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	<title>Oraler Glukosetoleranztest - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oraler_Glukosetoleranztest&amp;diff=142131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 5 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert</title>
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		<updated>2026-04-21T17:53:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;5 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = R73.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Gestörte Glukosetoleranz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;orale Glukosetoleranz-Test&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oGTT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), genannt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zuckerbelastungstest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, dient dem Nachweis eines gestörten Glukosestoffwechsels (Glukosetoleranzstörung) und so insbesondere der Diagnostik des [[Diabetes mellitus]]. Dabei trinkt der Patient eine genau festgelegte Menge [[Glucose|Glukose]], die in Wasser gelöst ist. Grundsätzlich ist es auch möglich, den Zucker durch intravenöse Injektion zuzuführen, diese Form findet jedoch in der Humanmedizin kaum Einsatz im klinischen Alltag, sondern bei Untersuchungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die orale Glukosebelastung wird in modifizierter Form auch zur Diagnostik weiterer [[Endokrinologie|endokrinologischer]] Störungen eingesetzt ([[STH-Suppressionstest]] bei [[Akromegalie]], verlängerter oGTT über bis zu 6 Stunden bei Verdacht auf Unterzuckerungen z.&amp;amp;nbsp;B. bei einem [[Insulinom]]). Bei manifestem Diabetes mellitus ist die Untersuchung [[Kontraindikation|kontraindiziert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testprinzip ==&lt;br /&gt;
Idee ist die Bestimmung der Blutglukose-[[Regelung (Natur und Technik)|Regelungsfähigkeit]] des Körpers mit Hilfe einer starken [[Stimulation]] durch aufgenommenen Zucker. Hierzu wird in Wasser gelöste Glukose verwendet, da es die Zuckerform ist, die der Körper am schnellsten aufnehmen kann und die zu einem steilen Anstieg der [[Blutzucker|Blutglukosekonzentration]] führt (entspricht der Bestimmung einer [[Systemantwort]] in der [[Systemtheorie]]). Durch diesen Blutzuckeranstieg stimuliert, reguliert die [[Bauchspeicheldrüse]] mit der Sekretion von [[Insulin]] gegen, welches blutzuckersenkende Reaktionen in [[Leber]], [[Muskeln]] und [[Fettzelle]]n stimuliert. Während des oGTT wird periodisch über die Zeit der Blutzuckerwert, eventuell auch der Insulinwert, gemessen: Nüchternwert, Anstieg, Maximalwert und Abfall des Blutzuckers bis auf Nüchternwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem oGTT kann die Regelungsfähigkeit des Körpers in Stärke als auch die Geschwindigkeit bestimmt werden, was mit entsprechenden Richtwerten diagnostische Aussagen erlaubt. Beispielsweise kann bei verzögertem Abfall auf Nüchternzuckerwerte auf eine [[Insulinresistenz]] oder verminderte Insulinsekretionsfähigkeit geschlossen werden, bei zu hohen Maximalglukosewerten oder dem Nichterreichen von Nüchternglukosewerten innerhalb eines definierten Zeitraums auf einen ausgeprägten [[Diabetes mellitus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikation als diagnostische Methode ==&lt;br /&gt;
Die WHO empfiehlt den oGTT allgemein als diagnostisches Mittel, auch entgegen Bedenken bezüglich Aufwand und Kosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;who2006-indication&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=http://www.who.int/diabetes/publications/Definition%20and%20diagnosis%20of%20diabetes_new.pdf |title=What diagnostic tests should be used to define glycaemic status? |date=2006 |format=pdf; 1,6&amp;amp;nbsp;MB |work=Definition and Diagnosis of Diabetes Mellitus and Intermediate Hyperglycemia |publisher=www.who.int |pages=30 |language=englisch |access-date=2011-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Begründet wird dies mit der schlechten [[Beurteilung eines binären Klassifikators#Sensitivität und Falsch-negativ-Rate|Sensitivität]] einer reinen Nüchternzuckerwert-Bestimmung; laut zitierter DECODE-Studie&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=DECODE Study Group. |date=1999-10-21 |title=Will new diagnostic criteria for diabetes mellitus change phenotype of patients with diabetes? Reanalysis of European epidemiological data |journal=[[The Lancet]] |volume=21;354(9179) |pages=610–611 |doi=10.1016/S0140-6736(98)12131-1 |pmid=10466661 |url=http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2898%2912131-1/abstract |access-date=2011-02-20 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; werden ca. 30 % der Diabetiker hierdurch nicht detektiert. Auch könne eine gestörte Glukosetoleranz (IGT) nur über einen oGTT entdeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Diabetes-Gesellschaft]] (DDG) schlägt in der 2007er Richtlinie&amp;lt;ref name=&amp;quot;DDG2007&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |first=W. |last=Kerner |url=http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/redaktion/mitteilungen/leitlinien/PL_DDG2007_Klassifikation |title=Definition, Klassifikation und Diagnostik des Diabetes mellitus |date=2007-10-12 |format=pdf |work=Diabetologie 2007 |publisher=Deutsche Diabetes-Gesellschaft |pages=147–149 |archive-url=https://web.archive.org/web/20071216230406/http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/redaktion/mitteilungen/leitlinien/PL_DDG2007_Klassifikation |archive-date=2007-12-16 |access-date=2011-02-20 |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kürzerintervalliges [[Screening]] mit einem oGTT vor, falls folgende Risikofaktoren vorliegen:&lt;br /&gt;
* [[Diabetes mellitus]] Typ 2 bei erstgradigen Verwandten&lt;br /&gt;
* [[Übergewicht]] ([[Body-Mass-Index]] &amp;gt; 27 kg/m²) und körperliche Inaktivität&lt;br /&gt;
* [[Arterielle Hypertonie]] (Blutdruck ≥ 140/90 mmHg)&lt;br /&gt;
* [[Dyslipoproteinämie]] mit [[HDL-Cholesterin]] ≤ 35&amp;amp;nbsp;mg/dl und/oder [[Triglyzerid]]e ≥ 250&amp;amp;nbsp;mg/dl&lt;br /&gt;
* Zustand nach [[Schwangerschaftsdiabetes]] oder nach Geburt eines Kindes mit Geburtsgewicht &amp;gt; 4000 g&lt;br /&gt;
* Früherer Nachweis einer gestörten Glukosetoleranz (IGT) oder abnorme Nüchternglukose&lt;br /&gt;
* [[Gefäßerkrankung|Makrovaskuläre]] Erkrankungen&lt;br /&gt;
* [[Albuminurie]]&lt;br /&gt;
Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass der [[HbA1c|HbA&amp;lt;sub&amp;gt;1c&amp;lt;/sub&amp;gt;-]] oder [[Fruktosamin]]-Wert für ein Diabetes-Screening ungeeignet sind. In einer Stellungnahme von 2010 folgt die DDG der American Diabetes Association (ADA) und erkennt den HbA1c als geeigneten Parameter für die Diagnose eines Diabetes (HbA1c: &amp;gt;=6,5 %) bzw. für Personen mit erhöhtem Diabetesrisiko (HbA1c: 5,7 bis 6,4 %) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenanzeigen ==&lt;br /&gt;
[[Kontraindikation]]en für den oGTT sind Akuterkrankungen, laut der [[Deutsche Diabetes-Gesellschaft|DDG]] [[interkurrente Erkrankung]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. nach Magen-Darm-Resektionen oder gastrointestinalen Erkrankungen mit veränderter Resorption) oder ein bereits manifestierter [[Diabetes mellitus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/PL_DDG2011_Def_Klass_u_Diagnostik_des_DM.pdf |wayback=20130228182213 |text=&amp;#039;&amp;#039;Definition, Klassifikation und Diagnostik des Diabetes Mellitus.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgehensempfehlung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Laut der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) soll der Test morgens, am zuvor zehn Stunden nüchternen Patienten durchgeführt werden. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, muss der Patient an den drei vorangegangenen Tagen mindestens 150&amp;amp;nbsp;g Kohlenhydrate pro Tag zu sich genommen haben, da Diäten, beispielsweise um ein günstigeres Ergebnis zu erhalten, die Messergebnisse verzerren können. Zudem darf keine fieberhafte Erkrankung vorliegen und bei Patientinnen muss ein dreitägiger Abstand vor und nach der [[Menstruation]] eingehalten werden. Während des Testes darf der Patient nicht essen, nicht trinken, nicht rauchen und auch nicht körperlich aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsübliche Messgeräte zur Blutzuckerselbstkontrolle sind aufgrund der zulässigen Schwankungsbreite der Messergebnisse (bis zu 15 %) nicht für die Diagnostik zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ablauf&lt;br /&gt;
* 0&amp;amp;nbsp;min: Blutentnahme zur Nüchternglukose-Bestimmung (venöses Plasma)&lt;br /&gt;
* Anschließend [[Peroral|Einnahme]] einer definierten Menge Glukose (75&amp;amp;nbsp;g, bei Kindern 1,5&amp;amp;nbsp;g pro kg Körpergewicht), die in 250–300&amp;amp;nbsp;ml Wasser gelöst wurden. Die Flüssigkeit muss innerhalb von 5&amp;amp;nbsp;Minuten getrunken werden.&lt;br /&gt;
* mehrfache Blutentnahme zur Glukosebestimmung (venöses Plasma) nach 60&amp;amp;nbsp;min (nur zur Feststellung eines Schwangerschaftsdiabetes) und 120&amp;amp;nbsp;min, bei erweitertem Test nach jeweils 60 Minuten oder z.&amp;amp;nbsp;B. Auftreten einer Unterzuckerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OGTT und Schwangerschaftsdiabetes ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; title=&amp;quot;Auswertung des oralen Glukose-Toleranztestes&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Kriterien der ADA zum Screening von Schwangerschaftsdiabetes&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Kriterien von Carpenter und O’Sullivan)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prev2002&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=Assiamira Ferrara et al. |title=Prevalence of Gestational Diabetes Mellitus Detected by the National Diabetes Data Group or the Carpenter and Coustan Plasma Glucose Thresholds |journal=[[Diabetes Care]] |volume=25 |issue=9 |pages=1625–1630 |publisher=care.diabetesjournals.org |doi=10.2337/diacare.25.9.1625 |date=2002-09-01 |url=http://care.diabetesjournals.org/content/25/9/1625.full |language=en |access-date=2011-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Messzeitpunkt&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(100-g Glukose 3-h oGTT)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Normale Werte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Test negativ falls 3 erfüllt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| nüchtern&lt;br /&gt;
| &amp;lt; 95&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt; 5,3&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nach 1&amp;amp;nbsp;Std.&lt;br /&gt;
| &amp;lt; 180&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt; 10,0&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nach 2&amp;amp;nbsp;Std.&lt;br /&gt;
| &amp;lt; 155&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt; 8,6&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nach 3&amp;amp;nbsp;Std.&lt;br /&gt;
| &amp;lt; 140&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt; 7,8&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Zur Feststellung eines Schwangerschaftsdiabetes kann der Test im Rahmen der Vorsorge zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. In Deutschland ist dieser Test seit März 2012 Teil der Mutterschaftsrichtlinien und damit eine Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.g-ba.de/downloads/39-261-1424/2011-12-15_Mu-RL_Screening_GDM.pdf &amp;#039;&amp;#039;Richtlinien über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Mutterschafts-Richtlinien): Einführung eines Screenings auf Gestationsdiabetes.&amp;#039;&amp;#039;] G-BA, 15. Dezember 2011 (PDF; 255&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Krankenkassen bieten den Test für ihre Versicherten an, die Angebote der Krankenkassen ändern sich jedoch häufig. Teilweise existieren auch landesspezifische Verträge zwischen den [[Kassenärztliche Vereinigung|Kassenärztlichen Vereinigungen]] und den Krankenkassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[American Diabetes Association]] (ADA) empfiehlt zum Screening von Gestationsdiabetes einen 3-Stunden-oGTT (mit 100&amp;amp;nbsp;g Glukose), falls ein 1-Stunden-oGTT (mit 50&amp;amp;nbsp;g Glukose) mit einem Blutzuckerwert ≥&amp;amp;nbsp;140&amp;amp;nbsp;mg/dl (≥&amp;amp;nbsp;7,8&amp;amp;nbsp;mmol/l) auffällig ist. Die Kriterien von Carpenter und O’Sullivan haben eine hohe Sensitivität für eine große Spannbreite von Frauen (Alter, Ethnizität etc.), gelten also als zuverlässige Indikatoren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prev2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:50em&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Einstufungen gemäß den Diabetes-Leitlinien der DDG, Stand 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |first=A. |last=Petersmann |url=https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisempfehlungen/2019/02_Diagnostik-Diabetes-mellitus_Mueller-Wieland_DDG.pdf |title=Definition, Klassifikation und Diagnostik des Diabetes mellitus |date=2019-10 |format=pdf; 2,2&amp;amp;nbsp;MB |work=Diabetologie 2019 |publisher=Deutsche Diabetes Gesellschaft |pages=S111-S118 |access-date=2019-11-26 |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einstufung !!Nüchternblutzucker (venös) !!Blutzucker im oGTT &amp;lt;br /&amp;gt;nach 2 Stunden (venös)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=33%|kein Diabetes ||&amp;lt; 100&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt; 5,6&amp;amp;nbsp;mmol/l ||&amp;lt; 140&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt; 7,8&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abnorme&amp;lt;br /&amp;gt;Nüchternglukose (IFG) ||100–125&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;5,6–6,9&amp;amp;nbsp;mmol/l ||k.&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gestörte&amp;lt;br /&amp;gt;Glukosetoleranz (IGT) ||&amp;lt; 126 mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt; 7,0&amp;amp;nbsp;mmol/l ||140–199&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;7,8–11,0&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Diabetes mellitus]]||≥ 126&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;≥ 7,0&amp;amp;nbsp;mmol/l ||≥ 200&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;≥ 11,1&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:50em&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Diabetes-Diagnosekriterien und Einstufungen der WHO, Stand 2006&amp;lt;ref name=&amp;quot;who2006&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=http://www.who.int/diabetes/publications/Definition%20and%20diagnosis%20of%20diabetes_new.pdf |title=Definition and Diagnosis of Diabetes Mellitus and Intermediate Hyperglycemia |date=2006 |format=pdf; 1,6&amp;amp;nbsp;MB |work=[[World Health Organization]] |publisher=www.who.int |pages=36 |language=englisch |access-date=2011-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einstufung !!Nüchternblutzucker (venös) !!Blutzucker im oGTT&amp;lt;br /&amp;gt;nach 2 Stunden (venös)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=33%| Normal ||&amp;lt; 110&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt; 6,1&amp;amp;nbsp;mmol/l ||&amp;lt; 140&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt; 7,8&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abnorme&amp;lt;br /&amp;gt;Nüchternglukose (IFG) ||110–125 mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;6,1–6,9 mmol/l ||&amp;lt; 140&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt; 7,8&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gestörte&amp;lt;br /&amp;gt;Glukosetoleranz (IGT) ||&amp;lt; 126&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt; 7,0&amp;amp;nbsp;mmol/l ||140–199 mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;7,8–11,0 mmol/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Diabetes mellitus]] ||≥ 126&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;≥ 7,0&amp;amp;nbsp;mmol/l ||≥ 200&amp;amp;nbsp;mg/dl&amp;lt;br /&amp;gt;≥ 11,1&amp;amp;nbsp;mmol/l&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ zur reinen Betrachtung der Nüchtern- und Zwei-Stunden-Konzentrationen der Glukose können die Ergebnisse des oralen Glukosetoleranztests auch zur Berechnung von [[Dispositionsindex|Dispositionsmetriken]] verwendet werden. Diese erweiterten Methoden liefern zusätzliche Informationen, erfordern aber in der Regel auch zusätzliche Messungen in 30-minütigen Abständen&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first=M |last=Matsuda |first2=RA |last2=DeFronzo |title=Insulin sensitivity indices obtained from oral glucose tolerance testing: comparison with the euglycemic insulin clamp. |work=Diabetes care |volume=22 |issue=9 |pages=1462–70 |doi=10.2337/diacare.22.9.1462 |pmid=10480510 |date=1999-09 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, auch wenn vereinfachte Protokolle vorgeschlagen wurden&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first=RA |last=DeFronzo |first2=M |last2=Matsuda |title=Reduced time points to calculate the composite index. |work=Diabetes care |volume=33 |issue=7 |pages=e93 |doi=10.2337/dc10-0646 |pmid=20587713 |date=2010-07 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Störfaktoren ==&lt;br /&gt;
Ein oGTT kann [[False positive|falsch positiv]] sein bei:&lt;br /&gt;
* Einnahme von Medikamenten (beispielsweise [[Diuretikum|Diuretika]], [[Abführmittel]], [[Kontrazeptivum|Kontrazeptiva]])&lt;br /&gt;
* [[Ulcus duodeni]] (Zwölffingerdarmgeschwür)&lt;br /&gt;
* zu geringe Kohlenhydratzufuhr an den vorangegangenen Tagen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller 2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[False negative|falsch negativen]] Ergebnissen kann führen:&lt;br /&gt;
* [[Malabsorption]]&lt;br /&gt;
* Einnahme von Medikamenten (blutzuckersenkend)&lt;br /&gt;
* körperliche Aktivität, Rauchen während der Testphase&lt;br /&gt;
* u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 2 Stunden dauernden 75&amp;amp;nbsp;g oGTT sollten die Probanden sich zur Standardisierung 3 Tage zuvor mit mindestens 150&amp;amp;nbsp;g bis maximal 250&amp;amp;nbsp;g Kohlenhydraten täglich ernähren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaffler 2013&amp;quot; /&amp;gt; Der Test wird nach 10–14 Stunden Nahrungskarenz durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaffler 2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Daikeler, Götz Use, Sylke Waibel: &amp;#039;&amp;#039;Diabetes. Evidenzbasierte Diagnosik und Therapie.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Kitteltaschenbuch, Sinsheim 2015, ISBN 978-3-00-050903-2, S. 22 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller 2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Katharina Müller, Sönke Müller |Titel=Original-Prüfungsfragen mit Kommentar GK 2, Klinische Chemie |Auflage=15. |Verlag=Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2002 |ISBN=3-13-112595-0 |Seiten=47 |Online={{Google Buch|BuchID=ebJksBlAi04C|Seite=47}} |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaffler 2013&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Andreas Schäffler, L. Cornelius Bollheimer, Roland Büttner, Christiane Girlich, C. Aslanidis, W. Dietmaier, M. Bala, V. Guralnik, T. Karrasch und S. Wurm |Titel=Kohlenhydratstoffwechsel |Hrsg=Andreas Schäffler |Sammelwerk=Funktionsdiagnostik in Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel: Indikation, Testvorbereitung, Testdurchführung, Interpretation |Auflage=2. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2013 |ISBN=978-3-642-29689-5 |Seiten=9ff |DOI=10.1007/978-3-642-29690-1 |Online={{Google Buch|BuchID=x-oaabQKTy0C|Seite=9}} |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Diabetologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Endokrinologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labormedizinisches Untersuchungsverfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ca:Resistència a la insulina#Test de la tolerància oral a la glucosa (TTOG)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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