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	<title>Operative Fallanalyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-17T21:37:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operative_Fallanalyse&amp;diff=468846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ https</title>
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		<updated>2024-01-26T10:25:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Fallanalytiker&lt;br /&gt;
|4=Operative Fallanalyse&lt;br /&gt;
|12=f|2=Juli 2014|1=[[Benutzer:Zero Thrust|ZT]] ([[Benutzer Diskussion:Zero Thrust|Diskussion]]) 00:34, 12. Jul. 2014 (CEST)}}&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;operative Fallanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OFA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wird von [[Fallanalytiker (Kriminalistik)|Fallanalytikern]] der [[Polizei]] bei ungeklärten [[Verbrechen]] eingesetzt, um neue [[Ermittlungsverfahren|Ermittlung]]sansätze zu erhalten. Ein Teilgebiet der OFA ist das [[Cold-Case-Ermittlungen|Cold-Case-Management]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://polizei.nrw/die-operative-fallanalyse &amp;#039;&amp;#039;Die Operative Fallanalyse&amp;#039;&amp;#039;] Polizei NRW, abgerufen am 16. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie dient auch dazu, ein [[Täterprofil]] zu erstellen sowie Serienstraftaten zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die OFA ist Teil der [[Kriminalistik]]. Der Begriff wurde im Bundeskriminalamt in der Abteilung Kriminalistisches Institut geprägt und einheitlich von den Länderpolizeien übernommen, wobei einige in den Bundesländern zuvor bestehende, anderslautende Bezeichnungen abgelöst wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/OperativeFallanalyse/operativefallanalyse_node.html|title=Operative Fallanalyse (OFA)|author=|date=|work=bka.de|accessdate=2020-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die operative Fallanalyse kommt in der Regel nur bei schweren Straftaten wie etwa [[Tötungsdelikt|Tötungs-]] und [[Sexualdelikt]]en, [[Brandstiftung]]en, [[Terroranschlag|Terroranschlägen]] zum Einsatz. Sie ist dann erforderlich, wenn die [[Ermittlungsverfahren|Ermittlungen]] der Polizei nicht zu eindeutigen Feststellungen über Täter, Tatablauf, Opferverhalten oder weiteren relevanten Tatelementen geführt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der OFA werden die objektiven Daten der Tat einer neuen Bewertung unterzogen, um [[Hypothese]]n über ihren Hintergrund aufzustellen. Daher findet sie abgesetzt von den eigentlichen polizeilichen Ermittlungen statt. Sie kann auch ermittlungsbegleitend angewendet werden, kommt aber meist danach zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgeführt werden Fallanalysen in Deutschland durch das [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] sowie in Analysestellen der einzelnen [[Landeskriminalamt (Deutschland)|Landeskriminalämter]], mit Ausnahme [[Bayern]]s, wo die entsprechende Stelle am [[Polizeipräsidium München]] angesiedelt ist. Die erste OFA wurde in Deutschland 1987 durch das BKA durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit wird von der Polizei in Deutschland das Datenbanksystem &amp;#039;&amp;#039;ViCLAS&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Violent Crime Linkage Analysis System&amp;#039;&amp;#039; = Analysesystem zur Serienzusammenführung bei [[Gewalttat|Gewaltverbrechen]]) in engem Zusammenhang mit der Operativen Fallanalyse verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/OperativeFallanalyse/operativefallanalyse_node.html |titel= Operative Fallanalyse (OFA) - Fallanalytische Verfahren und die ViCLAS-Datenbank bei der deutschen Polizei |zugriff=2017-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kommt bei Tötungs- und Sexualdelikten zum Einsatz, bei denen keine familiären oder sonstigen bekanntschaftlichen Vorbeziehungen zwischen Opfer und Täter bestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/OperativeFallanalyse/ViCLAS/viclas_node.html |titel=ViCLAS als unterstützende Falldatenbank |zugriff=2019-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine neuere Entwicklung innerhalb des Feldes ist die geografische Fallanalyse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= Harald Dern u.&amp;amp;nbsp;a.|url=https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/OperativeFallanalyse/qualitaetsstandardsOfa.html?nn=30516|titel=Qualitätsstandards der Fallanalyse für die Polizeien des Bundes und der Länder |hrsg=[[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] |datum=2010 |zugriff=2017-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallanalysegutachten – beziehungsweise die darin getroffenen Feststellungen – stellen nach Ansicht des [[Bundesgerichtshof]]es (BGH) grundsätzlich keine nach der [[Strafprozessordnung (Deutschland)|Strafprozessordnung]] (StPO) zulässigen [[Beweismittel]] dar. Laut BGH obliegen Bewertungen, die sich darauf beschränken, aus festgestellten Beweistatsachen Schlüsse auf Tatabläufe zu ziehen, im Hauptverfahren allein dem [[Tatgericht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Entscheidung des BGH (Az. 3 StR 77/06) vom 1. Juni 2006 zu den in einem Fallanalysegutachten des LKA Schleswig-Holstein getroffenen Feststellungen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cornelia Musolff, [[Jens Hoffmann (Psychologe)|Jens Hoffmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täterprofile bei Gewaltverbrechen. Mythos, Theorie, Praxis und forensische Anwendung des Profilings&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarb. u. erw. Aufl., 2007, ISBN 978-3-540-33345-6&lt;br /&gt;
* A. Mokros; D. Schinke: &amp;#039;&amp;#039;Geografische Fallanalyse, Täterprofile bei Gewaltverbrechen. Täterprofile bei Gewaltverbrechen – Mythos, Theorie, Praxis und forensische Anwendung des Profilings&amp;#039;&amp;#039;, 2007, Springer, ISBN 978-3-540-33345-6 (Print), ISBN 978-3-540-68647-7 (Online)&lt;br /&gt;
* Joachim Käppner: &amp;#039;&amp;#039;Profiler: Auf der Spur von Serientätern und Terroristen&amp;#039;&amp;#039;, 2013, Hanser Berlin, ISBN 978-3446243682&lt;br /&gt;
* Alexander Horn: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik der Tat&amp;#039;&amp;#039;, 2014, Droemer HC, ISBN 978-3-426-27626-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/OperativeFallanalyse/Begriff/begriffOfa.html |titel=Der Begriff &amp;quot;Operative Fallanalyse&amp;quot; |zugriff=2017-10-22}}&lt;br /&gt;
* Ingrid Eißele, Dominik Stawski: [https://www.stern.de/panorama/verbrechen/stern-crime/interviews/fallanalytiker-andreas-troester-will-nicht-profiler-genannt-werden-8844214.html &amp;#039;&amp;#039;Fallanalytiker Andreas Tröster: „Ich hatte noch nie den Eindruck, einen Hannibal Lecter zu jagen“.&amp;#039;&amp;#039;] [[Stern.de]], 6. August 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalpsychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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