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	<title>Organisation Consul - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Organisation_Consul&amp;diff=74180&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-11-01T09:01:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Organisation Consul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O.&amp;amp;nbsp;C.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Nationalismus|nationalistisch]]e und [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] [[Rechtsterrorismus|terroristische]] Vereinigung während der [[Weimarer Republik]]. Die von dem Marineoffizier [[Hermann Ehrhardt]] unter dem Decknamen „Consul Eichmann“ geführte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ghdi.ghi-dc.org/sub_image.cfm?image_id=4185&amp;amp;language=german |titel=Die Angeklagten im Rathenau-Prozess (13. Oktober 1922) |hrsg=Deutsche Geschichte in Dokumenten und Bildern (DGDB) |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[paramilitär]]ische Organisation war als regional gegliederter [[Geheimbund]] aufgebaut. Sie verübte [[politischer Mord|politische Morde]] mit dem Ziel, das demokratische System der jungen Republik zu destabilisieren, eine [[Militärdiktatur]] zu errichten und die Ergebnisse des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], insbesondere den [[Friedensvertrag von Versailles]], zu [[Revisionismus (Völkerrecht)|revidieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
Die O.&amp;amp;nbsp;C. ging aus der [[Marine-Brigade Ehrhardt]] hervor, einem [[Freikorps]], das im Mai 1920 offiziell aufgelöst worden war. Deren namengebender Kommandeur, Kapitän Hermann Ehrhardt, formierte die Organisation nach dem Scheitern des [[Kapp-Putsch]]es im März 1920 aus den Reihen der Brigade. Aufgrund ihrer Herkunft war die O.&amp;amp;nbsp;C. eine militärisch organisierte Kadergruppe, deren Mitglieder sich zum größten Teil aus ehemaligen (Front-)Offizieren des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heeres]] und der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] sowie der Freikorps rekrutierten. Die O.&amp;amp;nbsp;C. wurde von [[Reichsregierung (Weimarer Republik)|Reichsregierung]] und [[Reichswehr]]führung zunächst geduldet, die mit ihr und ähnlichen Bünden hofften, die Rüstungsbeschränkungen des Versailler Vertrags unterlaufen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram Selig]]: &amp;#039;&amp;#039;Organisation Consul.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;5: &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-027878-1, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbot und Nachfolgeorganisationen ===&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen im Mordfall [[Matthias Erzberger]] wurde der Sitz der O.&amp;amp;nbsp;C. ausgehoben. Auf der Grundlage des am 21. Juli 1922 erlassenen [[Republikschutzgesetz]]es wurde die O.&amp;amp;nbsp;C. verboten. Als Nachfolgeorganisation wurde der [[Bund Wiking]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden die Mitglieder der O.&amp;amp;nbsp;C. der [[Schutzstaffel|SS]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Selig: &amp;#039;&amp;#039;Organisation Consul.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Benz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;5: &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2012, S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden als „Helden des nationalen Widerstandes“ gefeiert, obwohl die O.&amp;amp;nbsp;C. tatsächlich in Konkurrenz zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gestanden hatte. Ehrhardt war in [[München]] in den 1920er Jahren mehrfach mit [[Adolf Hitler]] aneinandergeraten, den er u.&amp;amp;nbsp;a. des Wortbruchs bezichtigte. Gleichzeitig gehörte [[Friedrich Wilhelm Heinz]], einer der regionalen Führer der O.&amp;amp;nbsp;C., zum militärischen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] des Jahres 1938. Es war vorgesehen, dass er bei einem geplanten [[Putsch]] Hitler verhaften und, wenn nötig, töten sollte. In der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] war Friedrich Wilhelm Heinz dann der Leiter des [[Friedrich-Wilhelm-Heinz-Dienst]]es, eines Nachrichtendienstes, der bis 1956 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die O.&amp;amp;nbsp;C. verfügte über Verbindungsleute im gesamten Reich und konnte aus einem geschätzten Personalstamm von etwa 5.000 Mann schöpfen. Eines der bekanntesten Mitglieder war der spätere Schriftsteller [[Ernst von Salomon]]. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder lag zwischen 20 und 30 Jahren. Ihre Motivation nährte sich aus einem antibürgerlichen Affekt und aus einem extremen Nationalismus. Außerdem spielten [[Antikommunismus|Antimarxismus]] und Antisemitismus eine Rolle: Die Satzung nannte als Ziel die „Bekämpfung alles Anti- und Internationalen, des [[Judentum]]s, der [[Sozialdemokratie]] und der linksradikalen Parteien“. Juden waren von der Teilnahme ausgeschlossen, jedes Mitglied musste versichern, „deutscher Abstammung“ zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Selig: &amp;#039;&amp;#039;Organisation Consul.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Benz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;5: &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2012, S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geheimbund operierte von München aus, was vom [[Liste der Münchner Polizeipräsidenten|Münchner Polizeipräsidenten]] [[Ernst Pöhner]] stillschweigend geduldet bzw. gedeckt wurde. Zur Tarnung hatte die [[Frontorganisation]] die &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Holzverwertungsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in München geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Benz |Titel=Politik in Bayern 1919-1933: Berichte des württembergischen Gesandten Carl Moser von Filseck |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2010-10-01 |ISBN=978-3-486-70361-0 |Seiten=102 |Online=https://books.google.de/books?id=vG3oBQAAQBAJ&amp;amp;pg= |Abruf=2020-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zentrale arbeiteten etwa 30 hauptamtliche Mitarbeiter unter der faktischen Leitung von Ehrhardts Stabschef Alfred Hoffmann. Die O.&amp;amp;nbsp;C. verfügte über sieben Oberbezirke ([[Hamburg]], [[Hannover]], [[Berlin]], [[Frankfurt am Main]], [[Dresden]], [[Breslau]], [[Tübingen]]) mit jeweils bis zu drei Unterbezirken; die Einrichtung geplanter weiterer Bezirke wurde durch das Verbot der Organisation verhindert. Sie finanzierte sich durch illegalen Waffenhandel, unter anderem mit der [[Óglaigh na hÉireann (1922–1969)|Irisch-Republikanischen Armee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HistLexBay||iquelle|Martin Sabrow|Organisation Consul (O.C.), 1920–1922|2018-03-08|2018-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der eponyme „Consul“ war Ehrhardt selbst, der die Organisation militärisch straff führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram Wette]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-7632-5267-3, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die O.&amp;amp;nbsp;C. betreute er ein ganzes Netzwerk weiterer paramilitärischer Organisationen. Mitglieder der O.&amp;amp;nbsp;C. nahmen 1920 am [[Volksabstimmung in Oberschlesien|Abstimmungskampf in Oberschlesien]] und als [[Sturmkompanie Koppe]] an der Niederschlagung des [[Aufstände in Oberschlesien#Dritter Aufstand (Mai–Juli 1921)|Dritten polnischen Aufstands]] teil, um die Abtretung des Gebiets an [[Zweite Polnische Republik|Polen]] zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategisches Ziel der O.&amp;amp;nbsp;C. war es, die [[politische Linke]] zu einem [[Aufstand]] zu provozieren, den man dann gemeinsam mit der Reichswehr niederschlagen wollte, um von der so gewonnenen Machtposition aus die Weimarer Republik zu zerschlagen und eine rechte [[Diktatur]] zu installieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Sabrow]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rathenaumord. Rekonstruktion einer Verschwörung gegen die Republik von Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1994, ISBN 3-486-64569-2, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Organisation spielte bei der Bildung der [[Sturmabteilung|SA]] eine bedeutende Rolle, als 1921 der O.C.-Leutnant [[Hans Ulrich Klintzsch]] die militärische Führung der einstigen „Turn- und Sportabteilung der N.S.D.A.P.“ übernahm. Aus ihrem Mitgliederbestand kamen auch [[Julius Schreck]] und [[Joseph Berchtold]], die späteren Leibwächter Adolf Hitlers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Mitglieder bekleideten später auch führende Positionen in der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] sowie der [[Schutzstaffel|SS]]. Zudem hatten ehemalige Mitglieder der O.&amp;amp;nbsp;C. auch aktiven Anteil an der [[Holocaust|Ermordung der europäischen Juden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Görtemaker]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hess. Der Stellvertreter.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2023, S. 121&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finanziert wurde die O.&amp;amp;nbsp;C. durch Industrielle und Republikfeinde in Bürgertum, Adel und Militär, die wie Erhardt eine gewaltsame Änderung der politischen Verhältnisse erzwingen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/walther-rathenau-mord-organisation-consul-weimarer-republik-martin-sabrow-1.5559921 |titel=Das Netz der Rechten: Zum Mord an Walther Rathenau vor 100 Jahren. |sprache=de |abruf=2022-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch| 1=:Kategorie:Mitglied der Organisation Consul |titel1=Mitglieder der Organisation Consul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terroranschläge ==&lt;br /&gt;
Am 26. August 1921 wurde der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspolitiker]] Matthias Erzberger bei [[Bad Griesbach im Schwarzwald]] von [[Heinrich Schulz (Attentäter)|Heinrich Schulz]] und [[Heinrich Tillessen]] ermordet. Erzberger hatte am 11. November 1918 den [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] unterschrieben, der den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] beendete, und war deshalb bei den radikalen Rechten als vermeintlicher Verräter verhasst. Die Ermittlungen der Polizei führten schnell zu den Tätern und schließlich auch zur Organisation Consul, der die beiden angehörten. In einer deutschlandweiten Verhaftungswelle wurden nach weiteren Ermittlungen 34 Mitglieder der Organisation Consul verhaftet. Die meisten mussten jedoch schon bald wieder entlassen werden, da der Verdacht, die O.&amp;amp;nbsp;C. habe als Organisation den Mord an Erzberger geplant und durchgeführt, sich nicht ausreichend durch Beweise stützen ließ. Einige der Mitglieder wurden trotzdem wegen Mitgliedschaft in einem Geheimbund angeklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Erzberger-Mord und der Verwicklung der O.&amp;amp;nbsp;C. vgl. Sabrow: &amp;#039;&amp;#039;Der Rathenaumord&amp;#039;&amp;#039;, S. 22–27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1922 kam es durch die O.&amp;amp;nbsp;C in [[Hamburg]] zu einer Serie von Sprengstoffanschlägen gegen das [[Denkmal für die Revolutionsgefallenen 1918–1920|Revolutionsdenkmal]] auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]], gegen das Verlagsgebäude der [[Hamburger Volkszeitung]] und Sitz der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Bezirksleitung im [[Gänsemarkt|Hamburger Presseviertel]], gegen die Wohnung von [[Ernst Thälmann]] und seiner Familie, gegen die [[Hoym-Verlag|Buchhandlung Carl Hoym]] der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationalen]] sowie gegen das Haus der [[Freideutsche Jugend|Freideutschen Jugend]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitgeschichte-hamburg.de/files/public/FZH/Publikationen_digital/Ursula%20Buettner%20Politische%20Gerechtigkeit%20und%20sozialer%20Geist.pdf Ursula Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Politische Gerechtigkeit und sozialer Geist. Hamburg zur Zeit der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;], Christians, Hamburg, 1985, S. 130ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1922 ermordeten Angehörige der O.&amp;amp;nbsp;C. den deutschen Außenminister [[Walther Rathenau]]. Einer der Mittäter war Ernst von Salomon, der seine Mitgliedschaft in seinem 1951 erschienenen autobiographischen Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Der Fragebogen]]&amp;#039;&amp;#039; beschreibt. Auch für den Mordversuch an [[Philipp Scheidemann]] am 4. Juni 1922 waren Mitglieder der O.&amp;amp;nbsp;C. verantwortlich, wahrscheinlich ebenfalls für den Mord an [[Karl Gareis]] am 9. Juni 1921.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Selig: &amp;#039;&amp;#039;Organisation Consul.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Benz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;5: &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2012, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtsradikale Publizistik der Weimarer Republik tat die Taten der O. C. später entweder als Akt vaterländischer [[Notwehr (Deutschland)|Notwehr]] ab oder leugnete, dass sie geschehen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Sprenger: &amp;#039;&amp;#039;Landsknechte auf dem Weg ins Dritte Reich? Zu Genese und Wandel des Freikorpsmythos&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 2008, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Sabrow]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rathenaumord. Rekonstruktion einer Verschwörung gegen die Republik von Weimar&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1994, ISBN 3-486-64569-2 (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 69; zugleich: Freiburg (Breisgau), Univ., Diss., 1992; Kurzfassung: &amp;#039;&amp;#039;Die verdrängte Verschwörung. Der Rathenau-Mord und die neue deutsche Gegenrevolution&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-14302-0, (&amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; 14302)).&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay||link|Martin Sabrow|Organisation Consul (O.C.), 1920–1922}}.&lt;br /&gt;
* Howard N. Stern: &amp;#039;&amp;#039;The Organisation Consul&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Modern History (JMH)&amp;#039;&amp;#039; 35 (1963) {{ISSN|0022-2801}}, S. 20–32.&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Brigade Ehrhardt.&amp;#039;&amp;#039; Leibniz-Verlag, Hamburg 1971, ISBN 3-87473-003-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay||link|Bruno Thoß|Brigade Ehrhardt, 1919/20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4529197-4|VIAF=239639129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation Consul| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paramilitärische Organisation (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschwörung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechte bewaffnete Untergrundorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irreguläre Truppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1922]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ortsbezug fehlt --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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