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	<title>Operation Black Buck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:15:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operation_Black_Buck&amp;diff=433678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KlauRau: /* Fazit */ Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-04T21:06:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fazit: &lt;/span&gt; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Linkbox Falklandkrieg}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Operation Black Buck.png|mini|Operation &amp;#039;&amp;#039;Black Buck&amp;#039;&amp;#039; (Anflug: rot)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ascension-Pos.png|mini|Die Basis von &amp;#039;&amp;#039;Black Buck&amp;#039;&amp;#039; lag auf der winzigen Insel Ascension]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operation Black Buck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Unternehmen der [[Royal Air Force]] zu Beginn des [[Falklandkrieg]]es, bei der [[Luftangriff]]e von einer Basis auf der Insel [[Ascension]] über eine Entfernung von 6250&amp;amp;nbsp;Kilometer gegen Stellungen von [[Argentinien]] auf den [[Falklandinseln]] geflogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden im Zeitraum zwischen dem 1. Mai und dem 12. Juni 1982 sieben Fernangriffe durchgeführt, bei denen jeweils zwei [[V-Bomber]] vom Typ [[Avro Vulcan|Avro 698 &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; B.2]] (eine Reserve) als Angriffsflugzeug und elf [[Handley Page Victor|Handley Page HP 80 &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; K.2]] (eine Reserve) zur [[Luftbetankung]] zum Einsatz kamen. Die Kapazitäten reichten aber nicht, um zwei Angriffsflugzeuge in das Zielgebiet zu führen. Die elf [[Tankflugzeug]]e begleiteten, sich gegenseitig betankend, den [[Bomber]] und flogen mit (fast) leeren Tanks zurück zur Basis, wo sie erneut betankt wurden, um rückkehrende Tanker in der Luft halten zu können. Fünf Tankflugzeuge flogen dann dem zurückkehrenden Bomber entgegen, um ihn auf dem Heimweg zu unterstützen. Während dieser Luftangriffe legte das Angriffsflugzeug teilweise mehr als 13.000 km zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Luftangriffe waren die weitreichendsten und längsten militärische Luftoperationen, die bis zu diesem Zeitpunkt unternommen wurden. Der Rekord wurde erst von [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Luftoperationen im [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkrieg]] überboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Falkland Islands-Pos.png|mini|Ziel der Missionen waren die 6250 km entfernten Falklandinseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitungen ===&lt;br /&gt;
Die Entfernung zwischen Großbritannien und den Falklandinseln beträgt knapp 13.000 km. Ein direkter Angriff vom Mutterland aus hätte also eine Gesamtflugstrecke von mindestens 26.000 km bedeutet, was der Royal Air Force zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich war. Als Basis des Angriffes wurde die auf halber Strecke gelegene Insel Ascension, die zum britischen Überseegebiet [[St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha|St. Helena]] gehört, ausgewählt. Als einziges britisches Kampfflugzeug für große Reichweiten ausgelegt, hatten die &amp;#039;&amp;#039;Avro Vulcan&amp;#039;&amp;#039; jedoch für die geplante Operation immer noch eine ungenügende Reichweite. Sie besaßen allerdings Luftbetankungseinrichtungen, die aber zu Beginn des Krieges seit über zehn Jahren nicht mehr benutzt worden waren. Also wurden im April die entsprechenden Anlagen der für den Angriff ausgewählten &amp;#039;&amp;#039;Vulcans&amp;#039;&amp;#039; überprüft und instand gesetzt. Des Weiteren wurden die in der Luftbetankung ungeübten Besatzungen entsprechend ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Bomber als auch die Tanker waren für [[Mitteleuropa|mitteleuropäische]] Land-Szenarien im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] konstruiert, besaßen also zur [[Navigation]] lediglich Bodenverfolgungs[[radar]], das auf markante Bodenkonturen angewiesen und damit für [[Seekrieg|Seeoperationen]] über mehrere tausend Kilometer nicht geeignet ist. Im Laufe des April wurden alle beteiligten Flugzeuge kurzfristig mit [[Inertiales Navigationssystem|Trägheitsnavigationssystemen]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es zu keiner einvernehmlichen [[Diplomatie|diplomatischen]] Lösung kam, wurden am 29. April zwei &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;XM598&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;XM607&amp;#039;&amp;#039;) von [[Waddington]] in [[England]] nach [[Wideawake]] auf Ascension überführt. Diese Strecke von 6500 km liegt innerhalb der Reichweite dieser Bomber. Der Anflug konnte ohne Luftbetankung durchgeführt werden und dauerte etwa neun Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Black Buck 1 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Handley Page HP-80 Victor K2, UK - Air Force AN1472774.jpg|mini|[[Handley Page Victor|Handley Page H.P.80 &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039;]], jeweils elf dieser Tankflugzeuge waren beteiligt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avro 698 Vulcan B2, UK - Air Force AN0854113.jpg|mini|[[Avro Vulcan|Avro 698 &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039;]] Angriffsbomber der Mission&amp;amp;nbsp;– die Maschine mit dem Kennzeichen XM607 flog den ersten Angriff.]]&lt;br /&gt;
Black Buck 1 leitete den britischen Angriff auf die Falklandinseln ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Missionsziel war ein Angriff mit 21 1000-[[Pfund|Lb]]-Bomben (454 kg) auf die [[Start- und Landebahn]] von [[Stanley (Falklandinseln)|Port Stanley]].&lt;br /&gt;
Die Angriffsgruppe bestand aus den beiden &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; (eine als [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]]) und elf &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; (eine Reserve).&lt;br /&gt;
Die Flugzeuge starteten am 30. April 22:50 Uhr Ascensioner Zeit, was einer Zeit von 19:50&amp;amp;nbsp;Uhr in Port Stanley entspricht.&lt;br /&gt;
Gleich nach dem Start fielen zwei Flugzeuge aus. Die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan XM598&amp;#039;&amp;#039; hatte eine undichte [[Druckkabine]] und eine der &amp;#039;&amp;#039;Victors&amp;#039;&amp;#039; hatte einen defekten Tankleitungsschlauch. Deshalb musste die Ersatz-&amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;XM607&amp;#039;&amp;#039; die Führung übernehmen.&lt;br /&gt;
* Die erste Luftbetankung erfolgte nach 105 min und 1400 km südlich von Ascension. Eine &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; betankte die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039;, während vier andere Tanker Treibstoff an vier weitere &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; übergaben. Die vier an die anderen Tanker &amp;#039;&amp;#039;spendenden&amp;#039;&amp;#039; Tanker mussten ihre Reserve ausschöpfen und kehrten um, da in der Planung des Angriffs ein schwerer Fehler in der Treibstoffkalkulation offenbar wurde. Mit Mühe und Not konnten die Tanker nach Ascension heimkehren.&lt;br /&gt;
* Die zweite Kraftstoffweitergabe fand nach 150 min und 450 km südlicher statt. Eine &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; gab ihr Kerosin an die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039;, zwei weitere &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; betankten die restlichen drei Lufttanker und die drei Tanker kehrten um.&lt;br /&gt;
* 100 min später und 3060 km südlich Ascension wurde ein drittes Mal betankt. Eine &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; betankte die verbliebenen zwei &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; und musste aufgrund des Planungsfehlers wieder ihre Reserve ausschöpfen. Wenig später wurde in dieser &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; ein Treibstoffleck entdeckt und per Funk Hilfe angefordert, die eine der inzwischen am Boden wieder betankten &amp;#039;&amp;#039;Victors&amp;#039;&amp;#039; brachte.&lt;br /&gt;
* 4350 km südlich Ascension wurde nach fast sechsstündigem Flug in extrem schlechtem Wetter das vierte Mal Treibstoff übergeben. Einer der beiden verbliebenen Tanker versuchte, den anderen zu befüllen, was aber aufgrund technischer Probleme nicht gelang. Deshalb tauschten beide Maschinen ihre Rollen. Folge der erwähnten Fehlplanung und auch des Rollentausches war, dass der letzte Tanker zu wenig Treibstoff an Bord hatte, um nach der letzten Betankung der &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; selber nach Ascension zurückkehren zu können, was aufgrund der [[Funkstille]], die wegen der Nähe zum Ziel inzwischen angeordnet worden war, aber nur der Tankerbesatzung bekannt war.&lt;br /&gt;
* 650 km vor den Falklandinseln und 5600 km von Ascension entfernt musste die Besatzung der letzten &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; eine schwierige Entscheidung treffen. Die letzte Betankung bedeutete ein enormes Risiko, denn es fehlten 5 t [[Kerosin]] für den Rückflug und Hilfe konnte erst nach dem Angriff angefordert werden. Ein weiteres Problem war, dass der verbliebene [[Kraftstoff|Treibstoff]] auch nicht reichte, um den Angriffsbomber vollzutanken, weshalb dieser sogar kurzzeitig die Funkstille brach. Die Tankerbesatzung entschied sich gegen einen Abbruch der Mission und für das Risiko, mehr als 600 km vor Ascension in den [[Atlantischer Ozean|Südatlantik]] zu stürzen.&lt;br /&gt;
* 470 km vor dem Ziel ging die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; auf 90 m Höhe, um das argentinische Radar zu unterfliegen. 75 km vor Port Stanley ging die Maschine auf die Angriffshöhe von 3000 m. Feindliche Radarerfassung wurde mit US-amerikanischen Störbehältern vereitelt.&lt;br /&gt;
* Die Landebahn wurde planungsgemäß in einem Winkel von 30° überflogen und bombardiert. Ein paralleler Angriff hätte zwar eine größere Zerstörung bringen können, der Querangriff garantierte jedoch eine höhere Trefferwahrscheinlichkeit.&lt;br /&gt;
* Zwei Bomben trafen die Landebahn, eine weitere beschädigte den Tower. Drei argentinische Soldaten wurden getötet, mehrere verletzt. Außerdem wurden einige argentinische [[FMA Pucará|Pucará]] beschädigt.&lt;br /&gt;
* Nach dem Angriff wurde die Funksperre aufgehoben, wodurch die letzte &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; endlich um Hilfe bitten konnte, die auch gewährt wurde.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; wurde ebenfalls betankt, wobei es erneut zu technischen Problemen kam. Der Tankstutzen rastete nicht komplett ein, weshalb ein großer Teil des Treibstoffes daneben und auf die Cockpitscheiben floss, wodurch dem Piloten die Sicht verdeckt wurde. Die Betankung musste &amp;#039;&amp;#039;blind&amp;#039;&amp;#039; nach Anweisungen des Tankoperators durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Nach 15 Stunden und 45 Minuten Einsatz kehrte der Rest des Verbandes nach Ascension zurück. Bei diesem Angriff erfolgten 18 Luftbetankungen, bei denen insgesamt 225 t Treibstoff übergeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Black-Buck-1-Mission war von vielen Problemen überschattet. Das Hauptproblem war sicherlich die fehlerhafte Treibstoffkalkulation. Diese entstand durch die erzwungene und überhastete Planung, die keine realitätsnahen Übungen zuließ. &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; haben unterschiedliche [[Geschwindigkeit]]en und [[Flughöhe]]n für ihren jeweiligen optimalen Verbrauch. Außerdem ist in der optimalen Flughöhe die Treibstoffübergabe nicht möglich. Diese Faktoren flossen in die Planung nicht ein. Die Flexibilität und Risikobereitschaft der Besatzungen glichen aber die Planungsfehler aus und machte die Operation durchführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flt.Lt. W. F. Martin Withers (Kommandant der &amp;#039;&amp;#039;Vulcan XM607&amp;#039;&amp;#039;) wurde mit dem [[Distinguished Flying Cross (Vereinigtes Königreich)|Distinguished Flying Cross]] und der Kommandant der letzten &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; Squadron Leader Bob Tuxford mit dem [[Air Force Cross (Vereinigtes Königreich)|Air Force Cross]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem Feind beigebrachten Schäden und Verluste waren für sich genommen minimal. Der Angriff hatte aber die politische Botschaft, dass Großbritannien nicht bereit war, die Invasion zu akzeptieren und sehr wohl in der Lage war, militärisch zu antworten. Des Weiteren gab es auch eine militärisch nicht zu vernachlässigende Folge. Die argentinischen Militärs zogen infolge von &amp;#039;&amp;#039;Black Buck 1&amp;#039;&amp;#039; wichtige Teile ihrer Luftwaffe aus dem Süden ab, um Ziele auf dem Festland gegen ähnliche Angriffe zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Black Buck 2 ===&lt;br /&gt;
Black Buck 2 wurde in der Nacht vom 3. auf den 4. Mai durchgeführt, hatte dasselbe Ziel wie &amp;#039;&amp;#039;Black Buck 1&amp;#039;&amp;#039; und war ein Fehlschlag, da die Bomben ihr Ziel nicht trafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Black Buck 3 ===&lt;br /&gt;
Black Buck 3 musste vorzeitig abgebrochen werden, da ein beteiligter &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039;-Tanker ausfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Black Buck 4 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AGM-45 Shrike on cart.jpg|mini|AGM-45 Shrike]]&lt;br /&gt;
Black Buck 4 war eine Mission mit neuen Zielen, die am 28. Mai gestartet wurde. Erstmals sollten US-amerikanische Antiradarraketen [[AGM-45 Shrike]] eingesetzt werden, um argentinische Luftabwehrradare anzugreifen. Die Mission scheiterte jedoch in der Anflugphase aufgrund von Betankungsproblemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Black Buck 5 ===&lt;br /&gt;
Black Buck 5 wurde am 30./31. Mai durchgeführt. Dieser Einsatz galt erneut der argentinischen Luftverteidigung. Die abermals mit &amp;#039;&amp;#039;Shrike&amp;#039;&amp;#039; bewaffnete &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; erreichte die Gegend um Port Stanley und kreiste ca. 30 Minuten lang in einer für die argentinische [[Flak]] unerreichbaren Höhe in dem Gebiet, um sie dazu zu veranlassen, ihr Radargerät einzuschalten. Zwei Shrikes wurden abgefeuert, verfehlten aber das Ziel, ein [[AN/TPS-43]]-Radar, und richteten nur geringen Schaden an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Air War&amp;quot;&amp;gt;Rodney Burden et al.: &amp;#039;&amp;#039;Falklands – The Air War.&amp;#039;&amp;#039; Arms and Armour Press, 1986, ISBN 0-85368-842-7, S. 365–367.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die abgeschaltete argentinische Radaraufklärung wurde dann jedoch von Sea Harriern ausgenutzt, um unbehelligt von der argentinischen Luftabwehr den Flugplatz Port Stanley anzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Black Buck 6 ===&lt;br /&gt;
Black Buck 6 war neben &amp;#039;&amp;#039;Black Buck 1&amp;#039;&amp;#039; der spektakulärste Einsatz der &amp;#039;&amp;#039;Black Buck Kampagne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Angriff fand am 2./3. Juni statt. Das eigentliche Ziel war erneut das TPS-43-Radar. Die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan XM597&amp;#039;&amp;#039; hatte dieses Mal vier &amp;#039;&amp;#039;Shrike&amp;#039;&amp;#039; an Bord, zwei für das TPS und zwei weitere für ein bei Black Buck 5 entdecktes Skyguard-Radar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Air War&amp;quot;/&amp;gt; Das Angriffsflugzeug stieg 50 Meilen vor dem Zielgebiet mit Bedacht auf eine für die argentinische Luftabwehr unerreichbare Höhe von {{Ft2m|12000|-1|1}} und wurde wunschgemäß aufgefasst und beschossen. Die daraufhin abgefeuerten zwei Antiradarflugkörper trafen ihr Ziel, ein [[Skyguard]]-Feuerleitradar und töteten dessen vier Bediener.&lt;br /&gt;
Während des Rückfluges versagte die Luftbetankungseinrichtung der &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; beim letzten Betankungsvorgang.&lt;br /&gt;
Die Besatzung entschied sich entgegen ihren Befehlen&amp;amp;nbsp;– die für einen solchen Fall eine [[Notwasserung]] vorsahen&amp;amp;nbsp;– für einen Flug nach [[Brasilien]]. Bevor der brasilianische Luftraum erreicht wurde, betätigte die Besatzung die Einrichtung zum Not-Verschuss der beiden verbliebenen Shrikes, eine verblieb jedoch an ihrer Startschiene. Nach der Vernichtung aller geheimen Papiere mittels Abwurf durch die Einstiegluke flog die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; in den brasilianischen Luftraum ein und wurde von brasilianischen [[Northrop F-5|F-5]] bis zur Landung in [[Rio de Janeiro]] eskortiert. Die Besatzung und die &amp;#039;&amp;#039;Vulcan&amp;#039;&amp;#039; wurden von den Brasilianern bis zum 10. Juni [[Internierung|interniert]]. Die damals noch relativ moderne [[Luft-Boden-Rakete]] hingegen wurde konfisziert und war wahrscheinlich Grundlage entsprechender brasilianischer Waffenprojekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thatcher-loc.jpg|mini|Margaret Thatcher ordnete den Angriff an]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Black Buck 7 ===&lt;br /&gt;
Black Buck 7 schloss am 12. Juni die Einsätze der &amp;#039;&amp;#039;V-Bomber&amp;#039;&amp;#039; im Falklandkrieg ab. Mit in der Luft zündenden 1000-Pfund-Bomben wurden argentinische Stellungen in Port Stanley angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Die Fernluftangriffe hatten&amp;amp;nbsp;– abgesehen von der indirekten Wirkung von &amp;#039;&amp;#039;Black Buck 1&amp;#039;&amp;#039; auf die [[Fuerza Aérea Argentina|argentinischen Luftstreitkräfte]]&amp;amp;nbsp;– so gut wie keine militärische Bedeutung.&lt;br /&gt;
Ihre politisch-moralische Wirkung war zumindest zu Beginn des Krieges enorm, denn sie zeigten den Argentiniern, dass sie jederzeit und überall angreifbar waren und den Briten, dass sie in der Lage waren, schnell zu reagieren. Der erste erfolgreiche Angriff gab der britischen Premierministerin [[Margaret Thatcher]] die Möglichkeit, Stärke zu zeigen und die eigene Bevölkerung vom Krieg zu überzeugen.&lt;br /&gt;
Die britischen Bomber- und vor allen Dingen Tankerbesatzungen zeigten großes persönliches Engagement, das letztendlich entgegen aller Fehlplanung und technischen Unzulänglichkeiten zum Erfolg führte. Die Argentinier hingegen waren von den Angriffsfähigkeiten der Royal Air Force völlig überrascht und hatten aufgrund ihrer begrenzten Flugabwehrmittel und auch des Umstandes, dass sie keine Abfangjäger auf den Falklandinseln stationieren konnten, keine großen Möglichkeiten, die Angriffe abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Operation Black Buck}}&lt;br /&gt;
* [http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/blackbuck_1.htm &amp;#039;&amp;#039;Bomben auf Port Stanley&amp;#039;&amp;#039;, Detailbericht und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falklandkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Royal Air Force]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation (20. Jahrhundert)|Black Buck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Black Buck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ascension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KlauRau</name></author>
	</entry>
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