<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Operationsmikroskop</id>
	<title>Operationsmikroskop - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Operationsmikroskop"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operationsmikroskop&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T00:51:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operationsmikroskop&amp;diff=91281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operationsmikroskop&amp;diff=91281&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T21:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Foot Laser Surgery.jpg|mini|Ein Podologe bereitet sich auf einen mikrochirurgischen Eingriff mit einem Operationsmikroskop vor.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operationsmikroskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in der [[Minimalinvasive Chirurgie|Minimalinvasiven Chirurgie]] und [[Mikrochirurgie]] angewandtes [[Stereomikroskop|Mikroskop]] mit niedriger Vergrößerung (ca. 6- bis 40fach) und einem aufrechten dreidimensionalen Bild. Die Vergrößerung geht über die einer [[Lupenbrille]] hinaus. Es kommt im medizinischen Bereich bei fast allen operativen Richtungen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende technische Eigenschaften von Operationsmikroskopen, d.&amp;amp;nbsp;h. Anforderungen und Prüfverfahren, sind weltweit standardisiert und in ISO 10936-1&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=ISO 10936-1:2017-08, Optik und Photonik - Operationsmikroskope - Teil 1: Anforderungen und Prüfverfahren |Hrsg=International Standard Organisation |Datum=2017-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:2017-08 dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Operationsmikroskop wurde erstmals im September 1921 von  [[Carl Olof Siggesson Nylen]] bei einem [[Oto-Rhino-Laryngologie|oto-rhino-laryngologischen]] Eingriff eingesetzt. 1922 modifizierte Nyléns Chef und Lehrer G. Holmgren (1875–1954) ein binokulares Mikroskop von Carl Zeiss durch Hinzufügen einer Lichtquelle und einer Standvorrichtung, um es bei [[Fenestrierung|Fenestration]]soperationen einzusetzen. 1950 wurde es in die [[Augenheilkunde]] eingeführt. [[Horst Ludwig Wullstein]] baute, unzufrieden mit den damals eingesetzten starren [[Dissektion (Chirurgie)|Dissektion]]smikroskopen, ein eigenes, deutlich beweglicheres Operationsmikroskop.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klimm&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Klimm |Titel=Endodontologie: Grundlagen u. Praxis |Verlag=Deutscher Zahnärzte Verlag |Datum=2003 |ISBN=978-3-934280-13-7 |Online={{Google Buch | BuchID = B4YgaAz-McIC | Linktext = Seite 189 | Seite = 189 }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Datum wird auch von Medizintechnik: Verfahren- Systeme- Informationsverarbeitung herausgegeben von Rüdiger Kramme bestätigt, obwohl andere Quellen von 1935 oder 1936 sprechen  --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Innovationen für die Gesundheit – 50 Years OPMI |Hrsg= |Sammelwerk=Innovation |WerkErg=Das Magazin von Carl Zeiss |Nummer=13 |Verlag=Carl Zeiss |Ort=Oberkochen |Datum=2013-06 |Seiten=4–9 |Fundstelle=hier S. 8, linke Spalte |ISSN=1431-8040 |Online=https://www.zeiss.de/content/dam/Corporate/pressandmedia/downloads/innovation_ger_13.pdf |Format=PDF |KBytes=11831 |Abruf=2024-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile gegenüber der Lupenbrille ==&lt;br /&gt;
[[Datei:US Navy 080607-N-9689V-011 Cmdr. Kenneth Kubis, director of surgical services aboard the Military Sealift Command hospital ship USNS Mercy (T-AH 19), uses an operating microscope.jpg|mini|hochkant|Operations-Mikroskop mit Standfuß und Mitbeobachterstation für die Mikrochirurgie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der [[Lupenbrille]] ist eine stärkere Vergrößerung möglich (bis zu 40- statt 2- bis 7-fach); es ergibt sich ein ruhigeres Operationsfeld, da unwillkürliche Kopfbewegungen das Sichtfeld nicht stören; und Operateur sowie Assistent sehen das gleiche Operationsgebiet, ohne mit dem Kopf dem [[Situs|Operationsgebiet]] zu nahe kommen zu müssen. Im Gegensatz zu einer Lupenbrille folgen Sicht und Beleuchtung einem fast identischen Strahlengang, wodurch das Operationsfeld wesentlich besser ausgeleuchtet wird. Bei einer Trennung des Strahlengangs mit beweglichem Mitbeobachtersystem sind auch unterschiedliche Fokussierungen innerhalb des Operationsgebietes möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zusätzliche Verwendung von Kamerasystemen innerhalb des Mikroskops sind auch digitale Vergrößerungen und die Dokumentation der Operation sowie die Übertragung des Operationsfeldes zu weiteren Monitoren möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klimm&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gefässchirurgie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Heberer, Rudolf Zenker |Titel=Gefäßchirurgie (Sonderausgabe 2004) |Verlag=Springer |Datum=2004 |ISBN=978-3-540-40564-1 |Online={{Google Buch | BuchID = qc42p7eIG20C | Linktext = Seite 89 | Seite = 89}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch Systeme, die mit Spezialkameras den Blutstrom im Gewebe (IR-Kamera) sowie besondere Gewebebereiche (Krebszellen-Fluoreszenz) erfassen und über Monitore sowie über Mikrodisplays optisch einblenden können. Damit können dem Operateur Hilfslinien und Gewebegrenzen aus einer MRT- oder Röntgenuntersuchung zugespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels geeigneter Bildverarbeitungssysteme können diese virtuellen Gewebegrenzen auch im Raum gedreht und der Position des jeweiligen Betrachters angepasst werden. Auch die 3D-Analyse und Schnitteinspielung eines OP-Gebietes sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Ergänzungen ==&lt;br /&gt;
Das Mikroskop kann mit einer speziellen sterilen Folie ([[Drape (Medizin)|Drape]]) abgedeckt werden, was die Sicht nicht stört, jedoch aseptisches Arbeiten ermöglicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gefässchirurgie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine einfache Bedienung sowie ein ruhiges Bild sicherzustellen, sind große Mikroskope auf Standfüßen montiert und mit einem aktiven Brems-Balance-System ausgestattet, das meistens mit Handgriffen bedient wird und ein leichtgängiges Verändern der Position ohne Kraftaufwand ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Operateur kann Fokussierung und Vergrößerung des Mikrospos mit Fußtasten einstellen. Einige Mikroskope bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die Bremsen mit einem elektronisch gesteuerten Mechanismus zu entriegeln, der über einen Mundtaster bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
Operationsmikroskope wurden u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Carl Zeiss Meditec]], [[Leica Microsystems]], Möller-Wedel, &amp;#039;&amp;#039;[[Arnold &amp;amp; Richter Cine Technik|Arri]] Medical&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kaps Optik&amp;#039;&amp;#039; hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.websurg.com/ Umfangreiches Archiv mit Operationsvideos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizintechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lichtmikroskopie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>