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	<title>Operation Hydra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operation_Hydra&amp;diff=598480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-26T06:39:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peenemunde test stand VII.jpg|mini|Luftaufnahme von [[Prüfstand VII]]; Startplatz der V2-Raketen auf dem Gelände der Heeresversuchsanstalt Peenemünde]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operation Hydra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Bezeichnung der ersten Bombardierung der [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde]] und der [[Peenemünde-West|Erprobungsstelle der Luftwaffe „Peenemünde-West“]] auf [[Usedom]] in der Nacht vom 17.&amp;amp;nbsp;auf den 18.&amp;amp;nbsp;August 1943 durch die britische [[Royal Air Force]]. Zur Vorbereitung führten am 10.&amp;amp;nbsp;August 1943 mit Flugrouten nahe bei [[Peenemünde]] je zehn britische Jagdflugzeuge einen Scheinangriff in Richtung [[Berlin]] ([[Operation (Militär)|Operation]] Whitebait) durch, um der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] das eigentliche Angriffsziel zu [[Verschleierung (Sprache)|verschleiern]]&amp;amp;nbsp;– die Militäranlagen in Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen Dezember 1942 und Frühjahr 1943 erhielten die britischen Nachrichtendienste eine wachsende Zahl von Hinweisen auf das deutsche V-Waffen- und Flugzeugentwicklungsprogramm in Peenemünde. Diese zuvor wenig beachtete Bedrohung bildete in den folgenden Monaten einen Schwerpunkt der britischen Aufklärungsarbeit. Auf der Grundlage eines Berichts von [[Duncan Sandys]], der die Ergebnisse dieser Bemühungen zusammenfasste und viele Fakten über die deutschen Tätigkeiten an diesem Standort korrekt darstellte, beschloss das Verteidigungskomitee am 29. Juni 1943 schließlich die Bombardierung der Anlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Falko Bell: Britische Feindaufklärung im Zweiten Weltkrieg. Ferdinand Schöningh, Paderborn, 2016. S. 218f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bombardement ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Air-34-632s2b.jpg|mini|Britischer Angriffsplan für die Operation Hydra]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Air-34-184s2a.jpg|mini|Foto der Anlagen, Angriffsplan April 1943]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avro Lancaster Mk 1 ExCC.jpg|mini|Langstreckenbomber vom Typ [[Avro Lancaster]], wie sie bei der Operation Hydra zum Einsatz kamen]]&lt;br /&gt;
Am 17. August 1943 herrschte Vollmond und [[Arthur Harris]], Oberbefehlshaber des [[RAF Bomber Command]], gab den Befehl zur Ausführung der Operation Hydra und Whitebait. Die britische Bomberflotte bestand aus 596 Flugzeugen (324 [[Avro Lancaster]], 218 [[Handley Page Halifax]], 54 [[Short Stirling]]); zusätzlich 28 [[De Havilland DH.98 Mosquito]]s und 10 [[Bristol Beaufighter]]s für den Täuschungsangriff auf Berlin. Dieses Ziel wurde beim Bomber Command unter dem Codenamen „Whitebait“ ([[Europäische Sprotte|Breitling]]) geführt. Der Stellvertreter von Harris war [[Royal Air Force#Dienstgrade|Air Vice-Marshal]] [[Robert Saundby]]. Der begeisterte Angler versah alle in Auswahl kommenden deutschen Städte mit einem „Fish code“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fish code&amp;quot;&amp;gt;[https://bunkermuseum.de/pdf/angriffe_emden/fish_code_names_07012011.pdf Fish code names], (britisches Original, PDF; 292&amp;amp;nbsp;kB), [https://bunkermuseum.de/pdf/angriffe_emden/fish_code_names.pdf deutsche Übersetzung] (PDF; 214&amp;amp;nbsp;kB), Auf: bunkermuseum.de ([[Bunkermuseum Emden]]), abgerufen am 23. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Täuschung gelang: als gegen 23 Uhr die Bomber [[Dänemark]] und die [[Ostsee]] in Richtung Berlin überflogen, wurden sie von etwa 200 deutschen Jägern erwartet, etwa 150 konzentrierten sich dabei im Großraum Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 23:09 Uhr ertönten die Sirenen in Peenemünde. Gegen 01:09&amp;amp;nbsp;Uhr setzte die [[Pathfinder Force]] Leuchtmarkierungen um die Heeresversuchsanstalt herum ab, acht Minuten später (01:17&amp;amp;nbsp;Uhr) schlugen Bomben der ersten Welle (227 Maschinen) in die Wohnunterkünfte der Wissenschaftler in [[Karlshagen]] ein; 123 Personen starben, darunter der Wissenschaftler [[Walter Thiel (Ingenieur)|Walter Thiel]]. [[Wernher von Braun]] konnte sich in einen Bunker retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Welle war der gezielte Versuch, die Raketenprojekte durch die Ausschaltung von Wissenschaftlern zu beeinträchtigen. Durch einen Markierungsfehler der Pfadfinder bombardierte allerdings ein Drittel der Maschinen die Häftlingslager Trassenheide&amp;amp;nbsp;I und Trassenheide&amp;amp;nbsp;II zwischen den Ortslagen Karlshagen und [[Trassenheide]]. Dabei kamen 612 Zwangsarbeiter ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Welle mit 113 Maschinen griff das Versuchsserienwerk mit den beiden großen Fertigungshallen F1 und F2 an, die dritte Welle mit 180 Maschinen das Entwicklungswerk. Insgesamt wurden 1874 Tonnen Spreng- und Brandbomben abgeworfen. Etwa 30 deutsche Nachtjäger schossen 42 Maschinen auf dem Rückflug ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Die Briten hielten Peenemünde lange Zeit für ausgeschaltet. Der [[Generalstab]]schef der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] [[Hans Jeschonnek]] nahm sich am Folgetag, dem 18. August 1943, im [[Lager Robinson]] in [[Ostpreußen]] das Leben, weil er glaubte, dass die Bomberabwehr misslungen und die Angriffsfolgen vernichtender gewesen seien. Bereits wenige Tage nach dem Angriff war auf deutscher Seite jedoch klar, dass lediglich mit einer Unterbrechung von vier Wochen zu rechnen war. Kopien von Unterlagen und [[Technische Zeichnung|Konstruktionszeichnungen]] wurden nun ausgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Angriffs wurde die Verlegung der Produktion der V&amp;amp;nbsp;2 in unterirdische Produktionsstätten im [[KZ Mittelbau-Dora]] beschleunigt vorangetrieben und die Versuchsstarts nun auch von anderen Orten wie in [[Blizna]] oder der [[Tucheler Heide]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an die etwa 1400 Zwangsarbeiter der Heeresversuchsanstalt existiert seit 1970 die [[Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen]]. Dort wird auch der Bombenopfer unter der Bevölkerung gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Luftangriffen der Alliierten auf das Deutsche Reich (1939–1945)]]&lt;br /&gt;
* [[Operation Crossbow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Engelmann: &amp;#039;&amp;#039;Geheime Waffenschmiede Peenemünde. V2 – „Wasserfall“ – „Schmetterling“.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1979, ISBN 3-7909-0118-0.&lt;br /&gt;
* Harald Tresp und Axel Dietrich: &amp;#039;&amp;#039;17./18. August 1943 – vor 50 Jahren Bomben auf Peenemünde, Operation Hydra&amp;#039;&amp;#039;. Peenemünde 1993.&lt;br /&gt;
* Manfred Kanetzki: &amp;#039;&amp;#039;Angriffsziel Peenemünde. Die alliierten Bombenangriffe auf Peenemünde 1943 – 1944.&amp;#039;&amp;#039; Media Script, Karlshagen, Berlin 2021, ISBN 978-3-9814822-9-4.&lt;br /&gt;
* [[Martin Middlebrook]]: &amp;#039;&amp;#039;The Peenemünde raid: the night of 17–18 August 1943.&amp;#039;&amp;#039; Penguin, London 1988, ISBN 0-14-014963-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.v2rakete.de/luftangriffe/index.html | wayback=20160306030032 | text=Luftangriffe auf die HVA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Peenemünde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftkriegsoperation der Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg|Peenemunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pommersche Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Hydra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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