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	<title>Operation Roundup - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T16:28:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operation_Roundup&amp;diff=407971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-16T18:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operation Roundup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein von den [[Vereinigtes Königreich|Briten]] in der Frühphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Jahr 1941 ausgearbeitetes Unternehmen zur [[Invasion (Militär)|Invasion]] in [[Westeuropa]], das ab dem Frühjahr 1942 von den vereinten Planungsstäben der Briten und [[Vereinigte Staaten|Amerikaner]] fortgeführt und zusammen mit dem Plan zur [[Operation Sledgehammer]] im April 1942 den Führungsebenen präsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Roundup&amp;#039;&amp;#039; war im Gegensatz zur &amp;#039;&amp;#039;Operation Sledgehammer&amp;#039;&amp;#039; ein Plan zu einer deutlich erweiterten Invasion, die in den Grundzügen schon der späteren [[Operation Overlord]], bzw. [[Operation Neptune]] entsprach. Die Ausführung war für die erste Hälfte des Jahres 1943 vorgesehen. Dazu wollten die USA im Zuge der [[Operation Bolero]] eine 1 Mio. Mann starke Invasionsstreitmacht in Großbritannien aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1941 ==&lt;br /&gt;
Die erste Ausarbeitung der Briten 1941 entwarf ein Szenario zu einer Invasion, die mit verhältnismäßig wenig Ausrüstung und Soldaten stattfinden sollte. Dabei wurde ein demoralisiertes [[Drittes Reich]] vorausgesetzt, das nicht mehr an einen Sieg glauben und alle Kräfte zurückziehen würde, um das eigene [[Staatsgebiet|Territorium]] zu verteidigen. Als Landungszonen waren Strände östlich von [[Le Havre]] bis nach [[Dieppe (Seine-Maritime)|Dieppe]] vorgesehen. Ziel war die Einnahme eines Gebiets zwischen [[Calais]] und der [[Seine]], das 75 bis 100 Meilen in das Landesinnere ragte. Die Invasionsarmee sollte dann weiter nördlich [[Antwerpen]] erobern und über die [[Maas]] bei [[Lüttich]] nach Deutschland eindringen. Insgesamt waren 6 1/3 [[Infanteriedivision]]en, 6 [[Panzerdivision]]en und 6 Panzerbrigaden mit den jeweiligen Nachschubeinheiten für den Vorstoß vorgesehen. Für die Küstenbombardierung sahen die Briten nur drei Schiffe, inklusive eines [[Schlachtschiff]]s vor. Dies zeigt, mit welch geringer deutscher Gegenwehr gerechnet wurde und welches geringe [[Militär]]- bzw. [[Strategie (Militär)|Strategie]]verständnis die Briten zu dieser Zeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1941er Version des &amp;#039;&amp;#039;Roundup-Plans&amp;#039;&amp;#039; wurde nicht ernsthaft weiterbetrieben und auch nie offiziell den Führungsebenen vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[ARCADIA-Konferenz]] in [[Washington, D.C.]] am 31. Dezember 1941 bekräftigten der britische [[Premierminister]] [[Winston Churchill]] und der amerikanische [[US-Präsident|Präsident]] [[Franklin D. Roosevelt]] trotz des Eintritts der USA in den Krieg nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour die [[Prämisse]] „[[Europa zuerst|Germany first]]“ (Deutschland zuerst). Nun begannen die gemeinsamen ernsthaften Konsultationen zur Ausarbeitung der Angriffspläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1942 ==&lt;br /&gt;
Bedingt durch die jeweilige Perspektive des anderen liefen die Planungen aus zwei Gesichtspunkten heraus. Die Briten, die näher am Kriegsgeschehen waren und ihr eigenes Land direkt bedroht sahen, legten ihr Hauptaugenmerk auf die Schwierigkeiten eines Invasionsangriffs mit allen logistischen und taktischen Problemen. Im Gegenzug lag der Schwerpunkt der Amerikaner, die rund 3.000 Meilen vom Geschehen entfernt waren, eher auf der globalen Strategie, da sie auch den pazifischen Raum durch den Krieg mit Japan zu berücksichtigen hatten. Jede dieser Perspektiven leistete aber einen wichtigen Beitrag zum Aufbau des Plans. In einem waren sich beide Seiten einig; je eher man die Initiative der [[Achsenmächte]] eindämmen konnte, umso eher war es möglich, überflüssige Ressourcen zur Verteidigung abzubauen und einem schlagkräftigen Angriffsheer zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1942 favorisierten Churchill und Roosevelt einen ersten Invasionsplan für die Landung in [[Nordafrika]], die [[Operation Gymnast]], aber schon im März wurde dieser wieder fallengelassen, da sich die USA nun stärker als vorgesehen im Pazifikraum engagieren mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der amerikanische Planungsstab ging nun an die Ausarbeitung der [[Operation Sledgehammer]] zur Bildung einer alliierten [[Deutsche Westfront 1944/1945|Westfront]]. Die komplette Operation war aber abhängig davon, ob die UdSSR die deutschen Kräfte binden oder sogar zurückschlagen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Roundup&amp;#039;&amp;#039;-Planung durch General Marshall ===&lt;br /&gt;
Am 25. März 1942 bestellte Roosevelt [[Kriegsministerium der Vereinigten Staaten|Kriegsminister]] [[Henry L. Stimson]] ins [[Weißes Haus|Weiße Haus]], um Erkundigungen darüber einzuholen, ob bei künftigen Offensiven US-Truppen besser in Nordafrika oder Nordwesteuropa eingesetzt werden könnten. Die Antwort aus dem Kriegsministerium erhielt er von General [[George C. Marshall]] am 2. April. Dieser legte dem Präsidenten einen kompletten Plan für eine Überquerung des [[Ärmelkanal]]s im Jahr 1943 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sah eine Dreiteilung der Operation vor, die Vorbereitungsphase, die eigentliche Kanalüberquerung mit dem Aufbau von Brückenköpfen zwischen Le Havre und [[Boulogne-sur-Mer]] und schließlich den Zusammenschluss und Ausbau der Brückenköpfe. Die Logistik setzte den frühestmöglichen Beginn der Phase zwei auf den 1. April 1943, während mit der Vorbereitungsphase&amp;amp;nbsp;– der Organisation, Bewaffnung und Einschiffung der nötigen Truppen&amp;amp;nbsp;– sofort begonnen werden konnte. Im Sommer 1942 sollten kleine Vorhuteinheiten an den zugänglichen Feindküsten landen, die nach den Worten Marshalls den &amp;#039;&amp;#039;„ersten Aufbau einer aktiven Front“&amp;#039;&amp;#039; leisten sollten. Zum einen könnten damit deutsche Soldaten von der russischen Front abgezogen werden, um einen Beitrag zu Stalins Entlastung zu leisten und zum weiteren sollten sie die Furcht der Deutschen erhöhen, dass aus einem der kleinen Brückenkopfe eine umfangreiche Invasion erwachsen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Hauptinvasion, die für den Frühling 1943 geplant war, wurden 48 Divisionen vorgesehen, die von 5.800 [[Kampfflugzeug]]en unterstützt werden sollten. Die Landungsstrände sollten zwischen [[Étretat]] nördlich von Le Havre und [[Cap Gris-Nez]] sowie der Hauptangriffskeil auf beiden Seiten der [[Somme]]mündung liegen. Von dort aus war vorgesehen, die Brückenköpfe bis zur Einnahme von Le Havre und bis an die Seine auszubauen. Marshalls Plan legte auch dezidiert die Strategie zu Produktion, Training sowie Bereitstellung und Verschiffung der Einheiten fest. Es gab zwar noch genug Planungszeit, aber die Entscheidung für den Plan sollte schnell getroffen werden, da nach den aktuellen [[Produktion]]szahlen die USA bis zum vorgesehenen Invasionszeitpunkt nur etwa 10 % der Landungsboote fertigen und liefern können würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Aprilwoche begaben sich Marshall und ein direkter Beauftragter von Roosevelt nach London, um eine schnellstmögliche Entscheidung beim britischen Planungsstab herbeizuführen. Innerhalb sehr kurzer Konsultationen kam es zu einem Übereinkommen in allen Punkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Juni 1942 einigten sich Churchill und Roosevelt, den amerikanischen Plan zur &amp;#039;&amp;#039;Operation Sledgehammer&amp;#039;&amp;#039; auszuführen, der einen kleinen [[Brückenkopf]] bei [[Cherbourg-Octeville|Cherbourg]] zur Nachschubversorgung vorsah. Bereits 14 Tage später verwarf Churchill auf einem weiteren Treffen seine Entscheidung und schlug nun vor, &amp;#039;&amp;#039;Operation Roundup&amp;#039;&amp;#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;#039;&amp;#039;Roundup&amp;#039;&amp;#039; sollten 8.200 kleine [[Landungsboot]]e für die Kanalüberquerung in britischen Häfen stationiert werden. Die Briten selbst sahen in den kleinen Booten aber eine Gefahr für die Truppen, da sie die raue See im [[Ärmelkanal]] besser kannten als die Amerikaner. Schon auf einem Treffen der Planungsstäbe im Mai 1942 gelang es ihnen, die USA davon zu überzeugen, mit den [[Landing Ship Tank|LSTs]] größere seetaugliche Landungsschiffe zu bauen, um mehr Soldaten sicherer an die [[Frankreich|französische]] Küste bringen zu können. Die [[United States Navy|US-Marine]] war zu diesem Zeitpunkt allerdings sehr damit beschäftigt, für den [[Pazifikkrieg]] [[Transportschiff]]e und [[U-Boot]]e zu bauen. Dies führte zu längeren Verzögerungen und als die ersten Landungsboote [[Stapellauf|vom Stapel liefen]], wurden sie für das Training der Truppen benötigt. So stellte sich schnell heraus, dass im Frühjahr 1943 keine adäquate Landungsflotte für die &amp;#039;&amp;#039;Operation Roundup&amp;#039;&amp;#039; zusammengestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1943 ==&lt;br /&gt;
Da der Plan zu &amp;#039;&amp;#039;Roundup&amp;#039;&amp;#039; aber beide Seiten überzeugt hatte, wurde er nicht fallengelassen, sondern nur aufgeschoben. Der britische Lieutenant-General Sir [[Frederick E. Morgan]], der spätere [[Chief of Staff to the Supreme Allied Commander|COSSAC]], erweiterte den Plan ab März 1943 unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Roundhammer&amp;#039;&amp;#039; deutlich. Der Stab des [[Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force|SHAEF]] nahm den Grundriss des von Morgan entwickelten Plans und formte ihn in die Endversion, zur [[Operation Overlord]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-XChannel/USA-E-XChannel-1.html Cross-Channel Attack – The Roots of Strategy] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/BigL/BigL-7.html The Big &amp;quot;L&amp;quot; – American Logistics in World War II – Materialschlacht: The &amp;quot;Matériel Battle&amp;quot; in the European Theater] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operationsplanung des Zweiten Weltkriegs|Roundup]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg in Westeuropa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Roundup]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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