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	<title>Opernhaus Graz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T16:00:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Opernhaus_Graz&amp;diff=798226&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-20057-86: Änderung des Namen des Orchesters.</title>
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		<updated>2026-04-01T12:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung des Namen des Orchesters.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz - Opernhaus (a).JPG|mini|Opernhaus Graz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Opernhaus Zuschauerraum Galerie.jpg|mini|Zuschauerraum mit Galerie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grazer-Stadttheater-bzw.-Oper,-Sitzplan,-Preise,-1899.jpg|mini|Sitzplan samt Preisen (1899)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opernhaus Graz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Grazer Opernhaus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein im [[Neobarock|neobarocken]] Stil errichteter Theaterbau, der sich am Opernring, im Zentrum der österreichischen Stadt [[Graz]] befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouvier_404&amp;quot;&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1997. S.&amp;amp;nbsp;404.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bis heute als [[Opernhaus]] dienende, freistehende Gebäude wurde 1899 nach den Plänen des Wiener Architektenduos [[Büro Fellner &amp;amp; Helmer|Fellner &amp;amp; Helmer]] als [[Logentheater|Ranglogentheater]] erbaut&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Theaterbauten von Fellner und Helmer.&amp;#039;&amp;#039; 1966. S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist nach der [[Wiener Staatsoper]] das zweitgrößte Opernhaus in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gehobene Anspruch des Hauses artikuliert sich durch die monumentale Formensprache des Gebäudes und den opulenten, im [[Barock]] und [[Rokoko]] ausgestatteten, knapp 1.400 Plätze umfassenden [[Zuschauerraum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;OGH&amp;quot;&amp;gt;[https://www.oper-graz.com/ihr-besuch/geschichte-der-oper/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Oper Graz&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grazer Opernhaus ist ein [[Mehrspartentheater|Mehrspartenhaus]] und pflegt neben der Oper auch Ballett, Musical und Operette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bau des Grazer Opernhauses wurde aus Anlass des Jubiläums von 50 Jahren Regentschaft Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Josephs&amp;amp;nbsp;I.]] gemäß zweier Gemeinderatsbeschlüsse vom Februar sowie Juli 1897 am 12. April 1898 begonnen; am 12. November 1898 fand die Gleichenfeier statt. Am Vormittag des 16. September 1899 wurde der Schlussstein gelegt&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gtb|16|09|1899|20|AUTOR=|Die Grazer Oper|NAME=Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer|ZUSATZ=Abend-Ausgabe, Nr. 257/1899 (IX. Jahrgang)|ALTSEITE=2 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am Abend das Haus als &amp;#039;&amp;#039;Grazer Stadttheater&amp;#039;&amp;#039; mit [[Friedrich Schiller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gtb|17|09|1899|03|AUTOR=|Die Eröffnung des Stadttheaters. (…) Die Festvorstellung|NAME=Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer|ZUSATZ=Erste Morgen-Ausgabe, Nr. 258/1899 (IX. Jahrgang)|ALTSEITE=3,  Mitte rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Opernaufführung fand am Folgetag zur Eröffnung statt: Unter der musikalischen Leitung von [[Karl Muck]] (1859–1940) wurde [[Richard Wagner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Lohengrin]]&amp;#039;&amp;#039; gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gtb|17|09|1899|04|AUTOR=|Theater und Kunst. Grazer Theater|NAME=Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer|ZUSATZ=Erste Morgen-Ausgabe, Nr. 258/1899 (IX. Jahrgang)|ALTSEITE=4 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant wurde der damals etwa 2.000 Plätze umfassende, im Zentrum der Stadt Graz (zwischen dem heutigen Opernring und dem Kaiser-Josef-Platz) stehende Bau von den Wiener Theaterarchitekten [[Ferdinand Fellner der Jüngere|Ferdinand Fellner]] und [[Hermann Helmer]]. Die Bauleitung oblag der Baufirma [[Franz Staerk|Franz Stärk]] und Heinrich Loetz und dem städtisch ausführenden Architekten [[Ludwig Muhry]] (1861–1929).&amp;lt;ref&amp;gt;Buschek: &amp;#039;&amp;#039;Das Grazer Stadttheater (Opernhaus).&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Graz weist eine lange Operntradition auf: Bereits vor dem Bau der heutigen Oper aus dem Jahr 1899 fanden in Graz Aufführungen statt. Der erste Theaterbau war ein 1736 umgebautes Wirtschaftsgebäude der Hofstallungen des Kaiserhauses. In den wenig aufwendig ausgestalteten Räumlichkeiten lag der Fokus auf den Inszenierungen zeitgenössischer Theaterstücke und Opern. Aufgrund des [[Renommee]]s, dessen sich die Vorstellungen erfreuten, wurde auf Anregung von [[Maria Theresia|Kaiserin Maria Theresia]] 1776 ein „Landständisches Theater“ am Freiheitsplatz errichtet. An dieser Stelle befindet sich das heutige [[Grazer Schauspielhaus]], das seinen 1823 abgebrannten Vorgänger ersetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Buschek: &amp;#039;&amp;#039;Das Grazer Stadttheater (Opernhaus).&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 96f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 wurde ein zweites Theater, der unmittelbare Vorgänger der heutigen Oper Graz, eröffnet: das sogenannte Thalia am Stadtpark, ein zwölfeckiges Zirkusgebäude, das durch Zubau eines [[Bühne (Theater)|Bühnenhauses]] für den Theaterbetrieb adaptiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OGH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beide Häuser jedoch nicht den baulichen und technischen Anforderungen eines damals zeitgemäßen Theaterbetriebs genügten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buschek_97&amp;quot;&amp;gt;Buschek: &amp;#039;&amp;#039;Das Grazer Stadttheater (Opernhaus).&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde in der Grazer Bevölkerung der Wunsch nach einem Theaterneubau laut. 1893 reagierte der Gemeinderat darauf und beauftragte das Architekturbüro Fellner &amp;amp; Helmer mit der Erstellung erster Pläne für das Projekt. Die Neuerrichtung eines städtischen Theaters wurde als Prestigeprojekt kommunaler Kulturpolitik angesehen und sollte in seiner architektonischen Gestalt die moderne Identität der Stadt Graz widerspiegeln. Vorbild für den Neubau war die Gestaltung der Wiener Hofoper. &lt;br /&gt;
Als Standort wurde der Platz neben dem Thalia, das weitgehend abgerissen wurde, ausgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Theaterbauten von Fellner und Helmer.&amp;#039;&amp;#039; 1966. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Fellner &amp;amp; Helmer war die Verwirklichung der Oper Graz der bis dahin dreißigste Theaterbau ihrer Karriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des begrenzten finanziellen Budgets konnten die umfangreichen Pläne der Architekten Fellner &amp;amp; Helmer nicht in der vorgesehenen Form realisiert werden. Entgegen der ursprünglichen Planung wurden weder ein an das Theater angrenzendes [[Konzerthaus]] noch ein kleines Volkstheater am [[Mur (Fluss)|Murufer]] umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Graz - Opernhaus (b).JPG|Westansicht der Oper Graz&lt;br /&gt;
 Graz, Opernhaus, Nordostseite.jpg|Nordwestansicht der Oper Graz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenbau ===&lt;br /&gt;
Bei der Oper Graz handelt es sich um einen freistehenden Theaterbau mit einem vielfältig gegliederten Baukörper. Der Standort an einem städtebaulichen Gelenkpunkt zwischen Altstadt und Neustadt erforderte eine wirkungsvolle Ausrichtung nach allen Seiten. Das Eingangsportal schließt mit seinem kleinen Vorplatz an ein Parkstück am Opernring an, die Rückseite (das Bühnenhaus) grenzt an den Kaiser-Josef-Platz. Einen besonderen Akzent im Stadtbild setzt die [[Kuppel]], die den Eingangsbereich bedeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouvier_404&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen einigen Forderungen von Anhängern deutsch-nationaler Interessen, wurde das Gebäude nicht im Stil der deutschen [[Renaissance]] (mit [[Gotik|gotischen]] Anklängen) erbaut, sondern von Fellner &amp;amp; Helmer von Beginn an im Sinne des [[Historismus]], im „Barockstil als einem ‚echt österreichischen Stile‘“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buschek_97&amp;quot; /&amp;gt; geplant und von der Stadt Graz auf der Gemeinderatssitzung im September 1897 entsprechend beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der von den Architekten Fellner und Helmer aus Wien im Stile [[Joseph Emanuel Fischer von Erlach|Fischer von Erlachs]] entworfene und ausgeführte Barockbau hat eine Länge von 81,50 Meter und eine größte Breite von 48 Meter und bedeckt eine Fläche von 3211 Quadratmeter.&lt;br /&gt;
 |Autor=Ludwig Muhry, bauleitender Architekt&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Theaterbauten von Fellner und Helmer.&amp;#039;&amp;#039; 1966. S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Opernhausmodell 2.jpg|mini|Bronzemodell der Oper Graz]]&lt;br /&gt;
Der länglich angelegte Baukörper weist eine dreiteilige Gliederung auf, die sich aus der Höhe der einzelnen Gebäudeteile ergibt und an den inneren Funktionen orientiert ist: der Eingangshalle, dem Auditorium sowie dem [[Bühne (Theater)|Bühnenhaus]] samt Nebenräumen. Die klare architektonische Hervorhebung des Bühnenteils, das die anderen Gebäudesegmente turmähnlich überragt, gründet in gesetzlichen Bestimmungen, die eine feuersichere Abgrenzung zwischen Auditorium und Bühnenbereich vorschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Buschek: &amp;#039;&amp;#039;Das Grazer Stadttheater (Opernhaus).&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem inneren Gefüge entsprechend gestalteten Fellner &amp;amp; Helmer auch die Bedachung des jeweiligen Gebäudeteils. Durch ein [[oktogonal]]es [[Kuppel]]dach wird der repräsentative Charakter der vortretenden Eingangshalle verstärkt, wohingegen der Zuschauerraum haubenförmig überdacht ist und an den querrechteckigen Bühnenturm anschließt, dessen [[Mansarddach]] den höchsten Punkt des Bauwerks darstellt und den Spielbereich akzentuiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouvier_406&amp;quot;&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1997. S. 406.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Graz anzutreffende Aufgliederung des Theatergebäudes in ihre zweckbestimmten Teile, setzt sich um die Jahrhundertwende des 19. und 20. Jahrhunderts durch. Besonders deutlich ist die Dreiteiligkeit, Ort der Begegnung, Ort der Sammlung und Ort der Handlung, beim [[Volkstheater (Wien)|Volkstheater in Wien]] (1888/89), ebenfalls von Fellner &amp;amp; Helmer, zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Vom Interimstheater Brünn zum Grazer Opernhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frühe Vorläufer, die die Tendenz zur klaren Trennung räumlicher Funktionsbereiche bereits erkennen lassen, sind das [[Schauspielhaus am Gendarmenmarkt]] in [[Berlin]] ([[Karl Friedrich Schinkel]], 1818–20) oder die [[Semperoper|Semperoper Dresden]] ([[Gottfried Semper]], 1871 bis 1878).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.arts4x.com/deu/d/theaterbauten/theaterbauten.htm |wayback=20110914043433 |text=arts4x.com }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Oper Portikus.jpg|mini|Grazer Oper mit Kopie des Portikus aus Stoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fassadenbeschreibung ===&lt;br /&gt;
Dem gehobenen Anspruch der Oper Graz Ausdruck verleihend, trat der zweigeschoßige [[Mittelrisalit]] der [[Fassade|Hauptfassade]] zum Opernring als klassischer [[Portikus]] in Erscheinung. Ein von sechs [[Komposite Ordnung|Komposit-Säulen]] getragener, figural ausgeschmückter [[Giebel]] überfing, in Anlehnung an einen [[Antike|antiken]] [[Tempel]], einen Balkon über dem Haupteingang. In den [[Architrav]] zwischen Säulen und Giebel war der Schriftzug „Stadt-Theater“ integriert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 zerstörte, im Zuge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], eine Fliegerbombe das obere Foyer und die [[Portikus|Säulenhalle]]. Im Rahmen des Wiederaufbaus kam es zu keiner Rekonstruktion der Tempelarchitektur, was bis heute für Kontroversen sorgt. Der Verein „Denkmal Steiermark“ bemüht sich intensiv um eine Wiederherstellung des Portikus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.denkmal-steiermark.at/0499ad9a47126bf04/0499ad9a4c09ac70a.html |wayback=20140714155755 |text=&amp;#039;&amp;#039;Grazer Oper, Rekonstruktion des Portikus&amp;#039;&amp;#039; }} auf der Website des Vereins „Denkmal Steiermark“, abgerufen am 16. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Um dem zeitgenössischen Betrachter die ursprüngliche Optik zu veranschaulichen, wurde die Tempel-Architektur aus Stoff nachgestellt auf ein Gerüst gespannt und über dem offenen Balkon errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kleine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juni 2008: {{Webarchiv|url=http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/1318722/index.do | archive-is=20130115002532 | text=&amp;#039;&amp;#039;Steirischer Denkmalverein will Oper Graz „vervollständigen“&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Restaurierungen des Gebäudes wurden bereits vor dem Zweiten Weltkrieg vorgenommen, im Zuge derer es zu einer Reduktion der [[Skulptur|skulpturalen Ausschmückung]] an den Außenfassaden kam. Betroffen waren davon, neben den [[Plastik (Kunst)|Plastiken]] „Der Schmerz“ und „Die Heiterkeit“, unter anderem die „Ruhmverkündende Muse“ sowie die „Bacchantengruppe“ von [[Ernst Hegenbarth]], die als figurale Fensterbekrönungen am Mittelrisalit der Hauptfassaden (Vorder- und Rückseite) fungierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouvier_406&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenfassaden des Opern-Gebäudes sind gleichartig gestaltet und in Länge wie Höhe symmetrisch unterteilt. Paarweise treten auf der rechten wie linken Gebäudeseite [[Risalit]]e hervor, die mit vorgestellten [[Säule]]n im Erdgeschoß und [[Pilaster]]n im Obergeschoß betont sind und nach oben hin mit einem Rundgiebel abschließen. Zwischen diesen gleichartigen Risaliten entfaltet sich das Zuschauerhaus dessen Obergeschoß im Vergleich zum Hauptgeschoß um Terrassenbreite zurückgesetzt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Theaterbauten von Fellner und Helmer.&amp;#039;&amp;#039; 1966. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdruck des Historismus ist die Verwendung von in regelmäßigen Abständen angeordneten Pilastern im oberen Stockwerk und Dreiviertelsäulen an den Außenwänden des Untergeschoßes. Aufgelockert werden die Fassaden zudem von zahlreichen Bogenfenstern, welche sich zwischen den Pilastern und Säulenelementen befinden und teils figürlich umrandet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem Kaiser-Joseph-Platz zugewandte Rückseite der Oper wiederholt weitgehend das Fassadenmotiv der Gebäudefront und ist ebenso repräsentativ. Im Unterschied zur Hauptfassade ist hier jedoch das Tempelmotiv am Mittelrisalit kaum hervortretend und ohne Balkon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegend in seinem Originalzustand befindliche Baukörper wurde nur vereinzelten Veränderungen ausgesetzt, die unter praktischen Gesichtspunkten Umsetzung fanden. So kam es in den 1980er Jahren zu einer Erweiterung der Oper Graz: Nach den Plänen des Architekten Günther Wawrik, der einen dazu ausgeschriebenen Wettbewerb für sich entscheiden konnte, verbindet seitdem eine verglaste Stahlbrücke die Oper mit einem neuen [[Kulisse (Bühne)|Kulissendepot]], welches in dem alten Bühnenhaus des ehemaligen ‚Thalia‘-Theaters Platz gefunden hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1997. S. 405.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grazer Opernhaus vereint diverse Architekturmotive, bleibt im Ganzen aber seiner historisierten, neobarocken Formsprache treu. Es besticht als harmonische, erhabene Gesamterscheinung, die einem Theaterbau, als Haus der Künste, adäquat ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Treppenhalle Oper Graz.jpg|mini|Treppenhalle der Oper Graz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Opernhaus Stiege 2.jpg|mini|Festtreppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenarchitektur und -ausstattung ===&lt;br /&gt;
Drei Haupt- und zwei seitliche Nebeneingänge führen in das Innere des Opernhauses, zur prunkvollen, lichtdurchfluteten Eingangshalle mit der zentralen Haupttreppe sowie zwei separaten Seitenaufgängen. Die Treppenhalle gilt als Mittelpunkt, da die Haupt- wie auch die beiden Nebentreppen hier zu einer großen, repräsentativen Raumkomposition zusammengefasst sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Vom Interimstheater Brünn zum Grazer Opernhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 62f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dekorative Haupttreppe beginnt mit einem ausladenden Mittellauf und teilt sich von einem [[Podest]] in zwei Treppenarme, die zu den umlaufenden [[Galerie (Architektur)|Galerien]] der oberen Etage führen. Auch zweigen von dort die Zugänge zu den Balkonlogen des Zuschauerraums ab. Die Verwendung einer zentralen Festtreppe findet sich ebenfalls im [[Wiener Staatsoper|Wiener Opernhaus]], das dem Grazer Bau als Vorbild diente. Verstärkt wird der barock-festliche, repräsentative Charakter des Gebäudeinneren durch die opulente Auszierung der Treppenhalle, mit weißem Marmor, [[Ornamente|Goldornamenten]] und skulpturalen [[Kandelaber|Bronzekandelabern]] an den [[Balustrade]]n. Diese Art der Gestaltung ist kennzeichnend für das Bauschaffen der Architekten Fellner &amp;amp; Helmer, wenn es um Häuser mit besonders gehobenen Ansprüchen geht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouvier_407&amp;quot;&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1997. S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Opernhaus Zuschauerraum Blick zur Bühne.jpg|mini|Blick zur Bühne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Opernhaus Zuschauerraum Leuchter.jpg|mini|Zuschauerraum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortgeführt wird die im Barock und Rokoko gehaltene Ausschmückung im hufeisenförmig angelegten Auditorium, das als Kombination aus Balkon- und Ranglogentheater konzipiert ist. Dort dominieren die ‚typischen‘ Theaterfarben Weiß, Gold und Rot. Daneben finden sich an Wänden und Decken hochdekorative, vergoldete [[Stuck]]verzierungen, die ein dreiteiliges Deckengemälde von Hugo Löffler umrahmen. Das mittlere Deckengemälde stellt die Ankunft Lohengrins (aus [[Richard Wagner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Lohengrin]]&amp;#039;&amp;#039;) dar, das flankiert wird von Szenen aus [[Friedrich Schiller|Schillers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Johann Wolfgang Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Goethes Faust|Faust]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buschek_101&amp;quot;&amp;gt;Buschek: &amp;#039;&amp;#039;Das Grazer Stadttheater (Opernhaus).&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verantwortlich für das feingliedrige Rankenwerk, die [[Rocaille]]formen und Bänder, die Wände, [[Pfeiler]], [[Stichkappe]]n und Wölbungen überziehen, ist das Wiener Atelier Ludwig Structius.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouvier_407&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flach gewölbte Decke fällt zur Bühne hin schräg ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buschek_101&amp;quot; /&amp;gt; Mehrere [[Gurtbogen|Gurtbögen]] unterteilen das [[Gewölbe|Deckengewölbe]] und akzentuieren damit den vorderen Zuschauerbereich sowie das [[Proszenium]] und die [[Bühne (Theater)|Hauptbühne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Zuschauerraum finden sich etwa 1.400 Besucherplätze. Mittig, der Bühne gegenüber, ist ein durchlaufender, zweigeschoßiger Balkon angelegt, der von den [[Loge (Zuschauerraum)|Logenrängen]] eingerahmt wird. Unmittelbares Vorbild hierfür, ist der Saal des [[Vígszínház|Lustspieltheaters in Budapest]] (1886/1887) von Fellner &amp;amp; Helmer. Über dem Doppelbalkon steigt ein großer Galeriebalkon auf, der sich seitlich bis zum Proszenium ausdehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1997. S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verbunden sind Balkone und Logen mit luxuriösen, reich ausgeschmückten Ecklogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Parkett (Theater)|Parterre]], vor dem Proszenium, sind einander gegenüberliegende Prunklogen mit eigenen Eingängen und Foyers, die zur Zeit der Erbauung besonderen Gästen vorbehalten waren. Diese Anordnung der Ehrenlogen wurde von Fellner &amp;amp; Helmer dem, ebenfalls von dem Architektenduo entworfenen, [[Wiener Stadttheater]] nachempfunden und ist ein weiteres Zeugnis der herrschaftlichen Innenarchitektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der glanzvollen Ausgestaltung der Oper Graz konnte sich 1899 auch die zeitgenössische Presse nicht entziehen und schrieb am Eröffnungstag in der &amp;#039;&amp;#039;Tagespost:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Da müssen wir nun sagen, daß bei Allen, die auch in das Innere des Hauses zu schauen Gelegenheit fanden, nur eine Stimme des Lobes und der bewundernden Anerkennung ist. Hat das Auge schon von außen den Anblick eines prächtigen Monumentalbaues aufgenommen (…), so ist die Wirkung des Inneren auf das Auge des Eintretenden eine noch stärkere, geradezu überwältigende. Eine reiche Farbenpracht (…), breitet hier ihren glänzenden Schimmer aus und ein Reichtum der Ausstattung mit den Mitteln der Kunst (…) tritt uns entgegen (…). (…) dieses nach den Gesetzen der Schönheit auferbaute und nach den Forderungen der Zweckmäßigkeit eingerichtete Haus macht zunächst der Firma Fellner &amp;amp; Helmer Ehre, die auf diesem Gebiete einen Weltruf erlangt hat (…).&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Reichart: &amp;#039;&amp;#039;Reaktionen auf den neuen Theaterbau in Graz.&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturpolitische Gestaltungselemente ==&lt;br /&gt;
Der erhaben-imposante Charakter der Oper Graz ist nicht nur Ergebnis der Gesamtarchitektur, sondern wird durch die figurale und bildliche Ausschmückung an und in dem Gebäude vervollständigt. [[Relief]]s, [[Plastik (Kunst)|Plastiken]] und [[Inschrift]]en verweisen dabei auf die Funktion des Bauwerkes als Haus der [[Darstellende Kunst|Darstellenden Künste]]. Einzelnen Gestaltungselementen wohnt zudem eine kulturelle (Repräsentations-)Komponente inne, da sich in ihnen die Identität und das Wesen der Stadt widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Blickfang für den Besucher beim Betreten der Oper ist das [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] an der Hauptfassade. Es weist eine stark plastische Reliefdarstellung des griechischen Gottes [[Apollon|Apollo]] auf. Dieser Gott des Ästhetischen und der Musik, ist umgeben von Figuren der Darstellenden Künste, wie [[Thespis]] mit seinem Karren oder den [[Musen]] der [[Tragödie]] und [[Komödie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Vom Interimstheater Brünn zum Grazer Opernhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bedeutung und Bestimmung des Bauwerks wird durch diese Ausgestaltung auf das Äußere übertragen und sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bedeutungsgehalt der architektonischen Sprache der Oper Graz geht jedoch noch über diesen kulturellen und ästhetischen Gesichtspunkt hinaus und weist eine politische Dimension auf. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Graz ein zunehmender [[Deutschnationalismus]] und damit das Bedürfnis, diese nationale Programmatik in der Theaterarchitektur abzubilden. Inschriften mit Zitaten von [[Richard Wagner]] und [[Friedrich Schiller]] am zentralen Bühneneingang zum Kaiser-Josef-Platz, sollten die Ausrichtung städtischer Theaterpolitik verdeutlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Uhl: &amp;#039;&amp;#039;Das Theater als Gedächtnisort. Das Grazer Stadttheater – ein Medium kultureller Identität im sozialen Raum.&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem kann diese Hervorhebung von Wagner und Schiller als Anlehnung an die ersten beiden Aufführungen in der Oper Graz verstanden werden. Mit Schillers Wilhelm Tell wurde der Spielbetrieb am 16. September 1899 eröffnet und am darauffolgenden Tag fand mit Wagners Lohengrin die erste Operninszenierung Einzug in das Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichart: &amp;#039;&amp;#039;Reaktionen auf den neuen Theaterbau in Graz.&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere personenbezogene Gestaltungselemente finden sich in Form von, auf Steinsockeln angebrachten [[Büste|Bronzebüsten]] von [[Ludwig van Beethoven]] und Richard Wagner an der Westfassade des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verweis der fortschrittlich-liberalen Einflüsse, kann die [[Ikonografie]] des ursprünglichen [[Bühnenvorhang]]s gedeutet werden. Ein [[Triptychon]] des Malers [[Alexander Rothaug]] zeigte in einer [[Allegorie|allegorischen]] Darstellung der Göttin des Lichts mit dem Schild der Reinheit und der ewig leuchtenden Fackel, den Sieg des Lichts über die Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Spielstätte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Opernhaus Graz, Zuschauerraum.jpg|mini|Opernhaus Graz, Zuschauerraum vor der letzten Aufführung von Carmen (Ballett)]]&lt;br /&gt;
Abgesehen von der Unterbrechung wegen einer umfangreichen Renovierung in den Jahren 1983 bis 1985, in welcher das Haus in einer behutsamen Sanierung den modernen bühnentechnischen Entwicklungen angepasst wurde, wurde das Haus bis heute durchgehend bespielt und ist zu einem Zentrum der südösterreichischen Musikkultur geworden. Gewürdigt wurde dies mit der Wahl der Grazer Oper zum „Opernhaus des Jahres 2001“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OGH&amp;quot; /&amp;gt; Neben dem [[Stefaniensaal]] ist die Oper Graz auch Heimstätte der [[Grazer Philharmoniker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uraufführungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orpheus ex Machina&amp;#039;&amp;#039;, Musik von [[Iván Eröd]], Libretto von [[Peter Vujica]] (15. Oktober 1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Narcissus&amp;#039;&amp;#039;, Musik von [[Beat Furrer]], Text nach [[Ovid]], Deutsch von Beat Furrer (1. Oktober 1994)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tod und Teufel&amp;#039;&amp;#039;, Musik von [[Gerd Kühr]], Libretto von [[Peter Turrini]] (17. September 1999)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Till Eulenspiegel&amp;#039;&amp;#039;, Kindermusical von [[Konstantin Wecker]] (8. November 2006)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Liebe Schlaf – ein Dornröschen Ballett&amp;#039;&amp;#039;, Choreographie von [[Jörg Weinöhl]] (10. Oktober 2015)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tanznetz.de/blog/27229/das-etwas-andere-dornroschen-ballett |titel=&amp;quot;Der Liebe Schlaf&amp;quot;, das etwas andere Dornröschen-Ballett |zugriff=2015-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und der Himmel so weit – ein Ballettabend für Franz Schubert&amp;#039;&amp;#039;, Choreographie von [[Jörg Weinöhl]] (1. April 2016)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tanz.at/index.php/kritiken/kritiken-2016-2/1501-graz-ein-ballettabend-fuer-franz-schubert |titel=&amp;quot;Graz: Ein Ballettabend für Franz Schubert&amp;quot; |zugriff=2016-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nussknacker und Mäusetraum&amp;#039;&amp;#039;, Choreographie von [[Jörg Weinöhl]] (3. Dezember 2016)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kleinezeitung.at/kultur/buehne/5127685/Samstagabend_Nussknacker-tanzt-nach-zehn-Jahren-wieder-in-derh |titel=„Nussknacker tanzt nach 10 Jahren wieder in der Oper Graz“ |zugriff=2016-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kontrapunkt. Auf der anderen Seite von Bach&amp;#039;&amp;#039;, Choreographie von [[Jörg Weinöhl]] (7. April 2017)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tanznetz.de/blog/28074/das-leben-durchleuchten-mit-bach |titel=„Kontrapunkt. Auf der anderen Seite von Bach - Das Leben durchleuchten mit Bach“ |zugriff=2017-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Seele hört im Sehen&amp;#039;&amp;#039;, Choreographie von [[Jörg Weinöhl]] (13. Oktober 2017)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tanz.at/index.php/kritiken/kritiken-2017/1873-neues-weinoehl-ballett-an-der-oper-graz |titel=Neues Weinöhl-Ballett an der Oper Graz |zugriff=2017-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sommernacht, geträumt&amp;#039;&amp;#039;, Choreographie von [[Jörg Weinöhl]] (5. Mai 2018)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Feuchtner |url=https://www.tanznetz.de/blog/28620/die-stimme-der-natur |titel=Die Stimme der Natur – Jörg Weinöhls letzte Produktion in Graz: „Sommernacht, geträumt“ |werk=tanznetz.de |datum=2018-05-07 |zugriff=2018-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039;, Choreographie von Beate Vollack (11. Februar 2023)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=steiermark ORF at red |url=https://steiermark.orf.at/magazin/stories/3194324/ |titel=Carmen als Ballett an der Grazer Oper |datum=2023-02-11 |sprache=de |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tanz.at/index.php/kritiken/kritiken-2023/2730-oper-graz-carmen-von-beate-vollack |titel=Oper Graz: „Carmen“ von Beate Vollack |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Tote Stadt 5060-Peralta.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Die tote Stadt]]&amp;#039;&amp;#039; in einer Inszenierung von [[Johannes Erath]], 2015&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Foto: Francisco Peralta Torrejón&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste&lt;br /&gt;
|liste = * [[Otto Purschian]] (1899–1903)&lt;br /&gt;
* Alfred Cavar (1903–1908)&lt;br /&gt;
* Heinrich Hagin (1908–1911)&lt;br /&gt;
* [[Julius Grevenberg]] (1911–1923)&lt;br /&gt;
* Von 1924 bis 1926 wurde die Geschäftsleitung der Grazer Oper durch die Stadt Graz wahrgenommen, ehe der Betrieb bis 1928 eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
* Felix Knüpfer (1929–1932)&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Ebbs]] (1932–1933)&lt;br /&gt;
* Herbert Furegg (1933–1936)&lt;br /&gt;
* Viktor Pruscha (1936–1938)&lt;br /&gt;
* Willy Hanke (1938–1939)&lt;br /&gt;
* Rudolf Meyer (1939–1944)&lt;br /&gt;
* Helmuth Ebbs (1946–1949)&lt;br /&gt;
* Alfred Huttig (1949)&lt;br /&gt;
* Viktor Pruscha (1950–1954)&lt;br /&gt;
* [[André Diehl]] (1955–1965)&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Haberland]] (1966–1969)&lt;br /&gt;
* Reinhold Schubert (1969–1972)&lt;br /&gt;
* [[Carl Nemeth]] (1972–1990)&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brunner (Intendant)|Gerhard Brunner]] (1990–2001)&lt;br /&gt;
* [[Karen Stone]] (2001–2003)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Koßdorff]] (2003–2009)&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Sobotka]] (2009–2015)&lt;br /&gt;
* [[Nora Schmid]] (2015–2023)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds2000131463424&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000131463424/ulrich-lenz-wird-neuer-intendant-der-grazer-oper |titel=Ulrich Lenz wird 2023 neuer Intendant der Grazer Oper |datum=2021-11-26|abruf=2021-11-26|werk=[[DerStandard.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ulrich Lenz (ab 2023)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds2000131463424&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dirigenten ===&lt;br /&gt;
Unter den wichtigsten Dirigenten, die in Graz am Opernhaus und mit den Philharmonikern wirkten, sind neben vielen anderen zu nennen: [[Herbert Albert]], [[Nikša Bareza]], [[Rudolf Bibl (Dirigent)|Rudolf Bibl]], [[Michael Boder]], [[Adrian Boult]], [[Wolfgang Bozic]], [[Karl Böhm]], [[Miltiades Caridis]], [[Sergiu Celibidache]], [[Gustav Cerny]], [[André Cluytens]], [[Ádám Fischer]], [[Johannes Fritzsch]], [[Lamberto Gardelli]], [[Walter Goldschmidt]], [[Peter Gülke]], [[Leopold Hager]], [[Milan Horvat]], [[Philippe Jordan]], [[Oswald Kabasta]], [[Dirk Kaftan]], [[Berislav Klobučar]], [[Maximilian Kojetinsky]], [[Clemens Krauss (Dirigent)|Clemens Krauss]], [[Fabio Luisi]], [[Oksana Lyniv]], [[Bruno Maderna]], [[Lovro von Matačić]], [[Arnold Östman]], [[Argeo Quadri]], [[Hermann Scherchen]], [[Ulf Schirmer]], [[Peter Schneider (Dirigent)|Peter Schneider]], [[Peter Schrottner]], [[Edgar Seipenbusch]], [[Stefan Soltesz]], [[Robert Stolz]], [[Hans Swarowsky]], [[Arturo Tamayo]], [[Mario Venzago]] und [[Günter Wich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption/Einordnung ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es schien, als sollte die vollkommenste, die volksthümlichste, die segenreichste Kunst in unserer lieben Stadt nimmermehr ein würdiges Obdach finden. Nun ist ihr ein Palast errichtet, voll Pracht und voll Traulichkeit. Die Götter sind verstummt, und die gewohnheitsmäßigen Uebelredner werden ihrem Beispiel folgen müssen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So huldigte das &amp;#039;&amp;#039;Grazer Tagblatt&amp;#039;&amp;#039; dem Stadttheater am Tag der Schlusssteinlegung, dem 16. September 1899,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gtb|16|09|1899|20|NAME=Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer|Die Schlußsteinlegung im neuen Stadttheater|ZUSATZ=Abend-Ausgabe, Nr. 257/1899 (IX. Jahrgang)|ALTSEITE=2 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringt damit zum Ausdruck, dass das neue Theater hinsichtlich seiner Monumentalität und Architektur zu den bedeutendsten Bauten der Habsburgermonarchie zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Uhl: &amp;#039;&amp;#039;Das Theater als Gedächtnisort. Das Grazer Stadttheater – ein Medium kultureller Identität im sozialen Raum.&amp;#039;&amp;#039; 1999. S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oper Graz (ehemals Stadttheater) entstand auf dem Höhepunkt der Schaffensperiode der Theaterarchitekten [[Büro Fellner &amp;amp; Helmer|Fellner &amp;amp; Helmer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Einflüsse auf den Stil des Opernhauses.&amp;#039;&amp;#039; 1984. S. 133f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist der dreißigste von insgesamt 48 Theaterbauten, die von 1870 bis 1914 in Mittel- und Osteuropa, unter der Leitung der beiden Architekten entstanden und zählt zu den repräsentativsten Bauten Fellner &amp;amp; Helmers. Die monumentale Barockarchitektur mit klassizistischen Anklängen, wurde trotz kleinerer technischer Modernisierungen (die vor allem die Akustik und die Bühnentechnik im Innenraum betrafen) beibehalten und verleiht dem Gebäude auch nach über 100 Jahren einen besonderen Glanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ANNO|gtb|01|09|1899|01|AUTOR=[[Wilhelm Kienzl]]|Die Grazer Oper|NAME=Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer|ZUSATZ=Morgen-Ausgabe, Nr. 242/1899 (IX. Jahrgang)|ALTSEITE=1–4.}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Muhry: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkschrift zur Eröffnung des Stadttheaters in Graz am 16. September 1899&amp;#039;&amp;#039;. Kienreich, Graz 1899, [http://permalink.obvsg.at/AC10145343 OBV].&lt;br /&gt;
* Friedrich Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Stadt Graz. Die Profanbauten des I. Bezirkes Altstadt&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Wiltraud Resch. (In: Österreichische Kunsttopographie. Band 53.) Wien 1997. S. 404–408. ISBN 3-7031-0697-2.&lt;br /&gt;
* Friedrich Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Einflüsse auf den Stil des Opernhauses&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch der Stadt Graz&amp;#039;&amp;#039;. Band 15. Graz 1984. {{ISSN|0440-9728}}.&lt;br /&gt;
* Friedrich Bouvier: &amp;#039;&amp;#039;Vom Interimstheater Brünn zum Grazer Opernhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerhard M. Dienes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fellner &amp;amp; Hellmer. Die Architekten der Illusion. Theaterbau und Bühnenbild in Europa. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Grazer Oper“&amp;#039;&amp;#039;. Graz 1999. ISBN 3-900764-21-2.&lt;br /&gt;
* Hans-Christian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Theaterbauten von Fellner und Helmer&amp;#039;&amp;#039;. München 1966. ISBN 3-7913-0128-4.&lt;br /&gt;
* Michaela Reichart: &amp;#039;&amp;#039;Reaktionen auf den neuen Theaterbau in Graz&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerhard M. Dienes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fellner &amp;amp; Hellmer. Die Architekten der Illusion. Theaterbau und Bühnenbild in Europa. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Grazer Oper“&amp;#039;&amp;#039;. Graz 1999. ISBN 3-900764-21-2.&lt;br /&gt;
* [[Heidemarie Uhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Theater als Gedächtnisort. Das Grazer Stadttheater – ein Medium kultureller Identität im sozialen Raum.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard M. Dienes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fellner &amp;amp; Hellmer. Die Architekten der Illusion. Theaterbau und Bühnenbild in Europa. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Grazer Oper“&amp;#039;&amp;#039;. Graz 1999. ISBN 3-900764-21-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Opernhaus Graz|Grazer Oper|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oper-graz.com/ oper-graz.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Theater in Graz}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.069037|EW=15.445645|type=landmark |region=AT-6}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2035447-2|LCCN=nr91041870|VIAF=123603147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernhaus (Österreich)|Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neobarockes Bauwerk in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büro Fellner &amp;amp; Helmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäische Route Historische Theater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-20057-86</name></author>
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