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	<title>Oranienbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oranienbaum&amp;diff=17916&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-19T07:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil von [[Oranienbaum-Wörlitz]]. Die Stadt [[Lomonossow]] bei Sankt Petersburg hieß bis 1948 ebenfalls Oranienbaum.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Oranienbaum&lt;br /&gt;
| Alternativname         =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Oranienbaum-Wörlitz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-91-241 Oranienbaum COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/47/57/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/24/25/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 64&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             =&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 32.30&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2931&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2014-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lt. Einwohnermeldeamt&amp;quot;&amp;gt;lt. Einwohnermeldeamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2011-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06785&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034904&lt;br /&gt;
| Bild                   = Luftbild Oranienbaum.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Oranienbaum&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oranienbaum,Schloss.jpg|mini|Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F088901-0023, Oranienbaum, Park und Schloß.jpg|mini|Park und Schloss 1991]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oranienbaum - 160614.jpg|mini|Park und Schloss 2016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oranienbaum Pagode im Winter 2.jpg|mini|hochkant=0.7|Pagode im Schlosspark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal Goltewitz.jpg|mini|Kriegerdenkmal in Goltewitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oranienbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Oranienbaum-Wörlitz]] im [[Landkreis Wittenberg]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Oranienbaum liegt etwa sechs Kilometer südlich der [[Elbe]] im [[Biosphärenreservat Mittelelbe]] und etwa zwölf Kilometer östlich von [[Dessau-Roßlau]] an der deutsch-niederländischen Ferienstraße [[Oranier-Route]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Oranienbaum ===&lt;br /&gt;
Der Ort trug ursprünglich den Namen Nischwitz. Er wurde 1179 erstmals im Besitz des [[Kloster Nienburg|Klosters Nienburg]] erwähnt. Um 1500 wurde Nischwitz wegen Bevölkerungsrückgangs aufgegeben ([[Wüstung]]). Im Jahre 1645 errichtete Fürstin [[Agnes von Hessen-Kassel|Agnes von Anhalt-Dessau]] im Ort ein [[Festes Haus]]. Im Jahre 1660 ging Nischwitz in den Besitz von Prinzessin [[Henriette Catharina von Oranien-Nassau]], der Frau des Fürsten [[Johann Georg II. (Anhalt-Dessau)|Johann Georg&amp;amp;nbsp;II. von Anhalt-Dessau]], über. Sie ließ 1669 eine [[Glashütte]] errichten. Im Jahre 1673 erhielt der Ort dann in Erinnerung an die Herkunft der Fürstin den Namen Oranienbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt [[Cornelis Ryckwaert]] begann 1683 mit der Gestaltung Oranienbaums zu einem barocken Ensemble aus Stadt, [[Schloss Oranienbaum|Schloss]] und Park.&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Bechler: &amp;#039;&amp;#039;Schloss und Park Oranienbaum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DKV-Kunstführer&amp;#039;&amp;#039; Nr. 555/0, München o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schloss und Park von Oranienbaum sind Bestandteil des [[Dessau-Wörlitzer Gartenreich]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fürstin ließ 1693 ein [[Brauhaus]] errichten. Fürst [[Leopold I. (Anhalt-Dessau)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] verlegte 1734 die [[Broyhan]]s-Brauerei von Dessau nach Oranienbaum. Ebenfalls seit dem Jahre 1693 wurde Tabak in Oranienbaum angebaut und mit der Verarbeitung begonnen. Im Jahre 1695 bekam Oranienbaum [[Marktrecht]]. 1709 gab es zwölf berechtigte Brauhäuser. 1712 wurde die evangelische Stadtkirche&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Dittmer: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Stadtkirche Oranienbaum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DKV-Kunstführer&amp;#039;&amp;#039; Nr. 563/2, München o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt; erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1712 und 1739 wurden zahlreiche Handwerksinnungen gegründet. 1793 bis 1797 wurden der Chinesische Inselgarten und die [[Pagode (Oranienbaum)|Pagode]] angelegt. Damit auch arme Mädchen lernen konnten, ließ die Fürstin 1810 eine Arbeitsschule für sie einrichten. Die klassische [[Orangerie]] (eine der längsten Europas) wurde von 1812 bis 1818 am Parkrand errichtet. Ebenfalls 1818 entstand eine Apotheke, eine [[Apotheke Oranienbaum|weitere]] 1895. Das Stadtgericht mit den Ämtern [[Wörlitz]] und [[Rehsen]] wurde 1819 zum Justizamt für alle Ortschaften zwischen Elbe und Mulde. 1825 wurde eine neue Schule gebaut, 1880 eine Fortbildungsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Tabak verarbeitende Betrieb wurde im Jahre 1824 gegründet. 1927 besaß Oranienbaum 70 beim Zollamt gemeldete Tabakproduktionen. Mit der Schließung der letzten Tabakfabrik Ephraim Schulze ging 1968 die Tabakproduktion in Oranienbaum zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahre 1864 gegründete Likörfabrik Friedrich, die aus Orangenblüten Likör herstellte, bestand bis 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 wurde die [[Bahnstrecke Dessau–Gohrau-Rehsen|Bahnstrecke Dessau–Wörlitz]] &amp;#039;&amp;#039;(später weiter bis Gohrau-Rehsen)&amp;#039;&amp;#039; gebaut, an der Oranienbaum einen [[Haltepunkt]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 wurde Oranienbaum zum [[Luftkurort]] erklärt. Gleichzeitig wurde im Wald eine &amp;#039;&amp;#039;Kinderheilstätte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Ansichtskarte &amp;quot;Luftkurort Oranienbaum. Kinderheilstätte&amp;quot;. Angebot von Alte Ansichtskarten, Bartko-Reher, Berlin, vom 5.2.2025 auf Ebay. URL: https://www.ebay.de/itm/276836642450?_trksid=p2332490.c101224.m-1&amp;lt;/ref&amp;gt; gebaut. Am 5. Mai 1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexa Hennig von Lange |Titel=Die karierten Mädchen |Hrsg= |Sammelwerk= |Auflage=1. |Verlag=Dumont (Halbbiografischer Roman über die Großmutter der Autorin, die 1933 bis 1938 Leiterin dieser nationalsozialistischen Frauenbildungsstätte  in Oranienbaum war) |Ort=Köln |Datum=2022 |ISBN=978-3-8321-8168-0 |Seiten=193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im selben stattlichen Gebäude ein „Ländliches Frauenbildungsheim und Kinderkurheim“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ansichtskarten-Center - das Eldorado für Heimatsammer - Motivsammler - Philatelisten |url=https://www.ansichtskarten-center.de/wittenberg-lkr/wittenberg-lkr-weitere/4407-oranienbaum-oranienbaum-mit-laendlichem-frauenbildungsheim-und-kinderkurheim;jsessionid=BDF3144453BB9EF27A79B3B27A3FB310.jvm1?srsltid=AfmBOopih_LmntMlxVJ_k27KHVRZTx-1DHPbaOg-Ve-coYrnKqzNBS1- |titel=Oranienbaum mit Ländlichem Frauenbildungsheim und Kinderkurheim |werk=www.ansichtskarten-center.de |abruf=2025-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnet, es war „das erste Frauenbildungsheim des Deutschen Reichs“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oranienbaum gehörte seit 1863 zum [[Kreis Dessau]] im [[Herzogtum Anhalt]] (1919–1932 im [[Freistaat Anhalt]]). 1932–1950 war die Stadt Teil des [[Landkreis Dessau-Köthen|Landkreises Dessau-Köthen]] im Freistaat Anhalt bzw. im Land [[Sachsen-Anhalt]]. Am 20. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Goltewitz nach Oranienbaum eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt; Von 1952 bis 1994 gehörte Oranienbaum zum [[Kreis Gräfenhainichen]] des DDR-[[Bezirk Halle|Bezirks Halle]] bzw. im Land Sachsen-Anhalt. 1994 erfolgte die Eingliederung in den [[Landkreis Anhalt-Zerbst]]. Von 1994 bis 2004 war die Stadt der Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landkreis Wittenberg]]: [https://www.landkreis-wittenberg.de/de/wappen-geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Wappen + Geschichte&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 14. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2006 fand eine [[Volksabstimmung (Deutschland)|Volksabstimmung]] im Rahmen der [[Gebietsreform]] des Landes Sachsen-Anhalt über die Eingemeindung der Stadt nach [[Dessau]] statt. Die Abstimmung brachte allerdings wegen Unstimmigkeiten zwischen den Konfliktparteien kein Ergebnis. 2007 wurde die Stadt Oranienbaum aufgrund einer [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisgebietsreform]] vom ehemaligen Landkreis Anhalt-Zerbst in den Landkreis Wittenberg eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Informations-Broschüre „Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum“ der ehemaligen Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum und: „Oranienbaum. Geschichte mit spitzer Feder“, Oranienbaumer Hefte Nr.&amp;amp;nbsp;13, Herausgeber: AGORA e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. Januar 2011 ist Oranienbaum ein Teil der neu gebildeten Stadt [[Oranienbaum-Wörlitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2011.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur bis dahin selbstständigen Stadt Oranienbaum gehörten die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Goltewitz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kapen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2004 und 2012 besuchte die [[Königreich der Niederlande|niederländische]] [[Beatrix (Niederlande)|Königin Beatrix]] Oranienbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 steht am Oranienbaumer Busbahnhof, zur Schlossstraße, das [[Einheitsbäume|Baumdenkmal für die Deutsche Einheit]]. Zum Denkmal gehören eine Rundbank im Zentrum und mehrere Infotafeln. Die Bäume wurden am 28.&amp;amp;nbsp;März 2020 gepflanzt und das Ensemble anlässlich des 30.&amp;amp;nbsp;Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einheitsbäume1&amp;quot;&amp;gt;(red.): [https://www.oranienbaum-woerlitz.de/Startseite/index.php?NavID=3069.1&amp;amp;object=tx%7C3069.6227.1&amp;amp;La=1 &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten am Gedenkort zur Einheit Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;]. In: Internet-Seite Oranienbaum-Wörlitz, 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 2020, abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einheitsbäume2&amp;quot;&amp;gt;Maik Strömer: [https://www.oranienbaum-woerlitz.de/media/custom/3069_1506_1.PDF?1605077945 &amp;#039;&amp;#039;Neues aus dem Rathaus&amp;#039;&amp;#039;]. In: Amtsblatt Oranienbaum-Wörlitz, 10.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;11, 4.&amp;amp;nbsp;November 2020, S.&amp;amp;nbsp;2; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einheitsbäume3&amp;quot;&amp;gt;Andreas Behling: [https://www.mz.de/mitteldeutschland/landkreis-wittenberg/30-jahre-wiedervereinigung-einheit-im-dreieck-in-oranienbaum-1686601 &amp;#039;&amp;#039;30 Jahre Wiedervereinigung : Einheit im Dreieck in Oranienbaum&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Mitteldeutsche Zeitung]], 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2020; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || 1830 || 1900 || 1910 || 1925 || 1933 || 1939 || 1970 || 2002 || 2004 || 2009 || 2014 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 2100 || 2208 || 2707 || 3208 || 3471 || 4183 || 4859 || 3594 || 3518 || 3280 || 2931&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 83. (Einwohnerzahlen 1830, 1900, 1939 und 1970)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?anhalt1900.htm |titel=Herzogtum Anhalt im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-08| archiv-url=https://web.archive.org/web/20240626025850if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?anhalt1900.htm| archiv-datum=2024-06-26 | abruf=2025-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=dessaukoethen.html |name=Die Gemeinden des Landkreises Dessau-Köthen |abruf=2024-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goltewitz ===&lt;br /&gt;
Goltewitz liegt etwa 1&amp;amp;nbsp;km östlich von Oranienbaum. Der Ort war seit dem 16. Jahrhundert [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsisch]] ([[Amt Gräfenhainichen]]) und wurde 1815 [[Preußen|preußisch]] ([[Landkreis Bitterfeld]]). 1942 kam Goltewitz zu [[Anhalt]] ([[Landkreis Dessau-Köthen]]) und wurde am 1. Juli 1950 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goltewitz hat 212 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lt. Einwohnermeldeamt&amp;quot;&amp;gt;lt. Einwohnermeldeamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapen ===&lt;br /&gt;
Kapen war ursprünglich ein Waldgebiet mit Forstamt westlich von Oranienbaum. Im Jahr 1902 wurde am Weg von [[Vockerode]] zum Forsthaus Kapen ein fürstliches Jagdhaus („Kapenschlösschen“, „Kapenmühle“) errichtet. Nach Auflösung des Herzogtums [[Anhalt#Herzogtum Anhalt 1863–1918|Anhalt]] 1918 dienten die nun landeseigenen Gebäude und das dazugehörige Gelände verschiedenen Zwecken, unter anderem als Erholungsheim des [[Kyffhäuserbund#1922 – Deutscher Reichskriegerbund „Kyffhäuser“|Deutschen Reichskriegerbundes]], als Ausschank für Wanderer und als Jagdschloss der ehemaligen [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gauleitung]] Magdeburg-Anhalt der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1935 wurde ein Teil des Gebietes als [[Truppenübungsplatz]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Munitionslager bei {{Coordinate |NS=51.805696 |EW=12.338333 |type=landmark |region=DE-ST |name=Truppenübungsplatz Kapen |text=DMS}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde eine [[Munitionsanstalt]] errichtet, die [[Heeresmunitionsanstalt Kapen]]. 1936 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft ein Chemiewerk errichtet, in dem Sprengstoffe und Zubehör sowie weitere Rüstungsgüter [[Konfektionierung|konfektioniert]] wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Specht |Titel=Die Erblast von Kapen |Verlag=first minute Taschenbuchverlag |Ort=Emsdetten |Datum=2007 |ISBN=978-3-932805-58-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der VEB Chemiewerk Kapen war bis 1990 Teil des [[VEB Kombinat Synthesewerk Schwarzheide]]. Das Gelände war auch nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] noch stark [[Bodenkontamination|kontaminiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.teresa3.de/files/file21.pdf |wayback=20140527220943 |text=Standort: Heeresmunitionsanstalt Dessau-Kapen}} (PDF; 76&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;Technologieregister zur Sanierung von Altlasten.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 25. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn errichtete einen eigenen Haltepunkt und Anschlussgleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurden die Kasernen und der Truppenübungsplatz sowie das Forsthaus von der [[Rote Armee|sowjetischen Armee]] übernommen. 1948 wurde im Chemiewerk die Konfektionierung von Sprengstoffen und Zubehör wieder aufgenommen. Es wurden angelieferte Sprengstoffe weiterverarbeitet, u.&amp;amp;nbsp;a. erfolgte hier die Produktion der [[Selbstschussanlage]]n, welche an der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] zum Einsatz kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Staadt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ihr verdammten Schweine. Über die Einführung und den Abbau der tödlichen Splitterminen an der innerdeutschen Grenze entschied DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker souverän.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 14. August 2017, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapenmühle wurde als eine Basis der Hauptverwaltung VIII des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 wurde die Dessau-Wörlitzer Eisenbahnlinie am Haltepunkt Kapen durch ein [[Containerterminal]] erweitert. 1991 entstand auf dem Gelände des Chemiewerkes der „DESSORA“-Gewerbepark. Neue Firmen siedelten sich an. Der Autobahnanschluss ([[Bundesautobahn 9|A&amp;amp;nbsp;9]]) &amp;#039;&amp;#039;Dessau-Ost&amp;#039;&amp;#039; ist nur etwa 3&amp;amp;nbsp;km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 räumte die sowjetische Armee Kasernen und Forsthaus, das Ministerium für Staatssicherheit die Kapenmühle. Die Kapenmühle wurde zunächst Sitz der Aufbauleitung für den späteren Standort der [[Biosphärenreservat Mittelelbe|Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe]], welche 1997 in das Forsthaus und das 1993 renovierte Kapenschlößchen einzog. Einige alte Gebäude wurden dabei abgerissen. 2008 wurde der erste [[Naturbestattung|Friedwald]] Sachsen-Anhalts mit einer Größe von 118 Hektar in dem ausgedehnten Waldgebiet eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapen hat 13 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lt. Einwohnermeldeamt&amp;quot;&amp;gt;lt. Einwohnermeldeamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Zur [[Evangelische Landeskirche Anhalts|Evangelischen Landeskirche Anhalts]] gehört die [[Stadtkirche Oranienbaum]], die katholische [[Christkönig-Kirche (Oranienbaum)|Christkönig-Kirche]] gehört zur Pfarrei Dessau des [[Bistum Magdeburg|Bistums Magdeburg]]. Die [[neuapostolische Kirche]] in Oranienbaum wurde 2007 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 13. April 1994 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 11/1994 registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber ein grüner Orangenbaum mit neun goldenen Früchten, wachsend aus einem zweihenkligen blauen Kübel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben zeigen Grün – Silber (Weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen ist auf den Ortsnamen bezogen und somit ein [[redendes Wappen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Oranienbaum unterhielt eine Städtepartnerschaft zur rheinland-pfälzischen Stadt [[Daun]]. Freundschaftliche Beziehungen bestehen zur brandenburgischen Schwesterstadt [[Oranienburg]] und seit 2000 zum [[Niederländisches Königshaus|niederländischen Königshaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oranienbaum,Stadtkirche.jpg|mini|Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oranienbaum, Marktplatz.jpg|mini|Marktplatz mit Orangenbaum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ampelhaus Oranienbaum WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg, Uwe Weigel, 2020.jpg|mini|Ampelhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Schloss Oranienbaum]], Orangerie, Park und Englisch-Chinesischer Garten; Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches und des Netzwerks [[Gartenträume Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
* Barocke [[Stadtkirche Oranienbaum|Stadtkirche]] (1712 eingeweiht)&lt;br /&gt;
* Historischer Marktplatz mit vier Quartieren und [[Oraniermonument|schmiedeeisernem Orangenbaum]], dem Wahrzeichen der Stadt&lt;br /&gt;
* Innenstadt im holländischen Baustil des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* Denkmalpfad mit 29 Stationen in der Innenstadt&lt;br /&gt;
* TabakCollegium: Das TabakCollegium befindet sich im Nördlichen Kavalierpavillon des Schlosses Oranienbaum. Das „Haus des Sammlers“ widmet sich der Tradition des Anbaus und der Verarbeitung von [[Tabak]] in Anhalt. Während der Blütezeit der Tabakproduktion in Oranienbaum Ende des 19. Jahrhunderts gab es 24 Tabakfabriken mit bis zu 166 Arbeitern. Die Ausstellung informiert über die Ursprünge des Tabakanbaus, die Tabakpflanze und ihre Anbaumethoden sowie über die Geschichte der Tabakverarbeitung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gartenreich.de/de/ausstellungen/tabakcollegium TabakCollegium im Schloss Oranienbaum], abgerufen am 17. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ampelhaus: Das Ampelhaus wurde zwischen 2012 und 2016 als Galerie von holländischen Künstlern genutzt. 2017 wurde das Haus umfassend saniert, so entstanden hier zusätzlich eine Künstlerwerkstatt mit Museum, Veranstaltungs- und Seminarräume, eine Ferienwohnung sowie eine Bar auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ampelhaus.com/ampelhaus/ Ampelhaus Oranienbaum], abgerufen am 17. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* Gedenkstein und Grabstätten auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; für 28 Frauen und Männer aus mehreren Ländern, die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nach Deutschland verschleppt und Opfer von [[Zwangsarbeit]] in der &amp;#039;&amp;#039;Heeres-Munitionsanstalt Dessau&amp;#039;&amp;#039; wurden&lt;br /&gt;
* Gedenktafel am &amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus Rosenweg 13&amp;#039;&amp;#039; für den [[Kommunistische Partei Deutschlands|kommunistischen]] Stadtverordneten Oskar Böhm, der beim Transport aus dem [[Justizvollzugsanstalt Werl|Zuchthaus Werl]] ums Leben gekommen ist. Die Tafel verschwand nach 1990, und die nach ihm benannte Straße wurde entwidmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmale ===&lt;br /&gt;
* 1771 brach an zwei Stellen nördlich von Wörlitz der Wall. Das Hochwasser der Elbe flutete bis kurz vor Oranienbaum. An dieser Stelle an der [[Bundesstraße 107]] unweit des Ortseinganges der Gemeinde [[Brandhorst]] wurde ein Gedenkstein (&amp;#039;&amp;#039;Prinzenstein&amp;#039;&amp;#039;) errichtet.&lt;br /&gt;
* Ein [[Meilenstein]] befindet sich an der Straße von Oranienbaum nach Dessau, kurz vor der Einfahrt zum Biosphärenreservat Mittelelbe im Kapen (I Meile (nach Dessau)).&lt;br /&gt;
* [[Einheitsbäume|Baumdenkmal für die Deutsche Einheit]] am Oranienbaumer Busbahnhof, zur Schlossstraße. Am 28.&amp;amp;nbsp;März 2020 gepflanzt und anlässlich des 30.&amp;amp;nbsp;Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober eingeweiht. Zum Denkmal gehören eine Rundbank im Zentrum und mehrere Infotafeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einheitsbäume1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einheitsbäume2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einheitsbäume3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Oranienbaumer Orangenfest (Mai)&lt;br /&gt;
* „Kleines Fest im großen Park“: Kleinkunstfestival mit nationalen und internationalen Künstlern im Schlosspark Oranienbaum (Juni)&lt;br /&gt;
* Adventsmarkt rund um die Stadtkirche (Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Oranienbaumer Sportverein Hellas 09&lt;br /&gt;
* Sportverein Anhalt Oranienbaum&lt;br /&gt;
* Angelverein Oranienbaum&lt;br /&gt;
* Hundesportverein Oranienbaum&lt;br /&gt;
* Brieftaubenverein Oranienbaum&lt;br /&gt;
* Förderverein „Gesamtschule im Gartenreich“&lt;br /&gt;
* AGORA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Oranienbaum (Anh)&amp;#039;&amp;#039; der [[Bahnstrecke Dessau–Gohrau-Rehsen]] wird in der Sommersaison (März bis November&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dvv-dessau.de/verkehr/fahrplan-woerlitzer-eisenbahn/ |titel=Dessau-Wörlitzer Eisenbahn: Fahrplan {{!}} DVV Dessau |werk=Dessau |sprache=de-DE |abruf=2024-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) von der [[Dessauer Verkehrs- und Eisenbahngesellschaft]] bedient. Der nächste Bahnhof ist [[Dessau Hauptbahnhof|Dessau Hbf]] mit Bahnverbindungen nach [[Berlin]] (Kursbuchnummer 207), [[Lutherstadt Wittenberg]] (Kursbuchnummer 216), [[Leipzig]]/[[Halle (Saale)|Halle]] (Kursbuchnummer 251), [[Köthen]] (Kursbuchnummer 334) und [[Magdeburg]] (Kursbuchnummer 254).&lt;br /&gt;
* Seit dem 1. Juli 2008&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nasa.de/index.php?id=95&amp;amp;pmid=565 |text=Landesnetz: Linie 331 im Landkreis Wittenberg verknüpft Bahn und Bus. |wayback=20140419020019}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verkehrt der [[Landesnetz Sachsen-Anhalt|PlusBus 310]] Gräfenhainichen–Dessau über Oranienbaum, betrieben von den [[Vetter Verkehrsbetriebe|Vetter Verkehrsbetrieben GmbH]].&lt;br /&gt;
* Oranienbaum liegt an der [[Bundesstraße 107]] von [[Gräfenhainichen]] zur Anschlussstelle Dessau-Ost der [[Bundesautobahn 9|A 9]] sowie an den Landesstraßen L 131 nach [[Lutherstadt Wittenberg]], L 132 nach [[Radis]] und L 133 nach [[Dessau-Roßlau]] (über [[Vockerode]]). Der Autobahnanschluss &amp;#039;&amp;#039;Dessau-Ost&amp;#039;&amp;#039; ist etwa 7 km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg-Schwedt)|Friedrich Wilhelm]] (1700–1771), Markgraf von Brandenburg-Schwedt&lt;br /&gt;
* Julie Baronin von Cohn-Oppenheim (1839–1903), Tochter des preußischen Hofbankiers [[Moritz von Cohn]], Stifterin, Ehrenbürgerin&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Graf (Heimatforscher)|Friedrich Graf]] (1858–1929), Heimathistoriker und Ehrenbürger&lt;br /&gt;
* Ludwig Knabe (1860–1942), Bürgermeister der Stadt bis 1927, Ehrenbürger&lt;br /&gt;
* [[Alfred Appelt]] (1869–unbekannt), Sprachheilpädagoge, Psychologe&lt;br /&gt;
* Werner Müller (1914–2008), Heimatforscher und Ehrenbürger&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Reimann]] (1933–1973), Schriftstellerin, in Oranienbaum bestattet von 1991 bis 2019&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Muschter]] (1946–2023), Kunstwissenschaftlerin, in Oranienbaum geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ortsverband Oranienbaum des Kulturbundes Dessau-Wörlitz e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Oranienbaum – Porträt einer kleinen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Oranienbaum-Wörlitz 2011, ISBN 978-3-00-034541-8, 288 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oranienbaum.de/ Website von Oranienbaum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Nummer=18 |ZDB=511105-5 |Datum=1950-08-05 |Seiten=274 |Online=[[commons:file:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Oranienbaum-Wörlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4102111-3|LCCN=nr00028160|VIAF=131786480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Kurort in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oranienbaum-Wörlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Henriette Catharina von Oranien-Nassau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1179]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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