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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Optimale_Regelung</id>
	<title>Optimale Regelung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:38:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Optimale_Regelung&amp;diff=966424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pascal.vollmer.fr: sprachliche Korrektur (adjungt als Adjektiv gibt es nicht)</title>
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		<updated>2026-02-25T19:25:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sprachliche Korrektur (adjungt als Adjektiv gibt es nicht)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;optimale Regelung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Prinzip in der [[Regelungstechnik]], um für ein gegebenes System eine [[Optimum|optimale]] Ansteuerung zu finden. Optimal heißt dabei, dass ein [[Regelgüte|Gütemaß]] &amp;lt;math&amp;gt;J&amp;lt;/math&amp;gt; minimiert wird. Das Gütemaß bewertet dabei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den Zeitverlauf der Regelgröße und anderer Zustandsgrößen&lt;br /&gt;
* den Zeitverlauf der Stellgröße&lt;br /&gt;
* die Dauer des Übergangs&lt;br /&gt;
wobei insbesondere der dritte Punkt auch entfallen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des Gütemaßes und der Strecke kann der dabei entstehende Regler linear oder auch nichtlinear sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Nach dem alten Artikel (Parameteroptimierung ist was anderes) würde folgender Absatz entfallen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine spezielle Form ist die Parameteroptimierung, bei der eine Reglerstruktur vorgegeben ist und nur noch die Reglerparameter entsprechend der Optimierung festgelegt werden. Sie führt letztlich zu Einstellregeln die ohne weiteren Aufwand angewendet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Falls der vorstehende Absatz entfällt ist hier &amp;quot;im weiteren Sinne&amp;quot; zu streichen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Meine Bücher sind im Büro, deshalb weiss ich nicht sicher, wie man Pontriagin schreibt.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Optimierung im weiteren Sinne geht zunächst von einem allgemeinen Regelgesetz aus.&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der [[Variationsrechnung]], dem&lt;br /&gt;
[[Maximumprinzip (Mathematik)|Maximumprinzip]] von [[Lew Semjonowitsch Pontrjagin|Pontrjagin]]&lt;br /&gt;
oder dem [[Optimalitätsprinzip von Bellman]] kann der gewünschte Regler hergeleitet werden.&lt;br /&gt;
Relativ einfache Verhältnisse ergeben sich, wenn die Strecke linear und zeitinvariant ist und ein quadratisches Gütemaß minimiert werden soll. Dann ergibt sich ein lineares Regelgesetz, d. h. der Regler ist ein Zustandsregler mit vollständiger Zustandsrückführung. Da zur Bestimmung der Parameter eine&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Matrix-Riccati-Gleichung|algebraische Riccati-Gleichung]]&amp;#039;&amp;#039; zu lösen ist, wird dieser Regler auch [[LQ-Regler|Riccatiregler]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Lösung für die optimale Regelung über die optimale Steuerung ==&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit, diese optimale Regelung zu finden, ist, zunächst die [[optimale Steuerung]] &amp;lt;math&amp;gt;u&amp;lt;/math&amp;gt; zu finden und aus dieser das optimale Regelgesetz herzuleiten. Dabei wird zunächst das Gütemaß &amp;lt;math&amp;gt;J&amp;lt;/math&amp;gt; aufgestellt, hinsichtlich dessen die Steuerung optimal sein soll. Zumeist werden dabei zeitoptimale oder quadratische Gütemaße verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gütemaß für eine zeit- verbrauchsoptimale Regelung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;J=\frac{1}{2}\int_{t_0}^{t_e}(\underline {x}^T \underline {Q} \underline {x}+ \underline {u}^T \underline {R} \underline {u}) dt&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind jedoch auch beliebige andere Gütemaße möglich wie z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Lagrangesches Gütemaß|Lagrangesche Gütemaß]] oder das [[Mayersches Gütemaß|Mayersche Gütemaß]]. Diese sind jedoch alle Spezialfälle des [[Bolzaschen Gütemaß]]es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;J=h(\underline {x}(t_e),t_e))+\int_{t_0}^{t_e} f_0(\underline {x}(t),\underline {u}(t),t)dt&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Zustandsdifferentialgleichungen des Systems:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\underline {\dot x}(t)=\underline {f}(\underline {x}, \underline {u}, t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und den Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\underline {x}(t_0)=\underline {x}_0, \underline {x}(t_e)=\underline {x}_e &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist der Vektor gesucht &amp;lt;math&amp;gt;{x(t) \choose u(t)}, t_0\leq t \leq t_e &amp;lt;/math&amp;gt;, der das Gütemaß zum absoluten [[Extremwert|Minimum]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Variationsproblem wird zumeist über die [[Hamilton-Funktion]] H gelöst, welche auf dem [[Lagrange-Multiplikator]] beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamilton-Funktion: &amp;lt;math&amp;gt;H(\underline {x}, \underline {\psi}, \underline {u}, t)=-f_0(\underline {x}, \underline {u}, t)+ \underline {\psi}^T\underline {f}(\underline {x}, \underline {u},t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanonische Differentialgleichungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Zustandsdifferentialgleichung: &amp;lt;math&amp;gt;\dot {\underline {x}}=\frac{\partial H}{\partial \underline {\psi}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
# adjungierte Differentialgleichung: &amp;lt;math&amp;gt;\dot {\underline {\psi}}=-\frac{\partial H}{\partial \underline {x}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuerungsgleichung: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{\partial H}{\partial \underline {u}}=\underline {0},&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transversalitätsbedingung: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{\partial h}{\partial \underline {x}}_{t_e}+ \underline {\psi}(t_e) - \frac{\partial \underline {z}}{\partial \underline {x}}^T_{t_e}\underline {\mu}=\underline {0} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Endpunkt beliebig:&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\psi (t_e)=-\frac{\partial H}{\partial \underline {x}}_{t_e}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lösungsweg ===&lt;br /&gt;
Für die Lösung des zuvor erläuterten Problems müssen dann folgende Schritte abgearbeitet werden:&lt;br /&gt;
# Die Steuerungsgleichung wird zunächst in die kanonischen Differentialgleichungen eingesetzt und nach &amp;lt;math&amp;gt;u&amp;lt;/math&amp;gt; umgestellt.&lt;br /&gt;
# Ermittlung der Allgemeinen Lösung für &amp;lt;math&amp;gt;\underline {x}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\underline {\psi}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Lösung an Randbedingungen  anpassen&lt;br /&gt;
# Einsetzen von &amp;lt;math&amp;gt;\underline {c}(\underline {x}_0)&amp;lt;/math&amp;gt; in die Gleichung aus Schritt 2. Die dann wiederum in die Steuerungsgleichung aus Schritt 1 eingesetzt wird. Es ergibt sich der optimale Steuervektor.&lt;br /&gt;
# Für die Lösung des Regelungsproblems ist zusätzlich der folgende Schritt notwendig. Aus den zuvor gefundenen Lösungen muss  &amp;lt;math&amp;gt;\underline {x_0}&amp;lt;/math&amp;gt; entfernt werden, indem die erste Gleichung (optimale Trajektorie) nach &amp;lt;math&amp;gt;\underline {x_0}&amp;lt;/math&amp;gt; umgestellt und in die zweite eingesetzt wird. Es ergibt sich das optimale Regelungsgesetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maximumprinzip ==&lt;br /&gt;
In der Realität ist das Stellsignal zumeist begrenzt, sodass das [[Maximumprinzip (Mathematik)|Maximumprinzip]] und der [[Satz von Feldbaum]] (Satz von den n Schaltintervallen) seine Anwendung findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz von Feldbaum besagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das System &amp;lt;math&amp;gt;\dot {\underline {x}}=\underline {A} \underline {x}+ \underline {b_1} u_1+ ...+\underline {b_p}u_p&amp;lt;/math&amp;gt; mit der konstanten (n,n)-Matrix &amp;lt;math&amp;gt;\underline {A}&amp;lt;/math&amp;gt; und konstanten Vektoren &amp;lt;math&amp;gt;\underline {b_1},\, ... ,\,\underline {b_p}&amp;lt;/math&amp;gt; von jedem Eingang aus steuerbar und hat &amp;lt;math&amp;gt;\underline {A}&amp;lt;/math&amp;gt; ausschließlich reelle Eigenwerte, so hat jede Komponente des zeitoptimalen Steuervektors &amp;lt;math&amp;gt;\underline {u}(t)&amp;lt;/math&amp;gt; höchstens n-1 Umschaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaltfunktion kann dabei nach dem Maximumprinzip nur die maximalen/minimalen Werte des Stellsignals annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Optimale Steuerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Otto Föllinger&lt;br /&gt;
|Titel=Optimale Regelung und Steuerung&lt;br /&gt;
|Auflage=4.&lt;br /&gt;
|Verlag=Oldenbourg Verlag&lt;br /&gt;
|Jahr=1994&lt;br /&gt;
|ISBN=3-486-23116-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor= Hans P. Geering&lt;br /&gt;
|Titel=Optimal Control with Engineering Applications&lt;br /&gt;
|Verlag=Springer Verlag&lt;br /&gt;
|Jahr= 2007&lt;br /&gt;
|ISBN=978-3-540-69437-3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Günter Ludyk|Titel=Theoretische Regelungstechnik. Band 1: Grundlagen, Synthese linearer Regelungssysteme |Verlag=Springer Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1995 |ISBN=3-540-55041-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= Günter Ludyk |Titel=Theoretische Regelungstechnik. Band 2: Zustandsrekonstruktion, optimale und nichtlineare Regelungssysteme |Verlag=Springer Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1995 |ISBN=3-540-58675-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regelungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pascal.vollmer.fr</name></author>
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