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	<title>Operation Postmaster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T03:27:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operation_Postmaster&amp;diff=2633719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mailtosap: Redaktionelles</title>
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		<updated>2025-10-25T06:47:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redaktionelles&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operation Postmaster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein britisches Kommandounternehmen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gegen vermeintliche Versorgungsschiffe für deutsche [[U-Boot]]e an der Küste Westafrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Versorgung von deutschen U-Booten durch Handelsschiffe in neutralen Gewässern an der Küste von Westafrika unmöglich zu machen, wurde im August 1941 von Großbritannien aus ein britisches Kommando nach Westafrika entsandt. Um politische Verwicklungen mit neutralen Staaten – insbesondere mit [[Spanien]] – zu vermeiden, waren die Mitglieder des Kommandos als Zivilisten getarnt. Das Kommando sammelte sich in [[Freetown]], der Hauptstadt der [[Britische Kolonien und Protektorate|britischen Kolonie]] [[Sierra Leone]]. Dort traf am 20. September 1941 auch die &amp;#039;&amp;#039;Maid of Honor&amp;#039;&amp;#039; (Englisch für „Brautjungfer“) ein. Die &amp;#039;&amp;#039;Maid of Honor&amp;#039;&amp;#039; war ein ehemaliger [[Fischtrawler]], der 1936 in eine [[Yacht]] umgebaut worden war und im März 1941 beschlagnahmt und für eine militärische Aufgabe umgerüstet wurde, unter anderem mit verdeckten Maschinengewehrständen und einem getarnten leichten Geschütz. Der bewaffnete Trawler sollte in seiner Tarnung als Segelschiff mit Motor für Kommandounternehmen an der deutschbesetzten französischen [[Ärmelkanal|Kanalküste]] eingesetzt werden. Das Schiff und seine Kommandoeinheit führte bei der britischen Geheimorganisation [[Special Operations Executive|SOE]], die für Spionage und Sabotageunternehmen zuständig war, den Namen &amp;#039;&amp;#039;Maid of Honor&amp;#039;&amp;#039; Force. Im Juli 1941 wurde aber entschieden, die &amp;#039;&amp;#039;Maid-of-Honor&amp;#039;&amp;#039;-Force für die Suche nach Versorgungsschiffen von deutschen U-Booten an der westafrikanischen Küste einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der &amp;#039;&amp;#039;Maid of Honor&amp;#039;&amp;#039; sollte das Kommando die westafrikanische Küste vom [[Golf von Guinea]] bis einschließlich [[Liberia]] erkunden. Im Oktober 1941 begann das Schiff seine Aufklärungsfahrten. Gegen Ende des Jahres 1941 wurde von der SOE beschlossen, dass die &amp;#039;&amp;#039;Maid-of-Honor&amp;#039;&amp;#039;-Force im Golf von Guinea in den Hafen der Stadt [[Malabo|Santa Isabel]] auf der Insel [[Bioko|Fernando Po]], die zum spanischen Kolonialreich gehörte, eindringen und die dort liegenden deutschen und italienischen Handelsschiffe kapern sollte, um sie so als Versorgungsschiffe für U-Boote auszuschalten. Bei diesen Schiffen handelte es sich um das große italienische [[Frachtschiff]] &amp;#039;&amp;#039;Duchessa d&amp;#039;Aosta&amp;#039;&amp;#039; und die beiden kleinen deutschen [[Küstenmotorschiff]]e &amp;#039;&amp;#039;Likomba&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bibundi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Planung des Unternehmens gegen die Schiffe der [[Achsenmächte]] im Hafen von Santa Isabel, das von der SOE den Namen &amp;#039;Operation Postmaster&amp;#039; bekommen hatte, stellte sich heraus, dass die &amp;#039;&amp;#039;Maid of Honor&amp;#039;&amp;#039; für diesen Einsatz ungeeignet war. In [[Lagos]], in der britischen Kolonie [[Nigeria]], fand man die beiden [[Schlepper (Schiffstyp)|Schlepper]] &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nuneaton&amp;#039;&amp;#039;, deren Besatzungen sich auch freiwillig für das Kommandounternehmen meldeten, sowie auch einige Mitglieder des &amp;#039;Nigerian Civil Service&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Januar 1942 verließ die &amp;#039;&amp;#039;Maid-of-Honor&amp;#039;&amp;#039;-Force mit ihren zusätzlichen Freiwilligen auf ihren zwei Schleppern Lagos und erreichte Santa Isabel am 14. Januar, kurz vor Mitternacht. Die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; legte an der &amp;#039;&amp;#039;Duchessa d&amp;#039;Aosta&amp;#039;&amp;#039; an und die Besatzung des italienischen Schiffes wurde gefangen genommen. Dann wurden die Festmacherleinen der &amp;#039;&amp;#039;Duchessa d&amp;#039;Aosta&amp;#039;&amp;#039; gesprengt, worauf die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; das Handelsschiff aus dem Hafen in [[Internationale Gewässer]] zog. Die &amp;#039;&amp;#039;Nuneaton&amp;#039;&amp;#039; legte an der &amp;#039;&amp;#039;Likomba&amp;#039;&amp;#039; an und zog auch die an der &amp;#039;&amp;#039;Likomba&amp;#039;&amp;#039; festgemachte &amp;#039;&amp;#039;Bibundi&amp;#039;&amp;#039; aus dem Hafen. Nach der Detonation der Sprengladungen an den Festmacherleinen der &amp;#039;&amp;#039;Duchessa d&amp;#039;Aosta&amp;#039;&amp;#039; eröffnete die spanische Hafenverteidigung ein heftiges Flakfeuer, da sie an einen Luftangriff glaubte. Im Dunkel der Nacht nahmen die Spanier das Abschleppen der drei Handelsschiffe nicht wahr, und so kamen die 15-cm-Geschütze der spanischen Küstenartillerie nicht zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem erfolgreichen Angriff auf Santa Isabel kehrte die &amp;#039;&amp;#039;Maid-of-Honor&amp;#039;&amp;#039;-Force nach England zurück, ließ aber die &amp;#039;&amp;#039;Maid of Honor&amp;#039;&amp;#039; in Westafrika zurück, wo sie wieder in einen Trawler umgerüstet wurde; tropische Holzwürmer beschädigten jedoch ihren Holzrumpf und machten sie seeuntüchtig. Die &amp;#039;&amp;#039;Duchessa d&amp;#039;Aosta&amp;#039;&amp;#039; wurde als [[Prisenrecht|Prise]] umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Empire Yukon&amp;#039;&amp;#039; und in den Dienst der [[Kriegführende Staaten im Zweiten Weltkrieg#Alliierte und Verbündete|Alliierten]] gestellt. Über das weitere Schicksal der beiden deutschen Schiffe ist wenig bekannt; die &amp;#039;&amp;#039;Likomba&amp;#039;&amp;#039; soll am 21. Januar 1943 an Spanien verkauft worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Dinklage/Hans Jürgen Witthöft: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Handelsflotte 1939–1945 Band 1 + 2.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom [[Arbeitskreis für Wehrforschung]] in Stuttgart, Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2001. ISBN 3-933203-47-3 Band 2 S. 81–83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amtlichen britischen Dokumente über die &amp;#039;Operation Postmaster&amp;#039; waren noch bis zum Jahre 2017 geheim. Die Dokumente sind nur offline verfügbar und können eingesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=The National Archives |url=https://discovery.nationalarchives.gov.uk/browse/r/h/C234806 |titel=HS - Records of Special Operations Executive     HS 3 - Special Operations Executive: Africa and Middle East Group: Registered Files     Subseries within HS 3 - WEST AFRICA |hrsg=The National Archives&amp;#039; catalogue |sprache=en |abruf=2024-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ablauf der Ereignisse wurde aus den Aussagen der Beteiligten zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* 2024: [[The Ministry of Ungentlemanly Warfare]], von [[Guy Ritchie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charles Messenger: &amp;#039;&amp;#039;The Commandos 1940–1946.&amp;#039;&amp;#039; Verlag GraftonBooks, London (England) 1991. ISBN 0-586-21034-2, S. 50–55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandounternehmen im Zweiten Weltkrieg|Postmaster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Special Operations Executive]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Westafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Postmaster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mailtosap</name></author>
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