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	<title>Operationstisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:03:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operationstisch&amp;diff=2118287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T11:08:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Operating table system with a stationary unit.JPG|mini|Moderner Operationstisch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BLW 19th Century Operating Table.jpg|mini|hochkant=0.7|OP-Tisch im England des 19. Jahrhunderts. Die Sägespäne in der Kiste sollen Blut auffangen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Restraint of domestic animals (Page 181) BHL20577656.jpg|mini|OP-Tisch für Tiere, 1909]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operationstisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OP-Tisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist der Tisch, auf dem ein [[Patient]] während eines chirurgischen Eingriffs, der [[Operation (Medizin)|Operation]], zu liegen kommt. Er dient der [[Operationslagerung|speziellen Lagerung]] dieses Patienten, so dass der Operateur eine gute Zugangsmöglichkeit für den jeweiligen Eingriff zur Verfügung hat. Ein moderner Operationstisch ist auf einer [[Lafette]] fahrbar und wird für den Eingriff in der Mitte des [[Operationssaal]]es auf einer Säule befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1135University of the Philippines Manila Museum of a History of Ideas 18.jpg|mini|OP-Tisch mit Beinfixierung]]&lt;br /&gt;
An der Aufstellung des Operationstisches und damit der Positionierung des Patienten im Zentrum des Operationssaales orientieren sich auch die Standorte weiterer Geräte wie der [[Operationsleuchte]]n und anderer deckenmontierter Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OP-Tische sind nicht nur in der Höhe, sondern vielseitig elektrisch über eine Fernbedienung beweglich und verstellbar. Die Liegefläche wird hierfür in Segmente unterteilt, die unabhängig voneinander verstellt werden können. Grundfunktionen sind die Höhenverstellbarkeit, die Drehung des Tisches im Raum, die Anhebung oder Absenkung des Kopfendes und die Anhebung des Oberkörpers. Seitliche Neigung der Tischplatte und das Auslagern der Arme und Beine kommen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Dekubitusprophylaxe]] beim [[Sedierung|sedierten]] oder narkotisierten Patienten und um andere Lagerungsschäden zu vermeiden, sind Operationstische mit Matten oder Gelkissen gepolstert. Der Patient wird durch Gurte oder Fixierbänder mit [[Klettverschluss]] vor dem [[Sturz im Alter#Sturz im Krankenhaus oder im Wohnbereich|Herunterfallen]] gesichert (siehe auch: [[Fixierung eines Patienten]]). Als Zubehör existieren Kopfschalen, Armstützen und anderes mehr. Über die in der Europäischen Union verwendeten medizinischen Normschienen nach DIN EN 19054 sind Operationstische erweiter- und veränderbar, so dass ihre Ausstattung an den jeweiligen Eingriff angepasst werden kann. So kann etwa ein [[Retraktorsystem]] an der Schiene befestigt werden. Mit weiteren Hilfsmitteln, wie dem &amp;#039;&amp;#039;Ulmer Rad&amp;#039;&amp;#039;, werden auch Zu- und Ableitungen des [[Monitor (Medizin)|Monitorings]] und der [[Anästhesie]]führung sicher befestigt. Operationstische für [[Kinderchirurgie|Kinder]] werden in ihren Abmessungen an die geringere Körpergröße angepasst. An ihnen kann im Sitzen gearbeitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gertraud Luce-Wunderle |Titel=Klinikleitfaden OP-Pflege |Verlag=Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer Verlag |Datum=2006 |ISBN=3-437-26691-8 |Seiten=76}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandt sind Operationstische mit dem [[Zahnarztstuhl]] und dem [[Gynäkologischer Stuhl|gynäkologischen Stuhl]], die ebenfalls der Patientenlagerung für Eingriffe dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Operationstische ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OP Tisch Emmert 1850.jpg|mini|Operationstisch von Carl Emmert (1850)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an die Sicherheit von Operationstischen sind in der [[Europäische Norm|Europäischen Norm]] [[EN 60601-2-46]] formuliert. Sie sind [[Medizinprodukt]]e und unterliegen daher der entsprechenden Gesetzgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Operationstische müssen beständig gegen Flüssigkeiten und [[Desinfektionsmittel]] sein und können idealerweise auch maschinell in einer [[Dekontaminationsmaschine]] gereinigt und desinfiziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rüdiger Kramme |Titel=Medizintechnik: Verfahren – Systeme – Informationsverarbeitung |Verlag=Springer |Datum=2006 |ISBN=3-540-34102-1 |Seiten=838 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie müssen in einer hochtechnisierten Umgebung auch [[Stromunfall|elektrische Sicherheit]] gewährleisten. Wenn der Patient sich auf einer trockenen und nicht leitenden Unterlage befindet, ist dies bei der Anwendung von [[Elektrochirurgie]] und der [[Defibrillation]] gegeben. Bei [[Adipositas|stark übergewichtigen Patienten]] wird berücksichtigt, dass nicht jeder Operationstisch für ein hohes Körpergewicht zugelassen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Carus |Titel=Atlas der laparoskopischen Chirurgie |Verlag=Springer |Datum=2006 |ISBN=3-540-33673-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Operationstische können beispielsweise für 150&amp;amp;nbsp;kg oder für bis zu 225 oder gar 360&amp;amp;nbsp;kg zugelassen sein. Um während der Operation [[Röntgenaufnahme|Röntgenkontrollen]] oder [[Durchleuchtung]]en zu ermöglichen, muss die Liegefläche für Röntgenstrahlung durchlässig sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Krettek, Aschemann, S.&amp;amp;nbsp;77&amp;lt;/ref&amp;gt; Elektrisch beheizbare Operationstische waren schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albert Döderlein]] |Titel=Operative Gynäkologie |Verlag=Verlag von Georg Thieme |Datum=1907 |Seiten=103}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Krönig: &amp;#039;&amp;#039;Ueber elektrisch heizbare Operationstische.&amp;#039;&amp;#039; in: Archives of Gynecology and Obstetrics, Springer Berlin / Heidelberg 1904, online: [[doi:10.1007/BF02058542]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Anwärmung des Patienten soll der Auskühlung während der Operation bzw. Anästhesie begegnet und damit dem [[Postoperatives Zittern|postoperativen Zittern]] vorgebeugt werden. Wärmematten auf dem Tisch oder die Anwärmung des Patienten mit Warmluft erfüllen heute diese Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mors in tabula ==&lt;br /&gt;
Der lateinische Ausdruck [[Liste lateinischer Phrasen/M#Mors in tabula|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mors in tabula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]], auch &amp;#039;&amp;#039;Exitus in tabula&amp;#039;&amp;#039;, steht für den Tod des Patienten auf dem Operationstisch und fand Eingang in die medizinische Fachsprache.&amp;lt;ref&amp;gt;tuwien.ac.at: {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://tigerente.htu.tuwien.ac.at/mitaub/groupworks/tiki-mtb_redirect.php?idlink=460 |text=Physiologie und Grundlagen der Pathologie VD (MU/Sedivy) Skriptum |archivebot=2019-05-05 08:27:48 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Holczabek]]: &amp;#039;&amp;#039;Mors in Tabula&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutsche Zeitschrift für gerichtliche Medizin, Bd. 42, S. 385–389 (1953).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein solches Ereignis kann zu der Fragestellung führen, ob der Patient an einer Krankheit, einer schicksalhaften Operationskomplikation oder in der Folge eines Behandlungsfehlers verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Preuß, Dettmeyer, Madea |Titel=Begutachtung behaupteter letaler und nicht-letaler Behandlungsfehler im Fach Rechtsmedizin (bundesweite Multicenterstudie); Konsequenzen für eine koordinierte Medizinschadensforschung |Verlag=Aus dem Institut für Rechtsmedizin der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung |Datum=2005}}{{Webarchiv |url=http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/download/gesundheit/Behandlungsfehlervorwuerfe.pdf |text=verbraucherzentrale-bremen.de |wayback=20071029231852}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OP-Tisch nach Trendelenburg 1901.jpg|mini|OP-Tisch nach Trendelenburg, beschrieben 1890]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert vollzog sich, nachdem Patienten zunächst im Bett operiert wurden, eine Entwicklung vom Möbelstück Krankenbett zum an den menschlichen Gelenken orientierten Spezialtisch. In einem Bett war der Patient nicht stabil gelagert und die geringe Arbeitshöhe war für die Operateure unbefriedigend. Mit der Weiterentwicklung der Operationstechniken, der [[Asepsis]] und der Anästhesie stiegen die Anforderungen an verwendete Gerätschaften. Operationstische wurden zunächst aus Holz gebaut und waren erst ab dem Ende des Jahrhunderts mit Rollen versehen und damit mobil. Zu gleicher Zeit etablierte sich Stahl als Werkstoff. [[Friedrich Trendelenburg (Mediziner, 1844)|Friedrich Trendelenburg]] führte 1880 die [[Trendelenburg-Lagerung|nach ihm benannte Operationslagerung]] ein und stellte 1890 einen segmentierten, verstellbaren Operationstisch vor, der diese Lagerung ohne die Assistenz eines Helfers ermöglichte. Die Handräder zur Bedienung verlagerten sich, um die [[Sterilisation|Sterilität]] des Operationsfeldes nicht zu beeinträchtigen, hin zum Kopfende. Ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Operationstische dann auch [[Hydraulik|hydraulisch]] und ab Ende der 1950er Jahre durch Elektromotoren verstellbar. Das System der ortsfesten Säule im Operationssaal mit einer separaten Tischplatte existiert seit den 1960er Jahren und erleichterte durch Gewichtseinsparung das Umherfahren des Kranken. Die Entwicklung hin zum [[Mikrocontroller|mikroprozessorgesteuerten]] High-Tech-Produkt wurde dann durch die medizintechnische Industrie vorangetrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Aschemann |Titel=OP-Lagerungen für Fachpersonal |Verlag=Springer |Datum=2008 |ISBN=978-3-540-79316-8 |Seiten=52 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Krettek, Aschemann, S. 74 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausforderung, aus einem einfachen Tisch ein möglichst zweckmäßiges Gerät zu machen, wurde 1850 von Carl Emmert beschrieben:&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Emmert: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Chirurgie: Lehrbuch der allgemeinen Chirurgie, Band 1&amp;#039;&amp;#039;, Franckh Verlag, 1850, S. 137 [http://books.google.de/books?id=bxk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA137&amp;amp;dq=operationstisch&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=eITITPffLsPBswbVhJ2TDg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zur zweckmäßigen Lagerung der Kranken bei Operationen sind besondere Tische und Stühle construiert worden. Diese Geräthschaften eignen sich für Krankenanstalten und werden daselbst von sehr verschiedener Beschaffenheit angetroffen. Zu den bekanntesten und nach verschiedenen Ideen construierten Operationstischen gehören der von &amp;#039;&amp;#039;Graefe&amp;#039;&amp;#039; erfundene und von &amp;#039;&amp;#039;Kluge&amp;#039;&amp;#039; verbesserte einerseits und der &amp;#039;&amp;#039;französische&amp;#039;&amp;#039; oder Pariser Operationstisch andererseits. [… ] Es ist uns gelungen, einen Operationstisch zu construieren und auszuführen, der bei möglichster Einfachheit und gehöriger Festigkeit nicht blos die verschiedenen Vortheile […] vereinigt darbietet, sondern noch wesentliche neue gewährt. Das Tischblatt unseres Operationstisches kann nämlich nicht blos &amp;#039;&amp;#039;höher&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;niedriger&amp;#039;&amp;#039; gemacht und in einer Ebene &amp;#039;&amp;#039;gedreht&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch noch in der Richtung seiner Enden &amp;#039;&amp;#039;geneigt&amp;#039;&amp;#039; werden.[…] Außerdem kann der Tisch länger und kürzer gemacht werden, gewährt dem darauf liegenden Kranken nicht blos eine bewegliche Rückenlehne, sondern nöthigenfalls auch eine Fußstütze und ist als Stuhl einzurichten.&lt;br /&gt;
 |Autor=Carl Emmert 1850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christian Krettek, Dirk Aschemann&lt;br /&gt;
   |Titel=Lagerungstechniken im Operationsbereich&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-540-65948-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Operating tables|Operationstisch|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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