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	<title>Opel Blitz 3,6 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:42:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Opel_Blitz_3,6&amp;diff=2582497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-12T04:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärfahrzeug&lt;br /&gt;
| Name               = Opel Blitz 3-Tonner&lt;br /&gt;
| Bild               = Opel Blitz at Overloon.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Opel Blitz im Museum Overloon&lt;br /&gt;
| Hersteller         = [[Opel|Adam Opel AG]]&lt;br /&gt;
| Modellname         = Opel Blitz 3,6-36 S&lt;br /&gt;
| Spez               = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160630233256/http://media.opel.de/media/de/de/opel/news.detail.html/content/Pages/news/de/de/2005/opel/11_28_75_jahre_opel_blitz.html Daten Opel Blitz] (Werksangaben)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;D. 669/19: &amp;#039;&amp;#039;Lastkraftwagen 3 t Opel&amp;#039;&amp;#039;, S. 9–12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Varianten          = Verschiedene Pritschentypen, &lt;br /&gt;
Kofferaufbauten, Kraftomnibusse&lt;br /&gt;
| Produktionszeit    = 1933–1944&lt;br /&gt;
| Vorgänger          = &lt;br /&gt;
| Nachfolger         = &lt;br /&gt;
| Besatzung          = &lt;br /&gt;
| Eigengewicht       = 2,48 t (3,6-36 S / 3,6-42)&lt;br /&gt;
| Nutzlast           = 3,31 t (3,6-36 S / 3,6-42)&lt;br /&gt;
| ZLSG-GG            = 5,80 t (3,6-36 S / 3,6-42)&amp;lt;br /&amp;gt;6,00 t (3,6-47)&lt;br /&gt;
| ZLSG-ZM            = &lt;br /&gt;
| Länge              = 6,05 m (3,6-36 S)&amp;lt;br /&amp;gt;7,02 m (3,6-42)&amp;lt;br /&amp;gt;7,45 m (3,6-47)&lt;br /&gt;
| Breite             = 2,26 m (3,6-36 S / 3,6-42)&amp;lt;br /&amp;gt;2,04 m (3,6-47)&lt;br /&gt;
| Höhe               = 2,02 m (ohne Plane)&amp;lt;br /&amp;gt;2,56 m (mit Plane)&lt;br /&gt;
| Radstand           = 3,60 m (3,6-36 S)&amp;lt;br /&amp;gt;4,20 (3,6-42)&lt;br /&gt;
| Spurweite          = 1,54 m (vorn)&amp;lt;br /&amp;gt;1,62 m (hinten)&lt;br /&gt;
| Wendekreis         = 13,1 m (3,6-36 S)&amp;lt;br /&amp;gt;14,9 m (3,6-42)&amp;lt;br /&amp;gt;16,2 m (3,6-47)&lt;br /&gt;
| Bodenfreiheit      = 0,22 m&lt;br /&gt;
| Wat                = &lt;br /&gt;
| Steig              = 41,1 % (3,6-36 S / 3,6-42)&amp;lt;br /&amp;gt;40,0 % (3,6-47)&lt;br /&gt;
| Motor              = 6-Zylinder-Reihe, Ottomotor&lt;br /&gt;
| VMax               = 85 km/h&lt;br /&gt;
| PMax               = {{PS2kW|68}}&lt;br /&gt;
| Drehmoment         = &lt;br /&gt;
| Verbrauch          = 23–26 l/100 km&lt;br /&gt;
| Leistungsgewicht   = &lt;br /&gt;
| Reichweite         = 320 / 230 km&lt;br /&gt;
| Kraftstoffvorrat   = 82 l (3,6-36 S / 3,6-42)&amp;lt;br /&amp;gt;86 l (3,6-47)&lt;br /&gt;
| Getriebe           = 5-Gang&lt;br /&gt;
| Antriebsformel     = 4 × 2&lt;br /&gt;
| Elektrik           = &lt;br /&gt;
| Reifen             = 190-20 (3,6-6 S)&amp;lt;br /&amp;gt;7,00 TR-20 (3,6-42)&lt;br /&gt;
| Besonderheit       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opel Blitz 3,6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleiner [[Lastkraftwagen|Lkw]] für 3 Tonnen Nutzlast der [[Opel|Adam Opel AG]]. Das Fahrzeug aus dem [[Opel Blitz|„Blitz“-Lkw-Programm]] wurde für die [[Wehrmacht]] bis August 1944 im [[Opelwerk Brandenburg]] und danach bis Kriegsende im [[Mercedes-Benz-Werk Mannheim|Werk Mannheim]] von [[Daimler-Benz]] produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Opel in Deutschland ein wichtiger Hersteller von militärisch genutzten Kraftfahrzeugen gewesen. Nach dem Krieg hatte man sich im Unternehmen weniger mit dem Thema [[Nutzfahrzeug]]e beschäftigt. Das Unternehmen wurde 1929 zu einem Teil des amerikanischen Unternehmens [[General Motors]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Opel Blitz 3-Tonner (Tankograd WH-Spezial No. 4015)&amp;#039;&amp;#039; 2016, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrichtung des Unternehmens und wohl auch die Eigentümersitutation führten dazu, dass Opel wie auch [[Ford]] nicht an den frühen Motorisierungsprojekten der [[Reichswehr]] beteiligt war. Erfolge im Bereich der zivilen Personen- und leichten Nutzkraftfahrzeugfertigung führten zudem auch seitens des Unternehmens dazu, dass man wirtschaftlich kein Erfordernis sah, sich um Aufträge aus den Ausschreibungen des [[Heereswaffenamt]]es zu bemühen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der militärischen Nutzung ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933]] begannen im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] eine systematische Wiederaufrüstung und ein massiver Ausbau der militärischen Truppenstärke. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass die bis dahin eingeführten, speziell für die Wehrmacht gefertigten Lastkraftwagen zum einen für eine [[Serienfertigung|Großserienfertigung]] zu teuer waren und zum anderen deren Hersteller die nunmehr für die [[Schell-Plan|Heeresmotorisierung]] erforderlichen Stückzahlen nicht in der geplanten und geforderten Zeit liefern konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Aus diesem Grund wurden ab 1937 vermehrt Nutzfahrzeuge, die für zivile Zwecke entwickelt worden waren, durch die Beschaffungsstellen der Wehrmacht erworben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Opel Blitz 3-Tonner (Tankograd WH-Spezial No. 4015)&amp;#039;&amp;#039; 2016, S. 3/4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1930 baute Opel in [[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]] unter der populären Marke „Opel Blitz“ erfolgreich leichte Lkw mit Nutzlasten bis zu 3&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|Tonnen]]. Im Jahr 1936 stellte die &amp;#039;&amp;#039;Adam Opel AG&amp;#039;&amp;#039; den neuen Typ 3,5-36 S Opel Blitz vor, einen Lastkraftwagen, der allen nunmehr definierten Bedürfnissen und Ansprüchen des [[Reichsverkehrsministerium]]s und auch der Wehrmacht entsprach. Außerdem war erst 1935 für die Fertigung dieses Fahrzeugs ein neues Werk in [[Brandenburg an der Havel]] errichtet worden, in dem eine Fertigungskapazität von 150 Fahrzeugen pro Tag möglich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Damit war das Potential gegeben, zum Hauptlieferanten der deutschen [[Streitkräfte]] im Bereich der 3-Tonnen-Kategorie zu avancieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zunächst kleinere Mengen der zivilen Modelle durch die Wehrmacht bei Opel erworben worden waren – hierzu zählten Sanitätsfahrzeuge auf Basis eines 2-Tonnen-Fahrzeugs Modell 1931 und leichter Pritschen-Lkw der 2-Tonnen- und 2,5-Tonnen-Klasse beginnend mit den Baujahren 1935 –, begann ab Mitte 1937 dann die systematische Beschaffung des im Mai 1936 vorgestellten &amp;#039;&amp;#039;Opel Blitz 3-t-Typ 3,6-36 S&amp;#039;&amp;#039;. Hierbei wurden zunächst zwei Fahrzeugausführungen dieses Typs eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauform 1 – Mannschaftstransportwagen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Bauform der serienmäßig beschafften Fahrzeuge diente zur ersten Ausrüstung der neuen motorisierten Infanterie-Verbände. Hierzu war das Fahrzeug auf der Ladefläche mit hohen Bordwänden versehen, an denen seitlich jeweils eine Sitzbank längs zur Fahrzeugachse verlief. Um ein schnelles Auf- und Absitzen über die hintere Klappe mit Trittstufe zu ermöglichen, war der hintere Radkasten in die [[Ladefläche]] eingelassen. Äußerlich erkennbar sind diese Fahrzeuge an einer Überfahrschiene, die jeweils seitlich am Aufbau über den Radkästen montiert ist, und den in den seitlichen Aufbau eingearbeiteten hinteren Kotflügeln. Bekanntes Bildmaterial belegt eine unterschiedliche Breite des Aufbaus oder unterschiedlich montierte hintere Kotflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauform 2 – Pritschen-Lastkraftwagen&amp;lt;ref&amp;gt;Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Opel Blitz 3-Tonner (Tankograd WH-Spezial No. 4015)&amp;#039;&amp;#039; 2016 S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Bauform, die bereits vor Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] große Verwendung fand, war jene des simplen, klassischen Pritschen-Lastkraftwagens. In dieser Ausführung konnte die Ladefläche des Aufbaus über dem Radkasten belassen werden, was für den Transport von Material vorteilhafter war und den zivilen Fahrzeugen entsprach. Dank der hohen Bordwände lag damit deren Oberkante oberhalb des Fahrerhauses. Doch waren die Seitenwände anders als bei der Ausführung als Mannschaftstransportwagen auch seitlich abklappbar. Mit quer zur Fahrtrichtung eingelegten Sitzplanken und Planen mit Kunststofffenstern kam jedoch auch diese Ausführung – neben den regulären Aufgaben als Versorgungsfahrzeug – beim Mannschaftstransport zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der 3-Tonner &amp;#039;&amp;#039;Blitz 3,6-36&amp;amp;nbsp;S&amp;#039;&amp;#039; (3,6&amp;amp;nbsp;Liter [[Hubraum]]; 3,6&amp;amp;nbsp;Meter [[Radstand]]; Standard = [[Hinterradantrieb]]) endgültig zum meistgenutzten Lastwagen der Wehrmacht, wobei nach Kriegsbeginn durch [[Requisition]] auch ursprünglich zivile Fahrzeuge eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1940 wurden alle deutschen Lkw-Hersteller – darunter auch Opel als deutsches Tochterunternehmen des US-amerikanischen [[General Motors|General-Motors]]-Konzerns – angewiesen, sich anstelle der bisherigen großen Typenvielfalt auf die Fertigstellung von Einheits-Lkw mit einer Nutzlast von 3&amp;amp;nbsp;t zu konzentrieren, denn durch Standardisierung und Vereinfachung sollten kriegswichtige Ressourcen wirksamer genutzt und durch Vereinheitlichung der Ersatzteile die Versorgung und Instandsetzung vor allem für die Truppe an der Front vereinfacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1940 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Adam Opel AG&amp;#039;&amp;#039; mit der kriegsbedingten Einstellung der Produktion aller ziviler Pkw auferlegt, ihre Fertigung vollständig auf die Herstellung von Lkw und anderer Rüstungsgüter zu konzentrieren. Der „Opel Blitz&amp;amp;nbsp;3,6“ passte nahezu ideal in dieses Anforderungsprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauform 3 – vereinfachter Pritschenaufbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1941 wurden erste Rationalisierungsmaßnahmen bei der Fertigung des Opel Blitz umgesetzt. Hierzu zählte eine Pritsche mit geringerer Aufbauhöhe und seitlich aufsteckbaren Erhöhungen der Bordwände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:D 669-19 Lastkraftwagen 3 t Opel Page Pic 01-02 attachment Images.png|mini|Baugruppen nach D 669-19 Lastkraftwagen 3 t Opel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2007-0910-500, Brandenburg, Lkw-Produktion.jpg|mini|Montage der Lkw „Blitz“ 3,5 (2 bzw. 2,5-Tonner mit flachem Kühlergrill) im neuen Opel-Lkw-Werk in [[Brandenburg an der Havel]], 1936]]&lt;br /&gt;
Bis 1937 waren die größeren Opel-Lkw (Blitz 3,5) mit dem [[SV-Ventilsteuerung|seitengesteuerten]] [[Sechszylinder]]-[[Ottomotor]] des [[General Motors|GM]]-Modells &amp;#039;&amp;#039;[[Buick Marquette]]&amp;#039;&amp;#039; mit 3,5&amp;amp;nbsp;Litern Hubraum und 68&amp;amp;nbsp;PS (50&amp;amp;nbsp;kW) Leistung motorisiert. Danach kam der neu konstruierte 3,6-Liter-[[OHV-Ventilsteuerung|OHV]]-Sechszylinder mit 75&amp;amp;nbsp;PS (55&amp;amp;nbsp;kW) aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Opel Admiral]]&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz. Für einen günstigeren Drehmomentverlauf im militärischen Einsatz wurde dieser Motor auf 68&amp;amp;nbsp;PS (50&amp;amp;nbsp;kW) gedrosselt. Der &amp;#039;&amp;#039;Blitz 3,6-42&amp;amp;nbsp;S&amp;#039;&amp;#039; hatte einen größeren Radstand von 4,2&amp;amp;nbsp;Metern. Ab Juli 1940 ging der &amp;#039;&amp;#039;Blitz 3,6-6700&amp;amp;nbsp;A&amp;#039;&amp;#039; mit [[Allradantrieb]] in die Fertigung. Die Typen wurden mit verschiedenen Aufbauten (Pritsche mit/ohne Plane, Kofferwagen, Bus) versehen. Zivile Lkw wurden meist mit [[Biomassevergasung|„Holzvergaser“]] ausgerüstet; das knappe [[Motorenbenzin]] (Ottokraftstoff) blieb dem Militär vorbehalten. Karosserie und Aufbauten der Fahrzeuge wurden bei zunehmender Rohstoffknappheit stetig vereinfacht; so wurden flachere Kotflügel und in für die von [[Daimler-Benz]] als [[Lizenzbau]] gefertigten „Blitz“ (L&amp;amp;nbsp;701) schließlich das aus Holz gefertigte „Einheitsfahrerhaus“ eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Blitz 3,5/3,6&amp;#039;&amp;#039; wurden dagegen im [[Opelwerk Brandenburg]] hergestellt. Das 1935 gezielt für die kriegswichtige Lkw-Produktion neu gebaute Werk erreichte im Juli&amp;amp;nbsp;1944 das Produktionsmaximum von 2600 Stück; allerdings wurde die Fabrik am 6.&amp;amp;nbsp;August&amp;amp;nbsp;1944 durch einen Luftangriff der [[Royal Air Force]] so schwer getroffen, dass die Lkw-Fertigung zum Erliegen kam und nicht wieder aufgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv |url=http://cokebottle-design.de/dokuwiki/doku.php?id=industriegeschichte:opel-werk_brandenburg |text=www.cokebottle-design.de: Opel-Werk Brandenburg |wayback=20161030193155}} 18.&amp;amp;nbsp;März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mercedes-Benz L 701 ===&lt;br /&gt;
Daimler-Benz war kurz zuvor angewiesen worden, die Produktion des eigenen [[Mercedes L 3000]] einzustellen und stattdessen in Lizenz den Opel Blitz 3,6 zu fertigen. Im [[Mercedes-Benz-Werk Mannheim|Werk Mannheim]] stellte Daimler-Benz weitere 3500 Lkw her, bis auch dort Bombenangriffe die Produktion zum Erliegen brachten. Nach Kriegsende baute Daimler-Benz in Mannheim von Juni 1945 bis Juni 1949 den Lkw ohne jegliche Herstellerbezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;701&amp;#039;&amp;#039; weiter. Eine Produktion bei [[Borgward]] wurde durch den [[Luftangriffe auf Bremen|alliierten Luftangriff]] vom 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 1944 auf das Werk in Bremen-[[Hemelingen|Sebaldsbrück]] verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zivilfahrzeug dieses Typs mit Holzvergaser ist im [[Auto- und Technikmuseum Sinsheim]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Opel Blitz-Typ 2,5-32 mit militärischer Nutzung ==&lt;br /&gt;
Weiter verbreitet war auch der &amp;#039;&amp;#039;Blitz 2,5-32&amp;#039;&amp;#039; mit 3,2 Metern Radstand und 1,5 Tonnen Nutzlast, der von 1938 bis 1942 im Werk [[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]] unter Verwendung des 2,5-Liter-Motors mit 55&amp;amp;nbsp;PS (40 kW) des [[Opel Super 6]] bzw. [[Opel Kapitän]] gebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv |url=http://www.kfzderwehrmacht.de/Hauptseite_deutsch/Kraftfahrzeuge/Deutschland/Opel/Opel_Blitz_2_5-35/opel_blitz_2_5-35.html |text=Opel Blitz 2,5-35 1,5t Lkw |wayback=20140429122015}} 19.&amp;amp;nbsp;März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Opel Blitz Kraftomnibusse (KOM) ==&lt;br /&gt;
Basierend auf einem extralangen Fahrgestell mit 4650 mm wurde ab Beginn der Fertigung des Opel Blitz eine Ausführung für den Aufbau als [[Kraftomnibus]] mit 28 bis 30 Sitzplätzen gefertigt. Schon 1936 hatten die Opelfahrgestelle einen Marktanteil von 25&amp;amp;nbsp;Prozent erreicht. Mit der Einführung des Modells &amp;#039;&amp;#039;3,6-47&amp;#039;&amp;#039; stieg der Anteil auf 39&amp;amp;nbsp;Prozent der neuen Fahrzeuge. Durch die Leichtbauweise des Fahrgestells konnten nunmehr bei einem Fahrzeuggewicht von 3.500&amp;amp;nbsp;kg bis zu 37 Personen befördert werden. Viele der Karosseriefirmen setzten daraufhin [[Stromlinienfahrzeug|stromlinienförmige]] Leichtmetallaufbauten auf die Blitz-Niederflurrahmen. Diese Fahrzeuge wurden gerne als Autobahn-Karosserien bezeichnet und waren oft Einzelanfertigungen. Bekannte Hersteller waren [[FKF-Werke]] (Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.), [[Kässbohrer Fahrzeugwerke|Kässbohrer]], [[Karosseriewerke Otto Kühn|Kühn]] und [[Gebr. Ludewig|Ludewig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Bartels: Opel Militärfahrzeuge 1906-1956. 1994, S. 109–114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konventionelle Ausführungen waren als Überlandbusse teilweise sogar mit Anhängerkupplungen verfügbar. Diese Modelle liefen oft bei [[Reichspost|Reichskraftpost]] und [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]]. Mit Beginn des Kriegs wurden viele Busse für den Einsatz bei der Wehrmacht requiriert. Dort liefen diese meist bei Sanitätseinheiten, bei militärischen Stäben und der Feldpost.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der größten Omnibushersteller für die Wehrmacht war das Unternehmen Gebr. Ludewig in Essen, das für den Blitz einen Einheitsaufbau Modell W39 entwickelte. Dieser wurde in einer frühen und – mit einigen Vereinfachungen – einer späten Ausführung gefertigt. Bei Kriegsende wurden Wehrmachts-Omnibus-Karosserien mit Hartfaserplatten-Verkleidungen produziert, um Metall einzusparen. Alleine dieser Hersteller lieferte bis Kriegsende etwa 2800 Fahrzeuge aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den zivilen Einsatz wurden Busse mit Holzgas-Generatoren gebaut, wobei durch den Einbau je nach Ausführung Sitzplätze entfielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden noch etwa 100 Fahrzeuge bei der &amp;#039;&amp;#039;Opel AG&amp;#039;&amp;#039; in Rüsselsheim als Omnibus fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Der Opel Blitz S ohne Allradantrieb wurde wegen seines guten Fahrverhaltens von der Wehrmacht als geländegängiger Lkw eingestuft. Die Fahrzeuge erwiesen sich im Einsatz als äußerst zuverlässig, hatten ein ausgezeichnetes Gewichts-Nutzlast-Verhältnis und genügten den Kriegseinsatzbedingungen in Westeuropa voll und ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Osteuropa waren das schlecht ausgebaute Straßennetz und vor allem die langen Schlammperioden ({{ruS|распу́тица}} „[[Rasputiza]]“ – &amp;#039;&amp;#039;Wegelosigkeit&amp;#039;&amp;#039;) im Frühjahr und Herbst selbst für die allradgetriebenen &amp;#039;&amp;#039;Blitz&amp;amp;nbsp;A&amp;#039;&amp;#039; und deren Fahrer eine große Herausforderung. Neben [[Klöckner-Deutz]] und [[Ford Deutschland|Ford]] baute das Opelwerk Brandenburg ab 1943 den „Lkw Gleiskette 2&amp;amp;nbsp;t“. Die [[Halbkettenfahrzeug]]e ([[Liste der Sonderkraftfahrzeuge der Wehrmacht|Sd.Kfz.&amp;amp;nbsp;3a]] – Blitz&amp;amp;nbsp;S mit einem [[Kettenfahrzeug#Kettenlaufwerk|Kettenlaufwerk]] statt der Hinterachse) wurden von den [[Landser (Soldat)|Landsern]] auch [[Maultier (Halbkettenfahrzeug)|„Maultier“]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
20080809 mokotow 44 reenactment IMG 2027.jpg|Opel Blitz A ([[Allradantrieb|Allrad]]) mit dem typischen Emblem und einem [[Notek]]-Scheinwerfer rechts neben dem [[Kühlergrill]]&lt;br /&gt;
Bundesarchiv RH8II Bild-B0766-42 BSM, Peenemünde, LKW-Kastenwagen.jpg|Allrad-Kastenwagen (Meß-/Prüfwagen) bei der [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde|HVA Peenemünde]], 1943&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 101I-303-0554-24, Italien, Soldaten auf LKW Opel-Blitz.jpg|Allrad-Pritschen-Lkw im Einsatz in Süditalien, 1944&lt;br /&gt;
Opel Blitz truck with wooden cab and Imbert wood burning gas unit at Sinsheim.JPG|Opel Blitz 3,6 S mit Holz-Einheitsführerhaus und [[Holzgas|Holzvergaser]] im [[Auto- und Technikmuseum Sinsheim]]&lt;br /&gt;
Opel Blitz.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Blitz 2,5-32&amp;#039;&amp;#039; (1,5 Tonnen Nutzlast) im [[Airborne Museum Hartenstein|Militär-&amp;lt;br /&amp;gt;museum Arnheim]]&lt;br /&gt;
Opel Blitz, Museum of Retro Cars.jpg|Blitz-Tanklöschfahrzeug (TLF 15/43) der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im &amp;#039;&amp;#039;Retro-&amp;lt;br /&amp;gt;Auto-Museum&amp;#039;&amp;#039; in [[Moskau]]&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 101I-559-1085-07, Italien, Flugzeug Me 323 Gigant, Opel &amp;quot;Maultier&amp;quot;.jpg|Entladen eines Opel-[[Maultier (Halbkettenfahrzeug)|„Maultier“]] aus einem Transportflugzeug [[Messerschmitt Me 323|Me&amp;amp;nbsp;323]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionszahlen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Typ&lt;br /&gt;
! Stückzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel Blitz 1,5 to (Typ 35)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel Blitz 3 to (Typ 36)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 82.356&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel Blitz 3 to (Typ 42)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14.122&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel Blitz 3 to (Typ 47, mit Niederrahmen-/Bus-Fahrgestell)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8336&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel Blitz 3 to (Typ 6700A, mit Allradantrieb)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |  24.981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel Blitz 2 to Maultier (Sd. Kfz. 3a)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3450&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel Blitz 2 to MunKfz (Sd. Kfz. 4)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 251&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15 cm [[Panzerwerfer 42]] (Sf) auf Opel Blitz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 296&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geliefert wurden auch 2900 Busse, die von der Firma [[Gebr. Ludewig]] in [[Essen]] von 1939 bis 1944 gefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der deutschen Nutzfahrzeugindustrie von 1895 bis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Eckhart Bartels |Titel=Opel - Militärfahrzeuge 1906-1956 |Auflage=1. |Verlag=Podzun-Pallas-Verlag |Ort=Preußisch-Oldendorf |Datum=1994 |ISBN=3-7909-0515-1 |Seiten=176}}&lt;br /&gt;
* Reinhard Frank: &amp;#039;&amp;#039;Lastkraftwagen der Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;. Nebel-Verlag, Utting, ISBN 3-89555-859-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Henry Hoppe |Titel=Opel Blitz 3-Tonner (&amp;#039;&amp;#039;Tankograd Wehrmacht Special No 4015&amp;#039;&amp;#039;) |Auflage=2. |Verlag=Verlag Jochen Vollert Tankograd Publishing |Ort=Erlangen |Datum=2016 |ISBN= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-87943-850-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Heereswaffenamt&lt;br /&gt;
 |Titel=D. 669/19, Lastkraftwagen 3 t Opel Typ 3,6-36 S, Typ 3,6-36 S (Wehrmachtausführung), Typ 3,6-42, Typ 3,6-42 (Wehrmachtausführung), Typ 3,6-47 (Omnibusfahrgestell), Gerätbeschreibung und Bedienungsanweisung&lt;br /&gt;
 |Verlag=&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Opel Blitz in World War II German military service|Opel Blitz bei der Wehrmacht}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://cokebottle-design.de/dokuwiki/doku.php?id=industriegeschichte:opel-werk_brandenburg&lt;br /&gt;
   |titel=Opel-Werk Brandenburg&lt;br /&gt;
   |hrsg=www.cokebottle-design.de&lt;br /&gt;
   |abruf=2012-09-24}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kfzderwehrmacht.de/Hauptseite_deutsch/Kraftfahrzeuge/Deutschland/Opel/opel.html Kfz der Wehrmacht, 18.&amp;amp;nbsp;März 2012] Kfz der Wehrmacht, 18.&amp;amp;nbsp;März 2012&lt;br /&gt;
* [https://de.topwar.ru/68426-gruzovoy-avtomobil-opel-blitz-rabochaya-loshadka-vermahta.html LKW Opel Blitz: Wehrmacht Arbeitstier] bei topwar.ru&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radfahrzeug der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lkw-Modell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opel-Nutzfahrzeug|Blitz 3,6 (Wehrmacht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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