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	<title>Operation Grenade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operation_Grenade&amp;diff=2584665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-15T09:53:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT=Operation Grenade&lt;br /&gt;
|TEILVON=[[Deutsche Westfront 1944/1945|Westfront]], [[Zweiter Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
|BILD=Veritable grenade.png&lt;br /&gt;
|BILDBREITE=&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Karte der Operationen Veritable (&amp;lt;small&amp;gt;gelb&amp;lt;/small&amp;gt;) und Grenade (&amp;lt;small&amp;gt;grün&amp;lt;/small&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|DATUM=23. Februar&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=11. März 1945&lt;br /&gt;
|ORT=zwischen [[Rur]] und [[Rhein]]&lt;br /&gt;
|CASUS=&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Alliierter Sieg&lt;br /&gt;
|FOLGEN=&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1={{USA 48 Stars}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2={{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1=[[William Hood Simpson]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[Ninth United States Army|9. US-Armee]])&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2=[[Gustav-Adolf von Zangen]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[15. Armee (Wehrmacht)|15. Armee]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Alfred Schlemm]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[1. Fallschirmarmee]])&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1=mehr als 300.000 Soldaten&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2=ca. 50.000–80.000 Soldaten&lt;br /&gt;
|VERLUSTE1=7.300&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2=29.739&amp;amp;nbsp;Gefangene und ca.&amp;amp;nbsp;16.000 weitere Verluste&lt;br /&gt;
|NOTIZEN=&lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK={{Linkbox Westeuropa (1944–1945)}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operation Grenade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der Name einer Operation der [[Ninth United States Army|9. US-Armee]] an der [[Deutsche Westfront 1944/1945|Westfront des Zweiten Weltkrieges]] vom 22. Februar bis 11. März 1945, in deren Verlauf die amerikanischen Truppen erfolgreich die [[Rur]] überquerten und zwischen [[Neuss]] und [[Rheinberg]] bis zum [[Rhein]] vorstießen. Sie fand etwa gleichzeitig mit der zweiten Phase der [[Schlacht im Reichswald|Operation Veritable]] ([[Operation Blockbuster]]) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Operation Blackcock]] hatten Truppen der britischen [[Second Army (Vereinigtes Königreich)|2. Armee]] im Januar 1945 das sogenannte Rur-Dreieck erobert. Den nördlichen Abschnitt der [[Rurfront]] bis [[Roermond]] hatte anschließend die 9. US-Armee unter [[William Hood Simpson|General Simpson]] übernommen, die seit der [[Ardennenoffensive]] der [[21st Army Group]] des britischen Feldmarschalls [[Bernard Montgomery]] unterstand. Ursprünglich sollte die Operation Grenade zeitnah zur [[Operation Veritable]] beginnen (8. Februar), was aber wegen der Öffnung zweier Talsperren in der Eifel ([[Rurtalsperre]] und [[Urfttalsperre]]) durch die [[Wehrmacht]] undurchführbar wurde: Diese sprengte am 10. Februar 1945 die Verschlüsse des [[Kermeterstollen]]s am [[Kraftwerk Heimbach]], woraufhin die Urfttalsperre bis zum Niveau des Kermeterstollens leer lief,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/img/USA-E-Last-p82.jpg |titel=Kermeterstollen 1945 |zugriff=2012-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch die Verschlüsse der Grundablassstollen der Staumauer Schwammenauel ([[Rursee]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/16c94a07b7 &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Talsperren der Eifel &amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beides zusammen erzeugte flussabwärts ein Hochwasser, das die [[Flussaue]] verschlammte und die Rur an Stellen mit hohem Ufer zu einem reißenden Fluss machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rur und die [[Erft]] waren zwei natürliche Hindernisse; dahinter lag die [[Kölner Bucht]]. Bei [[Linnich]] gab es ein eiförmiges Plateau (etwa 130 Meter über Meeresspiegel). Das Land war von landwirtschaftlichen Nutzflächen (vor allem Getreide- und Rübenfelder) geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es zwei ausgedehnte Waldgebiete: den [[Hambacher Forst]] östlich und südöstlich von [[Jülich]] und den Wald zwischen [[Heinsberg]] und [[Venlo]], in dem sich die [[Maas-Rur-Stellung]] befand ([[Brachter Wald]], [[Friedrich von Diergardt|Diergardtscher]] Wald östlich [[Swalmen]], [[Elmpt]]er Wald). Zudem sahen die Planer einige Flüsschen – bzw. das dort zu erwartende matschige Gelände – direkt westlich der Rur als Hindernis. Der Winter 1944/45 war extrem kalt und nass und im März 1945 noch nicht zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Planung der Operation begann, waren die Staudämme der Rur noch in deutscher Hand. Normalerweise ist die Rur ein ruhiges Flüsschen, das an vielen Stellen etwa 30 Meter breit ist. Die Planer vermuteten, dass das Tauwetter und die Zerstörung von Rurstaudämmen sie in einen bis zu zwei Kilometer breiten See verwandeln würden. Auch nach dem Rückgang des Hochwassers würde das Gelände so morastig sein, dass Fahrzeuge nicht außerhalb fester Wege manövrieren könnten. Die Planer wählten Überquerungspunkte an den schmalsten Stellen des Flusses; meist dort, wo zerstörte Brücken waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erft]] durchfließt die Kölner Bucht diagonal. Sie teilt die Fläche zwischen Rur und Rhein etwa auf halber Strecke und fließt bei [[Neuss]], westlich von Düsseldorf, in den Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Erft noch der [[Erftkanal]] – er läuft an vielen Stellen parallel zum Fluss – waren größere militärische Hindernisse, aber ein bis zu ein Kilometer breiter Grüngürtel trug dazu bei, die beiden Gewässer zu einer guten natürlichen Verteidigungslinie zu machen. Dies galt in beiden Richtungen: wenn man das Gelände bis zu dem Flusskomplex erobert hatte, hatte man einen Flankenschutz, wenn man flussabwärts Richtung Neuss zog, wie es die 9. US-Armee beabsichtigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Stadt auf der Vormarschroute von Grenade-Truppen war [[Mönchengladbach]], damals eine [[Textilindustrie|Textilstadt]]. An ihrer Südgrenze liegt [[Rheydt]]; beide Städte zusammen hatten vor dem Krieg 310.000 Einwohner. Deutlich kleiner, aber von einer gewissen Bedeutung als Verkehrsknotenpunkte waren [[Düren]] und Jülich (beide an der Rur und von westalliierten Bomben bereits weitestgehend zerstört), [[Elsdorf (Rheinland)|Elsdorf]], [[Erkelenz]], [[Dülken]] und [[Viersen]] (auf dieser Route konnte man Mönchengladbach westlich umgehen). 20 km nordöstlich von Viersen liegt [[Krefeld]], eine Stadt mit einer [[Liste der Rheinbrücken#Niederrhein|Rheinbrücke]] ([[Krefeld-Uerdinger Brücke]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Verteidigung ==&lt;br /&gt;
Die Deutschen hatten ab Herbst 1944 viele [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] eingesetzt, um in dem Gebiet Verteidigungsanlagen zu errichten. Sie hatten drei Linien geschaffen: die erste am Ostufer der Rur, die zweite sechs und die dritte elf Kilometer dahinter. Die dritte war mit der [[Erft]] verbunden.&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen waren es [[Schützengraben|Schützengräben]] bzw. -wälle in einem [[Splittergraben|Zickzackmuster]] (das beschränkte die Wirkung von Granatsplittern auf einen kleineren Bereich – sie konnten nur „bis zur nächsten Ecke“ fliegen) mit Ausgängen an den Dörfern und Städten. [[Panzersperre|Panzerhindernisse]] sowie [[Flugabwehrkanone|Flak]]- und Feldgeschütze gab es in unregelmäßigen Abständen in und zwischen den Linien. [[Landmine|Minen]] und [[Stacheldraht]] gab es nur an bestimmten Orten am Ostufer der Rur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amerikaner hielten das Verteidigungsnetzwerk für gut geplant und organisiert; alle Anzeichen deuteten aber darauf hin, dass die [[Wehrmacht]] viel zu wenig Truppen hatte, um die Linien bemannen zu können. Das stützte die Annahme, dass die Verteidigung sich auf Schwerpunkte in Städten und Dörfern konzentrieren würde, anstatt sich dauerhaft tief gestaffelt aufzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziere der Aufklärung glaubten, dass die Deutschen im Frontabschnitt zwischen „südlich von Düren“ bis Heinsberg etwa 30.000 Männer und 70 Panzer hatten. Zudem nahmen sie an, dass sechs Divisionen mit 23.500 Soldaten und 110 Panzern als Reserve bei [[Köln]] lagen. Man traute vier gemischten Divisionen, die seit einiger Zeit nicht im Kontakt mit dem Gegner gestanden hatten, zu, mit 17.000 Soldaten und 55 Panzern eingreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Am 1. Februar gab General [[Dwight D. Eisenhower|Eisenhower]] den Befehl, die Operation Grenade durchzuführen. Ab diesem Tag bemerkte die [[Ninth United States Army|9. US-Armee]], dass die Kräfte der Wehrmacht nachließen. Zum Beispiel notierte [[William Hood Simpson|General Simpson]] am 6. Februar, dass die [[5. Panzerarmee (Wehrmacht)|5. Panzerarmee]] noch [[Schlacht im Hürtgenwald#Ausgang der Schlacht|defensiv in der Eifel]] war. Seine Hoffnungen auf ein zügiges Überwinden der Verteidigungsstellungen an der Rur wuchsen (“We will have some tough fighting, but I think we are going right through.”).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens am 10. Februar sollte die 9. US-Armee die Rur überqueren und sich mit der [[First Canadian Army|1. Kanadischen Armee]] vereinigen, die im Rahmen der am 8. Februar um 5:00 begonnenen [[Schlacht im Reichswald]] aus dem Raum [[Nijmegen]] in südöstlicher Richtung entlang des Rheins vorstieß. Deutsche Soldaten öffneten, nachdem die Briten und Kanadier vorgerückt waren, Wehre flussaufwärts; am 8. Februar 1945 sprengten sie die [[Grundablass]]rohre der [[Rurtalsperre]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Dieter Arntz]]: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsende 1944/1945 – Zwischen Ardennen und Rhein&amp;#039;&amp;#039;. − Euskirchen. 2. ergänzte Aufl. 1985. S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwasser und Verschlammung von Teilen der Rur[[Flussaue|aue]] zwangen die Amerikaner, ihren Angriff zu verschieben, bis die Flut wieder einigermaßen zurückgegangen war. &amp;lt;!--- vermutlich auch das kalte und wolkige Wetter; die Wolken behinderten die alliierten Flugzeuge ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der zwei Wochen, in denen die Rur das künstlich erzeugte Hochwasser führte, erlaubte [[Adolf Hitler]] Feldmarschall [[Gerd von Rundstedt]] nicht, sich hinter den Rhein [[Rückzug|zurückzuziehen]]. Er argumentierte, dass dies einen unvermeidlichen Kampf nur verzögern würde, und befahl ihm, an Ort und Stelle zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Operation Grenade begann in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar. Teilen der 9. Armee gelang es, die Rur am 23. Februar bei Linnich, Jülich und Düren zu überqueren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/USA-E-Last-8.html &amp;#039;&amp;#039;Challenging the Swollen River&amp;#039;&amp;#039;] (S. 145 ff.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit hatten britische und kanadische Truppen unter hohen Verlusten die [[Schlacht im Reichswald]] gewonnen und waren bis in den Raum [[Goch]] vorgedrungen.&lt;br /&gt;
Erst in den letzten Tagen des Februar ließ sich Hitler überzeugen, den Frontvorsprung bei Roermond – dort war die seit Herbst 1944 provisorisch befestigte [[Maas-Rur-Stellung]] – zu räumen, da dieser nun von beiden Seiten von einer [[Kesselschlacht|Einkesselung]] bedroht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich zurückziehenden deutschen Truppen leisteten nur stellenweise stärkeren Widerstand. Erkelenz wurde am 26. Februar von Truppen der [[102nd Infantry Division (Vereinigte Staaten)|102. US-Infanteriedivision]] und Mönchengladbach am 1. März von einem Regiment der [[29th Infantry Division (Vereinigte Staaten)|29. US-Infanteriedivision]] eingenommen. Am selben Tag erreichten Teile der [[2nd Armored Division (Vereinigte Staaten)|2. US-Panzerdivision]] den Stadtrand von [[Krefeld]], nachdem sie eine intakte Brücke über den [[Nordkanal]] gefunden hatten. Versuche, [[Krefeld-Uerdinger Brücke|die Rheinbrücke]] zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-[[Mündelheim]] und die [[Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke]] in [[Duisburg-Rheinhausen|Rheinhausen]] in Besitz zu bringen, scheiterten: Die Wehrmacht sprengte sie vor der Ankunft der US-Truppen.&lt;br /&gt;
Ebenfalls am 1. März besetzt wurden unter anderem [[Venlo]], [[Brüggen]], [[Kaldenkirchen]], [[Viersen]], [[Anrath]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/die-letzten-kaempfe-in-der-region_aid-21626099 Die letzten Kämpfe in der Region]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;U.S. [[Library of Congress]]  March 1, 1945: [https://www.loc.gov/resource/g5701s.ict21270/ &amp;#039;&amp;#039;HQ Twelfth Army Group situation map&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Schiefbahn]]. &lt;br /&gt;
In der Nacht vom 1. auf den 2. März 1945 führten etwa 20 deutsche Panzer der [[Panzer-Lehr-Division]] und 150 Grenadiere einen Überraschungsangriff auf Schiefbahn und versuchten, es zurückzuerobern. Sie führten erbitterte Nahgefechte und Häuserkämpfe, töteten über 100 US-Soldaten der [[2. US-Panzerdivision]] und zerstörten 22 gepanzerte Fahrzeuge, darunter auch schwere US-Panzer. 28 [[Wehrmacht]]-Soldaten fielen und 7 deutsche Zivilisten starben. Um drei Uhr morgens brachen sie den Angriff ab. &lt;br /&gt;
Er sollte bei Mönchengladbach stehenden deutschen Truppenteilen den Rückzug via [[Bundesstraße 57]] zur [[Krefeld-Uerdinger Brücke]] ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;wz.de: [https://www.wz.de/nrw/kreis-viersen/willich-und-toenisvorst/historie-beginn-des-braunen-terrors_aid-31096753 &amp;#039;&amp;#039;Historie: Beginn des braunen Terrors&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Hügen: &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg geht zu Ende. Niederrheinische Berichte zur Operation Grenade 1945.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe des Kreises Kempen-Krefeld, 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Hügen: &amp;#039;&amp;#039;Operation Granate. Die Besetzung der Städte M. Gladbach, Rheydt, Viersen und Krefeld-Uerdingen durch amerikanische Panzerdivisionen und der Panzerkampf in Schiefbahn am 1./2. März 1945&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Willich 2003, ISBN 978-3928504225, S. 97 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zur militärischen Situation um Schiefbahn siehe auch [https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-SS-Chronology/USA-SS-Chronology-5.html Chronology 1941–1945] (Datum 2. März 1945) - Exzerpt: &amp;#039;&amp;#039;CCR withstands strong counterattack against Schiefbahn.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. März trafen sich bei [[Geldern]] amerikanische und britisch-kanadische Truppen. Die Wehrmacht versuchte, bei [[Wesel]] einen [[Brückenkopf]] über den Rhein (an der [[Rheinbabenbrücke]]) lange genug zu halten, um den Truppen der [[1. Fallschirm-Armee|1. Fallschirmarmee]] den Rückzug zu ermöglichen. Dieser Brückenkopf wurde in schweren Kämpfen bis zum 11. März im Zusammenwirken westalliierter Truppen beseitigt, nachdem die letzten deutschen Brücken gesprengt worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/USA-E-Last-9.html &amp;#039;&amp;#039;Efforts To Seize a Bridge&amp;#039;&amp;#039;] (S. 173–178)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 4. März wurde die Stadt [[Moers]] besetzt, am 5. März die Orte [[Homberg (Duisburg)|Homberg]] und [[Rheinhausen (Duisburg)|Rheinhausen]] gegenüber dem [[Duisburg]]er Rheinufer. Am 4. März hatten die deutschen Truppen die Rheinbrücken [[Brücke der Solidarität|nach Hochfeld]], [[Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke|nach Wanheimerort]] und [[Friedrich-Ebert-Brücke (Duisburg)|Ruhrort]] und [[Krefeld-Uerdinger Brücke|nach Uerdingen]] gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[9. US-Armee]] gab an, während der Operation Grenade bei eigenen Verlusten von unter 7.300 Mann (darunter 1.330 Tote&amp;lt;ref&amp;gt;Micheal Clodfelter (2017). &amp;#039;&amp;#039;Warfare and Armed Conflicts: A Statistical Encyclopedia of Casualty and Other Figures, 1492-2015&amp;#039;&amp;#039; (4th ed.). ISBN 978-0786474707.&amp;lt;/ref&amp;gt;) rund 6.000 deutsche Soldaten getötet und 30.000 gefangen genommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charles B. MacDonald: &amp;#039;&amp;#039;The Last Offensive.&amp;#039;&amp;#039; United States Army in World War II, European Theater of Operations. Office of the Chief of Military History, Department of the Army, Washington D.C. 1973. ([https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/index.html Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ludwig Hügen:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg geht zu Ende. Niederrheinische Berichte zur Operation Grenade 1945. (Schriftenreihe des [[Kreis Kempen-Krefeld|Kreises Kempen-Krefeld]] 18)&amp;#039;&amp;#039;. 1974. 256 Seiten.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;„Operation Granate“: die Besetzung der Städte M.-Gladbach, Rheydt, Viersen und Krefeld-Uerdingen durch amerikanische Panzerdivisionen und der Panzerkampf in Schiefbahn am 1./2. März 1945&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag des Verfassers, 2003, 163 Seiten &amp;lt;!--- http://books.google.de/books/about/Operation_Granate.html?id=nKuKNAAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Kempen unterm Hakenkreuz. Band 2: Eine niederrheinische Kreisstadt im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe des Kreises Viersen, Band 49,2, Viersen 2014, 850 Seiten.&lt;br /&gt;
* Klaus Marcus: &amp;#039;&amp;#039;Der große Krieg und die kleine Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Viersen im Zweiten Weltkrieg, 777 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.104infdiv.org/grenade.htm www.104infdiv.org]&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article206010865/Rurfront-46-000-Tonnen-Munition-fuer-den-Sturm-zum-Rhein.html Wie ein kleiner Fluss den US-Vormarsch zum Ruhrgebiet stoppte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation im Zweiten Weltkrieg|Grenade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfront 1944–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte der Vereinigten Staaten (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinprovinz im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Grenade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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