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	<title>Ordenspalais - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Stefanbw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-11-15T23:25:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rosenberg Ordenspalais 1780.jpg|mini|hochkant=1.3|Ordenspalais, 1780]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ordenspalais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prinz-Karl-Palais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) war ein Gebäude in [[Berlin]], das sich an der Ecke [[Wilhelmplatz (Berlin)|Wilhelmplatz]] und [[Wilhelmstraße (Berlin-Mitte)|Wilhelmstraße]] im [[Bezirk Mitte]] befand. Das Gebäude verdankte seinen Namen dem Umstand, dass es seit 1738 als Sitz der Berliner [[Gesandter|Gesandtschaft]] des [[Johanniterorden]]s diente. Ab 1829 wurde das Palais durch [[Friedrich August Stüler]] und [[Karl Friedrich Schinkel]] grundlegend im Stil des [[Neoklassizismus (Bildende Kunst)|Neoklassizismus]] umgestaltet. Bekannt wurde es allerdings vor allem als Sitz der Reichspressestelle in der Zeit der [[Weimarer Republik]] und des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]] in den Jahren 1933–1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört und später abgerissen, sind die Wand- und Deckenmalereien des Palais’ durch das [[Historisches Farbdiaarchiv zur Wand- und Deckenmalerei|Historische Farbdiaarchiv]] hervorragend dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ordenspalais in Berlijn Das Palais Sr. K.H. des Prinzen Carl. Berlin (titel op object) Ansichten von Deutschland Berlin und Potsdam (serietitel op object), RP-F-F13262 (cropped).jpg|mini|Zustand nach dem Umbau durch Schinkel und Stüler (Foto um 1868–1870)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais wurde ab 1737 nach einem Entwurf von [[Jean de Bodt]] als Residenz des preußischen Generalmajors [[Karl Ludwig Truchsess von Waldburg]] an der Nordwestecke des Wilhelmsplatzes (Nr.&amp;amp;nbsp;7/8) errichtet. Nachdem Truchsess von Waldburg bereits 1738 verstorben war, ließ der preußische König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] den Bau durch den Johanniterorden unter der Bauleitung von [[Carl Friedrich Richter]] zu Ende führen. Ab 1738 diente das Palais als Sitz der Berliner Gesandtschaft des Johanniterordens. Dort lebte später der Herrenmeister des Ordens, Prinz [[August Ferdinand von Preußen|August Ferdinand]], mit seiner Familie, der ab 1786 auch das von ihm erbaute [[Schloss Bellevue]] im Tiergarten bewohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Ordens 1811 ging das Gebäude in den Besitz des [[Königreich Preußen|preußischen Staates]] über. Seit 1829 im [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|neoklassizistischen Stil]] umgebaut, hieß es nach seinem Benutzer Prinz [[Karl von Preußen]] &amp;#039;&amp;#039;Prinz-Karl-Palais&amp;#039;&amp;#039;. Das um einen von [[Friedrich August Stüler]] entworfenen Anbau erweiterte Gebäude war 1853 Schauplatz der Neugründung des Johanniterordens mit Prinz Karl als Großmeister. Nach Karls Tod 1883 diente das Gebäude seinen Nachkommen Prinz [[Friedrich Karl Nikolaus von Preußen|Friedrich Karl]] und [[Friedrich Leopold von Preußen|Friedrich Leopold]] als Wohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war das Ordenspalais Gegenstand eines langwierigen Rechtsstreites zwischen dem [[Haus Hohenzollern]] und dem [[Freistaat Preußen]]. Nach der Beilegung des Streites zog die [[Vereinigte Presseabteilung der Reichsregierung und des Auswärtigen Amtes]] in das Gebäude ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1933 nahm das neugebildete Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda im Ordenspalais seinen Sitz. Der Minister [[Joseph Goebbels]] ließ es nach seinen Vorstellungen im Inneren überformen und zwischen 1936 und 1940 nach Entwürfen des Architekten Karl Reichle im Stil [[Architektur im Nationalsozialismus|nationalsozialistischer Architektur]] erweitern. Der umfangreiche Ergänzungsbau reichte bis zur [[Mauerstraße (Berlin)|Mauerstraße]], wo sich dann auch der Haupteingang des Ministeriums befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J313336, Berlin, zerstörtes Propagandaministerium.jpg|mini|Das Palais nach der Zerstörung im April 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Wochen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zerstörte ein [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|alliierter Luftangriff]] das Palais, dessen Ruine 1949 abgeräumt wurde. Der Erweiterungsbau, der heute als Wilhelmstraße 49 firmiert, überstand den Krieg und diente seit 1947 als Sitz der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]], der Dachorganisation aller Parteien und gesellschaftlichen Organisationen in der [[DDR]]. Seit 1999 ist er Sitz des [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales|Bundesministeriums für Arbeit und Soziales]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BMAS|url=https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/Broschueren/a139a-hausbroschuere-wilhelmstrasse-49.html |titel=Wilhelmstraße 49 – Ein Berliner Haus mit Geschichte |sprache=de |abruf=2025-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=q_wm95k6uBQC&amp;amp;pg=PA497&amp;amp;lpg=PA497&amp;amp;dq=Ordenspalais+%2BBerlin&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dToBoa7Cu2&amp;amp;sig=D0IfPnuh6dLhoQkWkWyzS-OAVZ0&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=Nq6fSvL5GKC8mgPf8aTxDw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Ordenspalais%20%2BBerlin&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;, S. 497]&lt;br /&gt;
* Heinrich Wagener: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Orden-Palais zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Vereins zur Geschichte Berlins&amp;#039;&amp;#039;, 1888. &amp;#039;&amp;#039;Vermischte Schriften im Anschlusse an die Berlinische Chronik und an das Urkundenbuch&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.diegeschichteberlins.de/verein/publikationen/schriften.html diegeschichteberlins.de]&lt;br /&gt;
* [[Laurenz Demps]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Wilhelmstraße. Eine Topographie preußisch-deutscher Macht.&amp;#039;&amp;#039; 3. durchgesehene Auflage. Links, Berlin 2000, ISBN 3-86153-228-X.&lt;br /&gt;
* Ulf Meyer: [https://www.berliner-zeitung.de/der-bundesarbeitsminister-bezieht-das-gebaeude-des-ex-propagandaministeriums-von-goebbels-alle-katastrophen-ueberdauert-li.13491 &amp;#039;&amp;#039;Neuer Geist in alten Häusern. Alle Katastrophen überdauert. Der Bundesarbeitsminister bezieht das Gebäude des Ex-Propagandaministeriums von Goebbels&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Mai 1997&lt;br /&gt;
* Johannes Sievers: &amp;#039;&amp;#039;Das Palais des Prinzen Karl von Preußen erbaut von K. F. Schinkel&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, Berlin 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ordenspalais (Wilhelmplatz)|Ordenspalais}}&lt;br /&gt;
* [https://artsandculture.google.com/search?q=ordenspalais&amp;amp;hl=de Ordenspalais-Bildersammlung Fotografien 1885, 1920, 1935, 1940] (außen, innen und Mobiliar) der Preußischen Meßbildanstalt und Staatlichen Bildstelle Berlin, Phototek, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München / Google Arts &amp;amp; Culture – Alternativort [https://www.zi.fotothek.org/VZ/ort_index/Berlin/Palais%20des%20Prinzen%20Karl ZI-Farbdiaarchiv].&lt;br /&gt;
* [https://www.nga.gov/research/library/imagecollections/features/patrimony-in-peril.html Ordenspalais-Bilder in &amp;#039;&amp;#039;Farbdiaarchiv zur Wand- und Deckenmalerei&amp;#039;&amp;#039;] (sog. Führerprojekt 1943–1945), Digital-Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Patrimony in Peril: Germany’s Survey of Mural Paintings Threatened During World War II&amp;#039;&amp;#039;. National Gallery of Art, Washington DC.&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=51&amp;amp;O=153300 6 Aquarellentwürfe] von Ferdinand Alexander von Quast für das Palais Prinz Karl (Palais am Wilhelmplatz), Berlin, Architekturmuseum, Technische Universität Berlin.&lt;br /&gt;
* [https://nat.museum-digital.de/?s=&amp;amp;t=listen&amp;amp;extendQuery=palais+des+prinzen+karl Palais des Prinzen Karl von Preußen]. Grundriss und Ansichten. Kupferstichkabinett Staatliche Museen zu Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/30/45.19|EW=13/23/0.96|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1127262092|VIAF=174148933346954300375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1730er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Geschichte (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelmplatz (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelmstraße (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefanbw</name></author>
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