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	<title>Orazio Gentileschi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-02-16T19:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Orazio Gentileschi by Anthony van Dyck ca. 1635.jpg|mini|Orazio Gentileschi, um 1635, Porträtzeichnung von [[Anthonis van Dyck]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Orazio Lomi&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot;&amp;gt;Luca Bortolotti: &amp;#039;&amp;#039;Lomi (Gentileschi), Orazio&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario Biografico degli Italiani&amp;#039;&amp;#039;, Volume 65 (2005), online auf [https://www.treccani.it/enciclopedia/orazio-lomi_%28Dizionario-Biografico%29/ Treccani] (italienisch; Abruf am 8. November 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; (getauft am [[9. Juli]] [[1563]] in [[Pisa]]; † [[11. September]] [[1639]] in [[London]]), war ein italienischer [[Maler]] und [[Fresko|Freskant]] zwischen [[Manierismus|Spätmanierismus]] und [[Barock (Malerei)|Barock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orazio wurde in Pisa als Sohn des aus [[Florenz]] stammenden Goldschmieds Giovan Battista Lomi geboren und am 9. Juli 1563 getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Seine Mutter hieß wahrscheinlich Maria Gentileschi und war möglicherweise schon die zweite Frau seines Vaters.&amp;lt;ref name=ThB-410&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Gentileschi, Orazio |Band=13 |Seite=410}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Orazio hatte zwei ältere Brüder oder Halbbrüder namens Baccio und [[Aurelio Lomi]], die beide Maler waren. Der in der Toskana sehr erfolgreiche Aurelio malte in einem spätmanieristischen Stil und war laut [[Giovanni Baglione]] der erste Lehrer Orazios.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1576 und 1578 ging der 13- bis 15-jährige Orazio – wahrscheinlich zusammen mit Aurelio – nach [[Rom]], wo er zunächst bei einem Onkel mütterlicherseits lebte, der als Kapitän der Garden im [[Engelsburg|Castel Sant’Angelo]] arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Angeblich aufgrund von Erbschaftsbestimmungen seines Onkels nahm Orazio dessen Nachnamen (und Namen seiner eigenen Mutter) Gentileschi an.&amp;lt;ref name=ThB-410 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Orazios weitere Ausbildung ist nichts bekannt, aber um 1588–89 wirkte er laut Baglione unter der Leitung von [[Cesare Nebbia]] an der Dekoration der Biblioteca Sistina im [[Apostolischer Palast|Vatikan]] mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Orazio Gentileschi - Young Woman with a Violin (Saint Cecilia) - 68.47 - Detroit Institute of Arts.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit Violine&amp;#039;&amp;#039; (um 1612), 83,1 × 97,7 cm, Öl auf Leinwand, [[Detroit Institute of Arts]]]]&lt;br /&gt;
Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt, wohl um 1592, heiratete er Prudenzia, Tochter des Ottaviano Montoni, mit der er sechs Kinder hatte, darunter die älteste und einzige Tochter [[Artemisia Gentileschi|Artemisia]] (* 1593), die ebenfalls eine berühmte Malerin wurde; die anderen Kinder waren Giovanni Battista (1594–1601), Francesco (* 1597), Giulio (* 1599), Giovanni Battista (1601–1603) und Marco (* 1604).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Orazios Frau Prudenzia starb mit nur 30 Jahren am 26. Dezember 1605.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1593 wirkte Orazio Gentileschi an Freskendekorationen im Hauptschiff von [[Santa Maria Maggiore]] mit, wo er eine &amp;#039;&amp;#039;Darstellung Christi im Tempel&amp;#039;&amp;#039; malte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Seine Malerei war zu dieser Zeit noch von der manieristischen Tradition Roms geprägt. Andere Werke dieser Zeit waren ein später durch einen Brand zerstörtes Altarbild (1596) für [[Sankt Paul vor den Mauern|San Paolo fuori le Mura]], sowie Fresken und Altarbilder für die [[Kloster Farfa|Abtei von Farfa]] (1597–99), die er an der Spitze einer eigenen größeren Werkstatt schuf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Mai 1599 und August 1600 wirkte er unter der Leitung von [[Giuseppe Cesari|Cavalier d’Arpino]] an der malerischen Ausgestaltung des Querschiffs von [[Lateranbasilika|San Giovanni in Laterano]] mit; laut Baglione malte Gentileschi dabei die Figur des &amp;#039;&amp;#039;hl. Taddäus&amp;#039;&amp;#039;, rechts neben der Orgel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Zu Cavalier d’Arpino hatte Orazio offenbar ein freundschaftliches Verhältnis, denn jener war auch Taufpate von einem der Gentileschi-Söhne.&amp;lt;ref&amp;gt;Tiziana Agnati: &amp;#039;&amp;#039;Artemisia Gentileschi&amp;#039;&amp;#039;, Art Dossier/Giunti Gruppo Editoriale, Florenz, 2001, S. 11–12&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Cavalier d’Arpino und einer Gruppe anderer Maler schuf er zwischen 1603 und 1610 einige Vorlagen für die [[Mosaik]]en in der [[Kuppel]] des [[Petersdom]]s; Gentileschi gestaltete dabei die Figuren der &amp;#039;&amp;#039;[[Marienbildnis|Madonna]]&amp;#039;&amp;#039; und eines [[Engel|&amp;#039;&amp;#039;Engels&amp;#039;&amp;#039;]], sowie den Dekor des [[Tambour (Architektur)|Tambours]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Orazio Gentileschi - St Francis Supported by an Angel - WGA8583.jpg|mini|hochkant=0.8|&amp;#039;&amp;#039;Der hl. Franziskus in Ekstase mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039;, um 1603, 126 × 98 cm, [[Museo del Prado|Prado]], Madrid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur selben Zeit malte er auch Fresken in der zweiten Kapelle rechts in [[San Giovanni dei Fiorentini]]; in diesem Fall ist nicht klar, was genau von Gentileschis eigener Hand stammt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine künstlerische Entwicklung erhielt bereits durch den Kontakt zu Arpino und dessen neuem, schlichtem [[Realismus (Kunst)|Realismus]] wichtige neue Impulse. Davon zeugen Werke wie die von 1605 bis 1607 entstandene &amp;#039;&amp;#039;Circumcision Jesu&amp;#039;&amp;#039; für die Chiesa del Gesù in [[Ancona]], für die er 303 [[Scudo (Münze)|Scudi]] als Bezahlung erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Stilistisch ähnlich ist die für den Bankier Settimio Olgiati gemalte &amp;#039;&amp;#039;Taufe Christi&amp;#039;&amp;#039; in [[Santa Maria della Pace (Rom)|Santa Maria della Pace]] (Rom), deren Auftrag er am 27. März 1607 erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des ersten Jahrzehnts des 17. Jahrhunderts fand Gentileschi schließlich, angeregt durch die spektakulären Erfolge von [[Michelangelo Merisi da Caravaggio|Caravaggios]] revolutionärer Kunst, seinen „eigentlichen“ Stil. Die beiden kannten sich erwiesenermaßen und wurden sogar zusammen mit zwei anderen Künstlern 1603 von [[Giovanni Baglione]] wegen Verleumdung verklagt, wegen einiger gegen ihn gerichteter Pamphlete, die sie anscheinend in Rom verbreitet hatten; der Prozess fand vom 28. August bis 25. September des Jahres statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Carla Guglielmi Faldi: &amp;#039;&amp;#039;Baglione, Giovanni&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario Biografico degli Italiani&amp;#039;&amp;#039;, Volume 5 (1963), online auf [https://www.treccani.it/enciclopedia/giovanni-baglione_(Dizionario-Biografico) Treccani], italienisch; Abruf am 12. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Baglione „rächte“ sich noch Jahrzehnte später durch das nicht sehr schmeichelhafte Bild, das er der Nachwelt von Gentileschis Charakter hinterließ, der „mehr bestialisch, als menschlich“ gewesen sei, und mit seiner „[[Satire|satirischen]] Zunge alle Leute verletzt“ habe.&amp;lt;ref&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;Se Horatio Gentileschi fusse stato di humore più pratticabile, haverebbe fatto assai buon profitto nella virtù, ma più nel bestiale, che nel umano egli dava; ... e con la sua Satirica lingua ciascheduno offendeva...&amp;#039;&amp;#039;“. Siehe: Giovanni Baglione: &amp;#039;&amp;#039;Vita di Horatio Gentileschi pittore&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Le vite de’ pittori, scultori, architetti ed intagliatori&amp;#039;&amp;#039;, Rom, 1642, S. 360, online im [https://archive.org/details/gri_vitedepittor00bagl/page/358/mode/2up Internetarchiv] (italienisch; Abruf am 12. November 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bagliones Meinung über Gentileschi ist natürlich von persönlichem Groll gekennzeichnet, aber vielleicht mit etwas Vorsicht zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orazio Gentileschi verfiel nicht in den Fehler einer bloßen Nachahmung von Caravaggios Stil, sondern distanzierte sich gewissermaßen von dessen oft krassem [[Naturalismus (bildende Kunst)|Naturalismus]] durch seine eigene Vorliebe für Eleganz und eine gewisse zierliche Lieblichkeit. Chronologisch ist sein Stilwandel nicht genau nachzuvollziehen, da die meisten seiner Werke nicht datiert sind; auch scheint er zunächst noch experimentiert zu haben. Sein neuer Stil kündigt sich in einigen (nicht datierten) Versionen des &amp;#039;&amp;#039;[[Franz von Assisi|Hl. Franziskus]] in Ekstase mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039; an, von denen sich eine im [[Museo del Prado|Prado]] in Madrid befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Eine andere im [[Palazzo Barberini]] dagegen wird neuerdings auf die Zeit um 1612 geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits klar als „caravaggistisch“ kann das Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Die Hl. [[Cäcilia von Rom|Caecilia]], [[Tiburtius von Rom|Tiburtius]] und [[Valerianus (Heiliger)|Valerianus]] mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039; für die [[Augustinerorden|Augustiner]]-Kirche Santa Cecilia in [[Como]] gelten, die heute in der [[Pinacoteca di Brera]] in Mailand zu sehen ist. Diese ist signiert mit „&amp;#039;&amp;#039;Horatius Gentilesc(us) / Florentinus fecit&amp;#039;&amp;#039;“ und war am 25. November 1607 fertig und in der Kirche aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Orazio Gentileschi, Artemisia Gentileschi - Judith and her Maidservant with the Head of Holofernes - NG.M.02073 - National Museum of Art, Architecture and Design.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Judith und ihre Magd mit dem Haupt des Holofernes&amp;#039;&amp;#039; (um 1608), 136 × 160 cm, Öl auf Leinwand, [[Nationalmuseum Oslo|Nationalmuseum]], Oslo]]&lt;br /&gt;
Eins der wenigen datierten Werke Gentileschis ist die &amp;#039;&amp;#039;Madonna mit Kind&amp;#039;&amp;#039; im Nationalmuseum von [[Bukarest]], mit der Signatur „&amp;#039;&amp;#039;Horatius Gentileschi faciebat 1609&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu den gelungensten Werken dieser Schaffensphase um 1610 können auch die wahrscheinlich für Paolo Savelli gemalte &amp;#039;&amp;#039;Dornenkrönung&amp;#039;&amp;#039; im [[Herzog Anton Ulrich-Museum]] (Braunschweig) sowie das Bild &amp;#039;&amp;#039;Judith mit der Magd und dem Haupt des Holofernes&amp;#039;&amp;#039; im [[Nationalmuseum Oslo]] gezählt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Die raffinierte Komposition des letzteren Bildes, mit den beiden nach rechts gewandten Frauen, diente ganz klar Artemisia Gentileschi als Vorlage für ihre eigene, berühmte Version dieses Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1610 begann Gentileschi mit dem [[Quadraturmalerei|Quadraturmaler]] [[Agostino Tassi]] zusammen an einigen bedeutenden Freskendekorationen in Rom zu arbeiten, zuerst für Papst [[Paul V.]] Borghese im [[Quirinalspalast]] (1870 zerstört), und von 1611 bis Anfang 1612 im Gartenhaus (Casino) des Palastes von [[Scipione Caffarelli Borghese|Scipione Borghese]] (heute: [[Palazzo Pallavicini Rospigliosi]]), wo Gentileschi in Tassis gemalte Architekturkulisse ein &amp;#039;&amp;#039;Konzert [[Apollon|Apollos]] mit den [[Muse (Mythologie)|Musen]]&amp;#039;&amp;#039; malte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch diese künstlerisch erfolgreiche Zusammenarbeit nahm ein übles Ende, als Gentileschi entdecken musste, dass Tassi seine hochbegabte siebzehnjährige Tochter Artemisia vergewaltigt und entjungfert hatte. Gentileschi verklagte Tassi und im Mai 1612 begann ein aufsehenerregender Skandalprozess, der mit einer halbherzigen Verurteilung des Täters endete, der wählen durfte zwischen 5 Jahren Galeere oder ewiger Verbannung aus Rom; Tassi wählte das letztere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Orazio Gentileschi, La Visione di santa Francesca Romana (1618-1620), 01.jpg|mini|hochkant=0.9|&amp;#039;&amp;#039;Vision der hl. [[Franziska von Rom|Francesca Romana]]&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1615–1619), Öl auf Leinwand, [[Palazzo Ducale (Urbino)|Galleria nazionale delle Marche]], Urbino]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Artemisia Rom kurz nach dem Prozess mit einem „lebensrettenden“ Ehemann verließ, blieb Orazio zunächst weiterhin in Rom, ging dann aber in der Zeit bis etwa 1620 nach [[Fabriano]] in den [[Marken]]. Dort malte er einen &amp;#039;&amp;#039;Freskenzyklus zur Passion Christi&amp;#039;&amp;#039; und ein Altarbild mit der &amp;#039;&amp;#039;Kreuzigung&amp;#039;&amp;#039; für die Kathedrale San Venanzo und verschiedene andere Werke für die Kirchen der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Zu den großen Höhepunkten seiner Kunst gehört die wohl kurz nach 1615 entstandene, sehr mystische &amp;#039;&amp;#039;Madonna mit Kind und der hl. Francesca Romana&amp;#039;&amp;#039; für die [[Olivetaner]]-Kirche Santa Caterina in Fabriano, heute in der [[Galleria Nazionale delle Marche|Galleria nazionale delle Marche]] in [[Urbino]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitgleich entstand auch die berühmte musizierende &amp;#039;&amp;#039;Hl. Caecilia mit einem Engel&amp;#039;&amp;#039; in Washington ([[National Gallery of Art]]), wobei die Figur der Caecilia eindeutig eine Wiederholung der Madonna auf dem Bild in Urbino ist; dieses Bild wurde jedoch nicht von Gentileschi fertiggestellt, sondern wahrscheinlich von [[Giovanni Lanfranco (Maler)|Giovanni Lanfranco]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentileschi malte einige weitere „musikalische“ Bilder, die zu seinen stimmungsvollsten und gelungensten Werken gehören, und zwar die kontemplative &amp;#039;&amp;#039;Lautenspielerin&amp;#039;&amp;#039; ([[National Gallery of Art]], Washington) und das &amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit Violine&amp;#039;&amp;#039; ([[Detroit Institute of Arts]]), welche beide nicht genau datiert werden können und einen zauberhaften Lyrismus ausstrahlen. Sie entstanden wahrscheinlich in den 1610er Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seinen wichtigsten römischen Mäzen malte Gentileschi zwischen 1616 und 1620 sein letztes römisches Altarbild für die Kirche [[San Silvestro in Capite]]: einen &amp;#039;&amp;#039;hl. Franziskus, der die [[Stigmatisation|Stigmata]] empfängt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Der gleichen Zeit wird die &amp;#039;&amp;#039;Ruhe auf der Flucht in Ägypten&amp;#039;&amp;#039; (City Museum and Art Gallery, Birmingham) zugeordnet, von der es mehrere Repliken gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1621 folgte Gentileschi der Einladung von Giovanni Antonio Sauli nach [[Genua]], das zu dieser Zeit ein blühendes Kunstzentrum war und wo im selben Jahr auch [[Anthonis van Dyck]] eintraf, der später eine Porträtzeichnung von Gentileschi anfertigte und als Stich veröffentlichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gentileschi war nun auf der Höhe seiner Schaffenskraft und malte für Sauli in den folgenden Jahren einige seiner berühmtesten Gemälde, die häufig in mehreren Versionen bzw. Repliken erhalten sind: die malerisch außerordentlich feine und raffinierte &amp;#039;&amp;#039;Danae mit dem Goldregen&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Cleveland Museum of Art]]); eine &amp;#039;&amp;#039;Büßende Magdalena&amp;#039;&amp;#039; und eine Darstellung von &amp;#039;&amp;#039;Lot und seinen Töchtern&amp;#039;&amp;#039;, von der eine Replik an [[Karl Emanuel I.|Carlo Emanuele I]], Herzog von Savoyen, ging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Orazio Gentileschi - Danaë and the Shower of Gold - 2016.6 - J. Paul Getty Museum.jpg|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Danaë und der Goldregen&amp;#039;&amp;#039; (1621–23), 161,5 × 227,1 cm, Öl auf Leinwand, J. Paul Getty Museum, Los Angeles]]&lt;br /&gt;
Eins der anerkannten Meisterwerke Gentileschis ist auch die &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung&amp;#039;&amp;#039; in der Genueser Kirche [[San Siro (Genua)|San Siro]], von der es eine größere und besser erhaltene Version in der [[Galleria Sabauda]] in Turin gibt, die ebenfalls für Carlo Emanuele I entstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Marcantonio [[Doria]] malte er 1624 in der Loggia von dessen Villa in [[Sampierdarena]] (bei Genua) einen großen Freskenzyklus mit &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus dem Alten Testament&amp;#039;&amp;#039;, die heute verloren sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich im August 1624 reiste Gentileschi auf Einladung von [[Maria de’ Medici]] nach [[Paris]], wo er in den nächsten zwei Jahren an der malerischen Ausgestaltung des [[Palais du Luxembourg]] beteiligt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Erhalten ist davon die für das Vorzimmer der Königinmutter bestimmte monumentale [[Allegorie]] &amp;#039;&amp;#039;Das öffentliche Glück triumphiert über die Gefahren&amp;#039;&amp;#039; (heute im [[Louvre]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1626 folgte Orazio Gentileschi dann zusammen mit seinen Söhnen Francesco, Giulio und Marco der Einladung von [[George Villiers, 1. Duke of Buckingham]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; dem hochkultivierten und schillernden Favoriten des englischen Königs [[Karl I. (England)|Charles I.]] Für die [[London]]er Residenz Buckinghams schuf Gentileschi gleich zu Beginn das große runde Deckengemälde &amp;#039;&amp;#039;Apollo und die Musen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Doch geriet er nach der Ermordung des Herzogs, am 23. August 1628, in eine gewisse Bedrängnis und musste nun neue Mäzene am englischen Hof finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Moisés salvado de las aguas (Orazio Gentileschi).jpg|mini|hochkant=1.1|links|&amp;#039;&amp;#039;Auffindung des Moses&amp;#039;&amp;#039; (1633), 242 × 281 cm, Öl auf Leinwand, Prado, Madrid]]&lt;br /&gt;
Es gelang dem Maler, eine jährliche königliche Pension von 100 Pfund Sterling zu bekommen, und Karl I. persönlich bestellte bei ihm das 1628 datierte Bild &amp;#039;&amp;#039;Lot und seine Töchter&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Museo de Bellas Artes de Bilbao|Museo de Bellas Artes]], Bilbao) sowie die 1633 fertiggestellte &amp;#039;&amp;#039;Auffindung des Moses&amp;#039;&amp;#039; (Privatsammlung), von der eine weitere, leicht veränderte Fassung für [[Philipp IV. (Spanien)|Philipp IV.]] von Spanien entstand ([[Museo del Prado|Prado]], Madrid).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Joachim von Sandrart|Joachim Sandrart]] sah bei einem Besuch in Gentileschis Londoner Werkstatt unter anderem eine „heilige Familie mit der säugenden Maria“. Diese ist offenbar identisch mit einer von mehreren etwas unterschiedlichen Versionen der ungeheuer realistischen &amp;#039;&amp;#039;Ruhe auf der Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039;, deren hervorragendste sich heute im [[Louvre]] in Paris und im [[Kunsthistorisches Museum|KHM]] in Wien befinden.&amp;lt;ref name=ThB-411&amp;gt;S. 411 in: {{ThiemeBecker |Lemma=Gentileschi, Orazio |Band=13 |Seite=410}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Königin [[Henrietta Maria von Frankreich|Henrietta Maria]] beauftragte Gentileschi mit der Ausgestaltung des Queen’s House in [[Greenwich (London)|Greenwich]], wo er zwischen 1635 und 1638 eine Decke mit dem neunteiligen Gemäldezyklus &amp;#039;&amp;#039;Allegorie des Friedens und der Künste&amp;#039;&amp;#039; bemalte (heute in [[Marlborough House]]) – wahrscheinlich unter Mitarbeit seines nur mäßig begabten Sohnes Francesco und seiner Tochter Artemisia, die um 1637–38 auf Einladung des Königs nach London kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentileschis späte Werke in England sind in einem [[Klassizistischer Barock|klassizistischen]] Stil gehalten, der an die [[Bologneser Schule]], insbesondere an [[Guido Reni|Reni]], erinnert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orazio Gentileschi starb mit 75 Jahren in London am 7. Februar 1639 und wurde laut Soprani feierlich unter dem Hauptaltar der königlichen Kapelle in [[Somerset House]] begraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Orazio Gentileschi gehört zu den bedeutendsten italienischen Malern des frühen 17. Jahrhunderts. Er malte sowohl große Decken- oder Wandbilder in [[Fresko]]-Technik als auch Gemälde in [[Ölmalerei|Öl]] auf Leinwand bis hin zu kleinformatigen „[[Miniaturmalerei|Miniaturen]]“ in Öl auf [[Kupfer]]. Neben religiösen [[Altarretabel|Altar-]] und [[Andachtsbild]]ern widmete er sich auch [[Klassische Mythologie|mythologischen]] und [[Allegorie|allegorischen]] Themen sowie [[Genremalerei|Genreszenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stilistisch war er in einer weniger signifikanten ersten Phase zunächst noch [[Manierismus|manieristisch]] geprägt. Seine Kunst blühte dann aber zu Beginn des 17. Jahrhunderts unter den Einflüssen des Realismus von [[Cavalier d’Arpino]] und des [[Naturalismus (bildende Kunst)|naturalistischen]] [[Tenebrismus]] von [[Michelangelo Merisi da Caravaggio|Caravaggio]] regelrecht auf. Gentileschi war jedoch nie ein bloßer Nachahmer des letzteren. Eine in der modernen Literatur manchmal vorgenommene Einordnung als „Caravaggist“ greift also wesentlich zu kurz, auch wenn er vor allem in der raffinierten Behandlung von [[Chiaroscuro|Licht und Schatten]] vieles von jenem gelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gentileschi - Le Repos de la Sainte Famille pendant la fuite en Égypte 01.jpg|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Ruhe auf der Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039; (1628 ?), 157 × 225 cm, Öl auf Leinwand, [[Louvre]], Paris]]&lt;br /&gt;
Stattdessen nahm Gentileschis Malerei in seiner Reifezeit ganz individuelle und originelle Züge an und war eindeutig eine „hervorragende Eigenleistung“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gentileschi, Orazio&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5, Karl Müller Verlag, Erlangen, 1994, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Realismus schließt von vornherein idealistischere Tendenzen mit ein, insbesondere fällt auf, dass sein Figurenideal, besonders bei Frauen und Engeln, in ihrer zierlichen, etwas fragilen Eleganz, an [[Domenichino]] und (vielleicht indirekt über diesen) an [[Parmigianino]] erinnert. Später tendiert er sogar zu einem [[Klassizistischer Barock|Klassizismus]] nach [[Guido Reni|Reni]]’scher Prägung,&amp;lt;ref name=ThB-411 /&amp;gt; mit dem er rein maltechnisch ohnehin viel gemeinsam hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentileschis Reifestil ist in seinen besten Werken von einer überragenden malerischen Feinheit und Virtuosität, die Stimmung seiner Bilder lyrisch und zart, ohne das dramatische barocke [[Pathos]] mancher seiner Zeitgenossen.&amp;lt;ref name=ThB-411 /&amp;gt; Sein [[Disegno (Kunsttheorie)|Disegno]] – und damit auch die Plastizität seiner Figuren – ist außerordentlich klar, beinahe minutiös und steht damit in der florentinischen bzw. toskanischen Tradition;&amp;lt;ref name=ThB-411 /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gentileschi, Orazio&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5, Karl Müller Verlag, Erlangen, 1994, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt; das spiegelt sich auch in seiner Angewohnheit, sich selbst in den Signaturen einiger Werke als „Florentinus“ zu bezeichnen, obwohl er selbst gar nicht dort geboren war (im Gegensatz zu seinem Vater).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bortolotti&amp;quot; /&amp;gt; Thieme-Becker sprechen sehr treffend von „seiner reinen, kristallklaren Gestaltungweise“.&amp;lt;ref name=ThB-411 /&amp;gt; Sein Kolorit wirkt tendenziell etwas kühl, jedoch scheint er eine gewisse Vorliebe für leuchtendes Gelb gehabt zu haben, ähnlich wie seine Tochter Artemisia. Insgesamt war Orazio Gentileschi in seiner Feinheit und Eleganz geradezu prädestiniert für die Darstellung weiblicher Themen und von Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentileschis kleinformatige Bilder auf Kupfer lassen Parallelen zu Cavalier d’Arpino und [[Adam Elsheimer]] erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Battesimo di Cristo - O. Gentileschi.png|&amp;#039;&amp;#039;Taufe Christi&amp;#039;&amp;#039;, 1607, 300 × 241 cm, Öl auf Leinwand, [[Santa Maria della Pace (Rom)|Santa Maria della Pace]], Rom&lt;br /&gt;
  Christ being crowned with thorns, by Orazio Gentileschi.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Dornenkrönung&amp;#039;&amp;#039; (1610–15), 119,5 × 148,5 cm, [[Herzog Anton Ulrich-Museum]], Braunschweig&lt;br /&gt;
  Orazio Gentileschi - Il suonatore di liuto (NGA).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Lautenspielerin&amp;#039;&amp;#039; (1612–20 ?), 143,5 × 129,0 cm, [[National Gallery of Art]], Washington&lt;br /&gt;
  Orazio Gentileschi - David Contemplating the Head of Goliath (Galleria Spada).jpg|&amp;#039;&amp;#039;David mit dem Haupt des Goliath&amp;#039;&amp;#039; (1615–20), 173 × 142 cm, Öl auf Leinwand, [[Palazzo Spada|Galleria Spada]], Rom&lt;br /&gt;
  Orazio Gentileschi &amp;amp; Giovanni Lanfranco - Santa Cecilia con un angelo (National Gallery of Art).jpg|Orazio Gentileschi und Giovanni Lanfranco: &amp;#039;&amp;#039;Hl. Cäcilia mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039;, um 1617/1618 und um 1621/1627, National Gallery of Art, Washington&lt;br /&gt;
  Orazio Gentileschi - Judith and Her Maidservant with the Head of Holofernes.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Judith und ihre Magd mit dem Haupt des Holofernes&amp;#039;&amp;#039;, um 1621, [[Wadsworth Atheneum]], Hartford (Connecticut)&lt;br /&gt;
  Orazio Gentileschi - Madonna and Child in a Landscape.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Madonna mit Kind&amp;#039;&amp;#039; (1621–22), 27,9 × 20,3 cm, Öl auf [[Kupfer]], [[Burghley House]]&lt;br /&gt;
  Orazio Gentileschi - Lot e le figlie (Getty Center).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Lot und seine Töchter&amp;#039;&amp;#039; (um 1622), 151,8 × 189,2 cm, [[Getty Center]], Los Angeles&lt;br /&gt;
  Annunciazione (1623 circa) - Orazio Gentileschi.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Verkündigung an Maria&amp;#039;&amp;#039;, um 1623, [[Galleria Sabauda]], Turin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Orazio Gentileschi (Pisa 1563-London 1639) - An Allegory of Peace and the Arts - RCIN 408464 - Royal Collection.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Allegorie des Friedens und der Künste&amp;#039;&amp;#039; (1639), Deckengemälde, Öl auf Leinwand, [[Royal Collection]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Fresken ===&lt;br /&gt;
(Von den frühen großen Gemeinschaftswerken werden Einzelbilder aufgeführt, die eindeutig von Gentileschis Hand sind.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Darstellung Christi im Tempel&amp;#039;&amp;#039; (1593), [[Santa Maria Maggiore]], Rom (Gesamtdekoration zusammen mit anderen Künstlern)&lt;br /&gt;
* Fresken und Altarbilder in Öl (&amp;#039;&amp;#039;Triumph der hl. Ursula&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Martyrium der hl. Petrus und Paulus&amp;#039;&amp;#039;) (1597–99), [[Kloster Farfa|Abtei von Farfa]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musizierende Engel&amp;#039;&amp;#039; (um 1599), Kuppelfresken in der Kirche Madonna dei Monti, Rom&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hl. Taddäus&amp;#039;&amp;#039; (1599–1600), San Giovanni in Laterano, Rom (Gesamtdekoration zusammen mit anderen Künstlern, unter Leitung von Cavalier d’Arpino)&lt;br /&gt;
* Freskendekor der Tribuna (1599–1600), San Nicola in Carcere, Rom (verloren !)&lt;br /&gt;
* Fresken (ca. 1597–1611) in der zweiten Kapelle rechts in [[San Giovanni dei Fiorentini]], Rom&lt;br /&gt;
* Freskendekorationen (um 1611), [[Quirinalspalast]], Rom (zusammen mit Agostino Tassi) (verloren !)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert Apollos mit den Musen&amp;#039;&amp;#039; (1611–12), im Casino des [[Palazzo Pallavicini Rospigliosi]], Rom (zusammen mit Agostino Tassi)&lt;br /&gt;
* Freskenzyklus &amp;#039;&amp;#039;Passion Christi&amp;#039;&amp;#039; und Altarbild in Öl: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzigung&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1613–18), Kathedrale San Venanzo, Fabriano&lt;br /&gt;
* Freskenzyklus &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus dem Alten Testament&amp;#039;&amp;#039; (1624), Villa des Marcantonio Doria, [[Sampierdarena]] bei Genua (verloren !)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ölgemälde ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der hl. Franziskus in Ekstase mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039;, um 1603, 126 × 98 cm, [[Museo del Prado|Prado]], Madrid (andere Version in Privatsammlung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gang zum Kalvarienberg&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1600–1605), Kunsthistorisches Museum, Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madonna in Glorie mit der Hl. Trinität&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1600–1605; urspr. für Santa Maria al Monte dei Cappuccini, Turin), Museo civico, Turin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Circumcision Christi&amp;#039;&amp;#039; (1605–07), Chiesa del Gesù, Ancona&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hl. Caecilia, Tiburtius und Valerianus mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039; (1607; urspr. für Santa Cecilia, Como) Pinacoteca di Brera, Mailand&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Taufe Christi&amp;#039;&amp;#039;, 1607, 300 × 241 cm, Öl auf Leinwand, [[Santa Maria della Pace (Rom)|Santa Maria della Pace]], Rom&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Judith und ihre Magd mit dem Haupt des Holofernes&amp;#039;&amp;#039; (um 1608), 136 × 160 cm, Öl auf Leinwand, [[Nationalmuseum Oslo|Nationalmuseum]], Oslo&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madonna mit Kind&amp;#039;&amp;#039; (signiert und datiert 1609), Öl auf Leinwand, Nationalmuseum, Bukarest&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hl. Hieronymus&amp;#039;&amp;#039; (um 1610), Museo civico, Turin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dornenkrönung&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1610–15), 119,5 × 148,5 cm, [[Herzog Anton Ulrich-Museum]], Braunschweig&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit Violine&amp;#039;&amp;#039; (um 1612), 83,1 × 97,7 cm, Öl auf Leinwand, [[Detroit Institute of Arts]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lautenspielerin&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1612–20), 143,5 × 129,0 cm, [[National Gallery of Art]], Washington&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;David mit dem Haupt des Goliath&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1615–20), 173 × 142 cm, Öl auf Leinwand, [[Palazzo Spada|Galleria Spada]], Rom&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Büßende Magdalena&amp;#039;&amp;#039; (um 1615), Kirche Santa Maria Maddalena, Fabriano&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vision der hl. [[Franziska von Rom|Francesca Romana]]&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1615–1619), Öl auf Leinwand, [[Palazzo Ducale (Urbino)|Galleria nazionale delle Marche]], Urbino&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hl. Cäcilia mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039;, um 1617/1618, National Gallery of Art, Washington (von Giovanni Lanfranco um 1621/1627 fertiggestellt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosenkranzmadonna&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1618–20), Kirche Santa Lucia, Fabriano&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der hl. Carlo Borromeo meditiert über die Symbole der Passion&amp;#039;&amp;#039; (um 1620) Kirche San Benedetto, Fabriano&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der hl. Franziskus empfängt die Stigmata&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1616–20), [[San Silvestro in Capite]], Rom&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Martha tadelt ihre Schwester Maria&amp;#039;&amp;#039; (um 1620 ?), 132,5 × 154,5 cm, Öl auf Leinwand, [[Alte Pinakothek]], München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Judith und ihre Magd mit dem Haupt des Holofernes&amp;#039;&amp;#039; (um 1621), [[Wadsworth Atheneum]], Hartford (Connecticut)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madonna mit Kind&amp;#039;&amp;#039; (1621–22), 27,9 × 20,3 cm, Öl auf [[Kupfer]], [[Burghley House]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Büßende Magdalena&amp;#039;&amp;#039; (1621–23), Öl auf Leinwand, Privatsammlung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lot und seine Töchter&amp;#039;&amp;#039; (um 1622), 151,8 × 189,2 cm, [[Getty Center]], Los Angeles&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Danaë und der Goldregen&amp;#039;&amp;#039; (1621–23), 161,5 × 227,1 cm, Öl auf Leinwand, J. Paul Getty Museum, Los Angeles&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung an Maria&amp;#039;&amp;#039; (um 1623), [[Galleria Sabauda]], Turin (andere Version in [[San Siro (Genua)|San Siro]], Genua)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opfer des Isaak&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1621–24), Galleria nazionale di Palazzo Spinola, Genua&lt;br /&gt;
* Allegorie: &amp;#039;&amp;#039;Das öffentliche Glück triumphiert über die Gefahren&amp;#039;&amp;#039; (1624–26; urspr. im Palais du Luxembourg), [[Louvre]], Paris&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ruhe auf der Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039; (1628 ?), 157 × 225 cm, Öl auf Leinwand, [[Louvre]], Paris (leicht veränderte Version im Kunsthistorischen Museum, Wien)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lot und seine Töchter&amp;#039;&amp;#039; (1628), Öl auf Leinwand, [[Museo de Bellas Artes de Bilbao|Museo de Bellas Artes]], Bilbao&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diana als Jägerin&amp;#039;&amp;#039; (um 1628–30), Musée des Beaux-Arts, Nantes&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auffindung des Moses&amp;#039;&amp;#039; (1633), 242 × 281 cm, Öl auf Leinwand, Prado, Madrid (zweite Version in Privatsammlung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joseph und die Frau des Potiphar&amp;#039;&amp;#039; (1630er Jahre), [[Hampton Court Palace]], London&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allegorie des Friedens und der Künste&amp;#039;&amp;#039; (1639), Deckengemälde, Öl auf Leinwand, [[Royal Collection]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Giovanni Baglione: &amp;#039;&amp;#039;Vita di Horatio Gentileschi pittore&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Le vite de’ pittori, scultori, architetti ed intagliatori&amp;#039;&amp;#039;, Rom, 1642, S. 359 f, online im [https://archive.org/details/gri_vitedepittor00bagl/page/358/mode/2up Internetarchiv] (italienisch; Abruf am 12. November 2021).&lt;br /&gt;
* R. Ward Bissell: &amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi and the poetic tradition in Caravaggesque painting&amp;#039;&amp;#039;, Pennsylvania State University Press, University Park (PA)/London, 1981.&lt;br /&gt;
* Luca Bortolotti: &amp;#039;&amp;#039;Lomi (Gentileschi), Orazio&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario Biografico degli Italiani&amp;#039;&amp;#039;, Volume 65 (2005), online auf [https://www.treccani.it/enciclopedia/orazio-lomi_%28Dizionario-Biografico%29/ Treccani] (italienisch; Abruf am 8. November 2021).&lt;br /&gt;
* Keith Christiansen (et al.): &amp;#039;&amp;#039;Orazio and Artemisia Gentileschi&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zu einer Ausstellung im Metropolitan Museum of Art, New York), Yale University Press, New Haven, 2001.&lt;br /&gt;
* Gabriele Finaldi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi at the court of Charles I&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zu einer Wanderausstellung der National Gallery London, im Museo de Bellas Artes de Bilbao und im Museo del Prado), National Gallery, London 1999,&lt;br /&gt;
* Carla Guglielmi Faldi: &amp;#039;&amp;#039;Baglione, Giovanni&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario Biografico degli Italiani&amp;#039;&amp;#039;, Volume 5 (1963), online auf [https://www.treccani.it/enciclopedia/giovanni-baglione_(Dizionario-Biografico) Treccani] (italienisch; Abruf am 12. November 2021).&lt;br /&gt;
* Erich Hubala: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe. Propyläen-Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-549-05109-3 (&amp;#039;&amp;#039;Propyläen-Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gentileschi, Orazio&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5, Karl Müller Verlag, Erlangen, 1994, S. 47.&lt;br /&gt;
* Ayla Lepine: &amp;#039;&amp;#039;Crossing Borders, Building Communities: Orazio Gentileschi at the epicentre of Interfaith Dialogue&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;kritische berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 50 (2022), Heft&amp;amp;nbsp;4.&lt;br /&gt;
* Roberto Longhi: &amp;#039;&amp;#039;Gentileschi padre e figlia&amp;#039;&amp;#039; (1916), in: &amp;#039;&amp;#039;Scritti giovanili. 1912-1922&amp;#039;&amp;#039;, Florenz 1961, S. 219–283.&lt;br /&gt;
* Marco Rosci: &amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Maestri del colore, 83), Fabbri, Mailand 1965.&lt;br /&gt;
* Raffaele Soprani, Carlo Giuseppe Ratti: &amp;#039;&amp;#039;Di Orazio Gentileschi, pittore pisano&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Vite de’ pittori, scultori, ed architetti genovesi&amp;#039;&amp;#039;, 1768, S. 451–453, online im [[iarchive:vitedepittoriscu01sopr/page/450/mode/2up|Internet-Archiv]] (italienisch; Abruf am 12. November 2021).&lt;br /&gt;
* Maurizia Tazartes: &amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi - astratto e superbo toscano&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Storie del mondo, 24), Mauro Pagliai editore, Florenz 2016.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Gentileschi, Orazio |Band=13 |Seite=410}}&lt;br /&gt;
* Maria Rosaria Valazzi, Agnese Vastano (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi - regola e natura&amp;#039;&amp;#039; (Katalog einer Ausstellung im Palazzo Ducale Urbino, 9. Juli – 9. Oktober 2016), Urbino Palazzo Ducale, Urbino, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nationalgallery.org.uk/artists/orazio-gentileschi &amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi&amp;#039;&amp;#039;], Kurzbiographie auf der Website der National Gallery, London (englisch; Abruf am 12. November 2021)&lt;br /&gt;
* [https://www.oxfordreference.com/view/10.1093/oi/authority.20110803095848121 &amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi&amp;#039;&amp;#039;], Kurzartikel in &amp;#039;&amp;#039;Oxford Reference&amp;#039;&amp;#039; (englisch; Abruf am 12. November 2021)&lt;br /&gt;
* [https://www.nga.gov/collection/art-object-page.46434.html &amp;#039;&amp;#039;Orazio Gentileschi - The Lute Player&amp;#039;&amp;#039;], Artikel über das Bild &amp;#039;&amp;#039;Die Lautenspielerin&amp;#039;&amp;#039; auf der Website der National Gallery of Art, Washington (englisch; Abruf am 12. November 2021)&lt;br /&gt;
* [https://id.oclc.org/worldcat/entity/E39PBJht9c39QJxKTqwDmkCvpP.html &amp;#039;&amp;#039;Gentileschi, Orazio&amp;#039;&amp;#039;], auf &amp;#039;&amp;#039;WorldCat Identities&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118716859|LCCN=n80015329|VIAF=88962551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gentileschi, Orazio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Rom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Genua)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freskant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1563]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1639]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gentileschi, Orazio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lomi, Orazio (Geburtsname); Gentileschi, Horatio; Gentilescus, Horatius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1563&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pisa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1639&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
	</entry>
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