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	<title>Orangeat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:50:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orangeat&amp;diff=52681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cú Faoil: /* Einleitung */ -Kleist</title>
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		<updated>2024-12-22T23:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; -Kleist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Orangeat Macédoine.jpg|mini|In kleine Würfel geschnittenes Orangeat als Backzutat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Citrus × aurantium.jpg|mini|Die ausgeprägte Albedo der Bitterorange]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orangeat,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Österreich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aranzini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, wird durch das [[Kandieren]] der Schalen, dem [[Exokarp]] (auch Epikarp genannt) von [[Bitterorange]]n (Pomeranzen) gewonnen, die eine wesentlich dickere Schale als andere Orangenarten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zuckergehalt von Orangeat beträgt mindestens 65&amp;amp;nbsp;Prozent. Insbesondere bei industriell hergestellten Produkten kommen ferner Spuren von [[Speisesalz|Kochsalz]] und [[Schweflige Säure|Schwefliger Säure]] (als [[Konservierung]]smittel) vor. Weiterer Bestandteil kann [[Zitronensäure]] (E&amp;amp;nbsp;330) sein. Orangeat findet u.&amp;amp;nbsp;a. als Backgewürz Verwendung, beispielsweise in [[Stollen (Gebäck)|Stollen]], [[Striezel]] oder [[Früchtebrot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das entsprechende Produkt aus [[Zitronatzitrone]]n ist [[Zitronat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orangeat in der DDR ==&lt;br /&gt;
Orangeat gehörte in der DDR wie Zitronat zu den Dickzuckerfrüchten und war in den Verarbeitungsformen: gewürfelt, gehackt oder gemahlen im Einzelhandel erhältlich. Es wurde ebenfalls als Diabetiker-Erzeugnis in haushaltsüblichen Verpackungen angeboten. Verbindlich waren dafür die Technischen Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen in den [[Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen|TGL-Fachbereichstandards]] TGL 103 30, TGL 24 071/03 und TGL 24 071/07 der Jahre 1968, 1978 und 1988. Auszug: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgangsrohstoffe für Zitronat sind die konservierten grünen Schalen der unreifen Zedratzitronen und für Orangeat die frischen oder konservierten Schalen von Orangen bzw. Bitterorangen.&amp;#039;&amp;#039; Größter Hersteller von Zitronat und Orangeat in der DDR war das Kombinat Obst- und Gemüseverarbeitung Sohland.&amp;lt;ref&amp;gt;ND: &amp;#039;&amp;#039;Im &amp;quot;Tunnel&amp;quot; wird Gemüse für den Handel konserviert&amp;#039;&amp;#039;, in Neues Deutschland 23. November 1976, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da Zitrusfrüchte nur teuer importiert werden konnten, entwickelte man im [[Zentralinstitut für Ernährung]] in [[Bergholz-Rehbrücke|Potsdam-Rehbrücke]] Alternativen, um weiterhin Backwaren wie den [[Dresdner Christstollen]] produzieren und vermarkten zu können. Als Ersatz für Zitronat diente [[Kandinat]] T, aus kandierten [[Tomate|grünen Tomaten]] hergestellt, als Orangeatersatz wurde Kandinat M aus gekochten und danach kandierten [[Möhren]] produziert. Beide Ersatzerzeugnisse kamen jedoch erst ab Mitte der 1980er Jahre als Backmischung &amp;#039;&amp;#039;„Candi“&amp;#039;&amp;#039;, einer Mischung aus Kandinat T und Kandinat M, in den Einzelhandel. Laut TGL 24 071/08 gehörte das Produkt zu den mit Stärke oder Mehl oberflächenbehandelten Backzutaten die auf den Verpackungen in ihren Hauptbestandteilen genau zu deklarieren waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Einhorn, Köter, Meischak: Obst und Gemüse-Sortiment-Qualitätsmerkmale-Warenprüfung und Warenpflege, 6. Neubearbeitete Auflage, VEB Fachbuchverlag Leipzig, 1988, S. 262 bis 265, ISBN 3-343-00421-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Einhorn, Köter, Meischak: &amp;#039;&amp;#039;Obst und Gemüse-Sortiment-Qualitätsmerkmale-Warenprüfung und Warenpflege&amp;#039;&amp;#039;, 6. Neubearbeitete Auflage, VEB Fachbuchverlag Leipzig, 1988, ISBN 3-343-00421-9&lt;br /&gt;
* Monika Klock, Thorsten A. Klock: &amp;#039;&amp;#039;Zitruspflanzen: Zitrone, Orange, Kumquat &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;. BLV (Gräfer &amp;amp; Unze), 2011, ISBN 978-3-8354-0818-0, S. 102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/nachrichten/wissen/zitronat-und-orangeat-manche-moegen-s-zuckersuess,Rho6MpB &amp;#039;&amp;#039;Zitronat und Orangeat in der Weihnachtsbäckerei&amp;#039;&amp;#039;]. BR24, 2. Dezember 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obstprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würzmittel, Gewürze und andere würzende Zutaten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cú Faoil</name></author>
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