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	<title>Orbea schweinfurthii - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orbea_schweinfurthii&amp;diff=2454873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 18. März 2026 um 08:14 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-18T08:14:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Orbea schweinfurthii&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Alwin Berger|A.Berger]]) [[Peter Vincent Bruyns|Bruyns]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Orbea (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Orbea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Stapeliinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ceropegieae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Seidenpflanzengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Asclepiadoideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hundsgiftgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Apocynaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Orbeaschweinf.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Seidenpflanzengewächse]] (Asclepiadoideae). Die Heimat liegt in [[Tansania]], [[Ruanda]], [[Zaire]], [[Sambia]] und [[Simbabwe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039; wächst als flache Rasen bildende, ausdauernde [[Sukkulente|sukkulente Pflanze]]. Die meist niederliegenden, basal leicht verjüngten, [[Sukkulente|stammsukkulenten]] [[Sprossachse]]n sind etwa 8 bis 10 cm lang/hoch und im Querschnitt vier- bis fünfrippig. Die 0,8 bis 1,5 cm langen Warzen sind abstehend bis leicht aufsteigend. Die kleinen [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind leicht aufwärts gebogen mit [[Nebenblatt]]rudimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der am oberen Ende der Sprossachse gebildete [[Blütenstand]] enthält zwei bis fünf aufrecht stehende Blüten. Die [[Vorblatt|Vorblätter]] sind bei einer Länge von etwa 2,5 mm und einer Breite von etwa 1,5 mm lanzettlich-dreieckig. Der Blütenstiel weist eine Länge von etwa 3 bis 4 mm und einen Durchmesser von etwa 1,5 mm auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n sind fünfzählig und [[radiärsymmetrisch]] mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind 2 bis 3 mm lang und 1 bis 1,2 mm breit. Die Blütenkrone ist bei einem Durchmesser von 1 bis 1,5 Zentimeter flach ausgebreitet. Die Kronröhre ist sehr flach und von einem breiten, dickfleischigen Annulus umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lanzettlichen Kronblattzipfel sind bei einer Länge von 6 bis 12 mm sowie einer Breite von etwa 10 mm dreieckig-oval und konvex nach innen (oben) gewölbt. Die oberen Enden der Kronblattzipfel sind zugespitzt und leicht nach außen gebogen. Die Oberfläche der Kronblattzipfel ist innen mehr oder weniger dicht warzig-papillös. Die Blütenkrone ist außen grün mit einigen roten Flecken, innen gelb bis braun und mit meist quer zur Längsachse der Kronblattzipfel verlaufenden unregelmäßigen, weinrot, beige oder purpurnen Streifen oder Flecken versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nebenkrone]] misst 4 bis 5,5 mm im Durchmesser und wird basal von der Krone umschlossen, überragt sie aber. Die [[Staubblatt#Staminodien|interstaminalen]] Nebenkronblattzipfel sind cremefarben mit feinen roten Punkten. Sie sind flach schüsselförmig, die Zipfel messen ca. 1 mm. Die [[Staubblatt|staminalen]] Nebenkronblattzipfel sind annähernd dreieckig und messen 1 mm in der Höhe und 0,7 mm in der Breite. Sie überragen die [[Staubblatt#Aufbau|Antheren]]. Der obere Rand ist stumpf oder zweizähnig. Sie sind flächig mit den interstaminalen Nebenkronblattzipfel verwachsen. Im freien Anteil der staminalen Nebenkronblattzipfel finden sich gelegentlich zwei seitliche Vertiefungen. Die D-förmigen [[Pollinium|Pollinien]] messen 0,3 × 0,3 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039; kommt von Tansania über Ruanda bis nach Zaire vor. Das Verbreitungsgebiet reicht im Süden bis [[Sambia]] und [[Simbabwe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synökologie ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den meisten anderen Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Orbea&amp;#039;&amp;#039; wird &amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039; nicht durch Aasfliegen, sondern durch kleine [[Taufliegen|drosophilide]] Fliegen bestäubt. Die Blüten verströmen einen Duft, der wie eine überreife Orange oder Ananas riecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shukla&amp;quot; /&amp;gt;. Taufliegen ernähren sich von gärenden Pflanzenstoffen und legen dort auch ihre Eier ab. &amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039; täuscht eine Nahrungsquelle und einen geeigneten Platz für die Eiablage vor („Fliegen-[[Täuschblume]]“). Die Pollinien sind besonders klein, sodass sie auch durch kleine Fliegen los gerissen und transportiert werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruyns2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruyns2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] dieser Art erfolgte 1910 durch [[Alwin Berger]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Caralluma schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berger&amp;quot; /&amp;gt;. Sie wurde von [[Michael George Gilbert]] in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Pachycymbium&amp;#039;&amp;#039; umgruppiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilbert&amp;quot; /&amp;gt;. [[Darrel Plowes|Darrel C. H. Plowes]] stellte sie unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039; in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Angolluma&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plowes&amp;quot; /&amp;gt;. [[Peter Vincent Bruyns]] transferierte sie 2000 als &amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(A.Berger) Bruyns}} in &amp;#039;&amp;#039;Aloe; Mondstuk van die Suid-Afrikaanse Aalwyn- en Vetplant Vereniging. Journal of the South African Aloe and Succulent Society&amp;#039;&amp;#039; Band 37 Teil 4 Seite 76 in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Orbea&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruyns2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berger&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alwin Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Stapelieen und Kleinien einschliesslich einiger anderer verwandter Sukkulenten. Beschreibung und Anleitung zum Bestimmen der wichtigen Arten mit kurzer Angabe über die Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 433 S., Stuttgart, Ulmer, 1910 (S. 103).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilbert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael George Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;A review of Caralluma R. Br. and its segregates.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bradleya&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, 1990, S. 1–32&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plowes&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darrel C. H. Plowes: &amp;#039;&amp;#039;The taxonomy of the genera Pachycymbium Leach und Angolluma Munster (Stapelieae: Asclepiadaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Excelsa&amp;#039;&amp;#039;, Band 16, 1994, S. 103–123.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruyns2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Peter Vincent Bruyns: &amp;#039;&amp;#039;New combinations in the genus Orbea.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aloe&amp;#039;&amp;#039;, Band 37 (4), 2001, S. 72–76.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shukla&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
A. K. Shukla, M. R. Vijayaraghavan und B. Chaudhry: &amp;#039;&amp;#039;Biology of pollen.&amp;#039;&amp;#039; 133 S., New Delhi, S.B. Nangia for APH Pub., 1998, ISBN 81-7024-924-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruyns2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Peter V. Bruyns: &amp;#039;&amp;#039;Monograph of Orbea and Ballyanthus (Apocynaceae – Asclepiadoideae – Ceropegieae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Systematic Botany Monographs&amp;#039;&amp;#039;, 63, 2002, American Society of Plant Taxonomists, Ann Arbor, ISBN 0-912861-63-0 [http://www.jstor.org/stable/25027899 Online bei JSTOR.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Birgit Müller, Janine Kiel, Focke Albers und Ulrich Meve: &amp;#039;&amp;#039;Orbea&amp;#039;&amp;#039;. In: Focke Albers und Ulli Meve (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sukkulenten-Lexikon Band 3 Asclepiadaceae (Seidenpflanzengewächse)&amp;#039;&amp;#039;. S. 189–208, Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-8001-3982-8. (Beschreibung von &amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039; auf S. 202)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Orbea schweinfurthii|&amp;#039;&amp;#039;Orbea schweinfurthii&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* Blütenfoto bei der [http://www.fgas-sukkulenten.de/galerie/index.php/galerie/asclepiadoideae/orbea/orbea-schweinfurthii-pvb-6510-833 Fachgesellschaft andere Sukkulenten.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orbea (Gattung)|Schweinfurthii]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orbea|Schweinfurthii]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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