=PA74&amp;amp;dq=Organisationseinheit+Organisationstheorie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Organisationseinheit%20Organisationstheorie&amp;amp;f=false Klaus Altfelder, &amp;#039;&amp;#039;Stabsstellen und Zentralabteilungen als Formen der Organisation der Führung&amp;#039;&amp;#039;, 1965, S. 26]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Prozessorientiere Organisationseinheiten&amp;#039;&amp;#039; werden zunehmend nach [[Geschäftsprozess]]en gebildet und lösen funktional ausgerichtete Organisationsstrukturen ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=JIW4BAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA93&amp;amp;dq=prozessorientierte+Organisationseinheiten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=prozessorientierte%20Organisationseinheiten&amp;amp;f=false Michael Bitz/Michel Domsch/Ralf Ewert/Franz W. Wagner (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Vahlens Kompendium der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 2014, S. 93]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschieht im Rahmen des seit 1993 zu beobachtenden [[Business Process Reengineering]] ({{enS|Geschäftsprozessneugestaltung}}), wobei ähnliche Prozesse zu eigenen Organisationseinheiten zusammengefasst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=dWy1BgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=prozessorientierte+Organisationseinheiten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=prozessorientierte%20Organisationseinheiten&amp;amp;f=false August-Wilhelm Scheer, &amp;#039;&amp;#039;Prozessorientierte Unternehmensmodellierung&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 1]&amp;lt;/ref&amp;gt; Prozessorientierte Organisationseinheiten sind auf den externen ([[Kunde]]n) oder internen Leistungsabnehmer ausgerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Bitz/Michel Domsch/Ralf Ewert/Franz W. Wagner (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Vahlens Kompendium der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 2014, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsfragen ==&lt;br /&gt;
Organisationseinheiten dienen der [[Organisationsabteilung]] als Adressat für die Erfüllung ihrer Organisationsaufgaben. Die Definition und Hierarchisierung von Organisationseinheiten wird in Kooperation mit der Organisationsabteilung vorgenommen, die Hierarchisierung der Einheiten erfolgt anhand eines Organigramms.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=u3yABwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA154&amp;amp;dq=Organisationseinheiten+Organisationsabteilung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Organisationseinheiten%20Organisationsabteilung&amp;amp;f=false Jürgen Galler, &amp;#039;&amp;#039;Vom Geschäftsprozeßmodell zum Workflow-Modell&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 154]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hierarchiebildung von Organisationseinheiten führt zu [[Weisung (Deutschland)|Weisungsbefugnissen]] übergeordneter Instanzen und zur [[Delegation (Organisationskonzept)|Delegation]] von Aufgaben, Kompetenzen und [[Verantwortung]] unter Beachtung des [[Kongruenzprinzip der Organisation|Kongruenzprinzips der Organisation]] gegenüber untergeordneten Stellen. Hierbei haben letztere bei [[Störung (betrieblich)|Störungen]] das Recht, [[Information]]en oder [[Entscheidung]]en – trotz eigener Kompetenzen – an übergeordnete Organisationseinheiten vertikal zu [[Eskalation|eskalieren]], ohne dass eine unzulässige [[Rückdelegation]] vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Organisationseinheit verfügt über [[Macht]], wenn sie andere Organisationseinheiten dazu bewegen kann, bestimmte [[Ziel]]e, [[Wert (Philosophie)|Werte]] oder [[Überzeugung]]en als Entscheidungsprämissen zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edmund Heinen, &amp;#039;&amp;#039;Industriebetriebslehre: Entscheidungen im Industriebetrieb&amp;#039;&amp;#039;, 1978, S. 193&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[David J. Hickson]] resultiert die Macht einer Organisationseinheit aus ihrer Fähigkeit, [[Unsicherheit]]/[[Ungewissheit]] zu reduzieren, ihrer Ersetzbarkeit und dem Grad der Abhängigkeit im [[Arbeitsprozess (Betriebswirtschaft)|Arbeitsprozess]].&amp;lt;ref&amp;gt;David J. Hickson/David J. Hinings/C. A. Lee/R. E. Schneck/Johannes M. Pennings, &amp;#039;&amp;#039;A strategic Contingecy Theory of intraorganizational Power&amp;#039;&amp;#039;, in: Administrative Science Quarterly 16, 1971, S. 216–229&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Wirtschaftseinheit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Organisationseinheit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4210295-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Liaskian</name></author>
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