<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Opok</id>
	<title>Opok - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Opok"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Opok&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T03:47:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Opok&amp;diff=1255694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Opok&amp;diff=1255694&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T11:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Bezeichnung für bestimmte [[Boden (Bodenkunde)|Böden]] im Süden und Osten der [[Steiermark]], [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Begriff wird landläufig für verfestigte, nicht sehr grobkörnige Sedimentgesteine verwendet. Diese Gesteine können braun, aber auch grau bis blau gefärbt sein. Meist handelt es sich um [[Mergel]], [[Ton (Bodenart)|Ton]] ([[Illit]]) und [[Silt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.geo-logic.at/lex/lex.html |wayback=20080225065129 |text=fachliche Beschreibung |archiv-bot=2019-05-05 08:50:21 InternetArchiveBot }} aus der [[Baugeologie]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Opok-Böden der Oststeiermark wurden auch als Staublehmböden betrachtet, die einen hohen Anteil an Illit aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter J. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung der Rohtonfraktion steirischer Opok-Böden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Joanneum, Mineralogisches Mitteilungsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Abteilung für Mineralogie am Landesmuseum Joanneum in Graz. Verlag Leykam, Jahrgang 1960, Heft 1, S. 1–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bunter Mergel.jpg|miniatur|200px|Mergel]]&lt;br /&gt;
Das Wort stammt aus der [[Umgangssprache]], es ist [[Genus|maskulin]] und wird verschieden geschrieben, z.&amp;amp;nbsp;B. in den Varianten opock, aubock, onpock, oupok, appock, obouk, opak, opach etc.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Jürgen Hutterer, Walter Kainz, Eduard Walcher†: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirisches Wörterbuch. Grammatik und Wortschatz nach Sachgruppen.&amp;#039;&amp;#039; In der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur deutschen Sprache in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;13/14. Herausgegeben von [[Peter Wiesinger]]. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Graz&amp;amp;nbsp;1987, ISBN 3-205-07321-5, S.&amp;amp;nbsp;298 und 305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Im Weinbau wird „Opok“ in den Bezirken [[Bezirk Deutschlandsberg|Deutschlandsberg]] und [[Bezirk Leibnitz|Leibnitz]] in der [[Weststeiermark|West-]] und [[Südsteiermark]] hauptsächlich für [[Mergel]]böden von [[Weinberg]]en verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wein&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.weinausoesterreich.at/frischgepresst/wp200604.html |wayback=20070303034405 |text=Wein aus Österreich |archiv-bot=2019-05-05 08:50:21 InternetArchiveBot }} Ausgabe 04/2006: &amp;#039;&amp;#039;Vielfalt unterm [[Klapotetz]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;s&amp;#039;Rebenblattl. Unabhängiges und überparteiliches Informationsblatt der Gemeinden [[Leutschach]] - [[Eichberg-Trautenburg]] - [[Glanz an der Weinstraße]] - [[Schloßberg (Steiermark)|Schloßberg]]. Amtliche Mitteilungen. Nr.&amp;amp;nbsp;3/2006. S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Ost- und Weststeiermark werden als Opok Böden bezeichnet, die aus [[Diagenese|diagenetisch]] entstandenen Ton und Schluffsteinen bestehen und die wegen ihrer Festigkeit ([[Baugrund#Zusammensetzung|Bindigkeit]]) das Eindringen der Wurzeln der Weinstöcke erschweren.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Bernhart, Werner Luttenberger: &amp;#039;&amp;#039;Wein und Boden. Der Einfluss des Bodens auf die Geschmacksvielfalt steirischer Weine.&amp;#039;&amp;#039; Leopold Stocker Verlag, Graz 2003, ISBN 3-7020-1011-4, S. 42 (Name), S. 47 (Bindigkeit).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Weine selbst werden mit diesem Namen bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.weingutmuster.com/fileadmin/redakteure/weine/Opok_2007_neu.pdf |wayback=20110105125952 |text=Opok |archiv-bot=2019-05-05 08:50:21 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 35&amp;amp;nbsp;kB) als Wein, als Beispiel für mehrere Weingüter der Gegend.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mergel ist einer der vier wichtigen Böden in den [[Weinbau in Österreich|Weinbaugebieten]] dieser Gegend: Tonmergel, Muschelkalk, Sand/Schotter und Schiefer. Es handelt sich dann, wenn sie (wegen einer Lage am Hang usw.) das in ihnen gespeicherte Wasser abgeben können, um eher warme (wärmespeichernde) Böden, die den Trauben optimale Reifebedingungen bieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wein&amp;quot; /&amp;gt; Sonst wird der Boden (Opok aus Staublehm) als langsam erwärmbar, mit schlechter Wasserführung und schlechter Durchlüftung geschildert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinbau&amp;quot;&amp;gt;Helmut Redl, Walter Ruckenbauer, Hans Traxler: &amp;#039;&amp;#039;Weinbau heute. Handbuch für Beratung, Schulung und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. [[Leopold Stocker Verlag]], Graz-Stuttgart 1996, ISBN 3-7020-0725-3, S.&amp;amp;nbsp;250–251.&amp;lt;/ref&amp;gt; Opok als Boden eines [[Weinbau|Weingartens]] kann schwierig zu bearbeiten sein, abhängig davon, welche Schichten vorhanden sind und wo der wasserundurchlässige [[Unterboden]] beginnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weingärten, die auf solchen Böden liegen, werden in erster Linie die Rebsorten [[Blauer Wildbacher]] ([[Schilcher]]), [[Gelber Muskateller|(Gelber) Muskateller]], [[Welschriesling]], [[Sauvignon Blanc]],  [[Chardonnay|Morillon]], [[Traminer]], [[Weißer Burgunder|Weißburgunder]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwesen ===&lt;br /&gt;
Im Bauwesen wird Opok als Bezeichnung für ein Gestein ähnlich dem [[Schlier (Gestein)|Schlier]] verwendet, wobei es aber keine festen Grenzen für die Verwendung dieses Begriffes gibt und auch ein weicherer Boden als Opok bezeichnet sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Pech, Erich Würger: &amp;#039;&amp;#039;Gründungen.&amp;#039;&amp;#039; Baukonstruktionen Band&amp;amp;nbsp;3. Springer Verlag, Wien/New York 2004, ISBN 3-211-21497-6. Abschnitt Baugrund, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
In der Forstwirtschaft wird Opok für einen nassen Waldboden, einen [[Pseudogley]] aus [[Löß#Verbreitung|Staublehm]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Kilian, Ferdinand Müller, Franz Starlinger: &amp;#039;&amp;#039;Die forstlichen Wuchsgebiete Österreichs. Eine Naturraumgliederung nach waldökologischen Gesichtspunkten.&amp;#039;&amp;#039; Forstliche Bundesversuchsanstalt, Waldforschungszentrum (Institute für Forstökologie und für Waldbau). Wien 1994. Berichte der Forstlichen Bundesversuchsanstalt FBVA [http://bfw.ac.at/300/pdf/1027.pdf Nr.&amp;amp;nbsp;82/1994] (PDF-Datei; 779&amp;amp;nbsp;kB). {{ISSN|0374-9037}}, S.&amp;amp;nbsp;52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Col St Jean (Marnes bleues) 3 F.JPG|200px|miniatur|Mergel kann auf den ersten Blick den Eindruck einer lockeren Gesteinsschicht erwecken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserwirtschaft ===&lt;br /&gt;
In der Wasserwirtschaft kann Opok nach starken Regenfällen eine Gleitschicht bilden, wenn ein Porenwasserüberdruck entsteht und der überlagernde, meist schichtweise unterschiedlich aus Ton, Schluff und Sand zusammengesetzte Boden übersättigt ist. Dies kann zu Hangrutschungen führen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wasserwirtschaft.steiermark.at/cms/ziel/4579781/DE/ Wasserinformationssystem des Landes Steiermark] (WIS): Ursachen von Hangrutschungen. Stabilisierung von Rutschhängen, Rutschhangsicherungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologie ===&lt;br /&gt;
In der Beschreibung einer archäologischen Fundstelle bei [[Hengsberg|Schönberg an der Laßnitz]] wird das Wort Opok als Überbegriff für die natürliche Bodenbeschaffenheit verwendet, welche Mergel, Ton und Schluff umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Oberhofer |Hrsg=[[Bernhard Hebert]], [[Historische Landeskommission für Steiermark]] |Titel=Eine ausgewählte Fundstelle: Der römerzeitliche Siedlungsplatz bei Schönberg |Sammelwerk=Geschichte der Steiermark, Urgeschichte und Römerzeit in der Steiermark |Band=1 |Auflage=2. |Verlag=Böhlau |Datum=2018 |ISBN=978-3-205-23253-7 |Seiten=756}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das Wort Opok ist kein genau definierter [[Geologie|geologischer]] oder [[Bodenkunde|bodenkundlicher]] Fachbegriff. Es wird im Alltag für verschiedene Böden und [[Pedogenese|bodenbildende Gesteine]] (Grundgesteine) der Gegend verwendet. Diese [[Gestein]]e sind hauptsächlich [[Mergel]]. Das ist ein grobkörniges („feinklastisches“) [[Sedimentgestein]], das wie [[Schotter]] aussehen kann, aber fester ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opok bezeichnet Gesteine, die nicht immer leicht voneinander zu unterscheiden sind. Diese Gesteine bilden zusammen die Füllung des Weststeirischen Beckens, es handelt sich um „[[Groß Sankt Florian|Florianer]] Schichten“, „Eckwirtschotter“, „Kreuzbergschotter“, „[[Zwaring-Pöls|Pölser]] Mergel“, „[[Arnfels]]er [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]]“, „[[Leutschach]]er [[Schlier (Gestein)|Schlier]]“, „[[Gamlitz]]er Schichten“ usw.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geok&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut W. Flügel|Helmut W.&amp;amp;nbsp;Flügel]], F.&amp;amp;nbsp;Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der österreichischen Bundesländer in kurzgefassten Einzeldarstellungen. Steiermark. Geologische Karte der Steiermark 1:200.000 mit Erläuterungen.&amp;#039;&amp;#039; Geologische Bundesanstalt, „Bundesländerserie“. Wien&amp;amp;nbsp;1984, ISBN 3-900312-12-5, S. 21–23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bestandteile des Opok überlagern einander in Schichten oder ergänzen einander. So wird der [[Zwaring-Pöls|Pölser]] Mergel als Äquivalent für die Anteile des Florianer [[Tegel (Gestein)|Tegels]] aus dem [[Tortonium|Torton]] bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brunn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nagelfluh.jpg|miniatur|200px|Konglomerat besteht hauptsächlich aus abgerundeten Bestandteilen (Kies, Geröll)]]&lt;br /&gt;
Die Gesteine sind Reste ehemaliger Meeresbedeckung und von Meeresstränden vor rund 10 ± 5 Millionen Jahren aus dem [[Miozän]] sowie darauf folgender Ablagerungen von Fluss-[[Schotter]]n. Ihr Gebiet liegt am Rand des [[Steirisches Becken|Steirischen Beckens]]. Dieses Becken war Teil eines Meeres, der [[Paratethys]]. Dieses Meer wich im Zug der [[Gebirgsbildung|Auffaltung]] der [[Alpen]] immer weiter nach Osten zurück ([[Regression (Geologie)|Regression]]). Sein Gebiet wurde mit Meeressedimenten und Flussablagerungen aufgefüllt. In seinem Westen lag die Florianer Bucht, in der vor allem [[sand]]ige und [[Ton (Bodenart)|tonige]] Gesteine abgelagert wurden. Dieses Meer hatte sich zusammen mit dem Mittelmeer aus einem Vorgängermeer, der [[Tethys (Ozean)|Tethys]] gebildet. Es wurde später abgetrennt und nahm eine eigene Entwicklung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brunn&amp;quot;&amp;gt;Andrea Brunnsteiner: &amp;#039;&amp;#039;Neubearbeitung der „Florianer Schichten“ im Gebiet zwischen [[Kainach (Mur)|Kainach]] und [[Laßnitz (Sulm)|Laßnitz]].&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;7. Diplomarbeit zur Erlangung des Magistragrades an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität [[Graz]]. Institut für Geologie und Paläontologie. September 1997. Hochschulschrift, kein Verlag, keine ISBN.&amp;lt;!--Signatur der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien 1518037-C NeuMag.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind in diesem Gebiet über 200 Arten von [[Fossil]]ien nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Hiden: &amp;#039;&amp;#039;Geologie des Siedlungsraumes.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;17. In: Helmut&amp;amp;#8209;Theobald Müller (Hrsg.), Gernot Peter Obersteiner (wissenschaftliche Gesamtleitung): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Topographie des Bezirkes [[Deutschlandsberg]].&amp;#039;&amp;#039; Steiermärkisches Landesarchiv und Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg, Graz/Deutschlandsberg&amp;amp;nbsp;2005, ISBN 3-901938-15-X. In der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Große geschichtliche Landeskunde der Steiermark. Begründet von [[Fritz Posch]]†.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3. Erster Teilband, Allgemeiner Teil.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob in einem Opok allerdings tatsächlich Fossilien gefunden werden, hängt davon, aus welcher Gesteinsart er besteht. Als fossilreich gilt besonders der [[Zwaring-Pöls|Pölser]] Mergel aus der Phase der Meeresbedeckung, in der der Wasserstand im Bereich Pöls nur zwischen 10 und 20 Meter hoch war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;poel&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zwaringpoels.at/bukausgrabungen.php Fossilsuche] in Pöls: &amp;#039;&amp;#039;Als Pöls ein schöner Sandstrand war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Artikel aus dem „ZP (Zwaring-Pöls)-Magazin“ Ausgabe Winter 2002/2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteine stammen aus dem [[Badenium|Baden]], sie haben auch Anteile aus dem ca. 9 Millionen Jahre alten [[Tortonium|Torton]] und (bei Gamlitz, Leutschach, Arnfels) aus dem vor 18-16 Mio. Jahren liegenden Zeitraum vom [[Ottnangium|Ottnang]] bis zum [[Karpatium|Karpat]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;geok&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;brunn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Col St Jean (Marnes bleues) 3.JPG|200px|miniatur|Mergel kann im Unterschied zu losem Schotter auch relativ steile Hänge bilden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Wortes ==&lt;br /&gt;
Für die Herkunft des Wortes werden mehrere Ansichten vertreten. Der Begriff ist auch in anderen Wörter und Wortzusammensetzungen enthalten, so z. B. in&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiele in der Schreibvariante Opock nach: Theodor Unger: &amp;#039;&amp;#039;Steirischer Wortschatz als Ergänzung zu Schmellers Bayerischem Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Für den Druck bearbeitet und hrsg. von Ferdinand Khull. Graz 1903. Leuschner und Lubensky&amp;#039;s Universitätsbuchhandlung. S. 481.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Opockbrunn: ein durch die Opok-Schichten reichender Brunnen (schlechtes Trinkwasser, wegen schlechter Wasserführung&amp;lt;ref name=&amp;quot;wein&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
* opockig: mergelig.&lt;br /&gt;
* Opockfels: Mergel ([[Mittelsteiermark|mittel-]] und [[Untersteiermark|untersteirisch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Slawistik|Sprachwissenschaft]] wird das Wort Opok auf ein [[Slawische Sprache|slawisches]] Wort zurückgeführt. &amp;#039;&amp;#039;Opock(en)&amp;#039;&amp;#039; bedeutet auf Slowenisch „Mergelboden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trumm&amp;quot;&amp;gt;Manfred Trummer: &amp;#039;&amp;#039;Slawische Steiermark&amp;#039;&amp;#039; = Leicht erweiterte Fassung des gleichnamigen Vortrags am Symposium „Fremd sein – beinander bleiben. Die slowenische Volksgruppe in Österreich“ im Rahmen der „Slowenischen Tage“ an der Karl-Franzens-Universität in Graz, 25.–28.&amp;amp;nbsp;März 1996. Aus: Christian Stenner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Slowenische Steiermark. Verdrängte Minderheit in Österreichs Südosten.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Zur Kunde Südosteuropas II/23.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Institut für Geschichte der Universität Graz, Abteilung Südosteuropäische Geschichte, Univ.-Prof. Dr. Karl Kaser. Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar&amp;amp;nbsp;1997, S.&amp;amp;nbsp;15–34. {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/slaw/studium/ring_vo/scripts/mt_SlawischeSteiermark.doc |text=zum Text. |archivebot=2019-05-05 08:50:21 InternetArchiveBot}} ISBN 3-205-98690-3. Siehe auch in größeren Wörterbüchern slowenisch &amp;#039;&amp;#039;opoka&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;opok&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Alltagssprache wird Opok abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;angepackt, zusammengepackt sein&amp;#039;&amp;#039;. Opok wird auch als &amp;#039;&amp;#039;zsammpock&amp;#039;&amp;#039; (von zusammengepackt, eben wegen der Festigkeit im Vergleich zu Schotter) bezeichnet. Unter Berufung auf den Gleichklang mit diesen Worten wird vertreten,&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung von Bewohnern des Gebietes und aus dem Baugewerbe von Herr Karl Moser&amp;amp;nbsp;1982. Das Gestein war in früheren Zeiten händischer Bauarbeiten nicht beliebt, weil es - im Gegensatz zu Schotter und Ton - schwer zu graben war, aber noch nicht fest genug, um gebohrt oder gesprengt zu werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass das Wort deutsch ist (und vielleicht auch nach einem „Umweg“ über das [[Slawische Sprache|Slawische]] als [[Slowenische Sprache|slowenisches]] Lehnwort wieder in die Deutsche Sprache zurückgekehrt ist). Nach dieser Ableitung wäre „opok“ im Slawischen ein (sehr altes) Lehnwort aus dem [[Deutsche Sprache|Deutschen]]. Mehrfache Übernahmen von Begriffen sind möglich, siehe den Artikel [[Lehnwort]]. Eine Untersuchung über solche Entwicklungen in der Abfolge deutsch-slowenisch-deutsch gibt es,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Kranzmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Lehnwörter in der slowenischen Volkssprache.&amp;#039;&amp;#039; Laibach&amp;amp;nbsp;1944. Veröffentlichungen des Instituts für Kärntner Landesforschung, Band&amp;amp;nbsp;1. Schriftleiter Dr.&amp;amp;nbsp;Karl Dinklage.&amp;lt;!--Österreichische Nationalbibliothek in Wien, Signatur 737853-B.1 NeuMag.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; sie ist allerdings in der wissenschaftlichen Diskussion in [[Slawistik]] und [[Germanistik]] umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut W. Schaller: &amp;#039;&amp;#039;Slawische Philologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frank-Rutger Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Geisteswissenschaften im dritten Reich, 1933-1945.&amp;#039;&amp;#039; Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien 53. Verlag Oldenbourg 2002, ISBN 3-486-56639-3, S. 265–280 (zum konkreten Werk Kranzmayers: S. 276 mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;„…&amp;amp;nbsp;ideologisch gefärbt&amp;amp;nbsp;… überbetont den deutsche Einfluss auf das Slowenische&amp;amp;nbsp;…“).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Peter Wiesinger, Daniel Steinbach: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Germanistik in Wien. Ausseruniversitäre Frühgermanistik und Universitätsgermanistik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Praesens. Wien 2001, ISBN 3-7069-0104-8.&amp;lt;br /&amp;gt;Franz Krahberger: &amp;#039;&amp;#039;Germanistik - eine befangene Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Eine [http://www.ejournal.at/Essay/germanistik.html Besprechung] u.&amp;amp;nbsp;a. mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;„…&amp;amp;nbsp;1944 erschien seine [Kranzmayers] einschlägige Studie &amp;quot;Die deutschen Lehnwörter in der slowenischen Volkssprache&amp;quot;, die im Sinne des nationalsozialistischen Zeitgeistes die Bedeutung der deutschen Einflüsse im fremdsprachigen Gebiet hervorkehrte und damit eine eigenständige slowenische Kultur in Frage stellte.“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Eine konkret auf das Wort „Opok“ bezogene Aussage über eine ursprünglich deutsche Herkunft bzw. sichere Nicht-Herkunft war nicht auffindbar, was nicht heißt, dass es sie nicht gibt und diese Ableitung nicht doch richtig ist, aber das wäre Stoff eines slawistischen Seminars auf dem Stand der Wissenschaft des 21. Jahrhunderts und nicht des Jahres 1944. Es ist für ein wiki nicht leistbar, die mehrseitigen Literaturverzeichnisse z.&amp;amp;nbsp;B. im Werk von Unger/Khull daraufhin durchzusehen, wenn selbst Trummer in seinem Beitrag das noch als zu leistende Aufgabe ansieht.--&amp;gt; Eine Untersuchung dieser Abläufe wird in der Literatur&amp;lt;ref name=&amp;quot;trumm&amp;quot; /&amp;gt; noch als „Aufgabe“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pläner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Österreichs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>