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	<title>Oralverkehr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oralverkehr&amp;diff=18243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lämpel: /* Cunnilingus */</title>
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		<updated>2026-04-18T15:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Cunnilingus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oralverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|os, oris |de=Mund}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oralsex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Sammelbegriff für [[Sexualpraktik]]en, bei denen ein [[Sex]]ualpartner die [[Genitalien]] des anderen mit dem [[Mund]] (den [[Lippe]]n, der [[Zunge]], den [[Zahn|Zähnen]]) stimuliert. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen [[Fellatio]], der oralen Stimulation des [[Penis des Menschen|Penis]], sowie [[Cunnilingus]], der oralen Stimulation der [[Vulva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgangssprache ==&lt;br /&gt;
[[Umgangssprache|Umgangssprachliche]] Bezeichnungen für Oralsex sind zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;es [[#Neunundsechzig|französisch]] machen&amp;#039;&amp;#039; für beide Varianten, &amp;#039;&amp;#039;blasen&amp;#039;&amp;#039; für Fellatio oder &amp;#039;&amp;#039;lecken&amp;#039;&amp;#039; für Cunnilingus. Für Fellatio ist auch in Europa häufig der aus dem [[Amerikanisches Englisch|amerikanischen Englisch]] stammende Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Blowjob&amp;#039;&amp;#039; üblich. Im Englischen werden ferner Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;to go down on somebody&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;to give head&amp;#039;&amp;#039; für beide Konstellationen verwendet. Jedoch bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;french kiss&amp;#039;&amp;#039; hier lediglich einen [[Kuss#Zungenkuss|Zungenkuss]] und hat keine genitalen [[Konnotation]]en. Das zu Anfang erwähnte &amp;#039;&amp;#039;Französisch&amp;#039;&amp;#039; fällt nicht unbedingt mit der 69-Stellung zusammen. Die gesellschaftliche Akzeptanz vieler Aspekte der Sexualität hat heute zu einer größeren Unbefangenheit im sprachlichen Umgang mit Oralsex geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Oralverkehr ist für die meisten Menschen eine reizvolle Möglichkeit, den Partner zu stimulieren und zum [[Orgasmus]] bringen zu können. Da durch Oralverkehr niemand [[Schwangerschaft|schwanger]] werden kann, ist er für Paare, die derzeit kein Kind wollen, eine Alternative zum [[Vaginalverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann diese Praxis ein Teil im [[Petting|sexuellen Vorspiel]] sein, zum Beispiel um beim Mann eine [[Erektion]] und bei der Frau den [[Lubrikation|Sekretfluss]] anzuregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann von beiden Partnern als intensiv empfunden werden, weil die [[Geschlechtsorgan]]e vom Mund und mit der Zunge zielgenau und auf variable Weise stimuliert werden können. Zudem handelt es sich dabei um eine besonders intime [[Gestik|Geste]], da der gebende Partner [[Geruch]] und [[Geschmack (Sinneseindruck)|Geschmack]] der Genitalien intensiv wahrnimmt und darüber hinaus auch andere Sinne ([[Hören]], [[Sehen]] und [[Haptische Wahrnehmung|Fühlen]]) beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oralverkehr gehört zu den verbreitetsten Sexualpraktiken neben dem Vaginalverkehr und wurde zu allen Zeiten praktiziert. In einer US-amerikanischen Studie von 1999 gaben 70&amp;amp;nbsp;Prozent der männlichen und 57&amp;amp;nbsp;Prozent der weiblichen Jugendlichen an, aktiv bei einem Partner Oralverkehr praktiziert zu haben, bevor sie das erste Mal Vaginalverkehr hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sexuality Now&amp;quot;&amp;gt;Janell L. Carroll: &amp;#039;&amp;#039;Sexuality Now: Embracing Diversity, Cengage Learning.&amp;#039;&amp;#039; 2009, ISBN 978-0-495-60274-3 ({{Google Buch |BuchID=5f8mQx7ULs4C |Seite=265}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Da es nicht zur Penetration kommt, wird Oralverkehr teilweise nicht als „richtiger Sex“ empfunden. In der [[Lewinsky-Affäre]] behauptete US-Präsident [[Bill Clinton]], keine sexuelle Beziehung mit [[Monica Lewinsky]] gehabt zu haben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/wp-srv/politics/special/clinton/stories/whatclintonsaid.htm |titel=What Clinton Said |werk=The Washington Post |datum=1998 |sprache=en |zugriff=2013-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; da es nur zum Oralverkehr gekommen sei. In der aktuellen deutschen Rechtsprechung wird Oralverkehr nicht als Beischlaf gewertet, siehe [[Geschlechtsverkehr#Juristische Terminologie|Juristische Terminologie des Geschlechtsverkehrs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen [[antike]]n Kulturen, auch solchen, die sonst bei Sexualpraktiken eher tolerant waren, wurde der Oralverkehr&amp;amp;nbsp;– jedenfalls offiziell&amp;amp;nbsp;– abgelehnt. Möglicherweise lag dies an der damals höheren Infektionsgefahr durch die geringeren Möglichkeiten der [[Hygiene]], wobei Infektionen sehr viel häufiger ernste Krankheiten zur Folge hatten, da moderne Medikamente noch nicht bekannt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Techniken ==&lt;br /&gt;
=== Fellatio ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fellatio}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki-fellatio.svg|mini|Eine Frau stimuliert einen Mann durch Fellatio.]] Die männlichen Genitalien, vor allem der Penis, aber auch die [[Hoden]], werden mit Zunge und Lippen zur sexuellen Stimulation geleckt, geküsst und in den Mund genommen. Dabei ist es möglich, die Eichel mit der Zunge zu stimulieren, indem man mit ihr um diese kreist. Das Gleiche gilt auch für den Schaft und die Hoden. Es ist aber genauso möglich, die Eichel oder Teile des Penis in den Mund zu nehmen und leicht daran zu saugen. Die selektive Stimulation der Hoden wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Tea bag|Teabagging]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Fellatio ist die tiefe Aufnahme des erigierten Penis bis in den hinteren Rachenbereich, was nur bei (erlernter) absoluter Entspannung der [[Kehle (Anatomie)|Kehle]] möglich ist (siehe [[Deepthroating]]). Als besonders schwierig gilt diese Variante der Fellatio, wenn dabei der [[Samenerguss]] zugelassen werden soll. Dies setzt bei dem aufnehmenden Partner eine bestimmte Atemtechnik voraus, bei dem stimulierten Partner ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Selbstkontrolle und bei beiden viel Einfühlungsvermögen und Vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cunnilingus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Cunnilingus}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki-cunnilingus.png|mini|Eine Frau stimuliert eine Frau durch Cunnilingus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiblichen [[Genitalien]], vor allem die Schamlippen, der [[Scheidenvorhof]] und insbesondere die [[Klitoris]], werden mit Zunge und Lippen geleckt, geküsst oder in den Mund genommen. Ebenso wie bei der Eichel des Mannes kann auch die Klitoris mit der Zunge umkreist und an ihr gesaugt werden. Eine weitere Praktik ist das rhythmische Berühren der Klitoris mit der Zungenspitze. Auch der [[Vagina des Menschen|Vaginaleingang]] kann mit der Zunge stimuliert werden. Mittels Cunnilingus gelingt es leichter, die Frau zu besonders intensiven Orgasmen zu bringen, weil eine direkte Reizung der Klitoris möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neunundsechzig ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Neunundsechzig}}&lt;br /&gt;
Die gegenseitige Anwendung von oraler Stimulation bei beiden Partnern wird als „[[Neunundsechzig]]“ bezeichnet&amp;amp;nbsp;– vergleichbar mit den beiden arabischen Ziffern &amp;#039;&amp;#039;69&amp;#039;&amp;#039; (französisch: &amp;#039;&amp;#039;soixante-neuf&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt bei dieser Technik grundsätzlich folgende Variante: Ein Partner liegt oben, der andere unten. Die Position oben gilt allgemein als die bequemere, da so eine bessere Kontrolle gegeben ist. In einer für beide Partner gleich bequemen Stellung liegen beide auf der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anilingus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Anilingus}}&lt;br /&gt;
Auch wenn der Anus nicht zu den Geschlechtsorganen zählt, gehört die Stimulation des Afters mit Mund oder Zunge, der sogenannte Anilingus, doch zur oralen Sexualtechnik. Sie wird auch als „Zungenanal“ oder englisch als &amp;#039;&amp;#039;Rimming/Rimjob&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Anilingus reicht von flüchtiger Berührung der Umgebung des Anus mit den Lippen bis zu intensiver Penetration mit der Zunge. Der Anus ist ein hochsensibler, von vielen Nervenenden belegter Körperteil, dessen Stimulation direkt oder durch die Nähe zu den Genitalien von vielen als sehr erotisch empfunden wird. Dies ist auch in der &amp;#039;&amp;#039;Neunundsechzig&amp;#039;&amp;#039;-Stellung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hygienische und medizinische Aspekte ==&lt;br /&gt;
Eine US-amerikanische Studie vermutet, dass die beim Oralsex übertragbaren [[Humane Papillomviren|Humanen Papillomviren]] (HPV) [[Krebs (Medizin)|Krebs]] der Mundschleimhaut (Plattenepithel-Ca) verursachen können. Die Studie wurde durch einen quantitativen Vergleich in einer Stichprobe von 300 Personen durch Befragung erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/studie-oraler-geschlechtsverkehr-erhoeht-mundkrebsrisiko/ |datum=2007-05-11 |titel=&amp;#039;&amp;#039;Studie: Oraler Geschlechtsverkehr erhöht Mundkrebsrisiko&amp;#039;&amp;#039;. |werk=wissenschaft.de | zugriff=2019-09-08}} wissenschaft.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Folgt man den Zahlen und nimmt einen kausalen Zusammenhang an, erhöht sich das absolute Risiko, Mund- und Rachenkrebs zu bekommen, nach Schätzungen von etwa 0,013 Prozent auf etwa 0,11 Prozent, auch dies (statistisch) erst bei Oralverkehr mit mehr als sechs Partnern (entspricht einem neunfach höheren Risiko). Unklar bleibt, welche Rolle ansonsten der Zeitpunkt, Zeitraum oder die Häufigkeit spielt. Eine weitere Studie im [[The New England Journal of Medicine|New England Journal of Medicine]] zeigt eine Korrelation zwischen Oralsex und [[Kehlkopfkrebs]]. Es wird angenommen, dass dies auf die Übertragung von HPV zurückgeht, eines Virus, das für die Mehrheit der Fälle von [[Zervixkarzinom|Gebärmutterhalskrebs]] verantwortlich gemacht wird und welches im Gewebe von Kehlkopfkrebs in zahlreichen Studien festgestellt wurde. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Menschen, die ein bis fünf Sex-Partner (oral) in ihrem Leben hatten, etwa ein doppeltes Risiko von Kehlkopfkrebs haben als jene, die nie Oralsex praktizierten. Diejenigen mit mehr als fünf Sex-Partnern (oral) hatten ein 250 Prozent erhöhtes Risiko für Kehlkopfkrebs.&amp;lt;ref&amp;gt;Gypsyamber D’Souza, Aimee R. Kreimer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Case–Control Study of Human Papillomavirus and Oropharyngeal Cancer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New England Journal of Medicine.&amp;#039;&amp;#039; 356, 2007, S.&amp;amp;nbsp;1944, [[doi:10.1056/NEJMoa065497]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |archive-url=https://web.archive.org/web/20141006120844if_/http://www.newscientist.com/article/dn11819#.VDKGXNWeSUk |url=http://www.newscientist.com/article/dn11819#.VDKGXNWeSUk |author=Roxanne Khamsi |title=Oral sex can cause throat cancer |language=en |date= 2007-05-09 |publisher=Newscientist.com |accessdate=2021-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus können HPV-Varianten auch [[Condylomata gigantea]] bzw. das Buschke-Löwenstein-Karzinom auslösen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahlen zur HPV-Verbreitung relativieren das Risiko weiter: Schätzungen zufolge ist fast ein Viertel aller Frauen unter 25 Jahren infiziert. Nur die wenigsten bekommen allerdings Krebs, der mit den Viren in Zusammenhang gebracht wird, etwa Gebärmutterhalskrebs. Bei den allermeisten bleibt die Ansteckung folgenlos: Schätzungen zufolge waren bis zu 60 Prozent der Gesamtbevölkerung schon einmal mit HPV infiziert und haben Antikörper im Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papillomaviren nisten sich häufig im Penis- und Scheidengewebe ein; HPV kann daher nicht nur beim Oralsex, sondern auch beim vaginalen Verkehr übertragen werden, außerdem möglicherweise auch beim Küssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Becker |url=https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/medizin-und-medien-wie-oralsex-zur-todesgefahr-aufgebauscht-wird-a-482252.html |titel=Wie Oralsex zur Todesgefahr aufgebauscht wird |werk=spiegel.de |datum=2007-05-10 |sprache=de |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolando Herrero, Xavier Castellsagué et al., IARC Multicenter Oral Cancer Study Group |Titel=Human papillomavirus and oral cancer: the International Agency for Research on Cancer multicenter study |Sammelwerk=Journal of the National Cancer Institute |Band=95 |Nummer=23 |Datum=2003-12-03 |ISSN=1460-2105 |Seiten=1772–1783 |PMID=14652239}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sexuell übertragbare Erkrankung|Geschlechtskrankheiten]] wie [[Gonorrhoe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4672628/ |titel=Neisseria gonorrhoeae and Chlamydia trachomatis among Women Reporting Extragenital Exposures |abruf=2026-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Syphilis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cdc.gov/syphilis/about/index.html |titel=About Syphilis |werk=cdc.gov |hrsg=CDC |abruf=2026-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; können durch Oralsex übertragen werden. Die durch Fellatio im Rachen übertragene [[Primärläsion]] heißt [[Angina specifica]]. Weiterhin kann Oralverkehr über den Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel, Vaginalflüssigkeiten und Sperma [[Hepatitis&amp;amp;nbsp;B]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/hepatitis-b |titel=Fact sheet - Hepatitis B |werk=who.int |hrsg=WHO |sprache=en |datum=2025-06-23 |abruf=2026-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und besonders [[Anilingus]] [[Hepatitis&amp;amp;nbsp;A]] übertragen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/hepatitis-a |titel=Fact sheet - Hepatitis A |werk=who.int |hrsg=WHO |sprache=en |datum=2025-02-12 |abruf=2026-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie natürlich alle Krankheiten, die bereits ohne direkten Körperkontakt ansteckend sind. Herpes-Viren des HSV-2-Typus, der Hauptursache für genitale und neonatale Infektionen ist, gelten als vom Mund- auf den Genitalbereich und umgekehrt übertragbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vitadidonna.it/salute/faq-malattie/varie/herpes-genitalis-e-sesso-orale-possibilita-di-contagio.html |titel=Herpes genitalis e sesso orale: possibilità di contagio |werk=vitadidonna.it |sprache=it |abruf=2026-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit einer [[Humanes Immundefizienz-Virus|HIV]]-Infektion ist gering; trotzdem wird nach allgemeiner Lehrmeinung empfohlen, bei der Fellatio kein [[Sperma]] in den Mund aufzunehmen und auf Cunnilingus während der [[Regelblutung]] zu verzichten oder ein [[Lecktuch]] zu benutzen. Um die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit Krankheiten zu minimieren, sollte bei Fellatio ein [[Kondom]] verwendet werden. Das gilt freilich erst recht, wenn eine (auch nur kleine) Verletzung an einem beteiligten Körperteil besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Position der Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Nach der Überzeugung einiger [[Christentum|christlicher Glaubensrichtungen]] dient Sex ausschließlich der Zeugung von Kindern. Daher werden sexuelle Praktiken mit einer anderen Zielsetzung als unerwünscht angesehen. Diese Überzeugung führte früher in einigen US-Staaten  zu Verboten (siehe unten „[[Oralverkehr#Rechtliche Situation|Rechtliche Situation]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen christlichen Glaubensrichtungen gibt es keine Bedenken gegen Oralsex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Der Oralverkehr, wie auch der [[Analverkehr]], sind im [[Judentum]] erlaubt. Jedoch sollte beides eher als Vorspiel gesehen werden, das letztlich zum Vaginalverkehr führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mechon-mamre.org/jewfaq/sex.htm |titel=Kosher Sex |werk=mechon-mamre.org |sprache=en |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam ===&lt;br /&gt;
Im [[Islam]] ist der orale Geschlechtsverkehr erlaubt, gilt jedoch als &amp;#039;&amp;#039;[[makruh]]&amp;#039;&amp;#039; (eine Tat, die nicht empfohlen, aber geduldet wird).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zawaj.com/straight_talk.html |titel=Sex in Islam |werk=zawaj.com |sprache=en |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mufti Ebrahim Desai, Darul Ifta, Madrasah In&amp;#039;aamiyyah |url=http://www.zawaj.com/articles/fatwa_oral_desai.html |titel=Sex in Islam {{!}} Fatwa on Oral Sex |werk=zawaj.com |sprache=en |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinduismus ===&lt;br /&gt;
Ältere [[Hinduismus|hinduistische]] Lehrbücher vertraten die Auffassung, „dass man den Oralverkehr unterlassen sollte, weil man gegen die gesellschaftlichen Normen und den Anstand verstoße“. Der Autor des [[Kamasutra]], [[Vatsyayana]] (er lebte zwischen dem 2. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. und dem 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.) differenziert: „Obwohl anständige Menschen gegen den Oralverkehr sind, sind die sittlichen Vorstellungen darüber unterschiedlich. Daher soll man sich in dieser Sache so verhalten, wie es den örtlichen Gewohnheiten, der eigenen Natur und der eigenen Überzeugung entspricht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vanamali Gunturu: &amp;#039;&amp;#039;Der Kamasutra-Ratgeber&amp;#039;&amp;#039;, Atmosphären Verlag, München 2004. ISBN 3-86533-004-5, S. 122 f., 2. Buch, Neuntes Kapitel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Animistische Religionen ===&lt;br /&gt;
In [[Neuguinea]] spielte der Oralverkehr bei den [[Animismus (Religion)|animistisch geprägten Religionen]] („Allbeseeltheit“) bis zu deren Christianisierung eine wichtige Rolle im Kontext eines [[Sexueller Fetischismus|sexuellen Fetischs]]. Ein Beispiel hierfür sind die [[Sambia (Volk)|Sambia]] in [[Papua-Neuguinea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Situation ==&lt;br /&gt;
In nahezu sämtlichen Ländern gibt es keine gesetzlichen Einschränkungen oder Vorschriften zu den beschriebenen Praktiken, die nennenswert von denen für Vaginalverkehr abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen US-Bundesstaaten war bis Juni 2003 Oralsex verboten (siehe [[Lawrence v. Texas]] und [[Chronologie der Sodomiegesetze in den Vereinigten Staaten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Singapur]] war bis Oktober 2007 auch [[Heterosexualität|heterosexueller]] Oral- und Analverkehr verboten (siehe auch [[Homosexualität in Singapur]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://statutes.agc.gov.sg/non_version/cgi-bin/cgi_getdata.pl?actno=2008-REVED-224&amp;amp;doctitle=PENAL%20CODE%0a&amp;amp;date=latest&amp;amp;method=part&amp;amp;sl=1&amp;amp;segid=1228207124-002776#1228207125-003946&lt;br /&gt;
 |titel=Singapur: Neuer §377&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-05-31&lt;br /&gt;
 |offline=2025-05-31&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Snowballing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susan Crain Bakos: &amp;#039;&amp;#039;Sex-Geheimnisse für den ultimativen Lust-Trip&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Sexational secrets&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Kirsten Nutto). Goldmann Taschenbuch, München 2003, ISBN 3-442-16538-5.&lt;br /&gt;
* Laura Duberstein Lindberg, Rachel Jones, John S. Santelli: &amp;#039;&amp;#039;Noncoital Sexual Activities Among Adolescents&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Adolescent Health]]&amp;#039;&amp;#039;, Volume 43, Issue 3, S.&amp;amp;nbsp;231–238, September 2008, [[doi:10.1016/j.jadohealth.2007.12.010]]&lt;br /&gt;
* Casey E Copen; Anjani Chandra; Gladys Martinez; National Center for Health Statistics (U.S.): &amp;#039;&amp;#039;Prevalence and timing of oral sex with opposite-sex partners among females and males aged 15-24 years: United States, 2007-2010&amp;#039;&amp;#039;, U.S. Department of Health and Human Services, Centers for Disease Control and Prevention, National Center for Health Statistics, Hyattsville, MD 2012, {{OCLC|895665123}}, [http://permanent.access.gpo.gov/gpo53303/nhsr056.pdf Volltext] (PDF; 255 kB; 16 Seiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oral sex|Oralsex}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualpraktik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lämpel</name></author>
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