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	<title>Ordonnanzwaffe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:33:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ordonnanzwaffe&amp;diff=786890&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-26878-1: Siehe Artikel: Karabiner 98 kurz  (Mauser K98k) K98 ist eine fehlerhafte Bezeichnung</title>
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		<updated>2025-07-25T16:02:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe Artikel: Karabiner 98 kurz  (Mauser K98k) K98 ist eine fehlerhafte Bezeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gewehr_98_noBG.jpg|mini|Ordonnanzgewehr (Mauser Modell K98k)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ordonnanzwaffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|&amp;#039;&amp;#039;ordonnance&amp;#039;&amp;#039;}} ‚Befehl‘, ‚Anordnung‘) ist eine beim [[Militär]] offiziell eingeführte und an [[Soldat]]en als persönlicher Ausrüstungsgegenstand ausgegebene [[Schusswaffe|Waffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstwaffe ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ordonnanzwaffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nicht mit dem in der deutschen Sprache verwendeten Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstwaffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder dem im englischen Sprachgebrauch verwendeten Begriff &amp;#039;&amp;#039;service weapon&amp;#039;&amp;#039; gleichzusetzen, da diese Begriffe im deutschen und englischen Sprachraum auch beispielsweise die Waffen der Polizei-, Ordnungs- und Justizbediensteten etc. einschließen und auch bei privaten Sicherheitsunternehmen mit nicht [[Hoheitliche_Aufgabe|hoheitlichen Aufgaben]] der Begriff Dienstwaffe verwendet wird, während von Ordonnanzwaffen nur im explizit militärischen Zusammenhang gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche [[Schützenverband|Schützenverbände]] differenzieren entsprechend ihren Sportordnungen deshalb meist in Dienstrevolver und Dienstpistolen sowie Ordonnanzgewehre, da [[Handfeuerwaffe]]n oft sowohl bei Militär und Polizei eingeführt werden, Gewehre aber vornehmlich beim Militär. Der [[Deutscher Schützenbund|Deutsche Schützenbund]] (DSB) und seine Vereine definieren innerhalb der Sportordnungen diejenigen Waffen als zum sportlichen Ordonnanzschießen zulässig, die nachweislich bei einer regulären Armee, Grenzschutz, Polizei oder Zollverwaltung über das Versuchsstadium hinaus eingeführt waren oder sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSB Ordonanzgewehr 2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VdRBw Dienstpistole 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge der Ordonnanzbewaffnung gehen auf das Aufkommen stehender [[Heer]]e und die daraus resultierende Vereinheitlichung im [[Militär]]wesen des 18. Jahrhunderts zurück. Ordonnanzwaffen sind durch die Heeresverwaltung beschaffte und offiziell ausgegebene Waffen. Vorläufer der Ordonnanzwaffen finden sich schon gegen Ende des 16. Jahrhunderts resp. Anfang des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Schritt unternahm England unter [[Georg I. (Großbritannien)|Georg&amp;amp;nbsp;I.]] mit Gründung des „Board of Ordnance“, das die Teile der Militärmuskete „[[Brown Bess]]“ vereinheitlichte und auf diese Weise untereinander austauschbar machte, auch die der „Contractors“, also der Zivilfabriken, die ergänzend zu den staatlichen Betrieben Militärwaffen lieferten und bis dahin meist leicht abweichende Modelle geliefert hatten (das Office of Ordnance war bereits von [[Heinrich VIII. (England)|Heinrich&amp;amp;nbsp;VIII.]] 1544 gegründet worden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ordonnanzwaffen wurden zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert in Europa vorrangig [[Hiebwaffe|Hieb-]] und [[Stichwaffe]]n als [[Seitenwaffe]], Pistolen sowie  Gewehre mit Seitengewehr als Bajonett ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurden die Säbel durch [[Handfeuerwaffe]]n ersetzt oder ergänzt. Innerhalb der Sturmbataillone wurden Pistolen als Nahkampfwaffe auch an die Mannschaften ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fanden Säbel meist nur noch bei Offizieren zu repräsentativen Anlässen Verwendung. Das [[Bajonett]] oder andere Kampfmesser werden teilweise noch bis heute ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die Konstruktion, Beschaffenheit und Ausstattung von Ordonnanzwaffen folgte seit dem 18. Jahrhundert den Anforderungen für den Kriegseinsatz. Anfänglich bestand das Ziel nur darin, einheitliche Waffen zu günstigen Kosten industriell zu fertigen. Daran hat sich bis heute nichts geändert; hinzu kamen die Anforderungen an Robustheit, Verwendbarkeit von [[Munition]] befreundeter Staaten (Beispiel: [[Patronenmunition]] mit der Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;NATO&amp;#039;&amp;#039; – [[9 × 19&amp;amp;nbsp;mm]], [[5,56 × 45&amp;amp;nbsp;mm NATO]] oder [[7,62 × 51&amp;amp;nbsp;mm NATO]]) und sonstige auf Militärtaktik und weiterer Ausrüstung basierende Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 1850 ist eine stetige Kaliberverkleinerung zu beobachten, zunächst von etwa 19&amp;amp;nbsp;mm auf 14&amp;amp;nbsp;mm, dann auf 11&amp;amp;nbsp;mm und 8&amp;amp;nbsp;mm (alles [[Schwarzpulver]]waffen).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Dieter Götz: &amp;#039;&amp;#039;Waffenkunde für Sammler&amp;#039;&amp;#039;. 5. Aufl., Stuttgart 1979&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte nach Erfindung der raucharmen [[Cellulosenitrat|Nitrozellulosepulver]] in Verbindung mit [[Vollmantelgeschoss]]en zu weiteren Kaliberverkleinerungen bis hinunter zu 5,45&amp;amp;nbsp;mm ([[5,45 × 39&amp;amp;nbsp;mm]]), was zwischenzeitlich von Medien wegen der zu geringen barrikadebrechenden Wirkung bemängelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Timo Lechner: &amp;#039;&amp;#039;Beschuss aus Heimat. Das G36 im Kreuzfeuer der Kritik&amp;#039;&amp;#039;. In: DWJ (früher: Deutsches Waffenjournal) 11/2012, S.&amp;amp;nbsp;60–65&amp;lt;/ref&amp;gt; Dachte man noch vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], dass künftig Gefechte ([[Grabenkrieg|Graben- und Stellungskämpfe]]) auf Entfernungen von über 400 Metern ausgetragen würden, so ist heute klar, dass für die [[Infanterie]] weiterhin eine Kampfentfernung von etwa 50 bis 300 Metern realistisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Ordonnanzpistolen und -revolver lange Zeit nur über feste, nicht oder nur umständlich verstellbare [[Visier (Waffe)|Visierungen]] (Verschiebungen des Korns oder der Kimme) verfügten, wurden sie von ihren Trägern vorwiegend auf kürzeste Entfernungen, meist deutlich unter 25 Metern verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ordonnanzwaffen unterscheiden sich von ggf. baugleichen Waffen für den zivilen Gebrauch in Ausstattung und Ausführung. Für den militärischen Einsatz verfügen Ordonnanzwaffen häufig über einfachere Visierungen, robuste und matte Oberflächenbeschichtungen, geänderte [[Schaft (Waffentechnik)|Schäftungen]] und weniger relevante Ausstattungsmerkmale (z.&amp;amp;nbsp;B. Fangösen an Pistolen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Handwaffen der Bundeswehr|Liste der Handwaffen der deutschen Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Dienstwaffen der deutschen Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Ordonnanz]] (weitere militärische Bedeutungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Harding (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Waffen-Enzyklopädie. 7000 Jahre Waffengeschichte. Vom Faustkeil bis zum Cruise Missile&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02894-4, S.&amp;amp;nbsp;52–55.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Manfred Lidschun, Günter Wollert&lt;br /&gt;
 | Titel=Illustrierte Enzyklopädie der Infanteriewaffen&lt;br /&gt;
 | Verlag=Siegler&lt;br /&gt;
 | Ort=Königswinter&lt;br /&gt;
 | Jahr=2008&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-87748-668-9&lt;br /&gt;
 | Seiten=560&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.waffensammler-kuratorium.de/Sachenpuffer/sapufferge.html Waffensammler-Kuratorium (Ein kursächsischer schwarzer Puffer)] (Quelle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSB Ordonanzgewehr 2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutscher Sportbund: {{Webarchiv |url=https://www.dsb.de/media/PDF/Statuten/TK-Mitteilungen/2-2014-Ordonnanzgewehr.pdf |wayback=20180130091205 |text=DSB Regel 1.58 Ordonnanzgewehr (2014)}},(PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;VdRBw Dienstpistole 2019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
VdRBw: {{Webarchiv |url=https://www.bva.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Buerger/Ausweis-Dokumente-Recht/Waffenrecht/Schiesssport/vdrbw_sportordnung.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=5|wayback=20190623082829 |text=Schießsportordnung (2019)}},(PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handfeuerwaffe|!Ordonnanzwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Waffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-26878-1</name></author>
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