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	<title>Operationssaal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T19:23:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operationssaal&amp;diff=222229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Klimatechnik */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-04-04T20:00:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Klimatechnik: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moderner Operationssaal.jpg|mini|Operationstisch zentral im Raum, darüber OP-Leuchten, im Hintergrund das Narkosegerät]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operationssaal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/OP_Operationssaal &amp;#039;&amp;#039;OP, der&amp;#039;&amp;#039;.] Duden online.&amp;lt;/ref&amp;gt;  ist ein spezieller Raum in einem [[Krankenhaus]] oder einer [[Arztpraxis]], in dem chirurgische Eingriffe, die [[Operation (Medizin)|Operationen]], durchgeführt werden. Personelle und apparative Ressourcen werden in einem Raum gebündelt, in dem durch bauliche und [[Gebäudetechnik|gebäudetechnische]] Maßnahmen hohe Ansprüche an die Hygiene verwirklicht werden können. Operationsabteilungen in Krankenhäusern fassen mehrere Operationssäle und die notwendigen Funktions- und Nebenräume zu einer baulichen Einheit zusammen. Im Operationssaal finden auch Teile der Ausbildung der dort arbeitenden Berufsgruppen statt.&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;[[Hybrid-OP]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man moderne Operationssäle, die auch bildgebende Großgeräte wie [[Computertomograph|Computer-]] oder [[Kernspintomograph]]en enthalten oder die durch das Vorhandensein von [[Angiografie|Angiographiegeräten]] auch als [[Herzkatheterlabor]] genutzt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;K.-H. Tscheliessnigg: &amp;#039;&amp;#039;Der Hybrid-OP-Saal als multifunktionaler Therapieraum der Zukunft – Interdisziplinarität, bildgeführte Therapie, Integration medizinischer Technologie wie CT, Angiographie, Navigation und Robotic&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Kardiologie – Austrian Journal of Cardiology&amp;#039;&amp;#039;, 2010, 17 (7–8), S. 285–292; [http://www.kup.at/kup/pdf/9054.pdf kup.at] (PDF; 0,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hygienische Aspekte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J1008-0302-004, Leipzig, Universitätsklinik, Herzoperation.jpg|mini|Ärzte bei der chirurgischen Händedesinfektion in der [[Universitätsklinikum Leipzig|Leipziger Universitätsklinik]], 1970]]&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Vermeidung einer [[Infektion]] des operierten Patienten durch Eindringen von [[Krankheitserreger]]n in die [[Wunde|Operationswunde]]. Umgekehrt kann durch den Umgang mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten auch ein Infektionsrisiko für dort arbeitende Personen bestehen. Daher kommen für den Operationssaal spezielle [[Basishygiene|Hygienevorschriften]] nach dem [[Infektionsschutzgesetz]] zur Anwendung. In der Regel ist er durch Personenschleusen von den übrigen Einrichtungen abgetrennt und darf nur mit OP-Kleidung, Schutzhaube sowie [[Mund-Nasen-Schutz (Medizin)|Mund-Nasen-Schutz]] und OP-Schuhen mit Socken betreten werden, um die [[Kontamination (Medizin)|Kontamination]] durch Krankheitserreger möglichst gering zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Operation dürfen sich nur berechtigte Personen im Operationssaal aufhalten, um die [[Hygiene]] und die Privatsphäre des Patienten zu wahren sowie ein störungsfreies Arbeiten zu ermöglichen. Der mit [[Sterilisation|sterilen]] (keimfreien) Tüchern abgedeckte [[Patient]], der [[Chirurgisches Instrument|Instrumententisch]] und die Umgebung der steril eingekleideten [[Chirurgie|Operateure]] und Assistenten gelten als &amp;#039;&amp;#039;Sterilzone&amp;#039;&amp;#039;, die vom unsterilen Personal nicht betreten werden darf. Sie ist umgeben von der &amp;#039;&amp;#039;Springerzone&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Springer&amp;#039;&amp;#039;, einer bereitstehenden [[Fachpflegekraft im Operationsdienst|OP-Fachpflegekraft]], deren Aufgabe es ist, den steril eingekleideten Personen zu assistieren. Am Kopfende des Patienten ist meist mit weiteren Tüchern die unsterile &amp;#039;&amp;#039;Anästhesiezone&amp;#039;&amp;#039; abgeteilt, wo der [[Anästhesist]] und das [[Anästhesiepflege]]personal arbeiten, die [[Narkose]] steuern, ein- und ausleiten, Medikamente verabreichen und die Sicherung des Atemwegs im Blick haben.&lt;br /&gt;
Die Türen sollen automatisch arbeiten und während der Operation aus hygienischen Gründen möglichst geschlossen bleiben.&lt;br /&gt;
In Operationssälen muss eine gründliche Flächendesinfektion von Fußböden und Arbeits- und Oberflächen durchgeführt werden. Mithilfe der Scheuer-/Wischdesinfektion lösen sich durch mechanisches Reiben an Oberflächen haftende Infektionserreger und Verunreinigungen. Dabei werden Reinigungsmittel mit desinfizierender Wirkung zur Reduzierung der [[Keimgehalt|Keimzahl]] verwendet. Solche Reinigungsmittel sind Desinfektionsreiniger, z.&amp;amp;nbsp;B. entsprechend der [[Verbund für Angewandte Hygiene|VAH]]-Liste der Desinfektionsmittel der [[Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie|Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie]] (DGHM). Je nach eingesetztem Desinfektionsreiniger können im Atembereich der Beschäftigten verschiedene Gefahrstoffe einzeln oder gemeinsam auftreten. Die BG/BIA-Empfehlungen „Flächendesinfektionen in Krankenhausstationen“ nennen Kriterien für die Einhaltung von Luftgrenzwerten der maßgeblichen Komponenten ([[Alkohole]] und [[Aldehyde]]) bei Flächendesinfektionen (Scheuer-/Wischdesinfektion) durch Reinigungspersonal. So kann der Arbeitgeber seine Überwachungspflicht nach der [[Gefahrstoffverordnung]] erfüllen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) |url=https://www.dguv.de/ifa/praxishilfen/praxishilfen-gefahrstoffe/empfehlungen-gefaehrdungsermittlung-der-unfallversicherungstraeger-(egu)/alphabetisches-verzeichnis/index.jsp |titel=Flächendesinfektionen in Krankenhausstationen |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210729175644/https://www.dguv.de/ifa/praxishilfen/praxishilfen-gefahrstoffe/empfehlungen-gefaehrdungsermittlung-der-unfallversicherungstraeger-(egu)/alphabetisches-verzeichnis/index.jsp |archiv-datum=2021-07-29 |archiv-bot=2024-04-05 02:49:56 InternetArchiveBot |abruf=2021-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Klimatechnik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Laminar Flow Reinraum.png|mini|Turbulenzarme [[Laminare Strömung#Laminar Flow|laminare Strömung]] im [[Reinraum]]]]&lt;br /&gt;
In Deutschland müssen Operationssäle über [[Raumlufttechnik|raumlufttechnische Anlagen]] klimatisiert sein.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN 1946, Teil 4: &amp;#039;&amp;#039;Raumlufttechnische Anlagen in Krankenhäusern&amp;#039;&amp;#039;. [[VDI 6022]]: &amp;#039;&amp;#039;Hygiene-Anforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben einer konstanten Temperatur (22–26&amp;amp;nbsp;°C im Operationsfeld), Luftfeuchtigkeit (30–65 % [[Relative Luftfeuchtigkeit|rF]]) und einem maximalen Geräuschpegel von 48&amp;amp;nbsp;dB(A) soll die Luft möglichst keimarm sein und die Konzentration von [[Volatiles Anästhetikum|Narkosegasen]] muss unterhalb der [[Maximale Arbeitsplatz-Konzentration|MAK]]-Werte gehalten werden. Häufig wird von den Operateuren eine niedrigere Raumtemperatur gewünscht, was die Vermehrung von Keimen reduziert und das Arbeiten in Schutzkleidung erleichtert. Dies jedoch würde zu vermehrter [[Hypothermie|Auskühlung]] des Patienten führen, zu der es unter längerer [[Narkose]] ohnehin kommt. Das Problem wird durch vermehrte Bauteilkühlung und intraoperative Anwärmung des Patienten umgangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Seit langem bekannte Problematik. B. Krönig referiert schon 1904 über die Notwendigkeit, Operationssäle zu beheizen und die ungünstige Auswirkung hoher Raumtemperatur auf den Operateur. Er kommt zu dem Schluss, weniger den Raum, als vielmehr den Operationstisch zu beheizen. B. Krönig: &amp;#039;&amp;#039;Ueber elektrisch heizbare Operationstische.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archives of Gynecology and Obstetrics&amp;#039;&amp;#039;, 1904, Springer, Berlin / Heidelberg; [[doi:10.1007/BF02058542]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Reinraum#Strömungsprinzipien für Reinräume|turbulenzarmer Verdrängungsströmung]] der Zuluft aus der Decke ist die Zuluft durch mehrere Filterstufen keimarm. Operationsleuchten können durch ihre Form und Wärmeabgabe die klimatechnisch geplanten Luftströmungen störend beeinflussen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Akramer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Axel Kramer |Titel=Krankenhaus- und Praxishygiene |Verlag=Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer Verlag |Ort=München |Datum=2001 |ISBN=3-437-22310-0 |Seiten=162 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch einen Überdruck im OP kann Luft nicht ungeplant von außen eindringen. Für die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;septischen Operationssäle&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;für Operationen in [[eitrig]]em oder infiziertem Gewebe&amp;amp;nbsp;– werden die Luftströme geeignet geplant und Abluftfilter eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inventar ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Laproscopic Surgery Robot.jpg|mini|hochkant|Roboterassistiertes Chirurgiesystem &amp;#039;&amp;#039;[[Da-Vinci-Operationssystem|da Vinci]]&amp;#039;&amp;#039; über einem Operationstisch]]&lt;br /&gt;
Operationssäle sind [[Klimaanlage|vollklimatisiert]] und auf Fenster wird vor allem in Neubauten wegen der ungleichmäßigen Lichtverhältnisse und möglicher Störungen der Hygiene verzichtet. Lösungen mit Einfall von Tageslicht sind dennoch möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Akramer&amp;quot; /&amp;gt; Boden, Wände und Decke werden abwaschbar gestaltet und gleitende Übergänge zwischen ihnen tragen zur Vermeidung von Staubansammlungen bei. Da in infektionsgefährdeten Bereichen nicht mit Armbanduhren gearbeitet werden darf, sind Wanduhren fest eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz besteht durch die [[Notstromaggregat|Notstromanlage]] des Krankenhauses. Die Anschlüsse für Strom, Wasser, Gase und Netzwerk sind häufig deckenmontiert, um Stolperfallen zu vermeiden und Freiheit bei der jeweiligen Umgestaltung des Raumes zu haben. Normierte [[Gassteckdose]]n garantieren die Versorgung mit [[Druckluft]], [[Sauerstoff]], [[Lachgas]], Vakuum und die Absaugung von Narkosegasen. Die Kommunikation wird durch Telefone und Zugang zum EDV-Netz des Krankenhauses gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Narkosearbeitsplatz|Anästhesiearbeitsplätze]], die im Zentrum stehenden [[Operationstisch]]e und weitere Einbauten können modular erweitert oder ausgetauscht werden. [[Operationsleuchte]]n zur Ausleuchtung des Operationsgebietes sind zusätzlich zur Raumbeleuchtung vorhanden und werden auch häufig an der Decke montiert. Sie müssen spezielle Anforderungen in Bezug auf Lichtintensität, Lichteinfallswinkel im Operationsfeld, Fokuspunkt und Lichtfarbe erfüllen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Akramer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf verwendet der Operateur ein spezielles [[Operationsmikroskop]]. Fest installierte Röntgenbildbetrachter, zunehmend ersetzt durch Flachbildschirme zur digitalen Darstellung, ermöglichen die Operationsplanung, fahrbare [[Röntgengerät]]e die Kontrolle des Operationsergebnisses noch im Saal. Neuere Operationssäle sind hierfür gelegentlich mit Computertomographie-Geräten ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://spinesurgery.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=13&amp;amp;Itemid=42 |titel=Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU-Klinik Frankfurt |abruf=2010-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenräume und Logistik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Simulationsmodell.png|mini|hochkant=1.5|Grundriss eines OP-Traktes, hier als Ausschnitt eines Simulationsmodells]]&lt;br /&gt;
Personal betritt und verlässt die Operationsabteilung über einen Schleusenraum, in dem die Kleidung gewechselt wird. Um Blendeffekte unter intensiver künstlicher Beleuchtung zu vermeiden und eine optische Kontrolle des Einhaltens von Hygienerichtlinien zu ermöglichen, ist die Kleidung in Operationsbereichen dunkelgrün oder blau gefärbt. Material kann über einen Eingang mit Klingel und Sprechanlage angeliefert und entsorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Patientenschleuse ermöglicht den Transfer auch des immobilen Patienten vom Krankenbett auf den Operationstisch und umgekehrt. Räumliche Nähe zur [[Intensivstation]] und zur [[Notaufnahme]] hilft, aufwendige Patiententransporte auf das nötige Maß zu reduzieren und zu verkürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Anästhesie ungestört vorbereiten und einleiten zu können, steht dem Anästhesisten ein kleiner, geschlossener Vorraum zur Verfügung (&amp;#039;&amp;#039;Einleitungsraum&amp;#039;&amp;#039;), oder es gibt zentralisierte Einleitungsräume für mehrere Operationssäle. Möglich ist auch eine zentrale &amp;#039;&amp;#039;Holding Area&amp;#039;&amp;#039; an der Schleuse. Nach der Operation wird der Patient bis zur Stabilisierung in einen &amp;#039;&amp;#039;[[Aufwachraum]]&amp;#039;&amp;#039; gebracht, der mit [[Monitor (Medizin)|Überwachungsgeräten]] ausgestattet ist und meist noch innerhalb des Operationstraktes liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es im OP-Bereich noch Räume zur chirurgischen Händewaschung und [[Händedesinfektion]], zur [[Sterilisation]] und Aufbereitung von [[Operationsbesteck]] und Instrumenten, Lagerräume, Büros, Personalaufenthaltsräume, Toiletten etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsplatz Operationssaal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:US Navy 071215-N-3659B-234 Medical personnel aboard the aircraft carrier USS Ronald Reagan (CVN 76) help transport a patient into the ship&amp;#039;s operating room.jpg|mini|Arbeiten im OP unter Zeitdruck: Versorgung eines Schwerkranken an Bord eines Flugzeugträgers]]&lt;br /&gt;
Der Operationssaal als Arbeitsplatz ist zwangsläufig entindividualisiert, funktionell und durch die Abschirmung äußerer Einflüsse gekennzeichnet. Wahrnehmbare Tag-Nacht-Unterschiede fehlen weitgehend, bei Nichtvorhandensein von Fenstern sogar vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansprüche der Patienten und die des Personals können miteinander und mit wirtschaftlichen Notwendigkeiten und baulichen Gegebenheiten kollidieren. Für Patienten und Personal besteht eine gewisse Unfallgefahr. [[Ergonomie]] und die Gestaltung der im OP verwendeten Produkte spielen daher eine wichtige Rolle. Operationseinheiten gehören zu den teuersten Arbeitseinheiten im Krankenhaus. Im Jahr 2010 wurden die Kosten einer OP-Minute in Deutschland, abhängig von Berechnungsgrundlage und Interessenlage, mit 10 bis 120 Euro veranschlagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Busse |Titel=OP-Management: Grundlagen |Verlag=medhochzwei Verlag |Ort=Heidelberg |Datum=2010 |ISBN=978-3-86216-001-3 |Seiten=170 |Online={{Google Buch |BuchID=k6CFiatbUnYC |Seite=170}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung und das Management von Operationsabteilungen muss unter Einbeziehung von Aspekten des [[Arbeitsschutz]]es und der [[Gesundheitsökonomie]] möglichst berufsgruppenübergreifend gelöst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Matern u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsbedingungen und Sicherheit am Arbeitsplatz OP&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 2006, 103(47), S. A 3187–92; [https://www.aerzteblatt.de/pdf/103/47/a3187.pdf aerzteblatt.de] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hartwig Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsplatz OP: Realität und Anspruch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. November 2006, Jg. 103, Heft 47; [https://www.aerzteblatt.de/pdf/103/47/a3185.pdf aerzteblatt.de] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ansätze dazu sind die softwaregestützte [[OP-Simulation]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/home/auf-dem-weg-in-die-digitale-klinik,1472778,2696780.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg in die digitale Klinik. Innovative Simulationstechnik berechnet optimale Abläufe im Operationssaal&amp;#039;&amp;#039;. |archive-is=20120802103539}} [[Frankfurter Rundschau]], 4. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das neue Konzept eines [[Experimental-OP]], in dem eine praktische Simulation der Patientenbehandlung (siehe [[medizinische Simulation]]) und weiterer Arbeitsabläufe möglich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=103795 |titel=Notiz |hrsg=[[Deutsches Ärzteblatt]] |datum=2006-08-31 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070903170936/http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=103795 |archiv-datum=2007-09-03 |abruf=2010-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   BLW Operating Theatre.jpg|Ältester Operationssaal Englands (1822) im Museum des [[St Thomas’ Hospital]], London&lt;br /&gt;
   OldCharityHospitalSurgeonsLavatory1906.jpg|Chirurgischer Waschraum in New Orleans 1906&lt;br /&gt;
   COLLECTIE TROPENMUSEUM De operatiekamer met personeel in het zendingshospitaal Immanuel in Bandung TMnr 60014719.jpg|Operationssaal in [[Bandung]], Indonesien um 1910&lt;br /&gt;
   Operating Table NGM-v31-p342.jpg|Operation in einer französischen Kirche 1917 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv B 145 Bild-F004445-0001, Heidelberg, fahrbarer OP der Chirurg. Klinik.jpg|Fahrbarer Operationssaal der Chirurgie der [[Universitätsklinik Heidelberg]] (1957)&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv B 145 Bild-F004445-0004, Heidelberg, fahrbarer OP der Chirurg. Klinik.jpg|Fahrbarer Operationssaal der Chirurgie der Universitätsklinik Heidelberg (1957)&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv Bild 183-35596-0002, Dresden, Medizinische Akademie, chirurgische Klinik.jpg|Operationssaal der [[Medizinische Akademie Dresden|Medizinischen Akademie Dresden]], 1956&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Reinraum]]&lt;br /&gt;
* [[OP-Führerschein]]&lt;br /&gt;
* [[Operationslagerung]]&lt;br /&gt;
* [[Operationstechnischer Assistent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Steuer und 11 Mitautoren: &amp;#039;&amp;#039;Hygiene und Technik im Krankenhaus&amp;#039;&amp;#039;. Expert-Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-8169-1370-9 (Kontakt &amp;amp; Studium, Band 207).&lt;br /&gt;
* B. P. Müller-Stich, M. W. Büchler: &amp;#039;&amp;#039;Operationssaal der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Chirurg]]&amp;#039;&amp;#039;, 2016, 87, S. 999–1001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Operating rooms|Operationssaal}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Operationssaal}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|OP-Saal}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|OP}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/kommission_node.html Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention.] [[Robert Koch-Institut]].&lt;br /&gt;
* S1-Leitlinie  [https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/029-020.html Anforderungen an Raumlufttechnische Anlagen (RLTA) in medizinischen Einrichtungen.] [[Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften|AWMF]]-online.&lt;br /&gt;
* [http://www.op-inside.de/index.html op-inside.de] – Portal für OP-Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4043589-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinische Hygiene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhausbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ von Innenräumen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhauswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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