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	<title>Ophiten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nadi2018: Erg.</title>
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		<updated>2025-08-17T21:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ophiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ophianer&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|ὄφις|óphis|de=Schlange}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naassener&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{heS|נחש|naħaš}}, modern meist: &amp;#039;&amp;#039;nachasch&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Wie bei vielen hebräischen Wörtern und Namen (Z.B. Chizqija = Hiskija, Jeruschalajim = Jerusalem, Jeschua = Jesus, Schim’on = Simon etc.) gehen bei der [[Transliteration]] auf dem Wege über das [[Griechische Sprache|Griechische]] und das [[Lateinische Sprache|Lateinische]] Phoneme verloren, die Griechen und Römern fremd waren. So erscheint der auch dem Deutschen fremde [[Stimmloser pharyngaler Frikativ|stimmlose pharyngale Frikativ]] &amp;#039;&amp;#039;[[Chet|ח (Chet)]]&amp;#039;&amp;#039; (phonetisch: {{IPA-Phon|ħ}}) im Griechischen als Akzent zwischen den beiden &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;s und im Lateinischen gar nicht mehr. Der [[Stimmloser postalveolarer Frikativ|sch-Laut]] (phonetisch: {{IPA-Phon|ʃ}}) wird schlicht mit dem Buchstaben „[[Sigma|Σ]]“ bzw. „S“ wiedergegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Schlange“) waren eine Richtung der [[Gnosis]], welche der [[Schlangen#Symbolik und Mythologie|Schlange]] im Paradies {{Bibel|Gen|3|1|LUT}} göttliche Natur zuschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinsamkeit der verschiedenen gnostischen Sekten gegenüber der [[Alte Kirche|Alten Kirche]] bestand darin, dass sie im Anschluss an [[Vorderasien|vorderasiatische]] und [[Ägypten in griechisch-römischer Zeit|ägyptische]] Vorstellungen einen Schlangenkultus pflegten, wobei sie sich in verschiedener Weise an die alttestamentliche Paradiesschlange anlehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Irenäus von Lyon|Irenäus]] sahen die Ophiten in dem „Schlangengestaltigen“ ([[Ophiomorphos]]) Ilda-Baoth, den „Sohn der Finsternis“, dessen Mutter, Sophia Achamôth, die Tochter der Sophia, der göttlichen Weisheit war. Andere Ophiten entwickelten diese Idee weiter, dass die Schlange zuletzt als höchster Gegenstand eines [[Mysterienkult]]us, als Symbol der durch alle Gegensätze des physischen und geistigen Lebens sich hindurchwindenden [[Weltseele]] erschien. Einige ophitische Sekten hielten lebende Schlangen in ihren Tempeln, denen sie Opfergaben darbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peraten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren eine gnostische Sekte des 2. Jahrhunderts, deren System zu dem der Ophiten gehört, d.&amp;amp;nbsp;h. die in der Schlange im Paradies ein göttliches Wesen erkennen. Ihr Name leitet sich von Perat, dem semitischen Namen des Flusses [[Euphrat]], ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rabbiner]] [[Israel Meir Freimann]] vertrat im 19. Jahrhundert die Ansicht, „daß die gnostische Secte der Ophiten keine christliche sey, sondern mit ihrem Ursprunge in das frühe [[Judentum|Judenthum]] hinaufreiche, sich berührend mit Lehren der [[Kabbala|Cabbala]] und des Hauptwerkes dafür, des [[Zohar|Sohar]], und des [[Talmud]].“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gustav Stickel]] in seinem Gutachten zu Freimanns Dissertation. Hier nach &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner:&amp;#039;&amp;#039; 2 Teile, [[Michael Brocke]] und [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Hgg.), [[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]] (Bearb.), Teil 1: ‚Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871‘: 2 Bde., München: Saur, 2004, Bd. 1 &amp;#039;Aach – Juspa&amp;#039;, S. 333. ISBN 3-598-24871-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Fendt]]: &amp;#039;&amp;#039;Gnostische Mysterien. Ein Beitrag zur Geschichte des christlichen Gottesdienstes&amp;#039;&amp;#039;. Kaiser, München 1922.&lt;br /&gt;
* Israel Meir Freimann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Geschichte der Ophiten.&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift, Großherzogliche-Sächsische Gesammt-Universität, Jena 1865 &lt;br /&gt;
* Johann N. Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Die Ophiten.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1864.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hönig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ophiten. Ein Beitrag zur Geschichte des jüdischen Gnosticismus.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg im Breisgau 1889.&lt;br /&gt;
* [[Johann Lorenz von Mosheim ]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schlangenbrüder der ersten Kirche oder der so genannten Ophiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Johann L. vom Mosheim: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer unpartheischen gründlichen Ketzergeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Helmstedt 1748.&lt;br /&gt;
* Tuomas Rasimus: &amp;#039;&amp;#039;Ophite Gnosticism, Sethianism and the Nag Hammadi Library.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vigiliae Christianae&amp;#039;&amp;#039;, vol. 59, 2005, S. 235–263.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schultz (Philosoph)|Wolfgang Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente der Gnosis.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, Jena 1910; Matthes &amp;amp; Seitz, München 1986, ISBN 3-88221-229-2; Bechtermünz, Augsburg 2000, ISBN 3-8289-4839-1.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Witte]]: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Ophitendiagramm]] nach Origines’ [[Contra Celsum]] VI 22–38.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(= Arbeiten zum spätantiken und koptischen Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6) Oros, Altenberge 1993, ISBN 3-89375-090-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4131743-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnostische Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Bewegung (Alte Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlangenkult]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nadi2018</name></author>
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