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	<title>Opfingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-25T08:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link repariert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Stadtteil von [[Freiburg im Breisgau]]; zu der Gemeinde in Baden-Württemberg siehe [[Öpfingen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtteil von Freiburg im Breisgau&lt;br /&gt;
| NAME = Opfingen&lt;br /&gt;
| STADTTEILNUMMER = 63 (Bezirk: 630)&lt;br /&gt;
| TYP = Stadtteil mit Ortsverwaltung&lt;br /&gt;
| BILD-WAPPEN = Wappen von Opfingen (Freiburg).png&lt;br /&gt;
| BILD-KARTE = Opfingen-fr.png&lt;br /&gt;
| BILD-KARTE-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 48/00/00/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7/43/00/E&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 14.62&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 4520&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-STAND = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| HÖHE = 210&lt;br /&gt;
| PLZ1 = 79112&lt;br /&gt;
| VORWAHL1 = 07664&lt;br /&gt;
| EINGEMEINDUNG = 1971-12-01&lt;br /&gt;
| ADRESSE = Ortsverwaltung Opfingen&amp;lt;br /&amp;gt;Dürleberg 2&amp;lt;br /&amp;gt;79112 Freiburg&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.freiburg.de/pb/,Lde/207840.html freiburg.de/opfingen]&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDERANTEIL = 10&lt;br /&gt;
| GLIEDERUNG = 3 Ortsteile:&amp;lt;br /&amp;gt;Opfingen, St. Nikolaus,&amp;lt;br /&amp;gt;Wippertskirch&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER = Silvia Schumacher&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER-TITEL = [[Ortsvorsteher]]in&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Alemannische Dialekte|alem.]] &amp;#039;&amp;#039;Opfige&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ˈopf͡ɪg̊ə|Tondatei=Gsw-markgräflerisch-Obfige.ogg}}) ist ein Stadtteil von [[Freiburg im Breisgau]] mit eigener Ortsverwaltung und liegt westlich der Stadt am Ostrand des [[Tuniberg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfingen hat ca. 4500 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Jäger |url=https://www.badische-zeitung.de/freiburg-waechst-doch-neun-stadtteile-sind-zuletzt-geschrumpft--251529675.html |titel=Freiburg wächst – doch neun Stadtteile sind zuletzt geschrumpft |datum=2023-03-20 |abruf=2025-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Gemarkung umfasst 1462 Hektar. Zu Opfingen gehören der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;St. Nikolaus&amp;#039;&amp;#039; und der Ort &amp;#039;&amp;#039;Wippertskirch&amp;#039;&amp;#039;. Die umliegenden Ortschaften sind: [[Merdingen]], [[Waltershofen (Freiburg im Breisgau)|Freiburg-Waltershofen]], [[Tiengen (Freiburg im Breisgau)|Freiburg-Tiengen]], [[Niederrimsingen]], [[Sankt Georgen (Freiburg im Breisgau)|Freiburg-St. Georgen]] und [[Rieselfeld (Freiburg im Breisgau)|Freiburg-Rieselfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Opfingen 2.jpg|mini|links|Blick auf die Opfinger Bergkirche über die Hauptstraße]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Kommunalwahl]] vom 26. Mai 2019 ergab sich im [[Ortschaftsrat]] folgende Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
{| class=wikitable style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bürger für Opfingen || 59,3 % || 8 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | Die Unabhängigen || 27,0 % || 4 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bündnis lebenswertes und zukunftsorientiertes Opfingen || 13,7 % || 2 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]]in ist seit September 2014 Silvia Schumacher.&amp;lt;ref&amp;gt;Badische Zeitung: [https://www.badische-zeitung.de/freiburg-tuniberg/neues-trio-und-bewaehrtes-quintett Neues Trio und bewährtes Quintett] (17. September 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Opfingen 1.jpg|mini|Blick über Opfingen von der historischen Bergkirche aus]]&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erwähnt wird Opfingen in einer Urkunde aus dem Jahre 1006, die in zwei Abschriften aus dem 14. und 15. Jahrhundert erhalten ist. König [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] übertrug damals ein Gut in &amp;#039;&amp;#039;Ophinga&amp;#039;&amp;#039; an das [[Bistum Basel|Domstift Basel]]. Die Ortsnamen mit der Endung -ingen gehören zur ältesten alamannischen Siedlungsschicht seit dem 5. Jahrhundert. Ein 1990/91 im Gewann Katzensteig oberhalb des Friedhofs gefundenes Grab eines alamannischen Kriegers aus der 2. Hälfte des 5. Jahrhunderts, vermutlich Teil eines größeren Gräberfeldes, zeigt die lange Besiedlungsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte Opfingen mit den Gemeinden [[Schallstadt]], [[Wolfenweiler]], Leutersberg, Tiengen und [[Mengen]] zu den sogenannten unteren Vogteien der Herrschaft [[Badenweiler]] im Gegensatz zum größten Teil des [[Breisgau]]s, der zu [[Vorderösterreich]] gehörte (die Stadt [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] seit 1368). Die [[Herrschaft Badenweiler]] gehörte Ende des 15. Jahrhunderts zur [[Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg]] und fiel im Jahre 1503 an den [[Christoph I. (Baden)|Markgrafen von Baden]]. 1535 wurde die [[Markgrafschaft Baden]] in die beiden Linien [[Markgrafschaft Baden|Baden-Baden]] und [[Markgrafschaft Baden|Baden-Durlach]] getrennt, die Herrschaft Badenweiler gehörte zur letzteren. Nach der 1771 erfolgten Zusammenführung der getrennten badischen Linien und der Ausrufung zum Großherzogtum 1805 wurde der gesamte vorderösterreichische Breisgau mit Freiburg im Jahre 1806 an das Land [[Baden (Land)|Baden]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den großen Auswandererwellen des 18. und 19. Jahrhunderts blieb auch Opfingen nicht unberührt: vor allem in den Jahren 1833–1854 suchten viele Familien ihr Glück in Amerika. Später kam es zur Abwanderung von Pendlern in die Stadt Freiburg, so dass 1939 die Bevölkerungszahl einen Tiefstand von 870 erreicht (1852: 1311). Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der Einwohner langsam wieder an durch den Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Opfingen Akt des Schilderwechsels; mit Oberbürgermeister - W134Nr.094708l - Willy Pragher.jpg|mini|Akt des Schilderwechsels zur Eingemeindung]]&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1971 wurde Opfingen im Zuge der Verwaltungsreform nach einer Volksabstimmung in die Stadt Freiburg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=493}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither hat sich die Zahl der Einwohner mehr als verdreifacht (1970: 1287, 2004: 4072).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Im Osten der Opfinger Gemarkung, angrenzend an das [[Freiburger Rieselfeld|Naturschutzgebiet Rieselfeld]], liegt das [[Mooswald (Landschaftsschutzgebiet)|Landschaftsschutzgebiet Mooswald]]. Es wird in Nord-Süd-Richtung durchschnitten von der [[Bundesautobahn 5]]. Westlich davon liegen der große und der kleine Opfinger See. Der 44 Hektar umfassende große See ist aus dem Kiesabbau vom Ende der 1960er Jahre bis 2014 entstanden. Der südliche Teil dient als Naherholungsgebiet, im nördlichen Teil des Sees wurde eine Biotopschutzzone eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/node/234960?QUERYSTRING=opfinger%20see |titel=Erholungskonzepte - www.freiburg.de - Umwelt und Natur/Wald und Forst/Freizeit/Erholungskonzepte |abruf=2020-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine See entstand aus Versuchsgrabungen und dient auch zum [[Badesee|Baden]] und Angeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.opfingen.info/baggerseen.html |titel=Baggerseen - Opfingen |abruf=2020-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.freiburger-sportfischer.de/cms/index.php/gewaesser/kleiner-opfinger-see |titel=Kleiner Opfinger See |abruf=2020-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ehrenamtliche [[Rettungsschwimmer]] gewährleisten die Sicherheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://freiburg.dlrg.de/wachdienst-opfinger-see/ |titel=Wachdienst Opfinger See |hrsg=Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Landesverband Württemberg, Ortsgruppe Herrenberg |abruf=2022-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Vom 1. April 1927 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs bestand eine [[Kraftpost]]linie von Freiburg über Opfingen nach [[Oberrimsingen]]. Danach folgten Provisorien in der Anbindung nach Freiburg. Nach der Eingemeindung besserte sich das, wenn auch angedachte Schienenverbindungen  – auch per Straßenbahn – nicht umgesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BZ-Redaktion |url=https://www.badische-zeitung.de/vor-fast-95-jahren-wurde-die-kraftpostlinie-freiburg-oberrimsingen-eingeweiht |titel=Vor fast 95 Jahren wurde die &amp;quot;Kraftpostlinie Freiburg – Oberrimsingen&amp;quot; eingeweiht |hrsg=Badische Zeitung |datum=2021-09-11 |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfingen ist per Bus über die Linie 32 im Halbstundentakt mit [[Rieselfeld (Freiburg im Breisgau)|Rieselfeld]], [[Haslach (Freiburg im Breisgau)|Haslach]] und [[Lehen (Freiburg im Breisgau)|Lehen]] verbunden. Dort kann im Anschluss das [[Straßenbahn Freiburg im Breisgau|Straßenbahnnetz]] genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2020 wurde das [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#Fahrradverleihsystem Frelo|Fahrradverleihsystem Frelo]] in Opfingen mit einer Probestation in Betrieb genommen, die später fest installiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.badische-zeitung.de/freiburg-opfingen-fordert-mehr-einsatz-fuer-schnelles-internet-von-der-stadt |titel=Freiburg-Opfingen fordert mehr Einsatz für schnelles Internet von der Stadt |werk=Badische Zeitung |datum=2020-06-17 |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Radverkehr besteht ein Radweg am Opfinger See vorbei entlang der Freiburger und der Opfinger Straße nach Rieselfeld und Haslach mit Anschluss an den Güterbahnradweg [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#FR 2: Güterbahnradweg|FR 2]], den  [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#FR 5: Mundenhof, Dietenbachpark, Engelbergerstraße|FR 5]] und den [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#FR 6: Basler Straße, Institutsviertel|FR 6]]. Über einen Radweg östlich des Ortes am Mühlbach entlang ist Opfingen mit [[Tiengen (Freiburg im Breisgau)|Tiengen]] und [[Munzingen]] sowie [[Waltershofen (Freiburg im Breisgau)|Waltershofen]] und [[Umkirch]] verbunden. Über den [[Tuniberg]] verläuft der &amp;#039;&amp;#039;Tuniberghöhenweg&amp;#039;&amp;#039; mit Anbindung an [[Gottenheim]], [[Merdingen]] und [[Niederrimsingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche/Religion ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Sakralbauten in Freiburg im Breisgau#Südwest|titel1=Abschnitt Südwest in der Liste der Sakralbauten in Freiburg im Breisgau}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Opfingen 4.jpg|mini|hochkant|Kirchturm der historischen Bergkirche von 1778 mit Störchen]]&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Opfingen ursprünglich zur Propstei Wippertskirch, eine eigene Kirche besaß Opfingen erst seit 1525. Nachdem [[Karl II. (Baden-Durlach)|Markgraf Karl&amp;amp;nbsp;II. von Baden]] zum evangelischen Glauben übergetreten war, wurden Opfingen und St. Nikolaus 1555 evangelisch, Wippertskirch blieb katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige evangelische Kirche wurde 1778 nach Plänen von [[Carl Friedrich Meerwein]] – wie auch das Rathaus – erbaut. Die Kirchenorgel stammt von [[Georg Marcus Stein]] (1738–1794), einem Orgelbauer aus der [[Silbermann-Orgel|Silbermann-Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Opfingen Katholische Kirche.JPG|mini|links|Die katholische Kirche St. Nikolaus aus dem Jahre 1985]]&lt;br /&gt;
Während Opfingen um die Mitte des 20. Jahrhunderts noch zu 98 % evangelisch war, stieg der Anteil der katholischen Bevölkerung seit der Eingemeindung zur Stadt Freiburg immer mehr an, so dass 1985 die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[St. Nikolaus (Opfingen)|St. Nikolaus]]&amp;#039;&amp;#039; gebaut wurde. Am 31. Dezember 2008 waren 34,9 % der Einwohner [[evangelisch]], 36,5 % [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]], 28,6 % gehörten einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er Jahre war Opfingen stark landwirtschaftlich geprägt. Während ursprünglich gemischte Betriebe mit Weinbau, Vieh- und Milchwirtschaft mit Wiesen und Weiden, Obstbau und Feldbau mit Getreide, Kraut, Flachs, Hanf, Rüben usw. vorherrschte, kam es seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer tiefgreifenden Umstrukturierung der Landwirtschaft. In den Rebflurbereinigungen der 50er bis 70er Jahre wurden große Rebterrassen angelegt. Heute lebt nur noch ein geringer Teil der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Vorwiegend wird Weinbau betrieben, daneben Anbau von Spargel und – wie überall in der Oberrheinebene – großflächiger Maisanbau. Viele Opfinger arbeiten heute als Berufspendler in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionale Bekanntheit erlangte Opfingen durch den Spargelanbau, vor allem durch das Gasthaus „Tanne“, in dem angeblich [[Napoleon]] übernachtet haben soll. Regelmäßiger Gast während der Spargelzeit in der „Tanne“ war Alt-Bundespräsident [[Walter Scheel]]. Mittlerweile wurde das Gasthaus Tanne geschlossen und dient als Unterkunft für Flüchtlings-Frauen mit Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
In der 1963 erbauten Schule befindet sich heute neben der Opfinger [[Grundschule]] auch die [[Hauptschule]] für die Freiburger Stadtteile am Tuniberg sowie die auslaufende Werkrealschule. Die Realschüler und Gymnasiasten pendeln nach Freiburg. Die Leiterin der Schule ist Iris Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wippertskirch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wippertskircher Hof.jpg|mini|Wippertskircher Hof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wippertskirch&amp;#039;&amp;#039; wurde zum ersten Mal in einer päpstlichen Urkunde aus dem Jahr 1136 als &amp;#039;&amp;#039;Wipreskircha&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Damals war es eine eigenständige Pfarrei, die für Waltershofen, Opfingen, St. Nikolaus sowie die heute verschwundenen Wüstungen Harthausen, St. Katharina und St. Bartholomäus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof [[Rudolf von Habsburg-Laufenburg (Bischof)|Rudolf von Konstanz]] übertrug 1276 dem [[Kloster Schuttern]] die Pfarrei Wippertskirch. 50 Jahre später sprach Graf [[Konrad II. (Freiburg)|Konrad von Freiburg]] dem Kloster die ganze Gemarkung zu. Wippertskirch wurde zu einem Priorat der [[Benediktiner]] des Klosters Schuttern.&lt;br /&gt;
1802 fiel Kloster Schuttern mit all seinen Besitzungen an [[Ercole III. d’Este]], den [[Modena|Herzog von Modena]], 1803 an die [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniter]], schließlich 1806 an den [[Karl Friedrich (Baden)|Großherzog von Baden]]. Das Kloster wurde damit aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wippertskirch verlor schnell an Bedeutung. 1816 standen nur noch die Kirche, das Schloss sowie drei Höfe mit 18 Bewohnern. Aus den Steinen der Kirche wurde die Kirche in Waltershofen neu gebaut, 1822 wurde das Schloss abgebrochen, 1885 stand von der einstigen Siedlung nur noch der heutige Wipperskircher Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 teilten Opfingen, Waltershofen und Merdingen die Gemarkung untereinander auf. Der Wippertskircher Hof gehört seither zu Opfingen: Ein Wappen, das in die Fassade des Wipperskircher Hofes eingelassen ist, trägt die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Abt Franziskus, der erste seines Namens verwaltete treu dieses Gebäude; 1733&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in Wippertskirch einige neue Aussiedlerhöfe gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weinbergen bei Wippertskirch steht seit 2000 ein rund 6 Meter hoher, hölzerner [[Aussichtsturm]] mit doppelläufiger Wendeltreppe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opfingen.info/?name=turm&amp;amp;master=themenpfade Ausflugsziele in Opfingen: Der Aussichtsturm in Wippertskirch] auf der Website der Gemeinde Opfingen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dialekt ==&lt;br /&gt;
Der Dialekt von Opfingen (Obfigerdydsch) gehört zu den südalemannischen Dialekten, genauer zum Nördlichen Müllheimer Raum, dem Dialektgebiet des unteren Markgräflerlandes. Das Hauptkennzeichen ist die k-Verschiebung im Anlaut (&amp;#039;&amp;#039;Chind&amp;#039;&amp;#039; Kind, &amp;#039;&amp;#039;Chobf&amp;#039;&amp;#039; Kopf, &amp;#039;&amp;#039;Chrod&amp;#039;&amp;#039; Kröte im Gegensatz zu nördlicherem &amp;#039;&amp;#039;Kind&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kobf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grod&amp;#039;&amp;#039;). Die [[k/ch-Linie]] entspricht hier etwa der alten Grenze zwischen den unteren Vogteien und dem vorderösterreichischen Breisgau, wobei Tiengen, Opfingen mit St. Nikolaus, Schallstadt, Wolfenweiler mit Leutersberg, Mengen sowie Oberrimsingen südlich dieser Linie liegen und Munzingen, Niederrimsingen, Merdingen, Waltershofen und St. Georgen nördlich davon. Diese Kind/Chind-Linie ist eine der wichtigsten Abgrenzungen zwischen dem Süd- oder Hochalemannischen und dem Oberrhein-Alemannischen. Im Breisgau verlaufen mehrere Grenzen, die wichtige Unterschiede zwischen diesen Dialekträumen markieren. Meistens geht der Opfinger Dialekt einher mit den südalemannischen Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfingen ist der nördlichste Ort, in dem ein [[hochalemannisch]]er Dialekt gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jakob Bossert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des zur Markgrafenschaft Baden-Durlach ehemals Hochberg-Badenweiler’schen Herrschaft &amp;quot;niedere Vogtei&amp;quot; gehörigen Ortes Opfingen.&amp;#039;&amp;#039; Poppen, Freiburg i. Br. 1904 [https://www.freidok.uni-freiburg.de//volltexte/2244 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Volker Buurman: &amp;#039;&amp;#039;Die Durchführung einer „Dorfsanierung“ im Vorfeld einer Großstadt dargestellt am Beispiel des &amp;quot;Musterdorfes&amp;quot; Opfingen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität Freiburg 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimat am Tuniberg - Opfingen gestern und heute 1006 – 1976.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Ortsverwaltung Freiburg-Opfingen von Rolf Süß. Mit einem Beitrag von Josef Schneider. Selbstverlag der Ortsverwaltung, Freiburg-Opfingen 1976&lt;br /&gt;
* Gabriele Jais-Heuser: &amp;#039;&amp;#039;St. Nikolaus, Ortsteil von Freiburg-Opfingen. Der Strukturwandel eines Dorfes 1945–1985.&amp;#039;&amp;#039; Isele, Eggingen 1990&lt;br /&gt;
* Kurt Heinzmann: &amp;#039;&amp;#039;Ortsfamilienbuch Opfingen mit Sankt Nikolaus. 1680 – 1910.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Ortsverwaltung Freiburg-Opfingen 2005 (= Badische [[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbücher]] 118)&lt;br /&gt;
* Jürgen Sutter: &amp;#039;&amp;#039;Opfinger Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Schillinger Verlag, Freiburg i. Br. 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Opfingen (Freiburg im Breisgau)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.freiburg.de/pb/,Lde/207840.html Website der Ortsverwaltung]&lt;br /&gt;
* [https://www.opfingen.info/ www.opfingen.info] – Umfassende private Website über den Stadtteil Opfingen&lt;br /&gt;
* [http://www.opfingen.de/ www.opfingen.de] – Private Website über den Stadtteil Opfingen&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/freiburg_opfingen.php Opfingen in Text und Bild]&lt;br /&gt;
* [https://www.freiburg-schwarzwald.de/opfingen.htm Opfingen am Tuniberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Freiburg im Breisgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4102092-3|VIAF=236353902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Master Uegly</name></author>
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