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	<title>Ordos-Plateau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Seemannssonntag: lf</title>
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		<updated>2025-10-24T09:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Geomorphologische Einheit&lt;br /&gt;
|NAME=Ordos Wüste &lt;br /&gt;
|NAME-ZUSATZ=Erdos Shamo (鄂爾多斯沙漠)&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD= Kubuqi.dunes et stupa.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH={{Volksrepublik China}}&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GME=&lt;br /&gt;
|LAGE-GME-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=39///N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=108///O&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=CN-NM&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=China&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN= Sand (22.500 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rao_2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=90000&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
|BILD1= Ortos.png&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= Ordos (Gebiet der [[Bezirksfreie Stadt|bezirksfreien Stadt]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ordos-Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[steppe]]n- und [[wüste]]nhafte Landschaft im Autonomen Gebiet [[Innere Mongolei]] im Norden der [[Volksrepublik China]]. Früher hieß die Region auch &amp;#039;&amp;#039;He-tau&amp;#039;&amp;#039; und später &amp;#039;&amp;#039;He-nan&amp;#039;&amp;#039; („Land südlich des Flusses“). Die Hochebene hat eine durchschnittliche Höhe von {{Höhe|1200|DE-NN|link=true}} und gehört heute größtenteils zum Verwaltungsgebiet der Stadt [[Ordos (Stadt)|Ordos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Plateau wird im Westen, Norden und Osten vom großen Bogen des [[Gelber Fluss|Gelben Flusses]] umrahmt. Nördlich des Gelben Flusses trennen die Gebirge Kara-naryn-ula, Sheitenula, und In Shan – Ausläufer des [[Großes Hinggan-Gebirge|Hinggan]] – die Ebene von der [[Gobi]]. Im Süden und Osten grenzt die [[Chinesische Mauer|Große Mauer]] das Plateau vom fruchtbaren [[Löß]]gebiet [[Shaanxi]]s ab. Die Fläche beträgt etwa 90.000 km². Die Ordosebene bedeckt den südlichen Teil der Inneren Mongolei, aber auch das Autonome Gebiet [[Ningxia]] der [[Hui-Chinesen|Hui]] und die Provinzen Shaanxi und [[Gansu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wüstencharakter ==&lt;br /&gt;
Der nördliche Teil des Plateaus besteht aus [[Steppe]]n und Halbwüsten, die stellenweise in [[Wüste|Sandwüste]] übergehen. Auch wenn es eher eine Steppe als Wüste ist, wird es von manchen Wissenschaftlern als Teil der Wüste [[Gobi#Alashan|Alashan]] bzw. der [[Gobi]] eingeordnet. Im südlichen Teil ist vereinzelt bescheidener Ackerbau möglich, wenn durch Flüsse genügend Wasser zur Verfügung steht. Die Niederschläge nehmen von West nach Ost zu, dementsprechend geht in dieser Richtung die extensive Viehhaltung von Schafen und Ziegen zur normalen Landwirtschaft über. So wachsen im Norden nur Gräser und vereinzelte Sträucher (z. B. [[Feld-Beifuß]] auf den Dünen im Norden), während Richtung Süden mehr Büsche und dichtere Vegetation vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relief ==&lt;br /&gt;
Die Wüste kann als mittlere Stufe zwischen dem [[Himalaya]] und der [[Chang Tang|tibetischen Hochebene]] und dem Flachland im Osten Chinas angesehen werden. Nach Süden hin steigt sie auf eine Höhe von über 1.500 m an. Im Westen verlaufen die Arbisoberge entlang des Gelben Flusses. Sie überragen die Ebene um etwa 900 m und stellen eine Verknüpfung zur [[Alashan]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nordteil des großen Flussbogens ist mit 12 bis 15 m hohen Dünen bedeckt. Mancherorts reichen diese Dünen dicht an den Fluss, an anderen Stellen ist ein trennender Gürtel aus Sand und auch Ton dazwischen, welcher Klippen bildet, die bis zu 30 m über dem Fluss sein können. Die Sanddünen können auch auf dem gegenüberliegenden Ufer fortlaufen, wo sie von ausgetrockneten Flussbetten durchzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das In Shan nördlich des Flusses unterscheidet sich von den anderen Gebirgen in der südlichen Mongolei durch das Wasser und die folglich reiche Vegetation. Ein Gebirgszug, der Munni-ula, zeichnet sich zudem durch steile Flanken und enge, raue Schluchten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Lage und Fruchtbarkeit war es Futtergebiet für die Tiere der nördlichen nomadische Stämme wie den [[Xiongnu]] oder [[Mongolen]] und diente dadurch oft als Einfallstor für die katastrophalen Überfälle in China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 781 brachten die [[Tibeter]] weite Teile des Gebietes unter ihre Kontrolle. 982 bis 1227 stand es unter der Herrschaft der [[Tanguten|tangutischen]] [[Westliche Xia-Dynastie|Xixia]]&amp;lt;ref&amp;gt;J. Paul: Zentralasien, S. 138f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet war über einige Jahrhunderte von nomadischen Reitervölkern besetzt, die oft im Krieg mit der Regierung Chinas standen. Möglicherweise handelte es sich dabei auch um [[Osttürken]]. Im ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. gehörte es den [[Xiongnu]]. Nach dem Aufstand der muslimischen Minderheit, der [[Hui-Chinesen]], 1869 wurde das Land teilweise entvölkert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1989 belief sich die Bevölkerung des Ordos-Plateaus auf 1,2 Millionen, von denen 88 % [[Han-Chinesen]] und nur 12 % [[Mongolen]] waren. 83 % der Bevölkerung lebten auf dem Lande, 17 % in Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klima baotou.png|mini|Klimadiagramm Baotou]]&lt;br /&gt;
Das [[Klima]] des Ordos wird durch trocken-kalte Winter und feucht-warme Sommer geprägt. Die jährliche [[Niederschlag]]ssumme beläuft sich auf 200 mm im Westen und bis zu 450 mm im Osten, die vor allem während Gewitterstürmen zwischen Juni und September fallen. Im Januar liegt die Durchschnittstemperatur zwischen -13 und -10&amp;amp;nbsp;°C, dazu kommen kalte Winde aus dem Nord und Westen. Der Niederschlag weist allerdings eine große [[Streuung (Statistik)|Variabilität]] auf, so dass das [[Dürre]]risiko recht groß ist. Ein zusätzliches klimatisches Merkmal ist das häufige Auftreten starker Winde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Boden (Bodenkunde)|Erdboden]] besteht aus einer Mischung aus [[Ton (Bodenart)|Ton]] und [[Sand]], weshalb er sich wenig für Ackerbau eignet. Das Gebiet hat einige [[Soda (Mineral)|Soda]]-Vorkommen, die abgebaut werden. Ein erheblicher Teil der Böden des Ordos ist degradiert, da zum einen im 20. Jahrhundert – vor allem zwischen 1958 und 1962 und zwischen 1967 und 1972 – etwa 20 % der Weideflächen in Ackerland umgewandelt wurden. Zum anderen fand aufgrund der Bevölkerungszunahme eine [[Überweidung]] statt, da immer mehr Vieh auf der gleichen Fläche gehalten wurde. Beides zusammen führte in Verbindung mit den natürlichen Niederschlagsschwankungen zu einer zunehmenden [[Erosion (Geologie)|Erosion]] der labilen Sand- und Lößböden und damit zur [[Desertifikation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Löß]]&lt;br /&gt;
* [[Liste chinesischer Hochebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Paul (Islamwissenschaftler)|Jürgen Paul]]: &amp;#039;&amp;#039;Zentralasien.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2012 ([[Neue Fischer Weltgeschichte]], Band 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rao_2008&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Rao, Wenbo et al. &amp;quot;Sr-Nd isotopic characteristics of eolian deposits in the Erdos Desert and Chinese Loess Plateau: Implications for their provenances.&amp;quot; Geochemical Journal 42.3 (2008): 273–282.&lt;br /&gt;
([https://www.jstage.jst.go.jp/article/geochemj/42/3/42_3_273/_pdf PDF])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4646761-0|VIAF=315127348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Volksrepublik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüste in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochebene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seemannssonntag</name></author>
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