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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Opioidpeptide</id>
	<title>Opioidpeptide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:18:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Opioidpeptide&amp;diff=1298974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orci: Orci verschob die Seite Opioidpeptid nach Opioidpeptide und überschrieb dabei eine Weiterleitung: Stoffgruppe --&gt; Plurallemma</title>
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		<updated>2025-06-05T07:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Orci verschob die Seite &lt;a href=&quot;/index.php?title=Opioidpeptid&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Opioidpeptid (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Opioidpeptid&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/index.php/Opioidpeptide&quot; title=&quot;Opioidpeptide&quot;&gt;Opioidpeptide&lt;/a&gt; und überschrieb dabei eine Weiterleitung: Stoffgruppe --&amp;gt; Plurallemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opioidpeptide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind kurzkettige [[Peptid]]e, die die natürlichen Bindungspartner ([[Ligand (Biochemie)|Liganden]]) der [[Opioidrezeptor]]en darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freye&amp;quot;&amp;gt;E. Freye: &amp;#039;&amp;#039;Opioide in der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2004, ISBN 3-540-40812-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
Die chemische Struktur der Opioidpeptide ist recht unterschiedlich. Die Peptidketten bestehen aus fünf ([[Enkephalin]]e) bis 31 [[Aminosäuren]] (beta-Endorphin). Die [[Proteinfaltung|gefalteten]] Strukturen haben eine große Ähnlichkeit mit dem [[Opiat|Opiumalkaloid]] [[Morphin]]. Der endständige Parahydroxy[[phenylrest]] des [[Tyrosin]]s ist beispielsweise dem [[Aromat|aromatischen]] Ring des Morphins ähnlich. Die [[Aminosäuresequenz]]en der Opioidpeptide wechselwirken mit den gleichen Rezeptoren wie die [[exogen]]en Opiumalkaloide. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass die endogenen Opioidpeptide sofort nach ihrer Synthese wieder durch [[Aminopeptidasen]] abgebaut werden. [[Toleranz (Medizin)|Tachyphylaxie]] und [[Missbrauch und Abhängigkeit|Abhängigkeitsentwicklung]] werden so verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freye&amp;quot;/&amp;gt; Die Opioidpeptide binden an den µ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-Opioidrezeptor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opioidpeptide sind in eine Vielzahl von biologischen Prozessen als [[Neurotransmitter|Transmitter]] involviert. Allein oder zusammen mit anderen Transmittersystemen steuern sie physiologische Prozesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung der Opioidpeptide ==&lt;br /&gt;
Es gibt drei Hauptfamilien endogener Opioidpeptide: die [[Enkephalin]]e, die [[Endorphin]]e und die [[Dynorphin]]e. Diese drei Opioidpeptide werden beim Menschen von drei [[Homologie (Biologie)|homologen]] [[Gen]]en kodiert. Jedes dieser Gene kodiert ein großes Protein, das in kleinere Einheiten –&amp;amp;nbsp;die eigentlichen Opioidpeptide&amp;amp;nbsp;– zerlegt wird.&lt;br /&gt;
* [[Proopiomelanocortin]] wird in [[beta-Endorphin]] und [[Met-Enkephalin]] zerlegt&lt;br /&gt;
* [[Proenkephalin]]-A wird in verschiedene Enkephaline zerlegt&lt;br /&gt;
* [[Proenkephalin]]-B wird in Dynorphine zerlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nahrung nimmt der Mensch weitere Opioidpeptide –&amp;amp;nbsp;sogenannte [[Exorphine]]&amp;amp;nbsp;– auf, die im Körper zu Opioidpeptiden abgebaut werden. Dies sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* [[Casomorphin]] (bei der Verdauung von Milchprodukten)&lt;br /&gt;
* Gluten-Exorphine wie beispielsweise [[Gliadorphin]]&lt;br /&gt;
* [[Rubiscolin]] (bei der Verdauung von [[Spinat]]blättern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es auch eine Reihe von synthetischen Opioidpeptiden wie etwa [[DAMGO]] ([D-Ala2, N-MePhe4, Gly-ol]-Enkephalin) oder [[DADLE]] ([D-Ala2,Leu5]-Enkephalin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Straßburger, E. Friderichs: &amp;#039;&amp;#039;Ironman, Muttermilch und Krötenhaut: Opioidpeptide.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pharmazie in unserer Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 31/2002, S.&amp;amp;nbsp;52–8.&lt;br /&gt;
* E. Oberdisse: &amp;#039;&amp;#039;Pharmakologie und Toxikologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2001, ISBN 3-540-41993-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L. S. Tseng&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;The Pharmacology of Opioid Peptides.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdam 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peptid| Opiodpeptid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opioid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orci</name></author>
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